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08.05.2026 21:54:32 |
Moin zusammen, bin hier auf den Forum schon öfter durch Google gekommen aber habe bisher noch keine Lösung gefunden zu meinem "Problem". Meine Freundin und ich haben ein Fachwerkhaus mit Scheune gekauft. In der Scheune stand eine Wasserpumpe von Güde (HWW 1000 E). Der Saugschlauch kam senkrecht aus dem Boden. Der Schlauch ist ein 32er HDPE Rohr. Wie tief der geht kann ich nicht sagen. Direkt neben dem Rohr war eine Grube und ich habe die Pumpe in die Grube versetzt, das HDPE Rohr gekürzt und mit einem Winkel nach unten zur Pumpe geführt mit 1 Zoll Rohren. Nochmal zum verdeutlichen: 32mm HDPE Rohr, PE Kunststoff Winkel, 1 Zoll Rohrverbindungen bis zur Pumpe. Die Pumpe sitzt also aktuell sogar tiefer als das HDPE Rohr. Das ganze wurde mit Hanf abgedichtet. Beim ersten Anlauf musste ich die Pumpe ordentlich entlüften. Also schon echt viel. Die Pumpe hat in der ursprünglichen Position 5 Bar locker erreicht und nun kriegt die nicht mehr mal 4,5bar hin (knapp 4,2bar). An sich würde das denke ich mal für alles ausreichen was wir brauchen aber dennoch stört es mich irgendwie, dass die Pumpe aufeinmal nicht mehr den vollen Druck erreicht. Könnte es sein, dass immer noch Luft im System ist? Ich hab die Pumpe mal mit 4 bar Druck über Nacht stehen lassen und die hat sie auch gehalten. Was meint ihr? Soll ich mich mit den 4 Bar zufrieden geben oder gibts da irgendwo einen Fehler? Anbei gibt es Fotos. Nicht erschrecken, ich habe vor den Fotos mit der Flex Beton geschnitten. Das Ganze soll nachher verkleidet werden bzw der Saugschlauch im Boden betoniert werden und die Pumpe bekommt ein frostsichere Verkleidung aus Holz und Dämmplatten. Ich bin auf eure Antworten gespannt. Danke. |
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08.05.2026 22:31:21 |
In dem Kunststoffkästchen hinter dem Manometer müsste der Druckschalter sich befinden, der die Pumpe an- und ausschaltet. Manchmal ist dieser Druck einstellbar, evtl. hast du dort versehentlich etwas verstellt. Oder beim Hin- und Herräumen des Gerätes hat sich an der Schaltmechanik irgendetwas "zurechtgeruckelt". Wenn die Pumpe aktuell plausibel an- und ausschaltet, sehe ich keinen Handlungsbedarf, zumal der Druck sogar über Stunden gehalten wird. 4bar sind völlig ausreichend , es sein denn, dass du deutlich über 30m Höhe hinaus Wasser fördern musst. Auch den Vordruck am MAG solltest du nachprüfen und ggf. anpassen.
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09.05.2026 09:49:26 |
Zitat von DMS20  In dem Kunststoffkästchen hinter dem Manometer müsste der Druckschalter sich befinden, der die Pumpe an- und ausschaltet. Manchmal ist dieser Druck einstellbar, evtl. hast du dort versehentlich etwas verstellt. Oder beim Hin- und Herräumen des Gerätes hat sich an der Schaltmechanik[...] Dort kann ich ja nur den anschalt bzw abschaltdruck einstellen. Über 30m Höhe muss ich nicht.. maximal 4 Meter. Dann schalte ich den Abschaltdtuck runter und gut ist😁 danke dir.
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09.05.2026 10:43:45 |
Zitat von Crysix  Die Pumpe sitzt also aktuell sogar tiefer als das HDPE Rohr. Was sein sollte: die Saugleitung immer leicht steigend von der Quelle zur Pumpe verlegen. Nach Deinem Umbau ist da ein Bogen nach oben. Es muss nicht, kann aber sein, hier mit Sicherheit, dass sich dort ein Rest Luft angesammelt hat, den die Pumpe nicht weg schafft. Je nachdem, wo im weiteren Verlauf der Saugleitung ein Rückflussverhinderer montiert ist, kann man am obersten Punkt einen Kugelhahn montieren über den man die Leitung auffüllt. Luft in der Leitung ist nicht besonders gut für die Pumpe. Den Ausschaltdruck zu verringern ist in etwa so, als hättest Du nur 70% Reifendruck und beschließt, dann fahre ich eben nur max 80km/h. Grüße Peter brendler-regenwasser.de
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09.05.2026 19:19:30 |
Zitat von Brendler  Zitat von Crysix  [...] Was sein sollte: die Saugleitung immer leicht steigend von der Quelle zur Pumpe verlegen. Nach Deinem Umbau ist da ein Bogen nach oben. Es muss nicht, kann aber sein, hier mit Sicherheit, dass sich dort ein Rest Luft angesammelt hat, den die Pumpe nicht weg schafft. Je nachdem, wo im[...] Ich wüsste nicht, wo dort ein Rückflussverhinderer sein soll.. Ich habe zumindest keinen irgendwo zwischen gebaut. Könnte das nicht sogar das Problem lösen wenn ich einfach mitten im horizontalem Rohr montiere? Kann ich es sonst IRGENDWIE testen, dass da Luft in der Leitung sitzt? Tut mir leid für mein absolutes Unwissen. Ich bin Schlosser und Hobbymäßig KFZ Schrauber.
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09.05.2026 19:24:32 |
Zitat von Brendler  ... Den Ausschaltdruck zu verringern ist in etwa so, als hättest Du nur 70% Reifendruck und beschließt, dann fahre ich eben nur max 80km/h. Die meisten Autovergleiche hinken ohnehin. Dieser ist schon hingefallen.
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09.05.2026 19:46:48 |
Zitat von Crysix  Ich wüsste nicht, wo dort ein Rückflussverhinderer sein soll.. Ich habe zumindest keinen irgendwo zwischen gebaut. Könnte das nicht sogar das Problem lösen wenn ich einfach mitten im horizontalem Rohr montiere? Kann ich es sonst IRGENDWIE testen, dass da Luft in der Leitung[...] Wahrscheinlich sitzt der Rückflussverhinderer/das Rückschlagventil im Fuß der Ansaugleitung in der Zisterne. Diese Art der Pumpen, wie du sie verwendest, können den Förderdruck nicht selbst halten, wenn sie nicht mehr laufen, daher würde beim Stop der Pumpe die Pumpe jeweils drucklos per Entlastung über die Ansaugleitung und sie würde sofort wieder anlaufen uswusw. Da deine Pumpe den Druck stundenlang hält, wird irgendwo ein funktionierendes RSV sitzen. Ganz vielleicht auch im Bereich der Pfeilmarkierungen - man kann es auf dem Bild nicht genau sehen. Für mich sieht das aber eher nach Reduzierstücken aus. Grüner Pfeil: ist da ein T-Stück - oder was ist das für ein "Knubbel" nach rechts hinten? Luft: Deine Pumpe ist ja so konstruiert, dass der Ansaugstutzen immer nach oben zeigt. Damit ist die "Gefahr" gefangener, schlecht zu beseitigender Luft immer gegeben. Durch die diversen Zwischenstücke ist das etwaige Problem vielleicht etwas aggraviert. Wahrscheinlicher ist, dass evtl dort verbliebene Luft nach und nach mit dem Wasserstrom mitgerissen wird und irgendwann verschwunden ist. Wenn du ganz sicher gehen willst: das 90°-Stück durch ein T-Stück ersetzten, auf das offene Ende einen Kugelhahn setzen, Kugelhahn schließen, Pumpe starten, Pumpe stoppen und stromlos schalten (!), Ansaugleitung steht jetzt unter Stillstandsdruck (4bar), Kugelhahn vorsichtig öffnen, das bisschen Luft hinaus lassen, Kugelhahn schließen, Pumpe wieder unter Strom setzen. So lange die Pumpe eindeutig einschaltet, wenn Wasser entnommen wird, anschließend durchläuft, so lange Wasser entnommen wird und nach z.B. 10 Sekunden wieder ausschaltet, wenn kein Wasser mehr entnommen wird, wird diese Konstruktion jahr(zehnt)elang störungsfrei laufen. Wenn kein Dreck, Sand o.ä. die Pumpe von innen nach und nach wegschleift. Oder wenn irgendwann die MAG-Membran aufgibt. Die größte Gefahr nach der unvermeidlichen Alterung für diese Membran besteht darin, dass die Membran am Schrader-Ventil oder der Innenwandung durchgescheuert wird, wenn der Vordruck nachlässt oder ganz verkehrt eingestellt wurde. Deswegen ist das ein wichtiger -z.B. jährlicher- Wartungspunkt. Auch das RSV gibt bei Sand&Co und Korrosion ganz gerne irgendwann auf.
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09.05.2026 19:52:25 |
Ich wüsste nicht, wo dort ein Rückflussverhinderer. Ich bin mir sehr sicher, dass einer im Fußventil in der Ansaugung drin ist. Ohne würde auch der Druck im System nicht halten. Wenn Du an der höchsten Stelle der Saugleitung ein T-Stück montierst, kannst Du da Wasser auffüllen und die Luft rausdrücken. Anschließend mit einem Kugelhahn oder stopfen verschließen. Vorher Testen ob da Luft drin ist, kann man nicht.
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09.05.2026 20:59:51 |
Zitat von DMS20  Ganz vielleicht auch im Bereich der Pfeilmarkierungen - man kann es auf dem Bild nicht genau sehen. Für mich sieht das aber eher nach Reduzierstücken aus. Grüner Pfeil: ist da ein T-Stück - oder was ist das für ein "Knubbel" nach rechts hinten?[...] Die Leitung oben ist die Ausgangsseite. Das ist nur provisorisch. Der Knubbel war mal der Hebel für den Kugelhahn ^^. Hatte es montiert um Wasser durch zu pumpen damit die Pumpe sich entlüftet. Das soll alles, wenn es denn funktioniert, anders bzw. vernünftig angeschlossen werden. Und nicht mit 20 Reduzierstücken usw. Zitat von DMS20  Deine Pumpe ist ja so konstruiert, dass der Ansaugstutzen immer nach oben zeigt. [...] Aber der Ansaugstutzen zeigt ja hier nach Links. Oben ist die Ausgangsseite. Zitat von DMS20  Wenn du ganz sicher gehen willst: das 90°-Stück durch ein T-Stück ersetzten, auf das offene Ende einen Kugelhahn setzen, Kugelhahn schließen, Pumpe starten, Pumpe stoppen und stromlos schalten (!), Ansaugleitung steht jetzt unter Stillstandsdruck (4bar), Kugelhahn vorsichtig öffnen, das bisschen Luft hinaus lassen, Kugelhahn schließen, Pumpe wieder unter Strom setzen.[...] Zu Test zwecken meinst du oder? Ich möchte ja genau den Bereich, wo der 90° PE Winkel sitzt, zu betonieren. Ich danke euch mal mittendrin für die Antworten!
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09.05.2026 21:03:35 |
Zitat von Brendler  Wenn Du an der höchsten Stelle der Saugleitung ein T-Stück montierst, kannst Du da Wasser auffüllen und die Luft rausdrücken. Anschließend mit einem Kugelhahn oder stopfen verschließen. Und sobald ich die Pumpe mal demontiere wiederholen? Verstehe ich das richtig? Ist leider keine permanente Lösung für mich, da ich den Boden dort ja betonieren möchte.. Habt ihr sonst eine andere Lösung wie ich die Rohre oder Leitungen verlegen kann?
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09.05.2026 21:23:58 |
Zitat von Crysix  Und sobald ich die Pumpe mal demontiere wiederholen? Verstehe ich das richtig? Wieder Wasser auffüllen bzw entluften, Ja. Zitat von Crysix  Habt ihr sonst eine andere Lösung wie ich die Rohre oder Leitungen verlegen kann? Nein. Du kannst die Physik nicht austricksen. Die Alternative wäre eine Tauchdruckpumpe in der Zisterne.
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09.05.2026 22:46:06 |
Zitat von Crysix  ... Aber der Ansaugstutzen zeigt ja hier nach Links. Oben ist die Ausgangsseite. Oh. Da habe ich mich offenbar geirrt. Also so?: Zitat von Crysix  Zu Test zwecken meinst du oder? Ich möchte ja genau den Bereich, wo der 90° PE Winkel sitzt, zu betonieren. Nein, nicht zu Testzwecken, sondern zu etwaigen Entlüftungszwecken, wenn es nötig ist und es perfekt werden soll. Dass ich der Meinung bin, dass etwas Luft nicht schadet, so lange die Anlage wunschgemäß läuft, schrieb ich ja schon. Nun ist die Ansaugleitung ja doch recht lang und scheint eine langen, leicht ansteigenden Verlauf von der Pumpe weg zu haben. Da würde ich dann u.U. auch sicherheitshalber zu einer Entlüftungsmöglichkeit an der höchsten Stelle neigen. Einen möglichen Ort habe ich im Bild markiert. Von dort ginge das auch mit einem kleinen "Entlüftungsschornstein" in den Garagenbereich, dann muss man nicht immer in die Grube steigen. Rohre zuzubetonieren in Bereichen, wo es nicht not tut, halte ich nie für eine gute Idee: es ist immer fein, wasserführende Installationen im Blick haben zu können ohne Durchfeuchtungen abzuwarten und dann den Beton wieder aufzustemmen.
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09.05.2026 23:39:13 |
Zurück auf Anfang Zitat von Crysix  Der Saugschlauch kam senkrecht aus dem Boden. Der Schlauch ist ein 32er HDPE Rohr. Wie tief der geht kann ich nicht sagen. Direkt neben dem Rohr war eine Grube und ich habe die Pumpe in die Grube versetzt] Bitte mach doch mal eine Skizze mit den unterschiedlichen Höhen wieviel rauf und runter. Ich zumindest habe das so verstanden, dass da die Pumpe richtig nach unten versetzt wurde. War die aber vorher zB nur auf dem Boden im Raum drüber und ist jetzt nur eine Deckenstärke nach unten gewandert, glaube ich nicht, dass das ein Problem ist. Dann sollte der Grund für den minderen Druck woanders zu suchen sein.
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10.05.2026 00:00:49 |
Zitat von Brendler  ... Dann sollte der Grund für den minderen Druck woanders zu suchen sein ... 'Mal davon abgesehen, dass ich den Druck von 4 bis 4,5bar als völlig ausreichend und unkritische ansehe (anders als du wohl): was zeigt das Manometer denn an, während die Pumpe läuft und vor allem dann, wenn die Pumpe noch nachläuft, obwohl schon kein Wasser mehr entnommen wird? Idee: es ist etwas Luft im Ansaugrohr. Diese Luft wird als kompressibles Polster wirksam, sobald die Pumpe steht und senkt den Druck dann z.B. von 5bar auf 4,2bar.
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10.05.2026 05:09:08 |
Zitat von Brendler  Zurück auf Anfang Zitat von Crysix  [...] Bitte mach doch mal eine Skizze mit den unterschiedlichen Höhen wieviel rauf und runter. Ich zumindest habe das so verstanden, dass da die Pumpe richtig nach unten versetzt wurde. War die aber vorher zB nur auf dem Boden im Raum drüber und ist jetzt nur eine Deckenstärke[...] Die Pumpe saß quasi links oben auf dem Foto. Also wirklich nur den Raum dadrüber. Das ist echt nicht viel eigentlich. Ich kann nach der Frühschicht eine Skizze machen heute
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10.05.2026 05:13:38 |
Zitat von DMS20  Zitat von Brendler  [...] 'Mal davon abgesehen, dass ich den Druck von 4 bis 4,5bar als völlig ausreichend und unkritische ansehe (anders als du wohl): was zeigt das Manometer denn an, während die Pumpe läuft und vor allem dann, wenn die Pumpe noch nachläuft, obwohl schon kein Wasser mehr entnommen[...] Wenn ich den Kugelhahn oben öffne damit das Wasserabläuft, läuft auch wirklich ganze Zeit Wasser und der Druck fällt bis 1,x Bar. Aber es kommt dauerhaft Wasser. Sobald ich den Kugelhahn schließe, steigt der Druck auch wieder sehr schnell auf 3,8 bar ca. und dann bisschen schwerer bzw hab ich das Gefühl, dass die Pumpe sich kurz anstrengen muss damit sie die 4,2 bar erreicht. Von 1 Bar auf 3,8 bar macht die das ohne Probleme sehr schnell. Ich kann auch gerne ein Video machen wo ich alles zeige
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10.05.2026 08:38:37 |
Moin, blicke ich korrekt, dass Du anstatt der vom Vorbesitzer installierten Pumpe, die direkt am aus dem Scheuneboden kommenden Saugrohr angeschlossen war, ein von dir gekauftes neues HWW in einer von der Austrittstelle entfernten Grube platziert hast und dafür das Saugrohr bis dorthin verlängert hast? Kannst Du prüfen ob der Wasserpegel auf der Saugseite hoch genug stehend ist und ob das Wasser im Saugrohr bis an der Austrittstelle stehen bleibt (ob Rücklaufverhinderer am unteren Ende des Saugrohres funktionierend ist)? Bist Du dir sicher, dass sämtliche Verbindungen in der saugseitigen Rohrverlängerung von dir 100% dicht hergestellt sind?
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10.05.2026 09:54:49 |
Zitat von lowenergy  Moin, blicke ich korrekt, dass Du anstatt der vom Vorbesitzer installierten Pumpe, die direkt am aus dem Scheuneboden kommenden Saugrohr angeschlossen war, ein von dir gekauftes neues HWW in einer von der Austrittstelle entfernten Grube platziert hast und dafür das Saugrohr bis dorthin[...] Moin, die Pumpe ist noch vom Vorbesitzer. Habe sie lediglich um 1-1,5m zur Seite versetzt und tiefer, damit sie nicht oben mitten im Raum steht. Der Rückflussverminderer scheint seinen Job zu machen der unten im Saugschlauch steckt. Das Wasser bleibt bis hin zu Pumpe vorhanden. Ich könnte eventuell heute bzw morgen mal an der höchsten Stelle (da wo der 90 Grad PE Winkel aus der Erde kommt) die Verbindung lösen und schauen ob das Wasser da auch steht. Aber da bin ich mir eigentlich zu 99% sicher. Bevor ich das ganze so umgebaut habe, hatte ich die Pumpe einige Wochen demontiert und den Schlauch lose aus dem Boden gucken lassen (mit einem Putzlappen abgedeckt, so dass kein dreck rein fällt) und das Wasser stand die ganze Zeit bis oben hin!
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10.05.2026 10:29:42 |
Zitat von lowenergy  ... Kannst Du prüfen ob der Wasserpegel auf der Saugseite hoch genug stehend ist und ob das Wasser im Saugrohr bis an der Austrittstelle stehen bleibt (ob Rücklaufverhinderer am unteren Ende des Saugrohres funktionierend ist)? Bist Du dir sicher, dass sämtliche Verbindungen in der saugseitigen Rohrverlängerung von dir 100% dicht hergestellt sind? Die Pumpe stellt im ausgeschalteten Modus keine druckdichte Grenze zwischen Saug- und Druckseite dar. Wenn also auf der Saugseite etwas undicht sein sollte, würde sich der Druck abbauen und die Pumpe in einen ständigen an-aus-Betrieb übergehen. Das ist bei @Crysix nicht der Fall.
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10.05.2026 10:48:48 |
Zitat von Crysix  Wenn ich den Kugelhahn oben öffne damit das Wasserabläuft, läuft auch wirklich ganze Zeit Wasser und der Druck fällt bis 1,x Bar. Aber es kommt dauerhaft Wasser. Sobald ich den Kugelhahn schließe, steigt der Druck auch wieder sehr schnell auf 3,8 bar ca. und dann bisschen schwerer bzw hab ich das Gefühl, dass die Pumpe sich kurz anstrengen muss damit sie die 4,2 bar erreicht. Das hat m.E. alles seine Richtigkeit. Hier die Daten der Pumpe: Quelle ist diese lesenswerte GebrauchsanleitungDie maximale Förderhöhe beträgt danach 44m, das enspricht 4,4bar. Mehr kann sie nicht. Daher glaube ich, dass die von dir berichteten 5bar ein Ablese- oder Merkfehler sind. Auch die Schilderung des Gesamtvorgangs passt gut: bei freiem Wasserablauf bei laufender Pumpe bricht der Druck weg (eine solche Pumpe kann eben nicht den maximalen Druck gleichzeitig mit maximalem/sehr hohem Fluss liefern), nach Absperren der Druckleitung läuft die Pumpe weiter, der Druck wird wieder aufgebaut, das MAG wird wieder gefüllt, die Pumpe wird per Druckschalter ausgeschaltet. Der Druckschalter muss logischerweise etwas unterhalb des maximalen von der Pumpe leistbaren Drucks ausschalten, auch aus der Sicht sind die von dir angegebenen 4,2bar völlig plausibel. Memo: MAG- Vordruck schon kontrolliert (bei ausgeschalteter Pumpe und offener Druckseite)?
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10.05.2026 11:13:19 |
Zitat von Crysix  Die Pumpe saß quasi links oben auf dem Foto. Also wirklich nur den Raum dadrüber. Das ist echt nicht viel eigentlich. Ich kann nach der Frühschicht eine Skizze machen heute Zitat von Brendler  hier mit Sicherheit, dass sich dort ein Rest Luft angesammelt hat, Spar Dir die Skizze. Dieses bisschen negative Gefälle wird kein Lufpolster dauerhaft fixieren. Da habe ich nicht richtig gelesen und Blödsinn erzählt. Wenn Du die Druckleitung nicht nach oben abgehen lässt sondern an einen 90° Winkel anschließt, auch noch den Griff abschraubst, lässt sich die Pumpe ein gutes Stück nach oben versetzen. Den letzten Meter Saugrohr würde ich dann durch einen flexiblen Saugschlauch ersetzen. Das erleichtert ungemein die Montage und wäre der transparent, hättest Du auch noch eine optische Kontrolle. Sollte die Pumpe mal ausgetauscht werden, hättest Du auch kein Anpassproblem. Mit so einem Umbau kämst Du der "Idealposition" zwar etwas näher. Ob sich das aber auch im Druck bemerkbar machen wird, ich glaube es nicht.
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10.05.2026 12:09:28 |
Zitat von Brendler  ... Ob sich das aber auch im Druck bemerkbar machen wird, ich glaube es nicht. Nein, das wird sich nicht beim Druck auf der Druckseite der Pumpe niederschlagen. Die Pumpe arbeitet -wie schon geschrieben- völlig normal und stabil. Eigentlich kein Handlungsbedarf (außer 'mal nach dem Vordruck des MAG zu schauen).
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11.05.2026 00:45:17 |
Zitat von Brendler  Den letzten Meter Saugrohr würde ich dann durch einen flexiblen Saugschlauch ersetzen. Das erleichtert ungemein die Montage und wäre der transparent, hättest Du auch noch eine optische Kontrolle.[...] Das ist echt ein geiler Tipp. Weiß nicht wieso ich da nicht eher dran gedacht habe. Das war so eine Quälerei mit dem Rohr.. das war das erste mal, dass ich überhaupt sowas gemacht habe. Ja gut, das Rohr war halt vorhanden und ich wollte bisschen Geld sparen. Temperguss Fittings sind auch wesentlich günstiger als Messing/PE Verbindungen. Zitat von DMS20  Die Pumpe arbeitet -wie schon geschrieben- völlig normal und stabil. Eigentlich kein Handlungsbedarf (außer 'mal nach dem Vordruck des MAG zu schauen). Den schaue ich mir mal an! Den Abschaltdruck muss ich ja jetzt trotzdem korrigieren. Ich bin mir eigentlich sicher, dass die vorher mehr Druck hatte :D. Könnten auch Parallaxe gewesen sein.... Ich danke euch Männers!! Ihr habt mir echt gut geholfen! Jetzt kann ich in Ruhe schlafen.
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12.05.2026 16:49:27 |
Nach Pumpenkennlinie sind 5 bar der absolute Max Druck, den die Pumpe bei optimalen Bedingungen und Null Fördermenge erreicht. Das würde ich nicht als Abschaltdruck einstellen. Etwas Dreck im Saugventil, Sinken des Wasserstandes auf der Saugseite, Ablagerungen auf dem Laufrad und die Pumpe schaltet nicht mehr ab.
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12.05.2026 22:22:48 |
Zitat von Lauwarmduscher  Nach Pumpenkennlinie sind 5 bar der absolute Max Druck, den die Pumpe bei optimalen Bedingungen und Null Fördermenge erreicht ... Wo hast du das her? Auf der Herstellerseite findet sich dies hier: Danach ist der maximale Druck bei Nullflow 44mWS, was rund 4,3 bar sind. Mehr kann die Pumpe nicht - wie etliche Beiträge vorher schon geschrieben wurde. Der Gebrauchsanleitung nach zu urteilen, kann auch weder am Abschalt- noch am Einschaltdruck etwas eingestellt werden - das scheint alles fest voreingestellt zu sein.
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