Hallo zusammen,
ich plane die Dämmung meines Dachbodens und würde mir dazu gern eure Einschätzung holen.
Ausgangssituation:
Haus aus den 50er Jahren, Dachboden nicht ausgebaut und nur sehr selten genutzt (ca. einmal jährlich zur Kontrolle). Die oberste Geschossdecke besteht aus einer Holzkonstruktion mit einer Schüttung zwischen bzw. im Deckenaufbau und einem darüberliegenden begehbaren
Holzboden, der erhalten bleiben soll. Eine zusätzliche Dämmung ist nicht vorhanden, weder auf dem Holzboden noch in den
Dachschrägen. Dadurch wird das erste Obergeschoss im Winter schneller kalt und im Sommer stärker warm.
Geplante Maßnahme:
Das Dach wird in etwa zehn Jahren ohnehin komplett saniert, daher soll es eine Übergangslösung sein. Geplant ist eine Aufdämmung auf dem vorhandenen Holzboden mit mehrlagigen
Steinwolle-Dämmplatten (versetzte Stöße, keine Eingriffe in die Konstruktion). Der Dachboden bleibt unbeheizt und wird nur sehr selten betreten. Die Lösung soll bewusst einfach und kostengünstig bleiben, auch vor dem Hintergrund der Kosten nach dem Hauskauf.
Fragen:
Ist das als Übergangslösung sinnvoll oder eher problematisch?
Worauf sollte man bei Aufbau, Feuchte und Belastbarkeit achten?
Gibt es in der Konstellation bessere Alternativen bei ähnlichem Aufwand?
Was wäre im Hinblick auf die spätere Dachsanierung sinnvoll zu bedenken?
Danke euch vorab für jede Einschätzung und Erfahrung.
Viele Grüße Janis