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19.04.2026 13:10:14 |
Hallo zusammen, ich unterstütze ehrenamtlich Menschen beim Thema Wärmepumpen (Projektplanung bis Troubleshooting). Ich bin jetzt erstmalig mit einer bereits installierten Viessmann Vitocal A 250 konfrontiert. Das Studium der Betriebsanweisung zeigt mir, dass Viessmann einiges anders macht als andere Anbieter. Das muss nicht schlecht sein, aber ich würde mich freuen, wenn ich hier User finden könnte die mir mit ihrer Erfahrung bei der Optimierung des Systems helfen können. Zum Status Quo: Beim ersten Ortstermin musste ich feststellen, das der Heizungsbauer nicht unbedingt eine Glanzleistung abgeliefert hat. 1. Obwohl ich das Haus auf max. 5 kW Heizlast schätze (100qm Reihen-Mittel-Bungalow, 3 Zimmer, Dach von kurzer Zeit mit 200 mm Dämmung erneuert) wurde eine 8kW WP verbaut. Wenn ich die Informationen die ich im Netz finde richtig interpretiere, dann modulieren aber alle Varianten der A250 bis 8 kW gleich weit runter, so dass es diesbezüglich kein größeres Problem sein sollte. Stimmt diese Information? 2. Das Haus hat überwiegend Fußbodenheizung. Nur das Schlafzimmer und ein Kellerraum (nicht bewohnt) werden über 33er HK beheizt. Die HK beider Räume könnten m. E. mit der selben Vorlauftemperatur geheizt werden wie die FBH, trotzdem hat der HB ein System mit Trennpuffer / Hydraulischer Weiche und zwei Heizkreisen installiert. FBH gemischt. Ich finde im Netz kein Hyraulikschema mit einem Direktkreis ohne Puffer. Das sollte aber doch mt dem 4/3-Wege-Ventil und dem internen Puffer eigentlich problemlos machbar sein. Hat hier jemand ein solches Schema und ggf. Betriebserfahrung damit? 3. Die Inbetriebnahme und Übergabe an den Kunden (alleinstehende Rentnerin, überhaupt kein technisches Verständnis) war ein Witz. Es wurden scheinbar nur Standardwerte eingestellt, Heizkurve trotz FBH auf 45°C gesetzt, eingeschaltet und weg war der freundliche Mann. Das Energiecockpit wurde nicht eingerichtet (daher habe ich auch noch keine Ist-Daten zur Effizienz, ich befürchte aber übles) und es gibt keinerlei Unterlagen zum hydraulischen Abgleich. Auf den ersten Blick hatten aber einige Heizkreise 0 Durchfluss. Da kommt vermutlich viel Arbeit auf mich zu. 4. In der Bedienungsanweisung ist beschrieben, dass die Regelung selbstoptimierend ist. Ich habe auf den ersten Blick keine Möglichkeit gefunden den Volumenstrom der PWM oder das DT vorzugeben. Wenn das intelligent programmiert ist kann das sogar funktionieren. Ich bin da aber skeptisch. Hab schon zu viel Blödsinn gesehen. Kann mir hier jemand Tipps geben wie man die Steuerung auf Effizienz trimmt?
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19.04.2026 13:29:36 |
Wo liegt das Problem ? Wir haben mit 6 kW Maschinen schlechte Erfahrungen, weil die WW Bereitung sehr lange dauert. die 08 ist die bessere Maschine. Gerade in dieser Konfiguration sind 2 Heizkreise richtig. Zum hydraulischen Abgleich muss sich der HB erklären, dieser wird aber überbewertet... Der Volumenstrom wird von der maschine automatisch festgelegt. Wenn da ein Heizkreis NULL ausweist muss man an der Wärmeverteilung suchen, oder die jeweilige Heizkurve anpassen. Wo liegt das Problem ... ?
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19.04.2026 13:41:01 |
Ein schweres aber wichtiges Ehrenamt - Ich könnte ein Lied des leidens davon singen.1) Die 5kW könnten schon zu hoch sein, aber das läst sich leicht nachrechen. Warum eine 8KW WP das erklärt nur das traditionelle Verständnis der mangelhaft gebildeten HB. Ist vorerst hinzunehmen seit den die Berechnung zeigt eine deutlich kleineren Bedarf als 5kW. 2, 3,4) Gebaut hat der HB das klassisches Viesmann Heizungsschema halt Offenbarung seines Bildungsmangels. Das kann man abändern, wofür aber die notwendige Hasuafgaben zu machen sind. Gebäude reaumbezogener Heizbedarf/ Heizleistung berechen und daraus letztendlich die Heizkurve etc ableiten. Die Parametrieung der Viesmann ist etwas anders, aber wenn die Aufgabe definiert ist ist das zu lösen.
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19.04.2026 17:12:04 |
Zitat von zaungast7  Wo liegt das Problem ? ...Gerade in dieser Konfiguration sind 2 Heizkreise richtig... Eigentlich nicht, der Kellerraum soll nur etwas erwärmt werden damit das darüber liegende Schlafzimmer nicht so Fußkalt ist und im Schlafzimmer liegt die Solltemperatur bei 17 bis 18°C, das erreicht man auch mit einem Heizkörper bei geringer Vorlauftemperatur (und ggf. offener Tür, Einpersonenhaushalt) Den Installationsaufwand hätte man sich m. E. sparen können. Ebenso den Pufferspeicher (bei FBH überflüssig) zumal die beiden Heizkreise mit gemeinsamen Vor- und Rücklaufleitungen bedient werden. Zitat von zaungast7  Zum hydraulischen Abgleich muss sich der HB erklären, dieser wird aber überbewertet...... Ja, das muss der HB erklären. Wenn im Wohnzimmer zwei der 4 Heizkreise 0 Durchfluss haben (und kalt sind), dann müssen die beiden anderen Heizkreise die Leistung bringen und brauchen dafür höhere Temperaturen. Das ist der Irrtum (oder die Aufwandsreduzierung) vieler Heizungsbauer. Ich möchte hier niemandem etwas unterstellen, aber für einen effizienten WP-Betrieb ist ein hydraulischer Abgleich (besser sogar ein thermischer Abgleich) essentiell. (s.o.) Das ist im Bestand, mit unklaren Leitungsverläufen natürlich aufwändig, aber der HB hat mit der guten Frau nicht einmal darüber gesprochen oder ihr gar erklärt wie sie den thermischen Abgleich leicht selber machen kann um die Kosten eines Abgleichs durch den HB zu vermeiden. Er hat einfach beide HK- Pumpen auf Vollas gestellt und eine komplett überhöhte Vorlauftemperatur eingegeben. In den beiden HK sind auch keine einstellbaren Thermostatventile eingebaut worden. Wie hat er den Abgleich gemacht? Die Lackierung an den Kappen der Rücklaufverschraubung was jedenfalls unberührt. Der HB muss für die Förderung den hydraulischen. Abgleich bestätigen. Im schlimmsten Fall ist das hier gewählte Vorgehen also Urkundenfälschung. Mein Ehrenamt ist leider tatsächlich dringend erforderlich. Ich habe schon Fälle erlebt, da war es noch deutlich schlimmer. Da werden dem Kunden teure Testsieger Heizungen verkauft die aufgrund von Planung- und Installationsfehlern dann mit einer JAZ knapp über 2 betrieben werden. Am schlimmsten sind da die überregionalen Drückerkolonnen. Ich habe durchaus Verständnis für die Erfordernisse kleiner mittelständischer HB-Unternehmen und habe auch einige gefunden die einen wirklich guten Job machen, aber leider liegt deren Anteil bisher deutlich unter 50%. (ich bekomme aber auch überwiegend die Problemfälle zu sehen) Um meinen Aufwand in diesem Projekt zu reduzieren wäre ich froh, wenn ich jemanden finde der sich mit der Parametrierung der A 250 auskennt. Sonst muss ich mich halt selber einarbeiten. (Die Betriebsanweisungen hören ja da auf wo es anfängt interessant zu werden) Bekommen HB von den Herstellern eigentliche eine gute Schulung in der auch die Zusammenhänge und die physikalischen Grundlagen vermittelt werden, oder sind sie tatsächlich so ahnungslos wie sie oft tun?
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19.04.2026 17:36:34 |
Nüchtern betrachte ist der Ausbildungsstand bescheiden und die Mehrheit ist es gewohnt das ihr Hofflieferant gemäß Normung rechnet. Echte Hydraulikoptimierung ist ein Fremdwort, da wird auf die standart Tabellen zurückgegriffen, was für sie zur einfachen sichern aber ineffizenten Lösung des Puffer/Hydraulischenweiche führt.
Für die unterstützung zur Parametrierung der Viesmann, da gibt es ein auf Viesmann spezialisiertes Forum (ich kann dir leider keine Link schicken , ich werde aber versuchen den zu finden). |
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19.04.2026 17:50:51 |
Zitat von zaungast7  Wo liegt das Problem ? Wir haben mit 6 kW Maschinen schlechte Erfahrungen, weil die WW Bereitung sehr lange dauert. die 08 ist die bessere Maschine. Wie kommst du denn darauf? Das ist die selbe Maschine mit teilweise geringfügig schlechteren COPn, wahrscheinlich weil die im oberen Leistungsbereich an die Leistungsgrenze gehen muss, wo die beiden anderen Geräte der gleichen Baureiche (04 und 06) bereits abgeregelt werden. Bezüglich der WW-Bereitung gebe ich dir recht, das wäre die 08 geeigneter. Dafür würde ich aber weder mehr Geld ausgeben noch den etwas schlechteren COP inkauf nehmen. Zitat von zaungast7  Gerade in dieser Konfiguration sind 2 Heizkreise richtig. Das sehe ich genau anders. Bei den mit Typ33 ausgestatteten Räumen handelt es sich um weniger beheizte Bereiche des Hauses. Es ist wahrscheinlich, dass daher die Heizleistung ausreicht mit der gleichen Heizkurve wie für die Bereiche mit FBH. Zumindest muss das vor einer derartigen Überinstallation überprüft werden incl der etwaigen Ausstattung mit "Boostern". Per Mischer, hydraulischer Weiche und Trennpuffer ist das m.E. in diesem kleinen Objekt eine ineffiziente Überinstallation. Da hat einer eine alte Dame ohne technische Kenntnisse über den Tisch gezogen. Zitat von zaungast7  Zum hydraulischen Abgleich muss sich der HB erklären, dieser wird dieser wird aber überbewertet.... Wer oder was wird überbewertet? Der hydrAbgleich (HA) oder der HB? Hier scheint ja eher gar kein HA stattgefunden zu haben (Nullflow festgestellt) - und das ist ganz sicher verkehrt. Zitat von zaungast7  Der Volumenstrom wird von der maschine automatisch festgelegt.. Nur, wenn man die Spreizung vorgibt. Trotzdem muss hydraulisch abgeglichen sein, damit der automatische Volumenstrom auch dahin fließt, wo er hingehört. Zitat von zaungast7  Wenn da ein Heizkreis NULL ausweist muss man an der Wärmeverteilung suchen, oder die jeweilige Heizkurve anpassen. Wenn ein Heizkreis "NULL" ausweist, ist er zugedrosselt oder verstopft oder die anderen Heizkreise "klauen" mangels Abgleich den Volumenstrom. Die Heizkurve hat damit herzlich wenig zu tun. Du bist Mitglied des Meisterforums? Wofür bist du denn Meister? Meister für Problembagatellisierung und -leugnung?
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19.04.2026 18:10:54 |
Zitat von Hildener  Hallo zusammen, ich unterstütze ehrenamtlich Menschen beim Thema Wärmepumpen (Projektplanung bis Troubleshooting). Das finde ich vorbildlich, sehr anerkennenswert und nützlich. Wie bist du denn an dieses Amt gekommen? Wer vermittelt so etwas? Welche Qualifikation musstest du nachweisen? Zitat von Hildener  Ich bin jetzt erstmalig mit einer bereits installierten Viessmann Vitocal A 250 konfrontiert. Das Studium der Betriebsanweisung zeigt mir, dass Viessmann einiges[...] Wie alt ist die Anlage denn schon? Noch in der Gewährleistung? Mit Energieberater und Förderung? Bei einer alten Dame könnte auch gut ein intensives, klärendes Gespräch nötig sein, dass eine "gute Heizung" nicht zwingend mit knallwarmen Heizflächen mit paralleler Temperatureinpegelung per Dauerlüftung einhergehen muss. Viel Erfolg bei deinem Vorhaben und -nochmals- Hochachtung für einen solchen Einsatz!
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19.04.2026 20:22:23 |
Zitat von DMS20  Zitat von Hildener  [...] Das finde ich vorbildlich, sehr anerkennenswert und nützlich. Wie bist du denn an dieses Amt gekommen? Wer vermittelt so etwas? Welche Qualifikation musstest du nachweisen? Zitat von Hildener  [...] Wie alt ist die Anlage denn schon? Noch in der Gewährleistung? Mit Energieberater und Förderung? Bei einer alten Dame könnte auch gut ein intensives, klärendes Gespräch nötig sein, dass eine "gute Heizung" nicht zwingend mit knallwarmen Heizflächen mit paralleler Temperatureinpegelung[...] Bei uns im Kreis gibt seit einigen Jahren eine BürgerSolarBeratung in der Ehrenamtliche interessierte Bürger in PV-Projekten unterstützt. Nachdem ich Privatier geworden war habe ich die einfach angeschrieben das ich ihr Angebot um eine Unterstützung im Bereich Wärmepumpen erweitern könnte. Inhaltlich ist das ja nahe beieinander, oftmals denken PV-Interesenten auch über Wärmepumpen nach. Ich wurde mit offenen Armen aufgenommen und seither kommen die Anfragen rein. Aus dem Studium der Verfahrenstechnik mit 6 Semestern Thermodynamik (vor Äonen) hab ich die Grundlagen. Bevor im letzten Jahr im Haus meiner Tochter eine WP installiert wurde habe ich mich intensiv in die Thematik eingearbeitet und habe das Projekt komplett geplant und nach Installation optimiert. Hier und im Heizungsforum gibt es ja alle informationen die man dazu benötigt, man muß nur das richtige herausfiltern und sich ein holistisches Bild machen. (Danke an alle von denen ich so viel lernen konnte) Das Einarbeiten in komplexe Systeme habe ich in rund 30 Jahre als Ingenieur im Projektmanagement der Prozess- und Anlagenoptimierung gelernt. Das ist eines meiner Talente und Spaß hab ich auch noch daran. Ich behaupt einfach einmal, dass ich inzwischen wenigstens so viel weiß wie die meisten guten HB und Energieberater. Außerdem nehme ich mir die Zeit um die Dinge bis zum Ende zu denken. Mehr braucht es eigentlich nicht um als netter Nachbar ein paar Tipps zu geben. Die "Rentnerin" ist zwar technikfern, aber keineswegs eine "Oma" (eher im Gegenteil). Schon im Erstgespräch hat sie nach wenigen Minuten das Wesentliche verstanden. Den Rest erarbeiten wir im Zuge der Beratung. Die Grundprinzipien sind ja eigentlich ganz einfach. Die letzten Jahre im Berufsleben habe ich als Coach & Berater gearbeitet, in der Wissensvermittlung hab ich also auch etwas Übung. :-)
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19.04.2026 22:10:56 |
Zitat von Hildener  Zitat von DMS20  [...] Bei uns im Kreis gibt seit einigen Jahren eine BürgerSolarBeratung in der Ehrenamtliche interessierte Bürger in PV-Projekten unterstützt. Nachdem ich Privatier geworden war habe ich die einfach angeschrieben das ich ihr Angebot um eine Unterstützung im Bereich Wärmepumpen erweitern[...] Wenn man das Thema WP und die Zusammenhänge vernünftig aufbereite, für die Interresierten, stellt man fest jeder kann abgeholt werden und die wichtigsten Zusammenhänge verstehen. Es ist ein bischen wie bei der Sendung mit der Maus, den das Nievau reicht oft aus die wichtigsten Dinge zu vermitteln. Das Thema bedarf keiner komplizierter abstarkten Mathematik oder höherer Thermodynamik etc. , auch wenn uns als Ing. soche Werkzeuge zur Verfügung stehen ;-) Eine gute Anregung, ich sollte auch mal schauen wo ich ähnliches in meinem Umfeld finde zum unterstützen. |
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19.04.2026 23:31:09 |
Hallo Hildener! Daumen hoch für deine Tätigkeit. Zitat von Hildener  Ich finde im Netz kein Hyraulikschema mit einem Direktkreis ohne Puffer. Das sollte aber doch mt dem 4/3-Wege-Ventil und dem internen Puffer eigentlich problemlos machbar sein. Hat hier jemand ein solches Schema und ggf. Betriebserfahrung damit? Ja, Viessmann hält sich bei Schemas für Pufferlose Systeme wegen der Mindestlaufzeiten und Mindestvolumenströme auf Grund der Gewährleistung sehr zurück. Häufig findet man maximal System mit kleinem Puffer von 40 bis 75l im RL und Überströmventil, um bei vollständig schliessenden ERRs noch den minimalen Takt zu garantieren. Die HBs scheinen nach diesem Schema aber explizit suchen zu müssen um es zu finden, daher scheinen diese doch einige HBs nicht zu kennen. Der interne Puffer der Vitocal 250-A wird übrigens nur beim Abtauen eingesetzt. Dabei schaltet die WP kurz vor dem Abtauen auf den Puffer um und wärmt diesen auf 45 bis 60°C auf, um die Abtauenergie nicht aus den Heizkreisen nehmen zu müssen. Das es für die One-Base Steuerung keine gute Information gibt liegt daran, dass diese Vollkommen unausgereift auf den Markt geschoben wurde, und sich diese auch durch Updates ständig nach dem Motto "Test beim Kunden" ändert. Zudem werden die notwendigen Steuerungsparameter auch erst langsame überhaupt für die HBs und die Kunden hinzugefügt bzw. geöffnet. Gruß Gwyn
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20.04.2026 08:17:50 |
Zitat von gwynlavin  Das es für die One-Base Steuerung keine gute Information gibt liegt daran, dass diese Vollkommen unausgereift auf den Markt geschoben wurde, und sich diese auch durch Updates ständig nach dem Motto "Test beim Kunden" ändert. Zudem werden die notwendigen Steuerungsparameter auch erst langsame überhaupt für die HBs und die Kunden hinzugefügt bzw. geöffnet. Das ist Quatsch. Die E3 Plattform ist ja schon länger bekannt. Problem der ersten Jahre war eher fehlende Schulungen bei den Heizungsbauern. Ich habe mit meinen 250A jedenfalls keine Probleme, die laufen ganz gut. Aber ich hab mittlerweile auch etliche Schulungen dazu. Den WKD brauch ich seit dem 2. Gerät nicht mehr, Inbetriebnahme, auch Systemverbund mit PV, mache ich selbst. Ja, es gibt Updates, aber bei anderen Herstellern ists schlimmer. Denn die 250A funtioniert auch ohne gut. Bei anderen Herstellern muß erste der WKD kommen und anpassen, damit es vernünftig läuft.
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20.04.2026 11:11:34 |
Zitat von gwynlavin  Hallo Hildener! Daumen hoch für deine Tätigkeit. Zitat von Hildener  [...] Ja, Viessmann hält sich bei Schemas für Pufferlose Systeme wegen der Mindestlaufzeiten und Mindestvolumenströme auf Grund der Gewährleistung sehr zurück. Häufig findet man maximal System mit kleinem Puffer von 40 bis 75l im RL und Überströmventil, um bei vollständig schliessenden ERRs noch[...] Bei einem System mit FBH ist ein Puffer m.E. nicht erforderlich. Die im Estrich gepufferte Energie ist ein Vielfaches dessen was man in ein paar Liter Wasser speichern kann. Werden "Puffer" als hydraulische Weiche eingebaut sind sie echte Effizienzkiller. Eine ERR ist für mich genauso überflüssig und ist für mich ein Artefakt aus den Zeiten fossiler Heizungen. Wärmepumpensysteme muss man anders betreiben als Gasbüchsen. Nachtabsenkung und ERR sind da nur Störgrößen die die Effizienz verschlechtern. Natürlich macht es Aufwand die Systemhydraulik und das Nutzerverhalten auf die Erfordernisse einer WP umzustellen, aber ich behaupte einmal, dass 90% der Kunden nach 2 h Einweisung durch den HB bereit und in der Lage wären dies umzusetzen. Leider habe ich bisher noch keinen HB gefunden der es auch nur ansatzweise versucht hätte. Da werden dann lieber idiotensichere Systeme aufgebaut die nachher mit einer JAZ um 2,5 - 3 arbeiten, obwohl 4,5 - 5 möglich wären. (naja, ein wenig kann ich die HB verstehen, hab auch schon "komische Klienten" erlebt) Zur Funktion von internem Puffer und 4/3-Wege Ventil habe ich ein YT-Video gefunden (langatmig, aber im Prinzip gut gemacht). Ich habe es so verstanden, dass mit dem Ventil auch der Mindestvolumenstrom sichergestellt wird. Ist das nicht so?
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20.04.2026 11:37:07 |
Zitat von muscheid  Zitat von gwynlavin  [...] Das ist Quatsch. Die E3 Plattform ist ja schon länger bekannt. Problem der ersten Jahre war eher fehlende Schulungen bei den Heizungsbauern. Ich habe mit meinen 250A jedenfalls keine Probleme, die laufen ganz gut. Aber ich hab mittlerweile auch etliche Schulungen dazu. Den[...] Ja, fehlende, oder unvollständige Schulungen scheinen ein echtes Problem zu sein. Das ist nach meiner Einschätzung einer der Gründe weshalb es Menschen wie mich braucht um dem Thema Wärmepumpe zum Erfolg zu verhelfen. Meine Erfahrungen mit EEE sind da eher negativ. Eigentlich sollte eine gute Planung & Auslegung aber im Eigeninteresse der Heizungsbauer liegen. Zufriedene Kunden sind doch die optimalen Multiplikatoren und stellen langfristig einen erfolgreichen Geschäftsbetrieb sicher. Aber da fehlt mir wohl die praktische Erfahrung. Du scheinst vom Fach zur sein und dich gut auszukennen. Vielleicht kannst du mir helfen. Ich würde das Heizsystem ggf. auf einen Betrieb ohne hydraulische Weiche umbauen lassen wollen, gibt es da ein von Viessmann freigegebenes Hydraulikschema? Kann man der Regelung irgendwie beibringen die Temperaturerhöhung vor der Abtauung zu minimieren? Gibt es Möglichkeiten der Regelung ein DT vorzugeben? In der Betriebsanweisung steht, das die Regelung Volumenstrom so anpasst, das sich ein (optimales) DT von 5 bis 10 K einstellt. 10 K erscheint mir doch recht hoch zu sein, gerade bei FBH würde ich das lieber bei 5K oder geringfügig darunter sehen. Hast du eine Parameterliste mit der du gute Erfahrungen gemacht hast?
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20.04.2026 13:24:08 |
Bei FbHz wird das ohne Trennpuffer wohl nichts, die Interne Pumpe wird das nicht packen. Das müsste man zunächst prüfen. Die Parameterebene ist nichts für Endkunden. Und auch Fachleute sollen daran nur das einstellen, wo sie sich sicher sind. Meine letzten 2 Anlagen waren 252 er Geräte also pufferlos bis auf den Abtaupuffer.
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21.04.2026 09:42:59 |
Zitat von muscheid  Bei FbHz wird das ohne Trennpuffer wohl nichts, die Interne Pumpe wird das nicht packen. Das müsste man zunächst prüfen. Die Parameterebene ist nichts für Endkunden. Und auch Fachleute sollen daran nur das einstellen, wo sie sich sicher sind. Meine letzten 2 Anlagen waren 252 er Geräte[...] Danke für deine Beiträge. Wenn es noch eines Belegs dafür bedurfte das technikferne WP-Interessenten eine unabhängige Unterstützung / Beratung benötigen, dann hast du das hier mit nur zwei Beitragen dokumentiert.
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22.04.2026 00:55:42 |
Zitat von Hildener  Bei einem System mit FBH ist ein Puffer m.E. nicht erforderlich. Die im Estrich gepufferte Energie ist ein Vielfaches dessen was man in ein paar Liter Wasser speichern kann. Werden "Puffer" als hydraulische Weiche eingebaut sind sie echte Effizienzkiller. Eine ERR ist für mich genauso überflüssig und ist für mich ein Artefakt aus den Zeiten fossiler Heizungen. Wärmepumpensysteme muss man anders betreiben als Gasbüchsen. Nachtabsenkung und ERR sind da nur Störgrößen die die Effizienz verschlechtern. Ich bin da voll bei dir. Ich habe auch nur zitiert, was ich aus meinen Diskussionen mit HBs gelernt habe und was z.B. durch die Bedingungen in Förderprogrammen und Gesetzen belegt ist. Da steht leider nicht drin, das ERRs für WP unsinnig sind, sondern dass diese Notwendig sind um die Förderung zu erhalten. Entsprechend planen HBs "totsichere" geförderte Systeme und Hersteller propagieren entsprechende Schemata. Das es mit einer simplen RL- Steuerung ohne ERRs effizienter geht wissen wir bereits aus den 70igern, aber der Trend geht zum Verkauf von WP optimierten, smarten ERRs mit automatischer Hydraulik - machen diese besser als jeder HB. Der Kunde bezahlt diese fehleranfällige Technik ja, da er denkt diese müsse sein damit die WP überhaupt funktioniert - und gefördert bekommt er sie ja auch noch dick. Gruß Gwyn
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22.04.2026 07:26:44 |
Ich hab da kein solches Ehrenamt, bin aber aktuell auch in die Situation geraten mit einer Bitte, einem bekannten älteren Ehepaar über deren LWWP-Angebot mal drüber zu gucken. Es ist auch eine Vitocal 250-A fürs EFH aus den 70ern (FBH + HK), aber gleich eine A19, bei Heizlast nach DIN 12831 von 12,5kW bei -8°C. Meine erste Reaktion: Die größte 250-A kann für ein EFH eigentlich nur zu groß sein! Gibt es vielleicht irgendwo "versteckt" im Netz detailliertere technische Infos darüber hinaus, als das, was man bei Viessmann im normalen Endkundenbereich findet? Auch mit deren propagierten Hydrauliken? Auf deren Seite finde ich nur technische Daten in Tabellenform, aber keine Leistungskurven. Angaben der Leistungen nur nach EN14511, aber keine Kompressorleistungsangaben über AT und VLT. Die Angaben der Nennleistungen mit dem dazu angegebenen Leistungsregelbereichen sind für mich auch etwas undurchsichtig: zB EN14511-Nennleistung bei A7/W35 = 9kw. Mit Regelung von 7,4 bis 18.5kW. Die max geregelte Leistung soll mehr als doppelt so hoch sein wie die Nennleistung ??? Und man findet auch keine Hydraulik-Schemata. Das gemischte FBH/HK-Setup plus WW sollte ja ein Hydraulik-Standardfall sein.
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22.04.2026 07:30:53 |
Und man findet auch keine Hydraulik-Schemata. Das gemischte FBH/HK-Setup plus WW sollte ja ein Hydraulik-Standardfall sein.Hier werden Sie geholfen: Schemenbrowser von ViessmannDie Planungsanleitung hast du vermutlich schon? Die Nennleistung gilt für einen vom Hersteller frei gewählten Teillastbereich.
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22.04.2026 09:07:39 |
Zitat von Hildener  Zitat von muscheid  [...] Danke für deine Beiträge. Wenn es noch eines Belegs dafür bedurfte das technikferne WP-Interessenten eine unabhängige Unterstützung / Beratung benötigen, dann hast du das hier mit nur zwei Beitragen dokumentiert. Die Beratung ist Sache des Fachbetriebs, und dieser wählt auch den hydr. Aufbau. Querschüsse von irgendwelchen "Beratern" sind oft kontraproduktiv, da sie die spezifischen Eigenschaften der Geräte nicht kennen. So meine Erfahrung. Da wurde schon ein Bosch Schema bei ner Viessmannanlage als sinnvoll betrachtet. Klar sollte sein - der Fachmann muß sich an die Herstellervorgaben zum Einbau halten. Und das schließt auch ggf vorgegebene Anschlußschematas ein. Das ist natürlich kein Freibrief um Mist abzuliefern.
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| | Zeit:
22.04.2026 10:14:48 |
Zitat von ajokr  [i] Hier werden Sie geholfen: ... ... Vielen herzlichen Dank! Auf der Viessmann-Seite findet man als Endkunde aber beides nicht. Das dortige Datenblatt ist eine gekürzte Version. Der ganze Auftritt dort erscheint mir sehr marketinglastig.
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22.04.2026 12:00:38 |
Zitat von Oelwechsler 
Auf der Viessmann-Seite findet man als Endkunde aber beides nicht. Das dortige Datenblatt ist eine gekürzte Version. Der ganze Auftritt dort erscheint mir sehr marketinglastig.
Das ist bei anderen Herstellern ja nicht anders. Aber die verstecken dann die wesentlichen Informationen in einem passwortgeschützen Fachpartner-Webportal. Und den Komplettzugriff auf das Gerät womöglich auch nochmals. Immerhin kann man ja bei den Internethändlern schon mal die Installationsanleitungen runterladen, die "nur für den Fachhandwerker" gedacht sind. Positiv bei Viessmann ist ja zumindest schon mal eine eigene Community, wo auch der Support schon mal was schreiben darf, und Kunden auch Kritik äußern dürfen. Sowas täte anderen Herstellern auch gut.
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23.04.2026 16:25:00 |
Zitat von Oelwechsler  Ich hab da kein solches Ehrenamt, bin aber aktuell auch in die Situation geraten mit einer Bitte, einem bekannten älteren Ehepaar über deren LWWP-Angebot mal drüber zu gucken. Es ist auch eine Vitocal 250-A fürs EFH aus den 70ern (FBH + HK), aber gleich eine A19, bei Heizlast nach DIN 12831[...] Bevor man die Wärmepumpe auswählt, sollte man erst einmal die tatsächliche Heizlast ermitteln. Meine Erfahrung ist leider, dass Heizlastberechnungen fast immer (abhängig davon wer sie ausgefüllt hat) eine deutlich (25 bis 50%) zu hohe Heizleistung ausgewiesen. Viel genauer ist eine Ermittlung aus historischen Verbrauchsdaten die auch das Nutzerverhalten einfließen lässt. Ich schreibe gerade eine Anleitung wie man das machen kann und veröffentliche diese dann hier. (gib mir etwas zeit, hab grad viel zu tun) Die damit ermittelte Gebäudekennlinie kann man dann dem Heizungsbauer übergeben damit er diese dann in das Leistungsdiagramm der WP einpflegt und auf dieser Basis den Kunden FACHMÄNNISCH berät. Wenn man das sauber dokumentiert sind spätere Diskussionen überflüssig. Das wäre für mich ein Mindestumfang des Angebots. Leistungsdiagramme gibt es von sehr vielen WP-Anbietern im Netz (hab jetzt noch nicht nach Viessmann gegoogelt) Hersteller die daraus ein Geheimnis machen sind mir suspekt. Die Angaben in den technischen Daten sind oft Teillastangaben. Entweder, -weil eine ordentlich ausgelegte WP bei dieser Temperatur ca. diese Heizleistung abgeben muss, oder, weil das der Punkt der optimalen Effizienz bei dieser Temperatur ist, damit der JAZ-Rechner einen möglichst hohen Wert ausspuckt.
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23.04.2026 16:49:21 |
Zitat von muscheid  Zitat von Hildener  [...] Die Beratung ist Sache des Fachbetriebs, und dieser wählt auch den hydr. Aufbau. Querschüsse von irgendwelchen "Beratern" sind oft kontraproduktiv.... .... Klar sollte sein - der Fachmann muß sich an die Herstellervorgaben zum Einbau halten. Und das schließt auch ggf vorgegebene Anschlußschematas ein. Das ist natürlich kein Freibrief um Mist abzuliefern. Im ersten Satzteil würde ich "Sache" durch "Verantwortung" ersetzen und bei der Auswahl des hydraulischen Aufbaus muss ganz klar der Kundenwunsch und das Bestreben nach möglichst hoher Effizienz stehen. Das erlebe ich aber nur in Ausnahmen, zu den Gründen will ich hier nicht spekulieren. Ich habe aber sehr häufig erlebt, dass hochqualifiziertes Fachleute schon bei einfachsten Fragen nicht antworten konnten und simpelste physikalische Zusammenhänge nicht verstanden hatten. (eine WP ist dabei eigentlich ganz einfach!) Hersteller die zwar hervorragende Datenblattwerte ausweisen, dann aber Einbauvorgaben machen, die das erreichen dieser Werte quasi unmöglich machen, sind mir sehr suspekt. Gibt es hier Menschen die mit einer Viessmann eine JAZ > 5 erreichen? Bei Viessmann arbeite ich mich ja gerade erst ein, auf den ersten Blick sind die Daten sehr intransparent aufbereitet. mann könnte glatt denken die haben etwas zu verbergen. Vielleicht muss ich z.B. das Schema ohne hydraulische Weiche aber einfach nur noch finden. Sollte Viessmann das prinzipiell ausschließen, wäre das für mich fast schon ein Argument um bei Anlagen in Planung von Viessmann abzuraten.
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23.04.2026 17:04:38 |
Zitat von Hildener  Viel genauer ist eine Ermittlung aus historischen Verbrauchsdaten die auch das Nutzerverhalten einfließen lässt.
Aber bitte tagesaktuelle Werte. Den Jahresverbrauch durch eine Anzahl Vollaststunden zu teilen, ist für mich genauso Kaffesatzleserei wie eine rechnerische Heizlastberechnung mit geratenen U-Werten.
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23.04.2026 17:10:53 |
Zitat von Hildener  ... Vielleicht muss ich z.B. das Schema ohne hydraulische Weiche aber einfach nur noch finden. ... Meinst du so etwas? Das interpretiere ich als schlichtes Schema ohne hydrW/ParallPuff, mit Rücklaufreihenpuffer, Überströmventil und WW-Speicher.
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