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alte DeDietrich Scheitholzheizung ersetzen - womit?
Verfasser:
Fle
Zeit: 25.04.2026 23:13:48
0
3951650
Ich gehe jetzt auf die Rente zu und wollte eigentlich keine großen Umbaumaßnahmen mehr starten. Leider macht meine DeDietrich-Scheitholzheizung jetzt immer mehr Zicken (eigentlich eher die Anlage drumrum: Sicherheitsventil schließt nicht, Flansch fängt an zu tropfen).
Der Schornsteinfeger gibt der Anlage nicht mehr viel Zeit und Monteure sind gerade nur unter der Hand zu finden und dann sind diese eigentlich schon in Rente..
Ich gehe ja nicht davon aus, alt wie Methusalem zu werden - aber möchte doch gerne in meinem Rentenalter noch das Gefühl haben, heizen ohne Sorgen zu können...
Wie kann ich die alte Scheitholzheizung ersetzen ohne das ich mein Haus verkaufen muß weil die Rente nicht reicht? Ich muß auch nicht den ganzen Tag heizen, mir reichen die Zeiten zum aufstehen und bis Mittag und dann erst zum Abend wenn es langsam ins Bett geht...Wie immer eben
Mein Haus hat eine Wohnfläche von 151m².
Der Kessel der jetzt existiert, wird momentan höchstens 60-70 Grad heiss und heizt super alles. Wir haben keinen Pufferspeicher und verheizen ca. 30 RM im Jahr alles durcheinander (Fichte, Kiefer, Lärche..)
Der Schornsteindurchmesser von unserer Heizung beträgt 145x145...
Wir haben noch einen Lieferanten, welcher uns mit Holz versorgt - ich mach das klein - aber ob das bleibt ist unklar - ich geh aber mal davon aus...
Was kann ich für den Fall des Falls einbauen ohne das ich wegen der Kosten mein Haus verkaufen muß?
Danke für alle Antworten!

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 26.04.2026 07:44:43
1
3951668
Hallo

151 m² und 30 Ster Mischholz. Das ist eine Ansage.
Wenn man von einem Heizöläquivalent von 180 Liter pro Ster ausgeht verbraucht Deine Hütte 5400 Liter Heizöl..........
Also eher eine windige Bruchbude als ein vernünftige Haus.
Sicher wird der Wirkungsgrad Deines alten DeDietrich grottenschlecht sein. Und Dein Nutzerverhalten ist alles andere als optimal.

Unter der Vorausetzung alte Bruchbude, Rentner, keine Kohle für Sanierungen, kann ich Dir nur raten verkauf die Hütte und miete Dich von dem Geld irgendwo ein. Möglichst altersgerecht.

ciao Peter

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 26.04.2026 07:53:54
0
3951669
Eine passe de Splitklima könnte evt eine gewisse Grundlast übernehmen und dafür sorgen, dass es auch bei Ausfall nicht friert...

Aber die komplette Heizlast wird schwierig, da eben dich schon ein sehr hoher Verbrauch.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 26.04.2026 08:55:09
2
3951674
Dein Energieaufwand ist auf die Fläche gesehen doch extrem hoch, da solltest du Mal nach den Gründen suchen. Ein Grund ist sicher das Heizverhalten ( morgens und abends) zwischendurch lässt du die Hütte komplett auskühlen, das ist grundverkehrt. Dazu kommt das Alter des Erzeugers und die schon auftretenden Macken.
Eins ist sicher, in ein paar Jahren wird dir das Holz Hacken immer schwerer ankommen und fossile Energieträger werden preislich deutlich nach oben gehen. Du hast also nur zwei Möglichkeiten, Hütte verkaufen oder Geld in die Hand nehmen und sanieren incl. moderne HZ.
Vielleicht ist der Zustand der Hütte garnicht sooo schlecht, mach doch Mal genauere Angaben dazu.
Wir haben ein relativ unsaniertes Haus aus Anfang 80er, alle haben von WP abgeraten. Trotzdem hat sich der Kostenaufwand für Heizenergie nahezu halbiert.

Verfasser:
WP Schlumpf
Zeit: 26.04.2026 09:14:36
1
3951676
Hallo,
Peter 888 jetzt mal halblang dein Geschreibsel bringt hier niemanden weiter , und die Wortwahl schon gar nicht, wer ernst genommen werden will sollte sich auch so benehmen.
Fle, deine Angaben reichen halt in keinster Weise um hier zu helfen . Du muß etwas mehr zum Haus preisgeben um hier einen Eindruck zu bekommen Vorlauftemperatur und Heizsystem ob Heizkörper oder FBH wären schon mal gut. Um wirklich helfen zu können ist sehr viel zu betrachten, und so wie du es anklingen läst sind die Finanzen eher knapp das macht es zusätzlich schwierig, also etwas mehr aussagekraft von dir dann wird auch der ein oder andere eine Idee haben

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 26.04.2026 09:15:39
1
3951677
Zitat von Fle Beitrag anzeigen
... gehe jetzt auf die Rente zu und wollte eigentlich keine großen Umbaumaßnahmen mehr starten. Leider macht meine DeDietrich-Scheitholzheizung jetzt immer mehr Zicken (eigentlich eher die Anlage drumrum: Sicherheitsventil schließt nicht, Flansch fängt an zu tropfen) ...
Moin,
für die 30 RM einmal überschlägig 45.000 kWh Heizwert angenommen, die Größe Deines Hauses mit 151 qm angesetzt, wäre ein Bedarf von knapp 300 kWh/qm/a gegeben!
Meinst Du nicht, dass das ein sehr bedenklicher Wert ist?
Wie alt ist die Immobilie?
Ist bei dem Haus im Laufe der Zeit hinsichtlich der Wärmeverlustverringerung überhaupt noch garnichts gemacht worden?

Verfasser:
Ch. Ki.
Zeit: 26.04.2026 15:50:12
0
3951714
Zitat von Fle Beitrag anzeigen
Ich gehe jetzt auf die Rente zu und wollte eigentlich keine großen Umbaumaßnahmen mehr starten. Leider macht meine DeDietrich-Scheitholzheizung jetzt immer mehr Zicken (eigentlich eher die Anlage drumrum: Sicherheitsventil schließt nicht, Flansch fängt an zu tropfen).
Der Schornsteinfeger[...]



Hallo,

logisch fehlen viele Daten für eine umfassende Analyse,

die Situation hier kann sein wie in einer Mehrzahl vieler solcher älterer Häuser:
viel Wohnfläche für wenige Bewohner, ältere Heizungsanlage, dem Baujahr entsprechend gedämmt (also eher weniger),
wirklich den Daten nach ein hoher Verbrauch, und der Energieträger Holz muss geliefert, gestapelt, ... eingeschürt werden... Asche entsorgt ...

ebenso ist eine pauschale Antwort zum Vorgehen doch möglich.

- lohnen sich hohe Investitionen in Dämmmaßnahmen?

- wo liegt das Haus, vor allem ist die lokale Demografie positiv oder negativ?
sorry: konkret: wie lange soll und kann das Haus noch bewohnt werden? barrierefrei?

wenn oben alles geklärt ist:

- Wie lange tut es der Kessel noch, ist er effizient genug? und sind es eher die Summe der Kleinigkeiten rundum welche Probleme machen?? die erwähnten Probleme scheinen lösbar,

- was kann hier Anlagentechnisch und mit welchem Aufwand an Effizienz erreicht werden??? Pumpen, hydraulischer Abgleich, Kessel, einzelne Heizkörper vergrößern ? Pufferspeicher?

Empfehlung: fähigen Projektanten, Ingenieur fragen...

und ja, die Kernfrage ergibt sich aus den obigen ersten beiden Fragen? geplante Nutzungsdauer? Ist ein Verkauf sinnvoll und möglich?

und: die WP, Energieträger Strom, wird das hier bei den bekannten Eckdaten vssl. nicht lösen können.

Gruß

Chris Ki.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 27.04.2026 10:02:38
2
3951824
Schön wäre es wenn der TE einige Bilder seiner heizung einstellen würde, denn so ist alles nur ein herumraten.

So wie ich das einschätze ist es eine ganz primitive einfache Festbrennstoffheizung mit einem (damals üblichen) Universal Holz / Kohle / Kokskessel, daran ist ein Handmischer und eine Pumpe welche (Luxusvariante) durch einen Thermostat am Kesselvorlauf eingeschalten wird und das wars auch schon!

Diese Kessel sind reine Durchbrandkessel mit relativ kleinen Wärmetauscherflächen und haben realistisch einen Wirkungsgrad von maximal 50% bei Holzbetrieb, der Betreiber muß dazu noch sehr aufpassen mit der Beschickung, damit er durch Luftabsperrung nicht ins qualmen kommt und auch noch den Rauchfang verpecht (Kaminbrandgefahr)!

Die sinnvollste Lösung wäre ein relativ kleiner Holzvergaserkessel mit einem 1000 L Puffersepeicher und einer stinknormalen Mischergruppe, kostet nicht die Welt würde aber neben wesentlich gesteigertem Komfort auch den brennholzverbrauch um mindestens 30% reduzieren.

Man muß auch nicht die Rolls Roice Klasse dieser Geräte kaufen, auch viele der preiswerteren sind inzwischen auch sehr gut z.B. ATTACK Kessel, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden!

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