Das Engelmann Gateway als Ethernetversion klingt sehr interessant.
Preis einmalig +- 390-400€ netto.
Anschluss per
Netzwerk (PoE möglich)
Zähler
Wasser/Wärme müssen OMS kompatibel sein.
Gibt's ebenfalls von Engelmann oder anderen kompatiblen.
Das Gateway sammelt die Daten und übermittelt zeitgesteuert (z.b. monatlich) auf einen FTP Server oder per Mail an dich.
FTP hat den Nachteil dass man fehlerhafte Übertragungen nicht sofort bemerkt.
Email hat den Vorteil, ein Nichterhalt am Monatsende "fällt" eher mal auf.
Zusätzlich speichert das Gateway die Daten ja auch noch lokal, die man bei Bedarf manuell abrufen kann.
Der Hersteller wirbt damit, wenn man OMS konforme Zähler nutzt, wären die ersten Anforderungen der Heizkostenverordnung erfüllt.
DSGVO konform da keine
Cloud-Pflicht, da lokaler Datenspeicher und ohne Bezug zu schützen würdigen Daten (kein Name, Adresse, ...) nur Zählernummer 1234.
Diese einmaligen Kosten halte ich in dem Kontext vertretbar.
Man umgeht so ein monatliches Abo der Dienstleister.
Alternativ wurde in einem anderen Beitrag auch eine USB Variante genannt, die Preislich sehr interessant ist.
Eine passende Excel Vorlage gibt's ebenfalls, um später einer sauberen Abrechnung mit Werten zu haben.
Variante 2:
Statt den Gateway kosten hat man nur die Kosten für den Stick.
Zähler muss ebenfalls dazu passen.
Hier ist mein „Sorglos-Stack“ für die manuelle Eigenregie:
1. Die Hardware (Einmalinvestition ca. 50 €)
Ihr braucht keinen fest installierten Gateway im Flur. Ein IMST iU891A-XL USB-Stick am Laptop reicht völlig aus.
Wichtig: Besteht beim Zählerkauf (z.B. Engelmann) auf die AES-Keys. Wer die Keys hat, behält die Macht über seine Daten.
2. Datenerfassung (Windows-Software statt Konsole)
Statt kryptischer Befehle nutzt ihr Programme wie den wM-Bus-Recorder.
- Stick einstecken, AES-Keys einmalig eintragen.
- Einmal im Monat das Programm öffnen – es erkennt alle Zähler in Reichweite automatisch.
- Werte per Klick nach Excel exportieren. Fertig.
3. Monatliche Info (uVI) – Ganz ohne Portal
Die uVI muss nur „elektronisch“ übermittelt werden. Ein Portal-Abo ist keine Pflicht.
- Ich nutze eine einfache Word-Vorlage, in die ich die drei Werte (Aktuell, Vormonat, Vorjahr) aus dem Excel-Export eintrage.
- Als PDF speichern und per E-Mail an den Mieter schicken. Dauer: 2 Minuten pro Monat.
4. Die Jahresabrechnung (Rechtssicher am PC)
Für das „große Ganze“ (CO2-Kostenteilung, § 9 Trennung Heizung/Warmwasser, Gradtagszahlen) nutze ich WISO Vermieter 365.
Das Programm führt einen per Assistent durch alle rechtlichen Fallstricke. Man tippt nur die Excel-Werte ein und erhält eine hieb- und stichfeste Abrechnung, die jedem Mieterschutzbund standhält.
Fazit:
Man muss kein IT-Profi sein, um sich von der „Abrechnungs-Mafia“ zu emanzipieren. Es braucht nur den Mut, die AES-Keys einzufordern und einmalig ca. 100 € in Stick und lokale Software zu stecken. Keine monatlichen Gebühren, keine Daten in der Cloud.
Wurde hier aufgeführt....
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/292228/Fernauslesbare-WMZ-und-WasserzaehlerLeider ist das kostentechnisch für den Vermieter nachteilig, da es Einmalkosten sind die nicht umgelegt werden können. D.h. diese fairen Lösungen kommen meist nur, wenn der Vermieter mit im Haus wohnt.