Hallo zusammen
Ich bin aktuell bei der Auswahl einer neuen Wärmepumpe. Da ich die Nibe 2125-12 in der engeren Auswahl habe, bin ich auch die Beiträge im Thema "Nibe S2125-12
Regelungsverhalten Gradminuten und Optimierungsvorschläge" durchgegangen.
Meine Anfrage habe ich auch dort gepostet. Aber vermutlich sind die Leute aufgrund des Wetters dort nicht mehr aktiv...
Durch das Abtauen der Wärmepumpe wir ja die mittlere Leistung gegenüber der angegebenen Leistung im Datenblatt reduziert. Daher bin ich mir etwas unsicher, ob die Nibe 2125-12 mit einer
Heizleistung von 8.2kW bei -7/W55 für mein Haus eine gute Wahl ist.
Unser Einfamilenhaus:
Baujahr 1988, Schweiz, zweistöckig
Heizkörper, VL ca. 50°C (bei -7°C)
Heizölverbauch: 1'830 Liter/a ohne BWW (BWW ist heute elektrisch), 4 Personen
730m. ü. Meer, wenig Nebel
180m2 Wohnfläche, Decken beton, Wände EG Ytong Porenbeton, OG Holzbauweise.
Berechnete Heizlast bei -7°C, 8.7kW inkl. BWW Erzeugung (mit schweizer Formel)
In den nächsten Jahren ist geplant die
Fenster im Erdgeschoss zu ersetzten und im Erdgeschoss auf Bodenheizung umzubauen. Durch den Fenster Ersatz wird wohl die Heizlast noch etwas abnehmen.
Gemäss Datenblatt liefert die 2125-12 bei -7°C, ca. 8.2kW. Die Wärmepumpe müsste somit eigentlich gut passen und die 14er oder 16er wären tendenziell zu gross. Insbesondere können die 14er und 16er nur bis ca. 5kW modulieren. Für die Spitzenlast wäre noch ein Elektroeinsatz vorgesehen.
Wie schätzt ihr das ein? Ich bin etwas unsicher, weil ich nicht weiss, wie stark das Abtauen die Leistung reduziert.
Vielen Dank für eure Antworten,
Grüsse Raphael