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Datenschutzhinweise

Wie kann ich die N-Stellung eines eingebauten Ventileinsatzes ermitteln?
Verfasser:
Schmitt
Zeit: 02.05.2026 07:56:49
0
3952524
Zitat von DMS20 Beitrag anzeigen
Forist Schmitt bezieht sich auf ein ganz anderes Ventileinsatz-Modell.
Richtig ich ging von einem Einbauventil aus.

Daher noch einmal aus meinem Lager der andere Einsatz.



Und damit dürfte die Frage geklärt sein.


FG. Schmitt

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 02.05.2026 11:05:48
0
3952561
Ja, bedingt.

Meine Einsätze sehen ja so aus:



Da sind eigentlich zwei Kerben direkt hinter dem Einstellring im Abstand von ein paar mm.



An der Stopfbuchse (wenn man das so nennt), steht S5.



Kann man anhand der Fotos herausfinden, um welchen Artikel es sich bei dem Einsatz genau handelt? Dann würde ich mir nochmal so einen bestellen und mir das Teil im ausgebauten Zustand genau anschauen, was da im Inneren passiert, wenn man es in dieser Stellung einbaut und dann den Ring einstellt.

Das Haus ist Bj. 1993, und in den Ventilkörpern waren vorher nicht voreinstellbare Danfoss-Einsätze drin.

Verfasser:
Joerchi
Zeit: 02.05.2026 11:35:17
0
3952569
Suche mal nach solchen Typübersichten oder Kompatibelitätslisten wie hier.

Neben den Maßen sind da Einschlagmarken wie in dem verlinkten Dokument beschrieben.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 02.05.2026 11:57:06
0
3952571
Ich habe mir leider schon einen Wolf gesucht, aber ich finde keinen Einsatz, der genau so aussieht wie meine, und ich sehe auch keine Angaben zu Einschlagzahlen.

Aber wenn ich mir die Fotos von den Einsätzen ansehe, dann sind die Durchbrüche, wo das Wasser durchfließt, doch in einer bestimmten Ebene.

Wie kann man denn beim Einschrauben dann sicherstellen, daß dieser offene Bereich auch in der Fließrichtung ausgerichtet ist und nicht z. B. 90° nach oben bzw. unten verdreht? Dann würde der Durchfluß ja völlig behindert werden, oder?

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 02.05.2026 12:40:22
0
3952577
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Wie kann man denn beim Einschrauben dann sicherstellen, daß dieser offene Bereich auch in der Fließrichtung ausgerichtet ist
Jetzt, nach dem einstellen der Bilder der vorhandenen Ventile sieht die Sache doch etwas anders aus.

Das sind ganz normale Ventile für den Zweirohrbetrieb und wie schon vorher genannt ist die N Stellung zum Heizkörpervorlauf die volle Öffnung.

Daher ist der Bezugspunkt für die Einstellungen wie abgebildet:



Hier der Beweis aus meinem "gläsernen" Modell.

Hier Stellung N:



Hier Stellung 4:



Jetzt betrachte mal den Unterschied zwischen den beiden Kulissenöffnungen.

Zitat von Joerchi Beitrag anzeigen
Suche mal nach solchen Typübersichten oder Kompatibelitätslisten wie hier.

Neben den Maßen sind da Einschlagmarken wie in dem verlinkten Dokument beschrieben.
Das sind Einschraubventile und passen nicht für die angefragten.



FG. Schmitt

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 02.05.2026 13:06:11
0
3952580
Jetzt bin ich völlig verwirrt. Ich glaube, das sind schon solche Einsätze wie in dem Prospekt, vielleicht nicht das gleiche Modell aber im Prinzip schon.

Bei dem Glasmodell kann ich auf den Fotos nicht viel erkennen.

Vielleicht nochmal zur Vermeidung von Mißverständnissen:

In allen Ventilkörpern meiner Heizkörper waren die letzten 33 Jahre nicht voreinstellbare Danfoß-Einsätze verbaut.

Die 90°-Ventilkörper wurden alle gegen Heimeier V-Exact II ventilkörper ersetzt.

Bei einigen 180°-Ventilkörpern wollte der HB aber nicht an den Ventilkörpern herumschrauben, weil das verlötete CU-Rohr nicht weit genug aus der Wand herausragte, um es festhalten zu können.

Bei diesen Ventilkörpern (ca. 10 Stück) wurden dann als Notlösung voreinstellbare Danfoss-Ventileinsätze eingebaut.

Der HB hat nach dem Einschrauben mit einem Stift Farbmarkierungen an den Ventileinsätzen angebracht, die man aber kaum noch erahnen kann.

Mich interessieren jetzt zwei Dinge:

1) Wie kann man sicherstellen, daß sich die Ventileinsätze nach dem Festziehen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment in der richtigen Stellung zur Flußrichtung des Wassers befinden (Durchbruch liegt in der Flurch zur Längsachse des Heizungsrohrs), damit der Volumenstrom nicht schon behindert wird, wenn sie auf N stehen? Ich stelle mir das im Prinzip so ähnlich vor wie bei einem Kugelhahn. Der hat ja eine Durchgangsstellung und eine Schließstellung. Wenn die Ventileinsätze so eingeschraubt sind, daß der Durchgang senkrecht zur Längsachse des Rohrs steht, dann ist der Durchfluß doch schon auf Stellung N blockiert oder zumindest stark eingeschränkt, oder?

2) Orientiere ich mich beim Verdrehen des silbernen Einstellrings zur Änderung der Voreinstellung jetzt an der Kerbe am Ventileinsatz direkt hinter dem Ring oder hat diese Farbmarkierung doch irgendeine Bewandnis?

Vielen Dank nochmal für eure Geduld.

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 02.05.2026 13:40:37
0
3952584
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Bei dem Glasmodell kann ich auf den Fotos nicht viel erkennen.
Ist es so schwer den umrahmten Bereich, in dem der Pfeil die Kulissenöffnung zeigt, = gleich freier Durchgang, zu erkennen?

Stellung N.



Stellung 4:



Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Die 90°-Ventilkörper
Das sind Eck Ventile.

Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Bei einigen 180°-Ventilkörpern
Das sind Durchgangsventile.

Ein sorgfältiger Heizungsbauer verwendet zum Austausch der Ventileinsätze das geeignete Werkzeug das darin besteht, in dem man z. B. eine Ventilschleuse einsetzt. Dabei spiel es keine Rolle wie weit das Anschlussrohr aus der Wand ragt.

Diese z. B.



Warum wurden eigentlich 2 verschiedene Fab. (Heimer + Danfoss) eingebaut?

FG. Schmitt

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 02.05.2026 14:09:23
0
3952593
Ich kann schon einen Unterschied bei den Glasmodellen erkennen, aber nicht so deutlich, als wenn man weiß, wie es "in echt" aussieht. Daher würde ich ja gerne herausfinden, was die genaue Modellbezeichnung der verbauten Ventileinsätze ist, damit ich mir nochmal genau so einen als Anschauungsobjekt bestellen kann.

Das Heizsystem war entleert, als die Ventile getauscht wurden. Eine Schleuse war daher nicht nötig.

Warum zwei Fabrikate verwendet wurden, hatte ich versucht zu erklären:

Eigentlich sollte alles mit Heimeier gemacht werden. Aber da man sich nicht an die meisten Durchgangsventile herangetraut hat, um die Lötstellen an bzw. in der Wand nicht zu beschädigen, weil man die Rohre mit der Zange nicht greifen konte, hat man diese Ventilkörper belassen und nur voreinstellbare Ersatzeinsätze für die nicht einstellbaren Danfoss-Einsätze besorgt.

Kannst Du mir bitte noch etwas zu meinen zwei Fragen schreiben, die Einsätze sind ja nun verbaut, und ich würde gerne herausfinden, ob sie korrekt eingebaut sind und ob und wie man die Voreinstellungen korrekt vornehmen kann.

Vielen Dank und liebe Grüße

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 02.05.2026 15:16:07
0
3952603
Könnte es vielleicht sein, daß es so ein Einsatz ist:

Amazon Link

Der sieht meinem jedenfalls sehr ähnlich, wobei neben dem Stift nicht S5 steht, sondern A5.

Der hier hat eine andere Herstellerartikelnummer, sieht aber von außen genauso aus.

Link

Wofür steht eigentlich das S5 oder A5?

Hat das mit der Bauart, dem Einbau oder der Verstellmechanik überhaupt etwas zu tun?

Verfasser:
Joerchi
Zeit: 02.05.2026 20:30:41
0
3952633
Wenn Du so eins hast, dann ist ein Bild auf den Seiten von BOSY in dem so ein Ventil aufgeschnitten ist:

BOSY-online

Im Abschnitt Voreinstellung -Thermostatventil. Man sieht an der Form von dem braunen Ring recht gut wo N ist (rechteckige Aussparung) und wo geregelt werden kann (dreieckiger Teil). In der Mitte sieht es dazwischen aus als ob praktisch komplett geblockt wird, daher soll man das ja auch nicht drauf einstellen. Das könnte man vielleicht am Geräusch oder Druck in der Anlage hören / detektieren. Insgesamt wäre es dann wie oben geschrieben wohl so dass die Achse des Ventils zählt als Referenz weil der Ausgang für das Wasser in dieser Achse liegt.

Wenn es aber so aussieht wie in Bild 11 hier dann scheint mir die Ausrichtung zur Ventilachse egal zu sein.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 02.05.2026 21:10:42
0
3952637
Danke, wenn die Achse des Ventils die Referenzmarke für die Voreinstellmarkierung ist, dann macht für mich aber die Sache mit der Kerbe wieder keinen Sinn.

Ich müßte wirklich mal so einen Einsatz in der Hand haben, um es nachvollziehen zu können.

Aber dafür müßte ich wissen, was es genau für einer ist.

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 03.05.2026 09:22:55
2
3952665
Zitat von Meaparvitas Beitrag anzeigen
Ich müßte wirklich mal so einen Einsatz in der Hand haben, um es nachvollziehen zu können.
Hier der Ventilensatz zerlegt, ich hoffe meine Infos reichen aus, ansonsten A...........n fragen.




FG. Schmitt

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 03.05.2026 11:11:38
0
3952692
Danke, es sieht für mich so aus, als ob immer Wasser bis an den Verschluß, der vom Stift bewegt wird, einströmen kann, egal, wie der Einsatz nach dem Festschrauben im Gehäuse sitzt.

Bei einem Duchgangsventilkörper ist es genauso, oder?

Bei Dir ist ja anscheinend auch so eine Kerbe am Einsatz hinter dem silberfarbenen Verstellring.

Könntest Du bitte mal ausprobieren, ob es immer den maximalen Durchfluß ermöglicht, wenn man das N auf diese Kerbe einstellt, egal, wo die Kerbe nach dem Einschrauben des Einsatzes liegt?

Ich vermute, durch diese zwei Ausläufer, die aus dem vorderen Teil nach hinten herausragen, wird die Kulisse immer gleich zur Kerbe ausgerichtet, oder?

Danke!


Was bedeutet A......n?

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 03.05.2026 12:34:44
0
3952703
Oder noch anders gefragt:

Könntest Du den Ventileinsatz, den Du hast, mal so ausrichten (inklusive Kerbe), daß er so liegt wie auf meinem Foto, also ca. 45° zur Mittelachse des Ventilkörpers verdreht:



Und dann mal schauen, ob der Durchgang (bezogen auf die Lage des Durchgangsventilkörpers) maximal offen ist, wenn man das N auf die Kerbe einstellt (wie auf dem Foto) oder um 45° im Uhrzeigersinn gedreht auf die Mittelachse des Durchgangsventils.

Ich denke, dann weiß ich, worauf ich bei der Einstellung Bezug nehmen muß.

Ich kann mir nämlich immer noch nicht vorstellen (bzw. weiß nicht), ob und wie sich die Lage der Kulisse im Verhältnis zum Ventilkörper bzw. zum Ventileinsatz verändert, wenn man es einschraubt.

Es kann ja aber eigentlich nicht sein, daß es immer vom Zufall abhängt, je nachdem, in welcher Position sich der Einsatz befindet, wann man ihn im Gewinde festgezogen hat.

Es muß ja im Grunde immer derselbe Bezugspunkt sein, sonst wüßte man ja nie, in welche Position man das N drehen muß, um wirklich die Spülstellung zu erreichen. Und der Bezugspunkt kann eigentlich nur die Kerbe am Ventileinsatz oder die Mittelachse des Ventilkörpers sein, je nachdem, wie sich die Kulisse im Verhältnis zum Ventilkörper beim Einschrauben ausrichtet.

Wenn man das N an der Mittelachse des Ventilkörpers ausrichten muß, um den maximalen Durchfluß zu erhalten, wofür ist aber dann die Kerbe auf dem Ventileinsatz?

Tut mir leid, wenn ich ich mich etwas umständlich ausdrücke, zu kompliziert denke oder etwas Offensichtliches übersehe, ich bin diesbzüglich nur Laie und habe sonst niemand, den ich fragen kann.

Vielen Dank im Voraus.

Verfasser:
Joerchi
Zeit: 03.05.2026 13:20:19
0
3952708
Ich denke es ist so: Bei dem Ventil welches bei BOSY gezeigt ist und welches Schmitt zerlegt hat ist der rechteckiger Ausschnitt in der Blende unten immer da, wo N am Einstellring steht. Bei BOSY sieht man auch etwas undeutlich die Markierung. Am Ventilkörper kann das Wasser nur entlang der Achse durchströmen.

Bei N geht das Wasser also von unten rein und dann durch den rechteckigen Ausschnitt ungehindert zum Ventil wieder raus. Wenn Du 1,2,... einstellst, dann wird durch den dreieckigen Ausschnitt immer ein Teil des Durchflusses aus dem Ventil geblockt. Das wollte Dir Schmitt mit seinem Bildern zeigen.

Bei anderen Ventiltypen kommt das Wasser von unten rein, es kann aber in alle Richtungen raus und wird dann in den Ventil-Ausfluss geleitet. Das ist der Fall von Bild 11 in meinem zweiten Link. Ich glaube, auch der erste von Schmitt gezeigte Einsatz ist so einer. Die Blende sitzt vor den zwei "Fenstern" die man unten am Einsatz sieht. Hier ist die Lage vom Einstellring relativ zum Körper des Einsatzes wichtig, und daher gibt es die Einstellmarkierung am Einsatz selbst.

Verfasser:
Joerchi
Zeit: 03.05.2026 13:27:31
1
3952710
PS kann es sein, dass Deine Markierungen Beissspuren einer Rohrzange sind, weil nicht das richtige Werkzeug verwendet wurde? Schau mal ob entgegengesetzt auf der anderen Seite auch Spuren sind

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 03.05.2026 13:37:26
0
3952712
Danke, das Prinzip der Durchflußbegrenzung durch die unterschiedlich großen Öffnungen habe ich ja verstanden.

Ich kann auf dem Bild bei Bosy

Bild

aber keine Markierung (Kerbe) außen am Ventileinsatz erkennen.

Das spricht dann dafür, daß "N" immer in Richtung Heizkörpereingang gedreht werden muß, wenn man die Spülstellung einstellen möchte, richtig?

Bei den Ventileinsätzen mit Kerbe (so wie bei mir), muß das N dann an der Kerbe ausgerichtet werden, wenn der maximale Durchfluß erzielt werden soll, richtig?

Bildlich vorstellen kann ich mir das aber immer noch nicht, weil doch die rechteckige Öffnung in der Kulisse immer das Einströmen in das Ventil oder aus dem Ventil gewähleisten soll. Die muß doch dann entweder zum Vorlaufrohr oder zum Heizkörpereingang zeigen, je nachdem, ob die Kulisse den Eingang oder den Ausgang des Ventils begrenzt.

Aber wie kann es dann sein, daß das N auf dem Einstellring dann immer auf einer anderen Position in Bezug auf de Ventillörper stehen muß, je nachdem, wo die Kerbe sich befindet?

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 03.05.2026 13:56:33
0
3952713
Ach Du Schande, Du hast wohl recht. Danke für den Tip.

Es kam mir die ganze Zeit schon seltsam vor, daß da nicht nur eine Kerbe war.

Unten auf dem Ventileinsatz steht in der Mitte am Rand zum Ventilkörper noch H1, falls damit jemand was anfangen kann, um ihn zu identifizieren.

Ich habe jetzt mal versucht, von allen Seiten gute Fotos zu machen.
















Ich sehe außer den Spuren von der Zange keine Markierung, nur auf der Unterseite ist anscheinend eine schwarze Farbmarkierung vom Monteur, das kann aber auch ein Lichteffekt sein.

Ich weiß allerdings, daß er eine Farbmarkierung gemacht hatte. Was diese bedeuten sollte, wäre mir sowieso schleierhaft.

Es ist doch bei diesem Einsatz dann wohl so, daß das "N" an der Mittelachse des Ventilkörpers ausgerichtet werden muß, oder?

Wenn ja, muß es dann auf 3 Uhr gedreht werden, also zum Heizkörper zeigen oder auf 9 Uhr, also in Richtung Wand zeigen?

Verfasser:
Joerchi
Zeit: 03.05.2026 14:14:02
0
3952716
Hier ist die Markierung bei BOSY:




Danach müsste N zum Ausfluss hin, also in Pfeilrichtung bei Dir, zeigen. Dann wäre der rechteckige Ausschnitt für maximalen Durchfluss vor dem Auslass so dass er nicht abgedeckt wird. So hatte Schmitt das ja auch eingezeichnet.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 03.05.2026 14:23:22
0
3952718
Ach Du meintest die Aussparung am Einstelling mit Kerbe, ich habe auf dem Foto die ganze Zeit nach einer Kerbe in dem Messingrand gesucht hinter dem Einstellring.

Ich habe jetzt das N auf dem Einstellring mal in Richtung Heizkörpereingang gedreht, also bezogen auf mein Foto vom Ventil auf 3 Uhr. Damit müßte der Heizkörper voll durchströmt werden.

Leider kann ich momentan keinen Test machen, da die Heizung im Sommermodus ist.

Aber wenn sie wieder läuft, müßte ich eigentlich sehen, daß es in dem kleinen Raum viel zu warm wird bzw. der Homematic-Thermostatkopf den Ventilöffnungsgrad sehr weit zurückfährt. Und wenn ich dann z. B. die "3" am Einstellring in Richtung Heizkörpereingang drehe, dann müßte sich der Ventilöffnungsgrad am Thermostatkopf wieder erhöhen.

Mein Vorlauf ist so niedrig eingestellt, daß die meisten Ventile normalerweise ganz geöffnet sind und wirklich nur zusätzlichen Wärmeeintrag von außen kompensieren.

Ich müßte nur ein paar Heizkörper eindrosseln für den thermischen Abgleich.

Wenn ich es testen konnte, werde ich natürlich berichten.

Vielen lieben Dank schonmal bis dahin.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 05.05.2026 13:46:52
0
3952999
Ich habe das jetzt mal beobachtet, so gut es bei den aktuellen Temperaturen möglich war.

Es gibt drei fast identische, übereinanderliegende Räume im UG, EG und OG mit identischen Heizkörpern.

In Raum 1, in dem ich Fotos gemacht habe, die oben schon zu sehen sind, habe ich am Heizkörper das Ventil auf die Voreinstellung N gestellt (an Mittelachse des Ventilkörpers Richtung Heizkörper ausgerichtet).

In den Räumen 2 und 3 habe ich die Ventile in gleicher Vorgehensweise jeweils auf die Voreinstellung 1 gestellt.






Die Ist-Temperaturen und Ventilöffnungsgrade der ebenfalls identischen Homematic Thermostatköpfe sind bei gleichen Soll-Temperaruren (21 °C) wie folgt:

Raum 1: 22,2 °C, 79 %
Raum 2 22,1 °C, 81 %
Raum 3 22,8 °C, 55 %

Normalerweise hätte ich erwartet, daß im Raum 1, wo der Durchfluß viel höher sein müßte, die Temperatur entweder höher ist oder der Ventilöffnungsgrad deutlich geringer als in den beiden anderen Räumen.
Dieser Raum ist auch noch am nächsten an der Heizung.

Gibt es dafür noch eine andere Erklärung, wenn die Einstellung der Ventileinsätze korrekt erfolgt wäre oder stimmt der Bezugspunkt für die Ventileinstellung doch nicht?

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 05.05.2026 15:38:33
0
3953015
Hast du jetzt die Raumtemperatur gemessen oder was sind das für Temperaturen?

Die Raumtemperatur bestimmt sich ja nach Heizlast des Raumes und der zugeführten Energie.

Da die Raumtemperaturen in Summe ja doch relativ ähnlich sind, würde ich stattdessen die Rücklauftemperaturen vergleichen.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 05.05.2026 16:35:00
0
3953026
Das sind die Raumtemperaturen, die von den Thermostatköpfen gemessen werden.

Da die Einbausituationen vergleichbar sind und auch kein unterschiedlicher Offset o. Ä. eingestellt ist, sind die Werte sicherlich brauchbar.

Die IR-Messung am Rücklauf dürfte bei den aktuellen Rücklauftemperaturen der Heizung von ca. 27 Grad und einer Spreizung von nur 3,5 K dagegen relativ unzuverlässig sein.

Ich kann es aber mal versuchen.

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 05.05.2026 16:51:59
0
3953030
Man kann tatsächlich eine Tendenz erkennen, wobei die Messungen des IR-Thermometers recht schwankend sind, je nachdem, wohin man gerade zielt.

Bei Raum 1 ist die Spreizung am Heizkörper eher 0,5-1 K, also in Richtung Kurzschluß, und bei Raum 2 und 3 eher so 3 K, was fast der Spreizung der Heizung entspricht.

Das würde ja dann zu den Voreineinstellungen passen, oder?

Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 09.05.2026 11:51:47
0
3953690
Noch eine Ergänzungsfrage:

Ich habe jetzt festgestellt, daß mindestens 2 Einsätze "schwitzen", also beim Anfassen merke ich, daß due Oberfläche leicht feucht ist.

Es tropft aber nichts ab.

Ist da auf jeden Fall etwas undicht oder vielleicht ein anderer Effekt? Kondensationsfeuchte am Vorlauf ist ja abwegig, oder? Die Ventile fühlen sich aber kühl an

Ich habe z. Zt. etwa 29 °C Vorlauf- und ca. 23 °C Raumtemperatur.

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Wie kann ich die N-Stellung eines eingebauten Ventileinsatzes ermitteln?
Verfasser:
Meaparvitas
Zeit: 09.05.2026 11:51:47
0
3953690
Noch eine Ergänzungsfrage:

Ich habe jetzt festgestellt, daß mindestens 2 Einsätze "schwitzen", also beim Anfassen merke ich, daß due Oberfläche leicht feucht ist.

Es tropft aber nichts ab.

Ist da auf jeden Fall etwas undicht oder vielleicht ein anderer Effekt? Kondensationsfeuchte am Vorlauf ist ja abwegig, oder? Die Ventile fühlen sich aber kühl an

Ich habe z. Zt. etwa 29 °C Vorlauf- und ca. 23 °C Raumtemperatur.
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