| | | | Zeit:
31.03.2026 20:46:13 |
ESBE VTD322Hallo zusammen, an meiner bestehenden Solarthermieanlage ist eine Regelung verbaut, die keine Schichtung unterstützt. Die Steuerung kann also nicht zwischen dem oberen und dem unteren Wärmetauscher umschalten. Im Zuge eines Speicheraustauschs überlege ich nun, einen Speicher mit zwei Wärmetauschern zu bestellen und entweder auf eine Resol DeltaSol BX umzurüsten oder alternativ ein ESBE‑Ventil vom Typ VTD322 einzusetzen. Auf den ersten Blick wirkt die Lösung mit dem Ventil (Bild 6 im Link) wie die beste Option, da die vorhandene Regelung weiterhin genutzt werden könnte. Allerdings bin ich mir unsicher, wie gut das in der Praxis funktioniert. Hat jemand Erfahrung damit?
|
| | Zeit:
08.04.2026 13:08:28 |
Hat niemand Erfahrung mit dieser Art von Ventilen?
|
| | Zeit:
08.04.2026 14:40:41 |
Zitat von PeterWAF  Hat niemand Erfahrung mit dieser Art von Ventilen? Ja, aber die ESBE322 setze ich für einen anderen Zwecke ein und funktionieren. Für den Solareinsatz sollte daruf geachtet werden das diese Ventile nur für kurze Zeit Temperaturen über 100°C überstehen.
|
| | Zeit:
08.04.2026 18:27:23 |
Für welchen Zweck setzt du sie denn ein, wenn ich fragen darf? Ich habe heute mit ESBE telefoniert, und der Techniker hat mir bestätigt, dass die Ventile für die Solarthermie geeignet sind. Ja, es stimmt, dass man im Dauerbetrieb 100 °C nicht überschreiten sollte. Halten diese Ventile lange, oder sind die Thermostate eher Verschleißteile? Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Vorteile sehe ich beim Einsatz des Ventils. Es benötigt keine neue Steuerung und arbeitet stromlos. In der Resol DeltaSol BX kann man die Vorranglogik einstellen. Wie ich hier im Forum herausgelesen habe, setzen einige den Vorrang auf Warmwasser, während andere Systeme die Heizungsunterstützung priorisieren. Bezüglich des Vorrangs sehe ich mehr Potenzial in der Heizungsunterstützung als bei der Warmwasserbereitung, da die Temperaturen in der Heizung niedriger sind. Somit müsste ich doch mehr Wärme nutzen können. Oder liege ich mit meiner Logik falsch?
|
| | Zeit:
08.04.2026 19:24:11 |
Bist Du Dir sicher das Du in der heutigen Zeit noch eine Erneuerung von ST-Komponenten vornehmen willst?
Speicheraustausch mit 2 Wärmetauschern? Dann ist der Speicher rein für ST da?
|
| | Zeit:
08.04.2026 19:27:52 |
Ich habe VTDs und VATs in Testsystemen verbaut, was aber defakto technisch betrachte unerheblich ist, sie funktioniert seit Jahren und erledigen eien vergeleichbaren Job.
|
| | Zeit:
08.04.2026 20:28:02 |
Der Speicher (800l) ist ebenfalls für die Warmwasserbereitung vorgesehen. Der jetzige Speicher (750l) ist leider kurz davor, undicht zu werden ( Korrosion). Das Blech ist bereits sehr dünn und weich. Auch die Investition ist ein Grund, warum ich das Zonenventil bevorzugen würde. Eine neue Steuerung und ein motorbetriebenes Ventil kosten schnell rund 300 €, während das Zonenventil nur etwa 90 € kostet. Die alte Steuerung könnte mit dem Zonenventil weiter betrieben werden. Der Speicher muss ohnehin getauscht werden. Der Mehrpreis zwischen einem 300‑Liter‑Hygienespeicher und einem 800‑Liter‑Hygienespeicher lag, soweit ich mich erinnere, bei etwa 300 €. Die Verrohrung müsste so oder so angepasst werden. Es wäre zu schade, die Kollektoren abzubauen, da sie noch in gutem Zustand sind.
|
| | Zeit:
08.04.2026 21:06:25 |
womit machst Du dann im Winter Warmwasser wenn der Speicher rein für Solarthermie genutzt wird?
Stell doch mal das Gesamtsystem vor?
Ich würde ja zugegeben keinen einzigen € mehr in irgendwas mit ST stecken, habe meine ST gegen PV ausgetauscht
|
| | Zeit:
08.04.2026 21:39:17 |
Aktuell sind fünf Flachkollektoren mit einem 750‑Liter‑Kombispeicher (Doppelspeicher 750/250) installiert. Der Speicher verfügt über einen Solarwärmetauscher, und das Warmwasser wird von einer Gasbrennwerttherme erzeugt, wenn die Solarthermie nicht ausreichend Energie liefert. Die Solarthermie unterstützt zudem die Heizung. Im Zuge des Speichertauschs möchte ich auf einen Hygienespeicher mit zwei Solarwärmetauschern umstellen. Mir ist bewusst, dass man bei Problemen mit der Solarthermie grundsätzlich hinterfragen sollte, ob sich der Weiterbetrieb noch lohnt. Ich habe mich jedoch bewusst dafür entschieden, die Anlage zu behalten.
|