Danke für die Info, das hat mir ein Stück weitergeholfen.
Die Fließregel lautet:
Bei
Trinkwasserinstallationen mit zwei
oder mehreren
Metallen muss in Fließ-
richtung gesehen erst der unedle und
dann der edle Werkstoff eingesetzt werden.
Das kenne ich aus Erfahrung auch so mit in Fließrichtung zuerst verzinkte
Rohre/
Fittinge und danach
Kupferrohre ist ok. Funktioniert genau so seit 35 Jahren bei mir..
Ich denke bei meiner angedachten Mischinstallation kann ich zumindest den Warmwasserabgang mit verzinkten Fittingen so nicht lassen. Beim
Kaltwasserzulauf vermutlich auch nicht.
Ich habe hier
L_i_n_k folgende Aussage gefunden:
"Bei der Kombination
Kupfer/
Rotguss bzw. Kupfer/Messing
handelt es sich zwar streng
genommen ebenfalls um
Mischinstallationen. Da Rot-
guss und Messing jedoch über-
wiegend aus Kupfer bestehen,
können diese beliebig mit-
einander kombiniert werden."
Da für mich Messingfittinge einfacher, schneller und günstiger zu bekommen sind, würde ich den Kaltwasserzulauf so realisieren:
Rotguss Geberit Mepla ==> Messingverschraubung ==>
Stahlanschluß Warmwasserspeicher
Und den Warmwasserabgang so:
Stahlrohr Warmwasserspeicher ==> Verschraubung und T-Stück aus Messing ==> 2
Wasserzähler mit Anschlüssen aus Messing ==> Rotguss Geberit Mepla.
Ich vermute mal die beiden unedlere Stahlanschlusse in der Mitte funktionieren wegen der Opferanode, oder?
Ist das eurer Meinung so ok?
Der Heizungsbauer, der den Warmwasserspeicher vor 5 Jahren installiert hat, hat an beiden Anschlüssen ein Viega Verbundrohrsystem verwendet, ich meine deren Fittinge sind Rotguss.