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03.04.2026 00:08:49 |
hi, DANKE, dass ich hier fragen stellen darf - zu einem thema, von dem ich nichts verstehe. bitte seid nachsichtig mit mir.
im zuge meines tiny-house-baues (30m², soll möglichst autark betrieben werden) steht die heizungsentscheidung bevor.
ich möchte fußbodenheizung und warmwasser im winter mit einem wasserführenden holzofen und im sommer mittels solar. ich lebe allein und darf aus dermatol. gründen max. 3x pro woche duschen.
- bei einer hausgröße von 30m²: wieviel kw darf der holzofen max. haben?
- brauche ich unbedingt einen pufferspeicher (platzthema...) und falls ja:
- wieviel liter? btw. falls nein:
- welche alternativen gibt es?
was die steuerung betrifft: welche hersteller könnt ihr mir empfehlen?
seid ganz viel bedankt!
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03.04.2026 00:17:18 |
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03.04.2026 02:25:56 |
Holz wassergeführt wird bei der kleinen Hütte extrem teuer und sich unkomfortabel. Llwp für die Wärme und beim WW Mal rechnen. Kleiner Boiler wird sixhbwher lohnen als eine kleine bwwp
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03.04.2026 08:57:09 |
Durchlauferhitzer für Warmwasser.
Ich schätze Mal, die Nummer Holzofen betreibt Fußbodenheizung wird nur schwierig funktionieren. Holzofen sag ich mal, den kleinsten den es gibt. Es gibt Tiny Stoves die manche Leute im Camper einbauen, das wird mehr als genug für 30m2...
Bzgl. Fußbodenheizung bei 30m2 würde ich mal über eine elektrische nachdenken.
Als Heizung würde ich ne Klimaanlage einbauen...
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03.04.2026 09:31:31 |
In untenstehendem Beitrag habe ich meine Heizungsentscheidung erörtert. Jedoch muss ich festhalten, dass es sich um ein im Winter meist unbewohntes Tiny-Haus handelt, das nur auf 10-12°C temperiert wird und ab April bis Oktober je nach Witterung von Freitag bis Sonntag benutzt. Für eine Vollbeheizung im Winter würde ich einen Luft-Erdwärmetauscher empfehlen. Außerdem ist zu klären, wie groß die Heizlast des Hauses ist. Mit BWWp sind bis zu 1200 Watt Abdeckung alleine durch die Wärmepumpe möglich, darüber hinaus ist eine Zuschaltung des Heizstabes erforderlich. Der Komfort mit Fußbodenheizung ist natürlich top. Geräusche der BWWP sind nicht 100%ig abschirmbar (bei uns im Bad aufgestellt und verkleidet.). Alles in allem eine sehr gute Entscheidung für unser Haus. Noch ein wesentlicher Punkt: Unbedingt eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung einbauen, da Fenster-Dauerlüftung in einem 30m² Haus den Komfort zerstört. Luftpuffer ist auch keiner vorhanden. https://www.energiesparhaus.at/forum-haustechnik-fuer-unser-tinyhaus-30-m/83421
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03.04.2026 09:39:06 |
Bei 30m2 macht eigentlich nur eine "Klimaanlage" = Luft Luft WP (llwp) Sinn. Heizen + kühlen + entfeuchten. Und das mit einem überschaubaren Invest. Keine Schornsteinfeger kosten, weniger Staubemissionen wie bei ner Holzheizung, keine Arbeit mit Holz. PV Module aufs Dach und wenn möglich auch welche an die Fassade. Damit deckt man einen großen Teil des ganzjährigen Stromverbrauchs ab. Für WW einen elektronischen Durchlauferhitzer. Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dann ist das ein rundes Paket. Sowohl in der Investition als auch den Betriebskosten
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03.04.2026 14:07:49 |
Hallo laie#1, herzlich willkommen im Forum! Ein paar konkrete Antworten auf Ihre Fragen: Zur Ofengröße: Bei 30 m² ist weniger mehr. Die meisten wasserführenden Öfen sind für deutlich größere Häuser ausgelegt – schauen Sie nach Modellen mit möglichst kleiner Nennleistung (z.B. 6-8 kW gesamt, davon 4-5 kW ans Wasser). Zu viel Leistung für die kleine Fläche ist das häufigste Problem bei solchen Projekten. Zum Pufferspeicher: Den brauchen Sie zwingend – daran führt kein Weg vorbei. Ein wasserführender Holzofen lässt sich nicht drosseln wie ein Kessel; wenn er brennt, gibt er Wärme ab. Ohne Puffer überhitzt das System oder die Sicherheitsventile sprechen an. Faustregel: mindestens 50-80 Liter je kW Ofennennleistung. Für Ihr Konzept (Holzofen + Solar + FBH + WW) empfehle ich einen Kombispeicher mit eingebautem WW-Wärmetauscher, ca. 200-300 Liter. Das spart Platz: Solar lädt von oben, der Ofen heizt von unten nach, und Warmwasser wird hygienisch per Durchlaufprinzip erwärmt. Zur Steuerung: Hersteller wie Technische Alternative (UVR) oder Resol sind hier bewährt. Für den Einstieg reicht oft eine einfache Differenztemperaturregelung, die die Pumpe schaltet, wenn der Ofen heißer als der Speicher ist. Noch eine Frage: Wie gut wird das Tiny House gedämmt sein? Bei sehr guter Dämmung ist der Heizbedarf so gering, dass FBH fast überdimensioniert wäre – manchmal reicht ein kleiner Konvektor und spart viel Komplexität. Viele Grüße
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03.04.2026 15:04:16 |
Zitat von laie#1  hi, DANKE, dass ich hier fragen stellen darf - zu einem thema, von dem ich nichts verstehe. bitte seid nachsichtig mit mir.
im zuge meines tiny-house-baues (30m², soll möglichst autark betrieben werden) steht die heizungsentscheidung bevor.
ich möchte fußbodenheizung und[...] Leistung ? Das ist doch davon abhänig wie das Haus gebaut ist, im extremfall braucht es gar kein Heizung ... es bedarf einer entsprechenden Planung und Auslegungsberechnung!
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03.04.2026 17:37:10 |
Zitat von Mark1234  Es gibt Tiny Stoves die manche Leute im Camper einbauen, das wird mehr als genug für[...] Nur mit Holz heizen ohne Pfuffer muss man wollen. Ist aber egal, das gibt richtig Stress mit dem Schorni wenn das Tinyhouse in .de wohnt.
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Verfasser: pB | Zeit:
03.04.2026 18:18:47 |
Falls das TH nicht gerade ein alter stillgelegter Bunker mit absolut horrenden Wärmeverlusten ist, wirst du mit einer Holzheizung nicht glücklich. Wenn du ein nicht allzu schlecht gedämmtes TH, vielleicht sogar in Holzbauweise hast, hat der kleinstmögliche Holzofen schon so viel Heizleistung, nur über die Luft, dass du fast sofort 26° Raumtemperatur hast. Alles andere muss in einen "großen" Puffer, der dir nur Platz wegnimmt. Mein Vorschlag, wie oben schon erwähnt: Splitklima für heizen, kühlen, entfeuchten, da reicht die kleinste, mit ~ 2 kW DLE für WW, oder ein 80 l Speicher, dann kannst du das auch autark mit PV machen. Ein kleines Lüftungsgerät, wie z.B. Meltem MWRG PV, dem Platz entsprechend maximal ausbauen, 5 - 7 kWh Speicher, z.B. Marstek Jupiter C Plus o.ä. ....fertig.
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03.04.2026 19:13:45 |
Die Frage ist doch erst einmal, was ein Tiny Haus sein soll, denn den Begriff gibt es in der Rechtsprechung nicht.
Ist es auf nem Anhängerfahrgestell gebaut, ist es ein Wohnwagen.
Ist es "fest" wo hin gebaut, dann ist es ein ganz normales Bauwerk welches den Wärmeschutzanforderungen für Wohngebäude unterliegt.
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03.04.2026 19:47:37 |
Das Themenfeld an sich ist sehr umfangreich und kompliziert. Im Grunde genommen braucht man ne Fachanwaltskanzlei um da durch zu steigen. Die erste Frage ist, wie nennt man das Kind (und sicher nicht Tiny Haus) und wo soll es stehen. Also auf was für einem Grundstück und in welchem Land. Daraus ergibt sich dann, ob das als "fliegender Bau" nach Landesbauordnung geht, als Wohngebäude, oder als KFZ (Anhänger). Bei einem Wohngebäude gibt es z.B. für einen Holzofen strikte Emissionsgrenzwerte, der Schornsteinfeger kommt, es gibt Vorschriften über den Schornstein, usw. usf. Bei einem Anhänger gibt es nur Vorschriften bezüglich der Beheizung mit flüssigen und gasförmigen Brennstoffen, aber nicht über fest Brennstoffe. Bei einem Wohngebäude gibt es dann wiederum bei z.B. Bodentiefen Fenstern eine Pflicht zur Absicherung, bei einem Anhänger nicht. Bei einem Wohngebäude gibt es Vorgaben zum maximalen Energiebedarf, bei einem Anhänger oder einem "fliegenden Bau" nicht. Auch die Anforderungen an die Statik oder die Verglasung oder den Bauausführenden sind anders. Bei Gebäuden bis 75m3 Rauminhalt und 3m Höhe gibt es in einigen Ländern wie NRW wieder Sondervorschriften. Bei der Beheizung von Wohngebäuden gilt dann wieder das GEG, wenn man nicht unter die zahlreichen Ausnahmen fällt. Lt. GEG ist dann z.B. eine Stromdirektheizung Klimaneutral, im Heimatland Habecks (Hamburg) aber wiederum verboten... Also das Thema ist "nicht mal eben" zu beantworten.
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03.04.2026 20:05:26 |
Zitat von Jens_priovox  Hallo laie#1,
herzlich willkommen im Forum! Ein paar konkrete Antworten auf Ihre Fragen:
Zur Ofengröße: Bei 30 m² ist weniger mehr. Die meisten wasserführenden Öfen sind für deutlich größere Häuser ausgelegt – schauen Sie nach Modellen mit möglichst kleiner Nennleistung[...] Das ist ehrlicherweise eine ewig gestrige Denkweise. Holz + Wasserführung + UVR Steuerung... Viel Zeit und Aufwand für fragwürdigem Nutzen. Etwas passenderes als Klimaanlage + PV Anlage gibt es nun mal nicht. Bei uns in der Nähe gibts einen Tinyhaus Wohngebiet. - Alles haben Klimaanlagen :-) Kein Ofenrohr sichtbar. Einerseits: Ofen + Aufstellfläche die im Tinyhaus dann fehlt. Schmutz Arbeit SchornsteinfegerFensterschalter (bei Ofenbetrieb, muss das Fenster geöffnet werden) Und Komfort ist das keiner. Bei ner 30m² Fläche die vielleicht 1-2kW benötigt, mit nem mind. 5kW Ofen loszuballern? :-)
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03.04.2026 20:51:31 |
Das Problem beim heizen mit Holz ist, das man relativ schnell relativ viel Feuer hat, aber das auch ziemlich schnell wieder aus ist.
Bei so einer "kleinen" Behausung ist die Speichermasse oft so, dass es nach wenigen Stunden sehr kalt wird...
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03.04.2026 22:32:26 |
Beheizung über Fußbodenheizung ist mit Brauchwasserwärmepumpe oder Splitklima auch möglich, falls man eine Luftheizung vermeiden will. Heizwärme wird einfach aus Wärmespeicher ausgekoppelt.
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Verfasser: pB | Zeit:
03.04.2026 22:42:10 |
Nix für Ungut. Das mit BWWP heizen ist kompletter Unsinn. In einem Tiny-House mit 30 m² ??! Da ziehst du min. 250 - 300 m³/h Luft durch, damit du mit ~ 1,5 kW Wasser heizt... aus dem du dann ~ 1 - 2 kW (?? wir wissens (noch) nicht) für eine Fußbodenheizung abziehst..... 1. Wie machst du das ohne Frischluft-zufuhr ? 2. Wo (außer von dem 350W-Kompressor) kommt die Heizleistung her?
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Verfasser: pB | Zeit:
03.04.2026 22:49:41 |
Du magst in dem (absoluten Sonderfall) BWWP mit externem Verdampfer, also eigtl. einer "Split-Klima mit Wasser-Verflüssiger" recht haben. Und wenn du die BWWP mit Außenluft betreiben willst... naja, den COP will ich nicht sehen.... ...und Kühlung und Entfeuchtung (nicht zu verachten im TH!) fällt flach? Aber das mit der FBH lassen wir doch allein wegen dem Aufwand in so ner kleinen Hütte direkt bleiben ;-) -- Oder? Bedenken wir doch auch mal das Platzangebot.... Da könnte man viel Technik unterbringen, viel Geld ausgeben, Wochenlang installieren... ...und dann gehen 2 - 5 m² teuerster Raum für Hilfsaggregate drauf? Da sollte es doch bessere Lösungen geben? Mein o.g. Vorschlag passt komplett (!) mit allem in einen 60 x 60 cm Küchenschrank. - und der ist dann noch nicht voll.... da könnte sogar der Zählerkasten noch obendrüber.
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03.04.2026 23:29:01 |
Zitat von leitwolf  Beheizung über Fußbodenheizung ist mit Brauchwasserwärmepumpe oder Splitklima auch möglich, falls man eine Luftheizung vermeiden will. Heizwärme wird einfach aus Wärmespeicher ausgekoppelt. Quatsch. Bwwp können alleine keine fbh. Und wo stellt man die überhaupt hin bei einem tiny House? Und WW mit Klima? Das kann doch bloß eine, was war das? Mel? Hat mich nie jemand wirklich gesehen. So viel du von Lüftung verstehst, das war einmal nix
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04.04.2026 05:36:37 |
Moinsen, ich habe früher auch im Tiny-House gewohnt - damals hiess das aber noch Circuswagen.... ;-)) Wir hatten noch ganz old-school eine alte Küchenhexe und eine Truma-Campinggasheizung. Wir waren damit aber auch unterwegs und ohne 240V-Strom. Tiny-House wird ja bestenfalls von A nach B gefahren und bleibt dort. Dann gehen die Fragen los: Wenn du tatsächlich rein elektrisch bleibst, brauchst du einen entsprechenden Stromanschluss - da reicht die Kabeltrommel nicht mehr. ALLE normalen Öfen sind zu groß und ein wassergeführter Ofen viel zu aufwändig für eine Einraumwohnung. Schwierig wird es auch mit dem Schornsteinzug, es sei denn du bastelst da eine mordsmäßige Sturmsichrung aufs Dach um die nötige Länge zu erreichen. Berechnen kannst du das mit "Kesa-Aladin". Falls du doch beim Feuer bleiben möchtest, wirst du zu entsprechenden Preisen hier fündig: https://www.toplicht.de/kajuete-komfort/ofen-heizung/ Ganz praktisch sind die modernen Heizplatten z.B. als Schultafel gleichzeitig nutzbar, während dir der Ofen & Rohr im Sommer nur im weg rumsteht. Und mit 20cm Dämmung unten und Holzboden kannst du dir die FBH sparen. Alternativ die Truma- Wohnwagenheizung mit Flaschengas - bei 26€/11Kg kein so günstiges Vergnügen mehr, aber machbar. Falls du dauerhaft fest stehst, lohnt es sich über einen Flaschenkasten mit 2x33Kg nachzudenken, dann sparst du dir das Gerenne bei Frost - die 11Kg-Flasche hat bei uns max. 1 Woche gehalten. Mit der hier überwiegend behandelten Haustechnik wirst du bei wenig Raum kaum glücklich: Zu groß, zu teuer, zu aufwändig. Dann lieber noch eine Weile YouTube-Videos anschauen wie andere das gelöst haben......... Viel Erfolg!
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| | Zeit:
04.04.2026 09:27:21 |
Bei Selbstausgebauten Campingfahrzeugen sind Holzöfen seit min. 15 Jahren im Trend :D Scheint also zu funktionieren. Die Knackfrage ist, was es werden soll. Ein Wohnwagen oder ein Haus. Bei einem Haus darfst du die üblichen Camperöfen nicht einbauen, weil die die heutigen Abgasnormen nicht erfüllen. Auch gibt es zum Schornstein strikte Richtlinien. Wenn da Räder drunter sind, kannst du Holzofen einbauen wie du willst. Den "üblichen" Campinggasofen darfst du auch nur einbauen, wenn da Räder drunter sind. Es gibt auch welche für Wohnhäuser, das geht aber nur wenn das Bauwerk nicht unters GEG fällt (weil es z.B. nicht durchgehend bewohnt ist). Wenn es unters GEG fällt, dann darf man diese Konstanttemperaturheizungen nicht mehr einbauen.... Deshalb brauchts bevor man sich Gedanken macht, weitere Infos des TEs was geplant ist. 1 Woche ist für ne 11kg Flasche bei 33m3 schon sehr wenig... Ich sehe das ganze Thema eher bei einer Elektroheizlösung, ggfls. in Verbindung mit einer Splitklimaanlage. Haustechnik nimmt viel Platz weg, aber Campingtechnik ist noch viel teurer und hält nicht lange...
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| | Zeit:
04.04.2026 10:18:17 |
In diesem Zusammenhang sollte man einmal wieder darauf hinweisen, dass immer noch zu große Häuser gebaut werden. In vielen Fällen reichen eigentlich Mini-Häuser oder Tiny-Häuser aus. Größere Häuser sollten so geplant werden, dass sie nach Auszug der Kinder in zwei Mini-Häuser umgebaut werden können.
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| | Zeit:
04.04.2026 22:38:51 |
Quatsch.
Bwwp können alleine keine fbh. Und wo stellt man die überhaupt hin bei einem tiny House?
Und WW mit Klima? Das kann doch bloß eine, was war das? Mel? Hat mich nie jemand wirklich gesehen.
So viel du von Lüftung verstehst, das war einmal nixBevor man so ein unqualifiziertes Statement vom Stapel lässt, sollte man zuerst fragen, wie ich das gelöst habe, oder man informiert sich zumindest durch Lesen des Textes im Link, den ich gepostet habe. Meine Anlage für mein 30m² Tiny Haus: - man benötigt 0,75m² Stellplatz. Bei mir steht die Haustechnik in einem Eck im Bad - man benötigt eine BWWp mit innenliegendem Wärmetauscher, aus dem die Wärme für die FBH mittels thermostatischem Mischer entnommen wird - man kann mit der BWWp auch Kühlen und Entfeuchten im Sommer durch Umschaltung auf Umluftbetrieb, im Regelfall läuft die Anlage auf Außenluftbetrieb - Unterhalb von 0°C ist periodisch die Zuschaltung des E-Heizstabes notwendig, um die Abtaupausen zu kompensieren - Warmwasser geht parallel, wenn man nicht täglich 2 Badewannen voll benötigt - Investitionskosten lagen bei mir bei ca. 3.600 € + 900,- für die FBH, eingebaut habe ich das alles selbst, weil ich mir nicht von irgendeinem Heizungsbauer erklären lassen wollte, dass das nicht funktionieren kann. - Eckdaten des Hauses: 30,4 m² Nettofläche, Heizlast 1,1 kW, Strombedarf diesen Winter ca. 700 kWh, JAZ 4,1 Auf energiesparhaus.at werde ich demnächst Fotos der fertigen Anlage posten und meine Erfahrungen damit. Meine Nachbarn in der Siedlung haben entweder eine Splitklima oder eine Elektroheizung. Ich war schon zu Besuch. So etwas will ich aber selbst in einem Wochenendhaus mit niedriger Raumhöhe nicht haben. Demnächst werden wir in einem 70 m² Haus auch eine Splitklimaheizung verbauen. Geheizt wird aber primär mit FBH. Das geht auch mit der Splitklima, wenn man die Wärme aus dem WW Speicher auskoppelt. Guten Abend!
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04.04.2026 22:42:37 |
Übrigens Festbrennstoffheizungen sind in unserem Bundesland für Kleingartenhäuser nicht erlaubt.
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05.04.2026 07:22:05 |
Aha. Und die bwwp kann natürlich ab Werk diesen Heizstab ansteuern?
Das kann man einfach bei einer Firma um die Ecke beauftragen?
Ich tippe Mal die Antwort auf beide Fragen lautet nein
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05.04.2026 09:14:05 |
@godek der Heizstab ist im WW-Speicher eingebaut. Diesen habe ich bei dem gewählten Gerät selbst einbauen müssen. Mit der Anleitung vom Hersteller kein Problem (Viessmann). Die Ansteuerung des Heizstabes erfolgt dann automatisch über das geräteintegrierte Programm, sobald bestimmte Temperaturen unterschritten werden, bzw. wenn die Speichertemperatur niedriger liegt. Außerhalb dieser Zeit läuft die Anlage im Ecobetriebsmodus mit abgesenktem Volumenstrom ohne Heizstab. Die Heizungshydraulik ist so einfach, dass ich das als Nichtheizungsfachmann selbst gebaut habe. Ein Heizungsbauer sollte das also ohne fremde Hilfe zusammenbringen. Für die Rücklaufbeimischung nutze ich einen thermostatischen Mischer, der über die Kappe zwischen 20 und 45°C einstellbar ist. Zur Messung und Ansteuerung zusätzlich zur Viessmann App nutze ich Shelly Komponenten (Raumthermostat und zwei Messaktoren) zur Ansteuerung der Heizungspumpe und Messung der Leistungsaufnahme der Wp (zeigt aber auch die Viessmann ViCare App an). Für einen höheren COP im Winter und die Verringerung der Zeiten mit E-Heizstab würde ich einen Erd- Luft-WT empfehlen. Wir haben darauf verzichtet, weil das Haus im Winter eigentlich nur an wenigen Tagen genutzt wird.
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