Hallo liebes Forum,
ich habe mich bereits etwas eingelesen, weis aber nicht so recht ob ich das Thema Wärmepumpe jetzt realisieren soll oder nicht.
Ausgangsituation meines Altbaus:
Baujahr: verschiedene zwischen <1900 und 1970
Wohnfläche: 290m2 aufgeteilt auf 3 Geschosse
kein Keller
Fenster alle getauscht 2022
2.OG+
Dachschrägen gedämmt+oberste Geschossdecke gedämmt (25cm Mineralwolle)
Aussenwände (noch) nicht gedämmt - ist geplant in den nächstn 2-3 Jahren
NAT: -12,5
Aktueller
Energiebedarf anhand des Gasverbrauches ca. 42.700kWh! für Heizung +Warmwasser (300l Speicher) für 5 Personen
Heizgerät:
Gastherme Baxi Luna mit 32kW (ca. BJ. 2010)
Flüssiggastank mit 4600l
Beheizung: EG+1.OG Fussbodenheizung; 2.OG
Wandheizung und im Bad Fussbodenheizung.
Eigentlich wollte ich auf Hackschnitzelheizung umrüsten, aber die Erstellung eines entsprechenden Heiz+ Lagerraum ist aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht möglich.
Jetzt habe ich mich erstmalig mit dem Thema
Luftwärmepumpe beschäftigt und bin zu folgenden Überlegungen gekommen:
Aktueller Energiebedarf für Heizung + WW
42.700kWh x 0,8 = 34.160kWh / 2700h = 12,65kW
Somit zeigt sich auch das die Gastherme mittlerweile stark überdimensioniert ist und der Wirkungsgrad sehr schlecht sein muss -> insbesondere im Sommer für den WWB.
Mit der LWP würde ich von einer JAZ 3,5 ausgehen, womit ich auf 9.760kWh Strom komme (derzeit also 3400€ / a). Meine Flüssiggaskosten belaufen sich nach der aktuellen Erhöhung auf 4,7€/m3, also 7.800€.
Mit 13kW hätte ich nun eine Stibel Eltron WPL-A 13 HK 400 Premium gefunden, welche mein HB auch einbauen würde, welcher aber meint dass diese zu klein ist.
Ich denke aber trotzdem, dass dies machbar sein sollte, da ich auch noch weitere energiesparende Maßnahmen durchführen möchte (ca 270m2 Aussenwände isolieren)
Wäre über Tipps oder Hinweise sehr dankbar, da ich mich mit Wärmepumpen bisher nicht beschäftigt habe.
Andi