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27.03.2026 00:00:00 |
Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen und mündeten am 28. Februar in den Militärangriffen von Israel und den USA auf den Iran. Daraufhin gingen die Rohölpreise genauso dynamisch nach oben, wie die Börsenkurse weltweit fielen und der Goldpreis kurzfristig stieg. Diese globalökonomischen Mechanismen sind nachvollziehbar und Marktpartnern wie Unternehmern durchaus bewusst. Für die global vernetzte Kunststoffindustrie ist dieses Szenario von besonderer Bedeutung: Energiepreise, Rohstoffverfügbarkeit und Logistikströme reagieren besonders sensibel auf politische Eskalationen in dieser Schlüsselregion. |
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27.03.2026 09:30:34 |
Viele Unternehmen werden den Konflikt dazu benutzen, ihr Gewinne zu steigern. Da ist die Kunststoffindustrie nur eine von Vielen ....
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28.03.2026 09:39:15 |
Und wenn die Ölpreise wieder fallen, bleiben die Preise für die Fertigprodukte trotzdem oben. Dann jammern wieder die Industrieunternehmen über gierige Gewerkschaften und können endlich ihre Produktion in Billiglohnländer umziehen.
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28.03.2026 10:06:26 |
Zitat von Schlucki007  Viele Unternehmen werden den Konflikt dazu benutzen, ihr Gewinne zu steigern. Da ist die Kunststoffindustrie nur eine von Vielen .... Das Ergebnis nennt man eine Inflation.
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29.03.2026 14:34:41 |
Zitat von Mark1234  Das Ergebnis nennt man eine Inflation.
Ich nenne das Gier!
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29.03.2026 15:30:33 |
Nein, das ist eine normale Marktfunktion. Die Energiepreise steigen, also wird das erstmal umgelegt und für eventuell weiter steigende Preise gleich noch n Kriegsaufschlag mit drauf gerechnet. Dann beruhigt sich das alles wieder, die Energiepreise sinken, aber die Preise bleiben halt überall hoch und deshalb kann keiner wieder runter gehen. Für den Staat ist das gut, weil sich so die Staatsverschuldung relativiert. Dazu werden alle festgeschriebenen Privatschulden abgewertet und das Sparvermögen der Bevölkerung automatisch reduziert.
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29.03.2026 16:37:30 |
85 % der Erdölimporte werden verbrannt (Verkehr, Wärme) und nur 15% gehen in die Chemische Industrie. Wenn der Grundstoff für Kunststoffe teurer wird, sollte man diesen nicht hirnlos verbrennen, sondern für die Chemische Industrie nutzen. Wenn es mehr E-Autos und Wärmepumpen gäbe, müssten auch die Kunststoffe nicht teurer werden.
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29.03.2026 16:49:26 |
Naja die Preise bleiben nicht grundsätzlich oben. Wenn es einen Markt gibt der Funktionert wird der Wettbewerb das schnell regeln und die Preise gehen auf die Tatsächlichen Kosten wieder runter.
Nur mit dem Markt ist es halt in letzter Zeit nicht mehr so goldig. Unserer Wettbewerbshüter haben vielen Fusionen und Verkäufen zugestimmt die von Anfang an Kritisch zu bewerten waren. Im Grunde ein Politikversagen auf ganzer Linie.
Aber so einfach ist es doch nicht. Man kann der Politik dafür nicht pauschal die Schuld geben. Das sind globale Entscheidungen die für unser altes Nachkriegswirtschafftsmodell des permanenten Wachstums nicht mehr funktionieren. Wir brauchen einen Kurswechsel innerhalb Deutschlands. Nur ist auch das schwer wenn wir als ehemaliger Exportweltmeister mehr Interesse daran haben wie das Ausland auf unsere Produkte schaut...
Tillmann Kaiser wurde sagen: " Ein Teufelskreis!"
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29.03.2026 16:55:17 |
Das Problem bei den Preissteigerungen ist schon, dass du die Löhne nach ziehen musst und willst du dann der Erste sein, der bei hohen Preisen die Löhne wieder reduziert in der Hoffnung dass dann auch die Preise wieder sinken?
Das klappt in der Praxis nicht.
Volkswirtschaftlich ist das nur zu verhindern in dem die Politik alles in Frieden hält, statt Kriege wie Ukraine oder Iran an zu zetteln oder eine Corona Pandemie zu basteln...
Wenn Ruhe und Frieden ist, dann läuft alles eingeschwungen weiter. Wenn Theater ist, schaukelt sich die Inflation hoch.
Und damit Ruhe und Frieden ist, dafür müsste man innen und außenpolitisch die Hausaufgaben pünktlich erledigen, statt Vogelstrauspolitik zu machen.
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29.03.2026 17:13:44 |
In der Kunststoffindustrie ist alles so hoch automatisiert, daß die Lohnkosten nur zwischen 20-25% ausmachen.
Der Hauptkostenblock sind die Rohstoffpreise mit 40-50%.
Insofern sind die aktuellen Rohölpreise wirklich ein Problem. Da kann man nur machen was meine Oma immer gesagt hat: "Spare in der Not, da hast du Zeit dazu!" ;)
Also runter mit dem Ölverbrauch, dann wirds auch wieder billiger.
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29.03.2026 17:44:08 |
Ich male mir aus wie es heute laufen würde mit dem autofreien Sonntag. Grundsätzlich wäre das denkbar, auch wenn es hier wirklich zu starken Auswirkungen kommen würde und es eben deutlich mehr Ausnahmeregelung geben dürfte wie in den Siebzigern.
Ob uns ein autofreier Sonntag helfen würde? Oder würde er am Ende noch mehr kosten verursachen?
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29.03.2026 18:03:32 |
- Solar liefert nix bei Dunkelheit
- Wind liefert nix bei Flaute
- Öl liefert nix bei Krieg
höhö
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29.03.2026 18:29:53 |
Für Öl gibts aber nationale Reserven, das ist gespeichert und jeder Ölheizungsbesitzer zahlt die Energiespeicherung dezentral im Keller einzeln mit. Ist relativ krisensicher...
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| | Zeit:
29.03.2026 18:36:41 |
Aus Öl kann man vieles herstellen. Es ist einfach zu schade zum Verbrennen.
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29.03.2026 19:11:59 |
Wieso? Gibt doch genug davon.
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29.03.2026 19:26:14 |
Momentan wohl eher nicht, sonst wäre der Preis nicht so hoch.
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29.03.2026 19:37:46 |
Zitat von Mark1234  Nein, das ist eine normale Marktfunktion. Die Energiepreise steigen, also wird das erstmal umgelegt und für eventuell weiter steigende Preise gleich noch n Kriegsaufschlag mit drauf gerechnet. Dann beruhigt sich das alles wieder, die Energiepreise sinken, aber die Preise[...] Das kannst gern den Leuten an der Tankstelle erzählen. Hat zwar nicht direkt, aber indirekt mit dem Threatthema zu tun. Und vor allen, das die Preise wieder sinken werden. Vieleicht ein klein wenig, aber nicht auf die reelle Basis, bezogen auf den Rohölpreis. Das ist keine Marktwirtschaft sondern wie schon von mir geschrieben GIER!
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29.03.2026 20:02:32 |
Solange die Leute noch mit über 130 über die Autobahn brettern, kann es so schlimm mit den Spritpreisen nicht sein.
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29.03.2026 22:20:55 |
An die Optimisten auch in Russland gibt es wohl neue Probleme auch wenn Trump die Sanktionen gelockert hat.
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29.03.2026 22:29:30 |
Zitat von belzig  Solange die Leute noch mit über 130 über die Autobahn brettern, kann es so schlimm mit den Spritpreisen nicht sein. Doch, Spritpreise sind schlimm - aber ich gönne mir sonst wenig! Daher >160km/h!
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30.03.2026 06:41:02 |
Zitat von Ruediger1931  Ich male mir aus wie es heute laufen würde mit dem autofreien Sonntag. Grundsätzlich wäre das denkbar, auch wenn es hier wirklich zu starken Auswirkungen kommen würde und es eben deutlich mehr Ausnahmeregelung geben dürfte wie in den Siebzigern.
Ob uns ein autofreier Sonntag[...] einfach mal freiwillig die Osterfeiertage als Protest nutzen und das Auto stehen lassen. Ohne Zwang oder Ausnahmeregeln. …aber selbst bei 5 Euro würde der Deutsche sein Recht aufs Autofahren weiter betreiben.
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30.03.2026 10:15:07 |
Als ob die Deutschen zum "Spass" Autofahren...
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30.03.2026 10:32:36 |
Wenn man ist kein Polizist, Notarzt oder Rettungssanitäter ist und auf der AB schneller als 120km/h fährt, macht man das aus Spaß und nicht aus Notwendigkeit.
Der Spaß sei auch jedem gegönnt, aber dann braucht man auch nicht jammern, weil der Sprit so teuer ist.
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30.03.2026 10:38:58 |
Naja, da die meisten Strecken die ich auf der BAB Fahre sowieso n Geschwindigkeitslimit haben oder man im Verkehrskollapsland NRW eh im Stau steht, ist man meistens froh wenn man mal 120 fahren darf / kann :D
Ansonsten hat sich das aber in der ganzen Republik geändert. Wenn ich früher 190 Reisegeschwindigkeit gefahren bin, dann haben mich noch Leute überholt. Wenn du heute mit 160km/h unterwegs bist, kommt das schon kaum noch vor.
Mit den E Karren sowieso nicht.
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30.03.2026 12:39:34 |
Die rechte Autobahnspur kenne ich erst seit ich eAuto fahre. Dachte, dass ich jetzt zum Verkehrshindernis werde, musste dann aber feststellen, dass da sehr viele Menschen entspannt und sparsam unterwegs sind.
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