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15.04.2026 20:24:11 |
Bei mir ist seit drei Tagen ein Innen Gerät Daikin Altherma 3R MT F mit Außen Gerät 9-11kw im Einsatz. Für das Brauchwasser lädt die Wärmepumpe einen 500 Liter Speicher Daikin EKHWP500B druckloser, hygienischer Warmwasserspeicher. Was mich nun wundert ist: nachdem der Speicher auf 47 Grad geladen wurde, dann fällt er jedes Mal innerhalb von nur fünf Stunden wieder auf 40 Grad ab ohne jegliche Warmwasserentnahme. Die Heizung wurde so montiert dass der Heizungsrücklauf im Heizbetrieb >immer< durch das Heizungsunterstützungsregister des Speichers läuft. Der heizungsrücklauf hat im Moment 20 Grad. Kann dieser Heizungsrücklauf für diese starke Speichertemperaturabnahme verantwortlich sein? Ich verstehe eigentlich gar nicht wofür ich diese Heizungsunterstützung habe weil ich habe keine Solarthermie und keinen Heizstab und eine große Fußbodenheizungsfläche.
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15.04.2026 20:44:39 |
Hört sich komisch an. Evtl. nochmal überprüfen. Das Rücklaufwasser der Heizung darf selbstverständlich nicht durch den Brauchwasserspeicher laufen. Weder direkt noch über Wärmetauscher. Das würde das Brauchwasser immer relativ zügig auskühlen und wäre von der Effizienz sehr schlecht.
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15.04.2026 20:52:47 |
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15.04.2026 23:05:06 |
Einstellung im MMI überprüfen, „intelligentes Speichermgmt“ muss aus sein.
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16.04.2026 08:06:37 |
Den Rücklauf durch den Speicher laufen zu lassen, mag bei Heizkörperanlagen mit hoher Rücklauftemperatur und HT-Wärmepumpe vielleicht Sinn machen. Bei 20°C kaltem Rücklaufwasser und bei Fußbodenheizung ist das aber völliger Unsinn! Wer plant sowas? Gruß Karl |
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16.04.2026 08:48:28 |
Nachtrag: Das Schema im Link, das bei Dir verwendet wurde, bezieht sich explizit auf eine (historische) HT-Wärmepumpe von Rotex/Daikin, die mit einem zweistufigen Verdichtungsprozess bis 80°C Vorlauftemperatur erzeugen konnte. Da konnte es Sinn machen, die hohe Rücklauftemperatur noch zum Vorheizen der unteren Wasserschicht im WW-Speicher zu nutzen. Mit „Heizungsunterstützung“ hat das aber nichts zu tun, eher müsste man „Warmwasserunterstützung“ sagen. In Deinem Fall ist das Hydraulikschema maximal kontraproduktiv. Der Rücklauf darf nicht durch den Speicher gehen! Gruß Karl |
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16.04.2026 09:11:05 |
Zitat von Kala Nag  Nachtrag: Das Schema im Link, das bei Dir verwendet wurde, bezieht sich explizit auf eine (historische) HT-Wärmepumpe von Rotex/Daikin, die mit einem zweistufigen Verdichtungsprozess bis 80°C Vorlauftemperatur erzeugen konnte. Da konnte es Sinn machen, die hohe[...] Vielen lieben Dank, du hast sehr geholfen. Es wurde sofort eingesehen und es wird umgebaut so dass der Heizungsrücklauf nicht mehr durch den Speicher geht. Danke und LG Peter
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16.04.2026 09:16:01 |
Zitat von joe115  Einstellung im MMI überprüfen, „intelligentes Speichermgmt“ muss aus sein. Danke für diese gute Idee. Laut meinem Klimatechniker hat mein konkretes Gerät diese Funktion aber gar nicht. LG Peter
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16.04.2026 09:22:00 |
Zitat von Kala Nag  Mit „Heizungsunterstützung“ hat das aber nichts zu tun, eher müsste man „Warmwasserunterstützung“ sagen. Heizungsunterstützung wäre es so wie ich es verstanden habe wenn man eine Solarthermie Anlage hätte, die den Speicher zusätzlich zur WP lädt.
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16.04.2026 10:26:41 |
Zitat von Peter Mitteregger  Zitat von Kala Nag  [...] Vielen lieben Dank, du hast sehr geholfen. Es wurde sofort eingesehen und es wird umgebaut so dass der Heizungsrücklauf nicht mehr durch den Speicher geht. Danke und LG Peter Hängt auch davon ab, was die Idee hinter dem 500l-Speicher war und wo der Temperaturfühler sitzt. Wenn der Fühler bei 50% oder höher sitzt sollte der Heizungsrücklauf den Speicher nicht nennenswert beeinflussen (falls das Schaubild grob maßstäblich ist). Bei Heizkörpern (also Rücklauf > 28°C) bringt's vielleicht ein klein wenig, mit Rücklauf < 25°C eher nichts. Allerdings speichert das Teil dann natürlich keine 500l sondern eher nur 250l. Als Hygienespeicher kann das durchaus knapp sein. Wenn der Fühler tief sitzt weil viel WW-Vorrat gewünscht war müsste der untere Wärmetauscher in Reihe zum oberen geschaltet werden. Ansonsten ist das untere Drittel ziemlich nutzlos. Bei tiefem Fühler wäre der beobachtete Verlust aber absolut logisch. Idealerweise sitzt der Fühler irgendwo im oberen Viertel des Wärmetauscher oder höher. Je weiter runter man aufheizen möchte, desto geringer wird die effektive Wärmetauscherfläche und dann dauert die WW-Bereitung überproportional länger oder die WP muss mit mehr Vorlauf arbeiten was dann den Speicher oben weiter erwärmt als gedacht und weniger effizient ist. Der im Schema ziemlich hoch liegende Wärmetauscher deutet leider auf nur vergleichsweise wenig nutzbares Volumen hin. Der Umweg durch den Speicher unten hat natürlich noch nen kleinen Effekt wie ein Reihenpuffer im Rücklauf. Bei FBH aber überflüssig. Das Konzept macht aber nicht mal mit Solarthermie Sinn. Da bräuchtest mindestens noch nen Mischer+zusätzliche Pumpe für FBH und wenn die Heizungsunterstützung im Frühjahr 50% beisteuert wirst regelmäßig deutlich unter der Mindestleistung liegen und die WP taktet sich zu Tode. Bei 3.000l Speicher und 3 Wärmepumpen parallel würde das dann vielleicht funktionieren. Da läuft dann mit Unterstützung halt nur eine von den 3. Ansonsten ein Marketinggag der hier anscheinend den Heizungsbauer und evtl. auch den Kunden auf ne schlechte Fährte gelockt hat. "intelligentes Speichermanagement" bedeutet hier wohl nicht, dass der Speicher intelligent gemanagt wird, sondern dass der Nutzer ausgesprochen intelligent sein sollte (und ganz viel lesen mag) bevor er es aktiviert. Sicher nur ein Übersetzungsfehler.
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16.04.2026 11:14:55 |
Zitat von Peter Mitteregger  Heizungsunterstützung wäre es so wie ich es verstanden habe wenn man eine Solarthermie Anlage hätte, die den Speicher zusätzlich zur WP lädt. Ja! Heizungsunterstützung bedeutet, dass z. B. durch Solarthermie dem WW-Speicher zugeführte Wärme zu Heizzwecken genutzt wird. Das wäre mit Deinem Hydraulikschema aber garnicht möglich. „Heizungsunterstützung“ und „Intelligentes Speichermanagement“ sind Features der Daikin ECH2O, die einen sehr ähnlichen Hygienespeicher integriert hat. Der Vorschlag von sh2808, den zweiten Wärmetaucher in Reihe zum ersten zu schalten, um das Wasser auch unten im Speicher aufzuheizen, ist unbedingt eine Überlegung wert! Gruß Karl
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16.04.2026 11:26:14 |
Achtung: Das verlinkte Dokument passt bzgl. Darstellung der Wärmetauscher nicht zum von Dir genannten Speicher. Die Anordnung der Wärmetauscher kann deshalb erheblich abweichen! Also Reihenschaltung eher nicht anzuraten!
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16.04.2026 11:43:45 |
"Achtung: Das verlinkte Dokument passt bzgl. Darstellung der Wärmetauscher nicht zum von Dir genannten Speicher. Die Anordnung der Wärmetauscher kann deshalb erheblich abweichen!" Sowas sollte immer geklärt werden. Das beeinflusst das Verhalten und die nutzbare Speicherkapazität ganz erheblich. Die Wärmetauscherfläche zu maximieren macht allerdings meistens Sinn. Es sei denn man heizt mit der zusätzlichen Fläche nur Wasser auf das man eh nicht braucht. Genauso die Fühlerposition. Die bestimmt letztenendes wieviel warmes Brauchwasser vorgehalten wird. Ist die zu hoch reicht das WW nicht und man hat zusätzliche Takte. Ist sie zu tief steigen die Verluste und ggf. verliert man zusätzlich noch Wärmetauscherfläche mit Effizienzeinbußen. Mit deinen 47°C Speichertemperatur und der Vorwärmung unten könnte der Fühler auf 75% von unten für 2 Personen die schnell Duschen reichen (wenn der Durchfluss beim Duschen eher klein ist). Für 6 Personen die evtl. teilweise lang Duschen und ner Badewanne müsste der Speicher eher durchgeheizt sein.
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16.04.2026 11:56:28 |
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16.04.2026 12:13:37 |
Zitat von Kala Nag  Zitat von Peter Mitteregger  [...] den zweiten Wärmetaucher in Reihe zum ersten zu schalten, um das Wasser auch unten im Speicher aufzuheizen, ist unbedingt eine Überlegung wert! Danke, wird jetzt so gemacht mit der Reihenschaltung. |