Hallo,
kurz mein Problem:
Im Warmwasserbetrieb unserer Gas-Wärmepumpenhybrid-Anlage läuft trotz niedrig eingestellter Bivalenz-/bzw. Hybridpunkte (0 °C oder geringer) immer die
Gasheizung mit, die den oberen Teil des Speichers erwärmt, während die Wärmepumpe den unteren Teil (durch das 2. Register) erwärmt.
In der "Fachebene" des
Reglers habe ich das Zusatzheizgerät auf "nur heizen" gestellt. Dies hat aber keine Auswirkungen, das Problem bleibt bestehen.
Mit Freigabe des WW-Betriebs arbeitet immer der Gaskessel zusätzlich zur Wärmepumpe, wobei es eine Einschaltverzögerung gibt (genaue Zeit muss ich noch rausmessen, waren einige Minuten).
Ich vermute eine Fehlkonfiguration des Geräts oder des Reglers.
Verwendetes Systemschema-Code: 12, Konfiguration FM 5: 3, MA FM5: Keine Funktion.
Die Wärmepumpe arbeitet im WW-Betrieb immer mit maximaler Leistung, ob das normal ist kann ich nicht beurteilen. Der Gaskessel arbeitet soweit ich das erkennen kann im "ECO"-Betrieb, mit ca. 12 kW (ca. 50% Leistung).
Weitere Komponenten der Anlage:
Vaillant Aerotherm 126/2 (12 kW) und Gaskessel Vaillant EcoTec Plus (25 kW)
Systemregler SensoComfort 720, zus. mit Gateway
Wärmepumpenregler VR720 mit dem FM5-Koppelmodul
Die Betriebsweise ist natürlich störend, da der Gaskessel meist nur kurzzeitig läuft (einige Minuten), damit natürlich häufig taktet und wir gleichzeitig unseren PV-Strom weniger nutzen können als geplant. Immerhin konnten wir den Ladebetrieb des WW-Speichers durch Beseitigung der Mikrozirkulation über die WW-Leitung und die Zirkulationsleitung auf 1x Laden pro Tag reduzieren (vorher 2-3x).
Eine Abschaltung der Gasheizung im Zeitraum April bis Oktober wäre nur eine Notlösung, die ich vermeiden möchte. Für das wöchentliche
Legionellenprogramm kann der Gaskessel bei den hohen
Temperaturen ja einmal mitlaufen, wobei das eigentlich auch nicht nötig erscheint.
Kennt jemand eine Lösung bzw. ist das Problem bekannt? Im Forum habe ich nichts dazu gefunden.
Beste Grüße, Frank