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23.04.2026 20:15:04 |
Guten Tag, Ich habe eine Frage zur Plausbilität unserer Heizkostenrechnung und Stromkosten für Fernwärmeheizungen. Unsere Münchner Mietwohnung ist bei der Abrechnung Teil einer Wohnanlage mit vier Gebäuden. Jedes Gebäude hat 6-8 Wohnungen, die meisten davon schätze ich auf etwa 80qm. Seit wir in dieser Wohnung sind, haben wir meiner Meinung nach auffällig hohe Beträge für den Punkt "Beleuchtung" in der Nebenkostenabrechnung (verglichen mit Bekannten, Familie etc, die auch zur Miete wohnen). Das sind also Kosten für "Gemeinschaftsstrom". Um 2015 waren das ca. 200€ alleine für unsere 114qm-Wohnung. Während der letzten Jahre waren es bis zu ca. 1200€ (nach Strompreisbremse waren unsere tatsächlichen Kosten ca. 600€). Natürlich haben wir auch eine separate Heizkostenrechnung von Techem. Soweit wir bisher dachten (und auch der Vermieter), ging's bei der "Beleuchtung" nur um Treppenhaus- und Außenbeleuchtung. Aufzug gibt's auch, ist aber separat. Der Vermieter konnte bisher auch keine Gründe für die hohen Stromkosten nennen. Ich habe unseren Vermieter (eine große Wohnungsbaugesellschaft) ein paar Mal darauf hingewiesen, dass ich diese Stromkosten unplausibel hoch finde. Aufgrund einer Nachfrage meinerseits habe ich dann mal Dokumente für 2023 erhalten, die zeigten, dass in drei der Gebäude die Stromkosten um die 2000€ betragen. Ein Gebäude weicht stark ab mit ca 24000€. Ich dachte, dass evtl. -- absichtlich oder unabsichtlich -- Gemeinschaftsstrom durch eines der Geschäfte (Bäcker, Kiosk) genutzt wird. Nach langer (sehr langer) Zeit habe ich auf meine Nachfragen eine Antwort vom Vermieter erhalten. Es handelt sich lt. Vermieter um Stromkosten, die durch die Fernwärmeheizung entstehen. Ich kenne mich damit nicht aus, bin aber etwas verblüfft. Hier ein Auszug vom Schreiben: [...] Nach einer erneuten Prüfung mit dem Elektriker und Hausmeister vor Ort kam man zu folgendem Ergebnis. Die Ursache des hohen, jährlich schwankenden Stromverbrauchs ist die Heizung. Es ist eine Fernwärmeanlage im Keller <Gebäude L15> verbaut, die <Gebäude H1 und H3> mitversorgt. In <Gebäude L13> ist eine eigene Anlage verbaut. [...] Die betreffenden Stromkosten umfassen lediglich die gemeinschaftlich genutzten Flächen, wie bspw. die Treppenhaus- oder Außenbeleuchtung und stehen auch nicht im Zusammenhang mit dem individuellen Stromverbrauch in den Wohnungen. [...]
Hier die vier Anlagen mit den Stromkosten (vor Abzug vom "Entlastungsbetrag", was wahrscheinlich die Strompreisbremse ist) aus dem Jahr 2023: Gebäude L15: 23.782,80 € Gebäude L13: 2.274,86 € Gebäude H1: 1.547,64 € Gebäude H3: 1.692,47 € Ich bin erstmal froh, eine Antwort erhalten zu haben. Mir kommt's trotzdem irgendwie komisch vor. Erstens: dass für Fernwärme so hohe Stromkosten anfallen, und dass das nicht Teil der Heizkostenrechnung ist. Zweitens: dass der Vermieter das nicht schneller erkannt hat. Und drittens: eines der Häuser hat angeblich eine eigene Fernwärmeanlage eingebaut, dort entstehen aber in etwa die selben Stromkosten wie in den beiden Häusern ohne Anlage. Etwas höher, aber nicht um eine Größenordnung (runtergerechnet sind die Zusatzkosten pro Haus durch die "große" Anlage ca 22000€ / 3 = 7000€ pro Haus) Ein paar unserer letzten Rechnungen weisen folgendes aus: Heizkosten / Gemeinschaftsstrom (in der NK-Abrechnung: "Beleuchtung"): 2019: 2182 € / 306 € 2023: 2209 € / 1197 € - 566 € Entlastung 2024: 2720 € / 490 € Falls es hier Leute gibt, die sich mit Fernwärme auskennen: Macht das alles Sinn, v.a. bzgl. der o.g. drei Punkte, die mich irritieren? Danke!
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23.04.2026 20:28:27 |
Hallo, als ALLERERSTES: Das hier ist ein technisches Forum, kein kaufmännisches. ALSO: Energieverbräuche bitte in kWh angeben, nicht in abstrakten Euros MfG
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23.04.2026 22:15:19 |
24t€ für Allgemeinstrom? Wenn das von der FW verursacht wird, müssen da gigantische Pumpen verbaut sein.
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23.04.2026 22:51:11 |
Zitat von MichaelN2  24t€ für Allgemeinstrom? Wenn das von der FW verursacht wird, müssen da gigantische Pumpen verbaut sein. Das wären 9 kW Dauerlast 24/7..... Mined da jemand heimlich Bitcoins?
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24.04.2026 05:01:09 |
Wohnt der Hausmeister auch in dem Haus? Kann gut sein daß da jemand seinen Heizstrahler in der Allgemeinsteckdose dran stecken hat.. Merkwürdig ist aber daß die Stromrechnung in jedem Haus so hoch ist. Da solltest du dich mal schlaumachen in wie weit du die Nebenkostenabrechnung kürzen kannst wegen unplausibel hohem Anteil. Ankündigen reicht evtl. schon, dann hat der Vermieter auch Bock darauf Abhilfe zu schaffen. Der soll mal die Rechnung rausrücken was da wo Kosten verursacht. Feststellen von welchem Zähler da abgerechnet wird und was da alles draufhängt. Sind die Zählerschränke zugänglich? Gibt es Garagen? Wie sieht die Fernwärmestation aus? Gibt es da evtl. Elektro-Heizstäbe? Dann müsste für die Heizung ein extra Stromzähler eingebaut sein und die Energie über die Heizkostenabrechnung abgerechnet werden.
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24.04.2026 06:19:37 |
Was die Zusatzfrage nach eAutos und Wallboxen (und den Anschluss letzterer) aufwirft.
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24.04.2026 09:14:57 |
Zitat von wurzel2  Es handelt sich lt. Vermieter um Stromkosten, die durch die Fernwärmeheizung entstehen. Ich kenne mich damit nicht aus, bin aber etwas verblüfft. Hier ein Auszug vom Schreiben: [...] Nach einer erneuten Prüfung mit dem Elektriker und Hausmeister vor Ort kam man zu folgendem Ergebnis. Die Kosten für die Heizkostenabrechnung werden dem jeweiligen Messdienst von der Hausverwaltung vorgegeben. Ich verstehe nicht, was es da zu prüfen geben könnte, was länger als einige Minuten dauert: Es gibt Stromrechnungen, die einem Verbraucher zugeordnet werden können. Wenn es für Fernwärme wäre - was ich nicht glaube - gehört dies in die Heizkostenabrechnung. Wenn es andere Verbräuche sind - einige wurden ja schon genannt (Aufzüge, Hausmeisterwohnung, Wandbüchsen) so sind die diesen Kostenträgern zuzuordnen und abzurechnen. 24.000€ Stromkosten in einem Gebäude mit "6-8 WE mit je ca 80m²" ist von der Verwaltung zumindest zu hinterfragen und natürlich auch zu klären. MM kann es sich hier noch nicht einmal um einen 'Kommafehler' handeln. Da stecken Fehler drin, die nur die Verwaltung klären kann.
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24.04.2026 09:17:21 |
Danke für die Antworten. Zitat von Sockenralf  Hallo, als ALLERERSTES: Das hier ist ein technisches Forum, kein kaufmännisches. ALSO: Energieverbräuche bitte in kWh angeben, nicht in abstrakten Euros Okay, macht Sinn -- ich habe bisher nur die Kosten gesehen, aber die SWM-Abrechnungen enthalten auch den "Stromverbrauch": Gebäude L15: 22922 kWh Gebäude L13: 2139 kWh Gebäude H1: 1436 kWh Gebäude H3: 1675 kWh Zitat von MartinP1  Zitat von MichaelN2  [...] Das wären 9 kW Dauerlast 24/7..... Mined da jemand heimlich Bitcoins? Wenn ich es richtig verstehe, mit den o.g. Energieverbrauch, in etwa: 28200 kWh / (365 x 24h) = 3.2 kW Durchschnittslast. Ja, Bitcoin-Mining...das habe ich tatsächlich auch gefragt (da ich das in einem Studentenwohnheim schon erlebt habe)! Es war aber auch ein Bäcker mit Öfen drin...der ist seit zwei Jahren raus, die Kosten sind allerdings hoch geblieben. [...] Kann gut sein daß da jemand seinen Heizstrahler in der Allgemeinsteckdose dran stecken hat.. Merkwürdig ist aber daß die Stromrechnung in jedem Haus so hoch ist. [...] Der soll mal die Rechnung rausrücken was da wo Kosten verursacht. Feststellen von welchem Zähler da abgerechnet wird und was da alles draufhängt. Sind die Zählerschränke zugänglich? Gibt es Garagen? Wie sieht die Fernwärmestation aus? Gibt es da evtl. Elektro-Heizstäbe? Dann müsste für die Heizung ein extra Stromzähler eingebaut sein und die Energie über die Heizkostenabrechnung abgerechnet werden. Solche Vermutungen habe ich auch schon angestellt (das da jemand heimlich abzwackt). Und es gibt zumindest eine Tiefgarage...ich habe da keinen Zugang, möglich dass es Wallboxen gibt. In dreien der Häuser ist die Rechnung für "Beleuchtung" ja eher auf normalem Niveau Auf die Antwort, die ich jetzt bekommen habe, habe ich über ein Jahr gewartet...das ist also leider schwierig, mehr rauszukriegen. Was ich von euren Antworten schon mal mitnehme: Mein Erstaunen scheint berechtigt zu sein, das alles ergibt auf den ersten und auch auf den zweiten Blick wenig Sinn. Leider bin ich etwas ratlos was ich noch machen soll. Da steckt sicher keine bösartige Absicht vom Vermieter dahinter, aber das ist halt eine große, träge und z.Z. wohl stark überlastete Wohnungsbau-Gesellschaft. Die sagen dass die Fernwärmeanlage für den Verbrauch verantwortlich ist, und damit ist das Thema für sie erledigt. Es scheint dort kein Interesse zu geben, rauszufinden was ggf. schief läuft.
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24.04.2026 09:27:03 |
Ist doch eigentlich ganz einfach: Die Rechnungen einsehen Identifizieren, welcher Zähler der Verursacher ist An den Zählerschrank gehen und nachschauen, was von da Alles versorgt wird Bis dahin: nur unter Vorbehalt (wenn überhaupt) bezahlen
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24.04.2026 09:28:47 |
Juristische Hilfe nehmen
Verbündete suchen
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24.04.2026 10:22:09 |
Die Zählernummern kann ich sehen, aber ich habe natürlich selbst keinen Zugang, und kann auch niemanden mit Zugang zwingen, das Thema anzugehen.
Die Nebenkosten werden durch Lastschrift eingezogen. Ich habe zuletzt immer Einspruch angemeldet, aber das hat im Moment wohl keine wirkliche Relevanz.
Ja, Verbündete und rechtliche Hilfe sind eine Möglichkeit. Das wäre ggf. mit viel Zeitaufwand und Kosten für einen Anwalt verbunden, muss ich mir also gut überlegen.
Letztlich sind wir in München, und man will sich's mit dem Vermieter nicht verscherzen, v.a. da ich generell über die Wohnung und Miete nicht jammern kann und auch keinen Streit mit dem Vermieter habe.
Ich werde dem Vermieter nochmal schreiben und die Punkte vortragen, die hier genannt wurden. Ihr habt mich zumindest mal in meiner Intuition bestätigt, dass diese Zahlen eher keinen Sinn machen.
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24.04.2026 11:01:28 |
Zitat von wurzel2  Die Zählernummern kann ich sehen, aber ich habe natürlich selbst keinen Zugang, und kann auch niemanden mit Zugang zwingen, das Thema anzugehen. Doch, kannst du. Dein Zähler muss für dich als Verbraucher jederzeit kontrollierbar, also zugänglich sein. I.d.R. sind alle Zähler eines Gebäudes in einem Schrank eingebaut. Wenn du also Zugang zu deinem Zähler hast, solltest du auch die anderen ablesen können. Zitat von wurzel2  Letztlich sind wir in München, und man will sich's mit dem Vermieter nicht verscherzen, v.a. da ich generell über die Wohnung und Miete nicht jammern kann und auch keinen Streit mit dem Vermieter habe. Naja, schlechtes Argument. Es gibt doch nur 2 Möglichkeiten: - Der Vermieter betrügt vorsätzlich. Das würde ich auch in München nicht unterstützen. - Der Vermieter ist dumm und merkt den Fehler nicht. Dann wird er dankbar sein, wenn in diese Abrechnung Klarheit kommt.
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24.04.2026 11:01:50 |
Ob das Kind nun in der richtigen Abrechnung drin steht ist das eine. Am Ende stellt sich die Frage, was zahlt ihr komplett.
Also Heizen, Strom, Allgemeinstrom. Ist das plausibel oder völlig überzogen?
200€ Allgemeinstrom ist aber schon viel - wenn es sich wirklich nur um Allgemeinstrom handelt.
200€ bei 0,25€ entspricht grob 800kWh. Das sind pro Tag 2,19kWh. Das sind pro Stunde 91Wh. Wenn man dann noch bedenkt, dass Allgemeinstrom ja von allen Wohnungen des Hauses getragen wird - ist das völlig unplausibel.
Bei den 6-8 genannten Wohnungen pro Haus, wäre das ein Allgemeinstrom der umgelegt wird, von gesamt 550Wh pro Stunde in einem Gebäude * 24h * 365Tage. Das wären grob 13kWh pro Tag oder auch 4.745kWh pro Jahr.
Für ein bisschen Licht, Notlicht, etc. völlig unplausibel.
Am Ende interessiert aber das gesamte. Also inkl. der Fernwärmekosten. Passt oder passt überhaupt nicht.
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24.04.2026 11:07:56 |
Ein kurzfristiges Abschalten der allgemein Strom Versorgung beim Stromzähler könnte Aufschluss geben. Frage befinden sich dort im Hauskeller eine oder mehrere Fäkalien Hebeanlagen auch so etwas kann den Allgemeinstrom neben ein möglichen Elektro Energie Diebstahl eine der möglichkeiten schon sein. Es gab mal ein Fall da waren für die Reinigungskräfte ein grßen 80 Liter Elektro Heisswasser Speicher ständig (24 Std) im Putzmittelraum Vorgehalten worden & auch dieser bezog seine Elektro Energie vom Gemeinschaft Zähler..
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24.04.2026 11:38:51 |
Zitat von Paule 5019  Ein kurzfristiges Abschalten der allgemein Strom Versorgung beim Stromzähler könnte Aufschluss geben. Frage befinden sich dort im Hauskeller eine oder mehrere Fäkalien Hebeanlagen auch so etwas kann den Allgemeinstrom neben ein möglichen Elektro Energie Diebstahl eine der möglichkeiten schon sein.[...] Guter Hinweis. Realistisch betrachtet - muss man einfach zugeben, dass irgendwo etwas läuft was nicht laufen sollte oder evtl. sogar defekt ist. Warum die Hausverwaltung da aber nicht weiter nachgeht zeugt von hohem Kundenorientiertem Engagement. Da der Sachverhalt hier, sich "jedem" fast von allein ergibt, dass hier etwas im argen ist.
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24.04.2026 16:18:34 |
Zitat von Mastermind1  Für ein bisschen Licht, Notlicht, etc. völlig unplausibel. Korrekt, aber guck dir mal das Verhältnis Zahlbetrag zu kWh an - über 1 € je kWh Strom! Wenn eine größere Außenanlage beleuchtet wird, könnt's fast hinkommen. Nichtsdestotrotz sind die über 20 MWh Grundrauschen bei dem einen Gebäude zu hinterfragen. Wie bereits vorgerechnet entspricht das mehreren Kilowatt Dauerlast. Mit der Pumpenleistung könntest du mehrere Weinberge bewässern. Ich würde mich auch mal auf zum Zähler machen. Liegt die Last dauerhaft an oder nur sporadisch?
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24.04.2026 18:08:23 |
Hausverwaltungen tun grundsätzlich nur "verwalten" sprich die Zahllasten nach Anteilen aufteilen, aber sie hinterfragen in den seltensten Fällen ob das plausibel ist!
Für das Honorar welches sie dafür nehmen ist die gelieferte Leistung meist sehr bescheiden!
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24.04.2026 18:17:19 |
Zitat von Wolf S  Zitat von wurzel2  [...] - Der Vermieter ist dumm und merkt den Fehler nicht. Dann wird er dankbar sein, wenn in diese Abrechnung Klarheit kommt. Meist sind die dummen nicht dankbar, eher im Gegenteil. Aber die anderen Bewohner wollten vielleicht auch Geld sparen. Bis auf der eine, der sein e-Auto heimlich (?) lädt. Der spart jetzt schon.
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24.04.2026 23:15:51 |
Um 20MWh mit dem Elektroauto zu verfahren, musst du schon etwa 300km pro Tag Strecke machen. Überhaupt muss diese Energiemenge erst einmal verbraten werden. Wir reden immerhin über Stromkosten von ~6000€ pro Jahr (auf normale Preise runtergerechnet). Bitte des Rätsels Lösung - welcher Verbraucher war es und wieso ist der Strompreis mehr als 3x so hoch - unbedingt hier ins Forum schreiben, auch wenn es erst in ein paar Jahren rauskommt. Da bin ich doch neugierig.
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25.04.2026 01:23:37 |
Hat die Tiefgarage eine Belüftung? Bzw werden die Kosten der Tiefgarage auf alle umgelegt oder nur auf die Mieter der Stellplätze?
Gibt es Rohrbegleitheizungen, die irrtümlich dauerhaft läuft?
Wie alt ist die Anlage?
Wie hoch ist eure eigener Strom Verbrauch? Läuft vielleicht der Strom vom Waschküche über den allgemeinen Strom?
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25.04.2026 11:34:15 |
Um mal ein paar Vergleiche zu haben: ein MFH mit 14 WE, Fernwärme, Aufzug, Garagenhof verbrauchte 2025 1200kWh Allgemeinstrom 2 MFH mit 33 WE, Gas, Aufzug (2x), Tiefgarage verbrauchte 2024 8600 kWh Wenn ich das richtig verstanden habt, dann habt ihr ca. 30 WE in 4 Gebäuden könnte man also mit den 2 MFH vergleichen. D.h. ihr verbraucht mit 28.000kWh das 3fache. Oder wenn man von dem kleineren MFH ausgeht: 1200 kWh das verdoppelt, weil ihr mehr WE habt: 2400 kWh dann noch für 3 weitere Gebäude : 3600 kWh und für die Tiefgarage einen drauf: 4800 kWh dann läge euer Verbrauch sogar fast 6x so hoch. Also so oder so, es ist weit ausserhalb der Norm.
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25.04.2026 18:30:56 |
Zitat von wurzel2  Ein paar unserer letzten Rechnungen weisen folgendes aus: Heizkosten / Gemeinschaftsstrom (in der NK-Abrechnung: "Beleuchtung"): 2019: 2182 € / 306 € 2023: 2209 € / 1197 € - 566 € Entlastung 2024: 2720 € / 490 € Falls es hier Leute gibt, die sich mit Fernwärme auskennen: @wurzel2, damit man Dir helfen kann, stell die letzte FW-Rechnung und die NK-Abr. "Beleuchtung" hier ein. Dein Name/Anschr. schwärzen. Okay, macht Sinn -- ich habe bisher nur die Kosten gesehen, aber die SWM-Abrechnungen enthalten auch den "Stromverbrauch":
Gebäude L15: 22922 kWh Gebäude L13: 2139 kWh Gebäude H1: 1436 kWh Gebäude H3: 1675 kWh Diese Dokumente "SWM-Abrechnungen" wären auch interessant ! Grüsse
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26.04.2026 07:59:15 |
Moin,
als Privatverbraucher sollte man in München nicht mehr als 0,33€ für Strom je kWh bezahlen, hier wird ein dreifacher Preis berechnet.... Hier könnte man als erstes nachfragen womit dieser hohe zu Zahlende Preis je kWh begründet wird.
Von welchen Häusern gibt es Zugänge zur Tiefgarage? auch von L15 Wird die Tefgarage ggf. 24h beleuchtet?
Gibt es Kelleräume die dicht verschlossen sind? Hast Du einen Kellerraum? Ist dieser über die Wohnung abgesichert oder über Hausstrom?
Du schreibst von Gewerbe ... ist dort ggf. länger Leerstand, ich denke da an Stromdiebstahl durch Canabisplantage wobei das gegen die 2 kW dauerlast sprich, die brauchen mehr.
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26.04.2026 08:51:16 |
Meine Rechnung mit 9 kW Dauerlast beruhte auf den 24 k€ jährlich, die genannt wurden, und dem durchschnittlichen kWh-Preis für Strom in Deutschland. Erst danach kamen die ca 22000 kWh auf den Tisch, die dahinterstanden .... Das hieße ja, dass der Allgemeinstrom mit deutlich mehr als 1 € pro kWh verrechnet wird.... Ist das üblich, dass Allgemeinstrom so teuer ist? Kommt mir komisch vor. Vielleicht ist der Zähler kaputt oder falsch konfiguriert. z. B. Stromwandler 1:50 konfiguriert, den es gar nicht gibt ...
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26.04.2026 09:30:59 |
Zu den "Stromdieben"..
22000 kWh jährlich, von denen 90% "gestohlen" werden wären bei einem Elektroauto mit 25 kWh/100 km Brutto-Verbrauch incl Ladeverlusten etwa 80000 km Fahrleistung, die ausschließlich über diese Lademöglichkeit "gesaugt" werden.
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