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26.04.2026 16:18:31 |
Hallo, an alle Praktiker, Planer, Betreiber, Betroffene .... die Literatur, Studien und aktuelle Vorgaben, größere Befallsereignisse etc. etc. sind seit 2001 bekannt. Eine einzige Frage an alle aus der Praxis: Wer hatte jemals Kenntnis von einem Befall mit Legionellen, wenn ab der Zuleitung zum Trinkwasserspeicher NUR Kupferrohre verwendet wurden? Kam das mal vor? Danke gerne alles mitteilen. mit besten freundlichen Grüßen Chris Ki.
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26.04.2026 17:32:21 |
Ja klar. Ich kenne Legionellenfälle mit quasi allen Materialien. Kupfer, Edelstahl, verz. Stahlrohr, MSVR, PVC, GF. Ein aktueller Fall mit Kupferrohr liegt mir gerade auf dem Schreibtisch. Grund ist eine zu lange Leitung ( 94 Meter) mit falsch abgeglichener Zirkulationsleitung. ( Abfall der Temperatur auf nur 49 Grad im Normalbetrieb ) Ich glaube das ist auch völlig unerheblich. Wenn du allerdings den Biofilm meinst. Ja der ist in einem Kupferrohr meistens weniger stark ausgebildet aber trotzdem vorhanden. Grüße
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26.04.2026 18:38:54 |
Legionellen ernähren sich ja aus dem Biofilm, und der ist bei Plastikrohren durch die Rauheit ausgeprägter.
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26.04.2026 18:43:42 |
Moin,
im Betrieb alles in CU ( ab 1988 ) und auch hier gab es einen "leichten" Nachweis. Nach dem Rückbau der 3" Cu Löschwasserleitungen ( Stagnation ). wurde es besser. Dieses Jahr sollte wieder eine Regelbeprobung stattfinden.
Grüßle
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26.04.2026 19:24:46 |
Hallo, die Angaben sind doch etwas dürftig... Ist das ein MFH? Gibt es da dann Zirkulation? Wie ist die WW Bereitstellung gelöst? Welche Temperatuten werden da dann "eingehalten"? Leitungslängen, usw.....? Im EFH gibt es keine (bekannten) Problem mit Legionellen - wenn man die nicht gezielt "züchtet". Gruß Musil
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26.04.2026 21:04:20 |
Zitat von Ch. Ki.  Hallo,
an alle Praktiker, Planer, Betreiber, Betroffene ....
die Literatur, Studien und aktuelle Vorgaben, größere Befallsereignisse etc. etc. sind seit 2001 bekannt.
Eine einzige Frage an alle aus der Praxis:
Wer hatte jemals[...] HalloCh.Ki kurz erklärt, Legionellen vermehren sich da wo für sie die besten Bedinungen vorhanden sind. Denen ist das Rohrmaterial egal. Also die Wassertemperaturen einhalten und Wasser gut fließen lassen, ist die beste Vorbeugung. Einen schönen Abend noch
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27.04.2026 12:40:00 |
Und hier mal für Interessierte, wie man an Legionellen auch erkranken könnte: https://www.derstandard.at/story/3000000318368/strafantrag-gegen-drei-personen-nach-legionellen-f228llen-in-vorarlberg
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27.04.2026 13:24:35 |
Zitat von Eisbaer.7  kurz erklärt, Legionellen vermehren sich da wo für sie die besten Bedinungen vorhanden sind. Denen ist das Rohrmaterial egal. Das ist so nicht richtig. Ich Zitiere die Google KI: Übersicht mit KI: Kupferionen wirken stark hemmend und abtötend auf Legionellen, indem sie deren Zellwände zerstören und DNA schädigen. Kupferrohrleitungen bieten im Vergleich zu Kunststoff oder Edelstahl einen besseren Schutz, da die freigesetzten Ionen das Bakterienwachstum um den Faktor 10 verringern. Sie sind eine wirksame, langlebige Methode zur Desinfektion.und: Übersicht mit KI: Kupferionen wirken antimikrobiell und hemmen das Wachstum von Legionellen in Trinkwasserleitungen, was Kupferrohre gegenüber Kunststoffinstallationen vorteilhafter macht. Die Ionen schädigen die Zellwand oder DNA der Bakterien.Findet man unter den Suchbegriffen "Legionellen und Kupferionen"
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27.04.2026 18:53:52 |
Das bei einer KI(keine Intelligenz) meistens Stuss rauskommt, sollte doch allgemein bekannt sein. In hoher Dosis können Kupfer Ionen zwar Bakterien 'zerlegen' nur sind in einem gewöhnlichen Wasserleitungsrohr bei weitem nicht genug es zu desinfizieren.
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28.04.2026 08:29:52 |
Zitat von Rainer4x4  ... da die freigesetzten Ionen das Bakterienwachstum um den Faktor 10 verringern. Sie sind eine wirksame, langlebige Methode zur Desinfektion. "Desinfektion" ist nicht "Sterilisation". Es bleiben bei der Desinfektion immer Mikroorganismen übrig, die sich anschließend wieder entlang einer Sättigungskurve vermehren. Wenn es den "Faktor 10" gibt, dauert es entsprechend länger, wird aber nicht unterbunden. Und Zeit haben die Mikroorganismen. Außerdem: auch auf Kupfer-Oberflächen bildet sich Biofilm. Ein weiterer Beweis dafür, dass es mit Keimfreiheit&Co nicht weit her ist. Fazit: die KI hat 'mal wieder Bullshit zusammengesammelt und zusammengestellt.
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28.04.2026 08:41:57 |
Zitat von Rainer4x4  Das ist so nicht richtig. Ich Zitiere die Google KI: [...]
Es wäre richtiger gewesen, die Quellen der KI zu zitieren. Oder zumindest anzugeben. Das Ergebnis der KI hier anzugeben ist ungefähr so sinnvoll wie das Geschwätz meines Nachbarn hier her zu schreiben.
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28.04.2026 11:43:22 |
IKZ zu Legionellen in Kupferrohren von 2004MCM Systeme von 2024Kupferleitungen%20hemmen%20das%20Wachstum%20von%20Legionellen.%20Laut,Warmwassersysteme%20aus%20unterschiedlichen%20Werkstoffen%20im%20häuslichen%20Ber" target="_blank" rel="nofollow">Checknature Da scheint die KI doch den richtigen Zusammenhang gefunden zu haben, sie hat nur das Wort KÖNNEN vergessen. Kupferrohre vermeiden keine Legionellen, sondern KÖNNEN sie bis zum Faktor 10 reduzieren. Es wird ja nicht erwähnt, dass eine Verringerung um den Faktor 10 eine Erkrankung verhindert. Wir setzen da lieber auf den kompletten Wasseraustausch innerhalb von 72 Stunden und duschen täglich ;-)
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28.04.2026 12:26:14 |
Zitat von Pluto25  Das bei einer KI(keine Intelligenz) meistens Stuss rauskommt, sollte doch allgemein bekannt sein. In hoher Dosis können Kupfer Ionen zwar Bakterien 'zerlegen' nur sind in einem gewöhnlichen Wasserleitungsrohr bei weitem nicht genug es zu desinfizieren. Die Frage ist wem Passiert was? Lösung gleich mit: Nur Menschen die alt und Krank sind und das nur bei Atemwegsinfekten gepaart mit Aerosolen.
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28.04.2026 12:37:27 |
Zitat von Reggae  ... wem Passiert was? Lösung gleich mit: Nur Menschen die alt und Krank sind und das nur bei Atemwegsinfekten gepaart mit Aerosolen. Das ist so nicht richtig. Es betrifft überwiegend alte, (pulmonal vor)erkrankte und immungeschwächte Menschen. Am ungünstigsten ist die Konbination aus allen drei Risikoprofilen. Der Legionelleneintrag erfolgt über Aerosole und kann dann zur häufig tödlich endenden Legionellenpneumonie führen. Ein vorbestehender Atemwegsinfekt anderer Ursache ist dafür nicht Voraussetzung. Außerdem können Legionellen auch extrapulmonal zu Symptomen führen, die in aller Regel aber nicht gefährlich sind.
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28.04.2026 19:46:19 |
Wo sollen denn die Kupferionen in der Menge her kommen das sie Legionellen verzehren. Ionen werden ja nur frei wenn sich Kupfer auflöst. Das würde bedeuten das es oxidiert, und/oder chemisch auflöst oder durch Elektrolyse aufgelöst wird. Deshalb mal lieber nicht darauf hoffen das hier Ionen frei werden. 😉 Grüße
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29.04.2026 07:27:13 |
Zitat von DMS20  Zitat von Reggae  [...] Das ist so nicht richtig. Es betrifft überwiegend alte, (pulmonal vor)erkrankte und immungeschwächte Menschen. Am ungünstigsten ist die Konbination aus allen drei Risikoprofilen. Der Legionelleneintrag erfolgt über Aerosole und kann dann zur häufig tödlich endenden[...] Ja, Betrifft selten ist richtig, ganz selten noch richtiger und fast nur im Krankenhaus. Zahlen aus Österreich 14 Tote 2024
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