Hallo zusammen,
ich lese hier im Forum schon eine Weile mit und derzeit planen wir die Umsetzung unseres
Eigenheims. Bei der Planung mit unserem GU ist ein LWWP (Wolf CHA8) vorgesehen. Ich möchte nun abklären, ob eine SWWP mit
Ringgrabenkollektor auch eine ernstzunehmende Option ist.
Wir haben bereits ein Bodengutachten für das Grundstück vorliegen. Auf unserem Grundstück liegt in der geplanten Verlegetiefe von ca. 1,2-1,5 m primär stark bindiger Ton (Verwitterungslehm) mit einer halbfesten bis festen Konsistenz vor. Dieser Boden ist als sehr frostempfindlich (Klasse F3) sowie als sehr schwach wasserdurchlässig klassifiziert und enthält deutliche Anteile von stark verwittertem Tonstein-Zersatz. Bautechnisch ist zudem relevant, dass laut den Sondierungen bereits ab einer Tiefe von 1,0 m bis 1,95 m mit verwittertem Festgestein (Tonstein/Dolomit der Bodenklassen 6-7) zu rechnen ist.
Hier die weiteren Rahmenbedingungen zu unserem Projekt:
- Standort: Schwarzwald (PLZ 798*)
- Norm-Außentemperatur: -13,4 °C
- Einfamilienhaus KfW-40 mit 135 m² Wohnfläche auf 2 Vollgeschossen und unbeheizter Keller
-
Betonkernaktivierung in Kellerdecke und EG-Decke (OG-Decke als Kehlbalkendecke)
- Fußbodenheizung im EG und OG
- KWL mit Wärmerückgewinnung
- 300 L WW-Speicher ohne Zirkulation
- PV-Anlage mit 12 kWp und Speicher
- Verlegen des RGK ist in
Eigenleistung geplant
TrenchPlanner-Heizlastabschätzung: 3,9 kW (Mit dem Tool: https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/enev-heizlast.html). Die offizielle Heizlastberechung steht noch aus.
Bei der SWWP reizt mich vor allem das Fehlen der Außeneinheit und die passive Kühlung in Kombination mit der BKA. Zudem ist es bei uns in den kälteren Jahreszeiten häufig neblig --> LWWP vereist potenziell häufiger.
Für die Auslegung unseres Ringgrabenkollektors habe ich mich für einen ersten Entwurf bereits am TrenchPlanner versucht. Aufgrund der Bodenverhältnisse habe ich eine Grabentiefe von 1,2 m gewählt.
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=RZhgeNiwB2gXqXWrTkDR
Meine Fragen:
Wie schätzt ihr die Bodensituation ein?
Die Anschlussleitungen habe ich noch nicht eingezeichnet. Wo lege ich diese am besten lang?
Vielen Dank im Voraus für eure Zeit und eure wertvolle Unterstützung!
Viele Grüße
Florian