| | Zeit:
04.04.2026 12:14:01 |
Ich würde mich über einen Austausch zur Wärmepumpe Lambda EU20L freuen, da diese im Vergleich zu den kleineren Leistungsklassen von Lambda ein paar spezielle Anforderungen haben. Bei uns ist die Installation nicht so optimal verlaufen, deswegen würde es mich interessieren, wie es bei anderen aussieht und wie gut die Wärmepumpe mit welchen Einstellungen funktioniert. Unsere Installation ist nach Prinzipschema 112_000 (2-Speicherlösung mit Boiler und Pufferspeicher) erfolgt. Es gibt nur einen Heizkreis mit Heizkörpern und einen Wärmeerzeuger, deswegen wurde kein Mischer im Heizkreis vorgesehen. Wir haben (leider) die Hydraulikstation mit DN25 Anschlüssen bekommen statt Hydraulikstation EU20L. Auch die Anschlussleitungen zur Wärmepumpe sind DN25. Dies führt zu einem maximalen Volumenstrom von 2,243 m³/h. Im Datenblatt ist der Nennvolumenstrom mit 3,4 m³/h spezifiziert, was also nicht eingehalten wird. Von der Hydraulikstation geht es weiter mit DN25 zum Pufferspeicher (300 L) und mit DN20 zum Warmwasserspeicher (300 L). Diese hat eine Wärmeübertragerfläche von 1,45m². Abgabeleistung im Brauchwasserbetrieb ist 6kW. Laut der Montageanleitung sollte die Fläche ca. 0,4m²/kW betragen, was dann wohl nicht eingehalten wird. Bei der Heizkreispumpe ist die Förderhöhe 5,43m und der Volumenstrom 0,95m³/h, eingestellt als konstante Kennlinie. Nach ca. einem Monat Betrieb ist Wirkungsgrad Wärmepumpe 6,12 und Brauchwasserbereitung 3,70.
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| | Zeit:
28.04.2026 17:43:02 |
Aufgrund von mehreren Mängeln und fehlender Abnahme durch Zewotherm muss die Installation bei uns korrigiert werden. Der Heizungsbauer hat jetzt die richtige Hydraulikstation EU20L mit DN32 Anschlüssen geliefert, hat sich ansonsten aber nicht zum weiteren Vorgehen geäußert. Ich habe jetzt parallel von einem anderen Lieferanten ein Angebot angefordert. Der Hersteller schreibt für die EU20L eine Anschlussleitung von mindestens DN32 vor, der Lieferant empfiehlt jedoch DN40. Angeboten wird das ZEWO Anschluss-Set Direkt für EU20L, DOYMAfix HP/O für DN 200 sowie Aeroline inox connect 200 DN32. Im Sekundärkreis wird eine Rohrdimension von 1 1/4" oder - bei längeren Leitungswegen - sogar 1 1/2" empfohlen. Dies um den geforderten Mindestvolumenstrom von 2,1m³/h zu gewährleisten. Darüber hinaus wird ZEWO WP-ECO-TWS 400 Liter als Trinkwasserspeicher und die ZEWO Pumpengruppe mit Mischer vorgeschlagen. Die Pumpe in der Pumpengruppe kann individuell ausgelegt werden. Es muss wohl auch die Drainage korrigiert werden. Das Rohr ist zu dünn und endet oberhalb der Frostgrenze. Nach meinem Verständnis bräuchte man eher DN100 und 1 Meter tief. Es würde mich interessieren, welche Erfahrungen andere Betreiber einer EU20L gemacht haben.
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| | Zeit:
28.04.2026 19:41:36 |
Die Empfehlungen für den Sekundärkreis beziehen sich logischerweise nur auf Neubauten, der Mindestvolumenstrom ist eigentlich ein Maximalvolumenstrom, der auch nur beim Abtauen gefordert wird. Warm bekommst du die Bude auch mit deutlich weniger Volumenstrom, allerdings steigt dann die erforderliche Spreizung. Es gibt hier ja genügend Leute, die dir das ausrechnen können. Irgendwo wahrscheinlich im Breich zwischen 700 und 1000l/h wird es dann zu einer Volumenstromstörung kommen.
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| | Zeit:
30.04.2026 10:48:32 |
20 kW und 2240 l/h führen zu einem dT von 7,7 K. Das geht zwar, ist aber suboptimal.
Deine Installation ist aber komplett daneben und inakzeptabel! Ich hoffe du hat noch nicht bezahlt, sonst wird die erforderliche Nachbesserung vermutlich ein langwieriges Hauen & Stechen.
Ich bin ehrenamtlich in der Unterstützung solcher Fälle unterwegs, das ist aber schriftlich zu aufwändig. Schick mir gerne eine Nachricht mit Kontaktdaten, dann machen wir das telefonisch oder per Teams.
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