WIr haben letztes Jahr angebaut. Da sich der Anbau um bis zu 2cm noch setzen kann, wurde es so geplant, dass die AUßenwände von Anbau und Bestand unterschiedlich weit rausstehen, Der Anbau ist gedämmt und verputzt. Im Bestand laufen gerade die Vorbereitungen für die Dämmung. DIe Dämmung an Anbau steht ca. 12cm über den Putz vom Bestand. Am Bestand sollen 20cm Dämmung angebracht werden, so dass diese 8cm über den Anbau stehen,
Beim Anbau hatte seinerzeit der Zimmermann (Holzständerbauweise oberhalb UG) die
Holzfaserdämmung ein paar Zentimeter auf den Bestand gezogen. Das haben wir beim UG mit den MiWo- und Sockeldämmplatten auch gemacht. Zwischen der überszehenden Dämmung vom Anbau und der Wand vom Bestand ist kein Kompriband an der äußeren Kante (Nr. 1 im Bild).
Ich frage mich jetzt, wie die Dämmung am Bestand korrekt ausgeführt wird, um beim Übergang zum Anbau keine Probleme zu bekommen. Intuitiv würde ich die Dämmplatten etwas ausklinken und über die Dämmung vom Anbau laufen lassen und auch wieder ein Kompriband setzen (Nr. 2 im Bild). In den Bereich dann ein Eckwinkelprofil und eine Putzabschlussleiste setzen, damit es keine feste Verbidung gibt, die reißen könnte.
Ist das so korrekt oder macht man das üblicher Weise anders?
Wenn so OK, wie viel cm sollte ich über die Anbau-Dämmung gehen? reichen ca. 5 cm?
Sollte ich die überstehende Dämmung kleben oder lieber nicht? Oder anders formuliert: Reißt es mir die Dämmung runter, wenn sie geklebt ist und der Anbau sich setzt oder kann die MiWo bzw. der Klebeschaum bei den Sockelplatten das ausgleichen?
Sollte im Bereich von Nr. 3 noch mal ein Kompriband gesetzt werden?