So, ich habe jetzt heraufgefunden, daß es ein Ventileinsatz für RA-N 10/15 Dg Eck, WR m. Stopfbuchse ist.
Art. Nr. 013G3063.
Anscheinend waren zwei Einsätze nicht richtig festgezogen und daher nicht ganz dicht, sie ließen sich noch mehrere mm im Uhrzeigersinn drehen.
Merkwürdig ist, daß es für die Einsätze wegen der Bauform eigentlich keine Möglichkeit gibt, diese festzuziehen, als mit einer Zange. Dann kommt es eben leider zu diesen Druckstellen.
Ich habe mal von einem nachgelieferten Einsatz Fotos gemacht, sodaß man sieht, wie der Einstellring wirkt. Das schwarze Kunststoffteil ist im Bereich der Ziffern angeschrägt, sodaß im Grunde eine stufenlose Drosselung möglich wäre. Der Einstellring hat zwischen zwei Ziffern mehrere Rastungen.
Ich hoffe, daß man die Abschrägung auf den Fotos einigermaßen erkennen kann.
Es ist wohl tatsächlich so, daß die Ziffer, auf die man den Einsatz einstellen will, in Fließrichtung zum Eingang des Heizkörpers zeigen muß.
Aber mir ist immer noch nicht klar, wie sich das dann im Ventilkörper mit der Drosselung verhält. Durch die stufenlose Abschrägung ist ja eigentlich immer ein relativ großer Bereich offen, oder ist da im Ventilkörper selbst nochmal eine Verengung, die wesentlich kleiner ist als der eigentliche Durchgang zum Heizkörper?
Bei anderen voreinstellbaren Ventilen ist ja zwischen den verschiedenen Durchflußöffnungen immer ein geschlossener Bereich, sodaß das
Wasser nur durch die jeweilige einzelne Öffnung fließen kann.