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22.03.2026 14:11:08 |
Hallo zusammen, ich habe im Sommer immer ein Problem mit hoher Luftfeuchtigkeit – vermutlich bedingt durch meine Deckenkühlung. Die Luftfeuchtigkeit liegt meist zwischen 70–80 %, bei einer Raumtemperatur von etwa 22–23 °C. Aktuell nutze ich mehrere Luftentfeuchter, um das in den Griff zu bekommen. Allerdings sind diese ziemlich laut und geben zusätzlich Wärme ab, was das Raumklima eher verschlechtert. Daher überlege ich, stattdessen eine Klimaanlage primär zur Entfeuchtung einzusetzen. Geplant hätte ich folgende Lösung: - Wohnzimmer(60-80 m2): Daikin Stylish 3,5 kW - Schlafzimmer (15m2): Daikin Stylish 2,0 kW Beide Geräte würden jeweils ein eigenes Außengerät bekommen. Im Wohnzimmer würde ich die Leistung bewusst niedriger einstellen, damit die Anlage länger läuft und dadurch besser entfeuchtet, anstatt nur schnell zu kühlen. Andere Optionen habe ich mir auch angesehen: - Zentrale Lösungen scheiden für mich aus, da sie bauliche Maßnahmen wie abgehängte Decken erfordern würden - Dezentrale Alternativen haben mich bisher nicht überzeugt Daher meine Frage an euch: Was haltet ihr davon, eine Klimaanlage hauptsächlich zur Entfeuchtung zu nutzen? Hat jemand Erfahrungen damit oder vielleicht bessere Ansätze? Vielen Dank!
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22.03.2026 16:25:32 |
Die entfeuchtende Wirkung ist das, was die Luft in einem klimatisierten Raum deutlich frischer erscheinen lässt. Ohne Klimatisierung haben wir im Sommer im EG etwa 24°C. Wir 'kühlen' auf 23°C. Man kommt ins Haus und merkt deutlich den Unterschied.
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22.03.2026 17:05:26 |
Wir kühlen im Sommer auch über die Decken und haben nur an wenigen Tagen Feuchtigkeitsspitzen von 70%. Ansonsten bewegt es sich immer in dem Bereich zwischen 55-65%. Nicht optimal, aber auch nicht schlimm. Wir haben eine zentrale KWL mit Enthalpie. Zusätzlich lüfte ich per Fenster, wenn die Bedingungen außen passen. Massivhaus aus Ziegel und Beton. Grüße
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22.03.2026 19:05:05 |
Danke für die Rückmeldungen.
Eine KWL-Nachrüstung ist leider nicht möglich. Ich habe mir zwar eine dezentrale Lüftungsanlage für jeden Raum überlegt, aber die sind aufgrund der Entfeuchter nicht ideal. Gibt es noch andere Möglichkeiten außer einer Klimaanlage?
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22.03.2026 19:47:45 |
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22.03.2026 19:51:54 |
Entfeuchten per Klima klappt prima. Aber Leistung einstellen geht nicht. Ich würde auch ibs Wohnzimmer keine 3,5jaW sondern was kleineres hängen
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22.03.2026 20:05:05 |
Die Klimas haben oft Entfeuchtungsprogramme. Das heißt der inner Wärmetauscher wird recht stark abgekühlt, aber nur wenig Luft über die Lüfterwalze durchgesetzt. Dadurch fällt dann mehr Kondensat an, aber es wird nicht ganz so sehr der Raum gekühlt. Wahrscheinlich reicht eine Klima im Wohnzimmer. Lass die SZ-Tür offen - die Luftfeuchte gleicht sich sehr schnell an in der ganzen Wohnung!
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22.03.2026 21:55:11 |
Grundsätzlich denke ich, dass eine Split-Klima eine super Idee ist, wobei ich mich echt Frage, wie du auf 70-80% kommst. Da hätte mein Taupunktsensor am HK- Verteiler schon längst zum Schutz der Bauteile die Kühlung unterbrochen. über 65% rel. Luftfeuchtigkeit muss ich bei mir die Kühlung auf 20+ anheben. Wenn du dazu eine zentrale KWL mit Entalphie-WT hast wird vermutlich auch ein einziges zentrales Split-Klima-Gerät reichen, da sich die trockene Luft über die KWL im Haus verteilt. Ohne ausreichende Zirkulation würde ich allerdings zumindest etwas vorsichtiger sein, und prüfen, dass sich mit der Split-Klima in den nicht-entfeuchteten Räumen kein Kondensat an/in der Decke bildet. Eine Möglichkeit, die ich dieses oder nächstes Jahr angehen will und die gut zu meiner Sole-WP mit NC-Box und meiner zentralen KWL passt, ist der RDZ DWF 200 Kanalentfeuchter mit Sole-Unterstützung den ich im Umluftbetrieb in die KWL einbinden möchte. Dank der PV ist der Stromverbrauch zwar kein Thema, aber das Gerät hilft meine Wärmequelle für den Winter zu regenerieren und damit insgesamt die Effizienz zu erhöhen. Gruß Gwyn
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23.03.2026 12:56:01 |
Zitat von gwynlavin  Grundsätzlich denke ich, dass eine Split-Klima eine super Idee ist, wobei ich mich echt Frage, wie du auf 70-80% kommst. Da hätte mein Taupunktsensor am HK-Verteiler schon längst zum Schutz der Bauteile die Kühlung unterbrochen. über 65% rel. Luftfeuchtigkeit muss ich bei mir die Kühlung auf 20+[...] Ich habe den Fragesteller so interpretiert... "Andere Optionen habe ich mir auch angesehen: - Zentrale Lösungen scheiden für mich aus, da sie bauliche Maßnahmen wie abgehängte Decken erfordern würden - Dezentrale Alternativen haben mich bisher nicht überzeugt"...dass er gar keine Lüftungsanlage besitzt (und auch nicht einbauen kann/möchte). Darum wahrscheinlich auch die hohen (relativen) Luftfeuchten, die dann wohl im Sommer beim Lüften von Draußen nach Drinnen gelangen. Ich hatte mich da auch anfangs gewundert, denn mit einer Lüftungsanlage hätte man ja kaum so ein Problem.
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23.03.2026 13:56:37 |
Ja, leider habe ich keine Lüftungsanlage, was zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit führt. Ich habe mir verschiedene dezentrale Lüftungsanlagen angesehen, aber keine konnte mich überzeugen, insbesondere nicht in Bezug auf eine zuverlässige Luftfeuchtigkeitssteuerung, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit im Freien (insbesondere im Sommer).
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23.03.2026 14:38:57 |
Zitat von m0ki  Ich habe den Fragesteller so interpretiert... [...] ...dass er gar keine Lüftungsanlage besitzt (und auch nicht einbauen kann/möchte). Darum wahrscheinlich auch die hohen (relativen) Luftfeuchten, die dann wohl im Sommer beim Lüften von Draußen nach Drinnen gelangen. Ich hatte mich da auch anfangs gewundert, denn mit einer Lüftungsanlage hätte man ja kaum so ein Problem. Tatsächlich ist es so, dass gerade eine KWL durch das relativ hohe Luftwechselrate die Luftfeuchtigkeit von Aussen vergleichsweise schnell ins Haus holt - selbst mit Entalphie-WT. Man muss die KWL daher in einer Hitzewelle im Sommer bei AC/NC-Kühlung über FBH/Decke deutlich drosseln, um die Luftfeuchtigkeit möglichst lange unter 70% zu halten. Im Kern ist ein Split-Klima-Gerät mit PV beim Kühlen im Sommer die effizienteste und sicherste Lösung. Besser als jede AC-Decken/FBH-Kühlung. Der einzige effizientere und komfortablere Gegenkandidat ist eine NC-Kühlung mit Sole-Entfeuchter, welches als Kombi einen COP von etwa 11 bis 13 erreicht aber dadurch eine PV mit nur etwa 500W Verbrauch kaum noch ausnutzt - der aus Italien kommende Lamborgini der Kühlung. Gruß Gwyn
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23.03.2026 14:46:14 |
Zitat von Cooki2408  Hallo zusammen, ich habe im Sommer immer ein Problem mit hoher Luftfeuchtigkeit – vermutlich bedingt durch meine Deckenkühlung. Die Luftfeuchtigkeit liegt meist zwischen 70–80 %, bei einer Raumtemperatur von etwa 22–23 °C. Aktuell nutze ich mehrere Luftentfeuchter, um das[...] Nein, die Ursache liegt woanders, vermutlich im Lüften, bei Betrieb der Kühlung mit zu geringer Vorlauftemperatur |
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23.03.2026 15:15:58 |
Die Luftfeuchtigkeit in meinem Bereich ist in den Sommermonaten sowohl tagsüber als auch nachts zu hoch, sodass das Lüften die Situation nur noch verschlimmert. In den restlichen Monaten ist das Lüften kein Problem
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23.03.2026 19:20:36 |
Ich habe noch irgendwo so einen Luftentfeuchter rumstehen. Der ist recht groß und potent, wälzt stündlich bis zu 250m3 um. Den hatte ich aber noch nie benutzt. Habe ihn mir vor 5-6 Jahren gekauft, kurz ausprobiert und seitdem steht er irgendwo rum. Vielleicht probiere ich ihn als Versuch mal aus, wenn es im Sommer wieder mal 70% Luftfeuchtigkeit hat. Der verbraucht aus meiner Erinnerung gerade mal 270-280W oder so ähnlich. Das ist nicht der Rede wert. Auch der thermische Beitrag ist somit nicht wirklich groß. Wenn die Kühlung mit 1,5-2kW läuft, dann muss man die ~0,3kW davon natürlich abziehen. Wäre aber nicht schlimm und man kann ja erhöhen. Hat jemand Erfahrungen mit solchen Geräten? Können die wirklich was und würden dem TO vielleicht helfen? Grüße
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23.03.2026 20:37:55 |
Sacklaut und schiebt die 500W Heizleistung in den Raum. Funktioniert aber. Man wollte aber mit einem Ventilator die Luft Umwälzung im Raum verbessern. Ich bevorzuge die Split Klima zum entfeuchten, aber Ehe ich hier bei 70 % rlf säße...
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23.03.2026 21:08:38 |
Zitat von gwynlavin  ist der RDZ DWF 200 Kanalentfeuchter mit Sole-Unterstützung den ich im Umluftbetrieb in die KWL einbinden möchte die DWF Geräte sind für den Einbau nur in die Zuluft gedacht. Das funktioniert auch gut. Hab ich selbst schon gut 5 Jahre so verbaut. Wenn du aber wirklich mit Umluft arbeiten willst, schau dir die HRDS Geräte an, die haben schon eine fertige Umluftfunktion integriert. siehe: kwl-entfeuchtungs-moduleeinbindung-luft |
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24.03.2026 03:56:09 |
Zitat von Pedaaa  die DWF Geräte sind für den Einbau nur in die Zuluft gedacht. Das funktioniert auch gut. Hab ich selbst schon gut 5 Jahre so verbaut. Wenn du aber wirklich mit Umluft arbeiten willst, schau dir die HRDS Geräte an, die haben schon eine fertige Umluftfunktion integriert. Hallo Pedaaa! Ich bin da zugegebener Weise von dir inspiriert. Die HRDS-Geräte lassen sich von der Einbausituation leider nicht mehr in meine KWL integrieren. Auch kann ich die DWF-Geräte nicht mehr in die Zuluft bringen - das wäre natürlich von der Effizienz deutlich besser um den Feuchtigkeitseintrag zu unterbinden aber für die Spannbreite von 90m³/h bis 350m³/h auch nicht einfach dimensionieren und zu steuern. Daher mein Ansatz die Entfeuchtung über einen konstanten Umluft-Volumenstrom von 200m³/h über ein RDZ DWF 200 über die KWL zu verteilen. Auf diese Weise muss ich das Gerät nur an den 20 bis 40 Betriebstage in den KWL-Volumenstrom integrieren. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Gerät zwischen Abluft und Zuluft einschleife, oder ob ich nur die KWL-Verteilung nutze und die Zuluft über ein zusätzliches zentrales Umluftventil im Flur abziehe. Das auf der zitierten Webseite verlinkte RDZ DWF 250 passt übrigens fast noch besser als das RDZ DWF 200. Wenn ich mich recht erinnere hast du dein Gerät direkt mit dem Solekreis deiner WP verbunden. Sind die Geräte für eine 20% bis 25% Glykolmischung geeignet? Und wo ich schon am Fragen bin: Vermutlich ist zum Schutz des Gerätes ein zusätzlicher G4/F7 bzw. für die Umlauft auch ein Aktivkohle Filter sinnvoll. Lässt sich dieser in das Gerät integrieren bzw. gibt es dafür entsprechende Anbauteile? Zusätzlicher bräuchte ich wohl auch einen Lüfter der den entsprechenden Volumenstrom sicherstellt. Kennst du da evtl. ein passendes Lüfter bzw. Anbauteil ähnlich wie bei dem HRDS-Gerät? Gruß Gwyn
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24.03.2026 06:13:50 |
Zitat von Cooki2408  ... Klimaanlage hauptsächlich zur Entfeuchtung zu nutzen? Hat jemand Erfahrungen damit oder vielleicht bessere Ansätze? Moin, wir haben bei uns seit letztem Sommer eine für 849 Euro erworbene Midea PortaSplit zur Klimatisierung in Nutzung. Das mobile Gerät kann bis zu 12.000 BTU Kühlleistung. In folgend verlinktem Thread hatte ich zum Betrieb im Entfeuchtungsmodus geschrieben. Bei uns ist es zwar grundsätzlich nicht so feucht wie bei dir, aber der Apparat entzieht schon eine ordentliche Menge Wasser aus der Raumluft. https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/3857529 |
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24.03.2026 07:57:59 |
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die einzige zuverlässige und sichere Lösung eine Split-Klimaanlage ist, l Vielen Dank.
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24.03.2026 08:19:46 |
Das Fazit ist meines Erachtens nicht korrekt: - Man kann mit Klimanlage entfeuchten, ja. Aber das Entfeuchten geht dann immer mit einer Abkühlung einher. Im Sommer ist das sicher ein gewollter Effekt, aber in der Heizperiode will man das ja eigentlich nicht haben. - Ein Entfeuchter entfeuchtet, ohne zu kühlen. Stattdessen wärmt der tendenziell sogar. Wir haben im Bad einen Luftentfeuchter, weil wir nur durch Lüften gerade in der Übergangszeit die Feuchtigkeit nicht rausbekommen. Der funktioniert tadellos. Grüße Oliver
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24.03.2026 09:38:53 |
Zitat von godek  Sacklaut und schiebt die 500W Heizleistung in den Raum. Funktioniert aber. Man wollte aber mit einem Ventilator die Luft Umwälzung im Raum verbessern. Ich bevorzuge die Split Klima zum entfeuchten, aber Ehe ich hier bei 70 % rlf säße... War das die Antwort auf meine Frage? Wenn ja: mit 500W Stromaufnahme wäre es ja eine richtige "Maschine". Ich habe mal meinen (bis 90m² Fläche empfohlen) durchgemessen. Der hat im Betrieb circa 270W gezogen. Bei 2kW Kühlleistung wären es dann effektiv "nur" 1,7kW. Aber macht ja nichts. Zur Not erhöht man die Kühlleistung der Decken und gut ist. Wichtig ist, dass das Ding wirklich ordentlich entfeuchtet. Ganzen Sommer und 24/7 muss ja nicht durchlaufen. Das muss nur Spitzen abfangen. Grüße
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24.03.2026 11:42:25 |
Zitat von Fertig  Wenn ja: mit 500W Stromaufnahme wäre es ja eine richtige "Maschine". Ich habe mal meinen (bis 90m² Fläche empfohlen) durchgemessen. Der hat im Betrieb circa 270W gezogen.
Bei 2kW Kühlleistung wären es dann effektiv "nur" 1,7kW. Aber macht ja nichts. Zur Not erhöht man die Kühlleistung der Decken und gut ist. Wichtig ist, dass das Ding wirklich ordentlich entfeuchtet.
Ich bin mir gerade nicht sicher worüber du sprichst, bzw. ob du nicht an deinem Vorredner vorbei argumentierst. Ein reiner Entfeuchter erbringt keine Kühlleistung, da eine WP in einem geschlossenen System betreibt. Im Normalfall entfeuchtet dieser und gibt dabei die Betriebsenergie und Kondensationsenergie an den Raum ab, d.h. er heizt diesen in Summe auf. Wenn die Decken-/FBH-Kühlung diese Erwärmung überkompensiert, ist ein reiner Entfeuchter sinnvoll. Ein Split-Klima-Gerät erbringt dagegen Kühlleistung durch Abkühlung und Kondensation im Innenraum, um die entzogene Energie sowie die Betriebsenergie an den Außenraum abzugeben. Er ergänzt also die Decken-/FBH-Kühlung passend. Eine Sole-basierter Kanalentfeuchter ist eine Art-Klimaanlage, welche die Betriebs- und Kondensationswärme an die Sole überträgt. Dabei steht aber die Entfeuchtung und nicht die Kühlung im Vordergrund, da die Luftverteilsysteme meist nicht im Kondensationsbereich betrieben werden können. Gruß Gwyn
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24.03.2026 12:27:45 |
Genau das meine ich und habe es auch so beschrieben. Deckenkühlung läuft und es braucht theoretisch nur eine Entfeuchtung. Die Kühlleistung ist ja vorhanden. Als Ergänzung kann man so einen guten Luftentfeuchter anschaffen. Dieser soll die abgekühlte (feuchtere) Luft zusätzlich entfeuchten. Natürlich heizt er das Haus dabei etwas auf. Ist aber nicht so schlimm, man kann ja die Kühlleistung der Decke einfach etwas höher stellen. Wie eine herkömmliche Klimaanlage funktioniert, ist mir bekannt. Grüße
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24.03.2026 13:33:15 |
@Fertig: die 500 Watt sind leider bei den Bedingungen oft nicht mehr „etwas“. Wenn draußen 25° sind, und drinnen ebenfalls, machen 500 Watt schnell mal 2-3°mehr aus. Nur ist damit dann oft auch die Behaglichkeitsschwelle überschritten. Und wenn das Gerät 250Watt Stromaufnahme hat, kommen bei guter Luftfeuchte auch gern nochmal 250Watt vom Kondensationsprozess dazu. So kommt man auf 500 Watt. Entfeuchter und Klima - wir haben beides und freuen uns über die Flexibilität. 👌😉
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24.03.2026 16:45:34 |
Für die Lüftungsanlage gibt es Entfeuchtungsmodule, die in die Zuluft verbaut werden und diese isotherm entfeuchten, d. h. die überschüssige Kondensationsenergie wird über einen angeschlossenen Kühlkreis abgeführt. Im Modul ist selbst ein kleiner Kältekreis, der für die Abkühlung unter Taupunkt sorgt. Es gibt auch Geräte mit Umluftfunktion, die unabhängig vom Frischluftstrom die Raumluft entfeuchten, ohne diese aufzuwärmen. Häuser mit Flächenkühlung und dieser Komfortlüftungsentfeuchtung haben nachweislich ein unschlagbar gutes Raumklima und nicht zu vergessen auch eine sehr gute Luftqualität.
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