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10.05.2026 13:47:10 |
Hallo Derzeit versorgen wir ein Nachbargebäude mit Wärme aus unserer Ölheizung. Rohrleitung vermutlich DN 80. Im Bild HK 2 Dieses Gebäude bekommt nun einen Fernwärmeanschluß. Es ergibt sich die Möglichkeit für uns, im Nachbargebäude ebenfalls ein Übergabesation aufzustellen. Jetzt schreib ich mal: ....alles easy.... Die vorhandenen beiden Rohrleitung mit der Übergabestation verbinden, fertig. In den 80gern lag unsere maximaler Jahresbedarf bei 600 MWh Die Nachbarn bekamen ca. 300 MWh. Inzwischen ist ein großer Teil der Fenster erneuert. Letztes Jahr waren es 300 -- 150 MWh Hilfreiche Anmerkungen ? Danke uwe
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10.05.2026 13:51:00 |
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10.05.2026 14:02:34 |
Danach scheidet Fernwärme aus.
Fernwärme (Müllverbrennung) mach jedoch frei.
Frei davon, sich über Heizung in den nächten Jahren Gedanken machen zu müssen.
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10.05.2026 14:52:48 |
Kommt ja ein bisschen auf alles an.
Bist du Vermieter der Immobilie dann kommt ja mittlerweile auch ein gewisser Anteil CO² Kosten auf dich zu die dann entfallen sollten. Wenn ich nicht irre.
Die Heizkosten tragen ja die Mieter, so blöd es klingt. Für den Eigentümer sicher eine gute Lösung.
Den Rest kann man ja kalkulieren. Ist die Heizung alt und die Verluste hoch? Wie ist die Vermietbarkeit in eurer Gegend?
Oder geht es dir lediglich darum zu eruieren ob alles technisch machbar ist?
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10.05.2026 16:07:54 |
Zitat von Thunderbird1987  .. Bist du Vermieter der Immobilie dann kommt ja mittlerweile auch ein gewisser Anteil CO² Kosten auf dich zu die dann entfallen sollten. ..
Die Heizkosten tragen ja die Mieter, so blöd es klingt. Für den Eigentümer sicher
Oder geht es dir lediglich darum zu eruieren ob alles technisch machbar ist? [...] Ja, 1.760€ für 5.300m² also 0,33€/m²a. Da back ich mir ein Ei drauf. 50% Eigennutzer, ansonsten zwischen sparsam und verschenderisch 1:3 (Soviel zur Sinnhaftigkeit der CO2 Umlage) Aber guter Hinweis. Bisher 0,226kg/kWh, Fernwärme 0,042 kg/kWh Da kommen ein paar Tausender zusammen. Heizung mehr oder weniger Uralt. Da gibt es Bauteile die sind 50a und welche deutlich jünger (z.B. Pumpen, Brenner ) Vermietbarkeit ist gut, wobei ich mich am Mietspiegel orientiere. Da wäre Luft nach oben. Ja, technische Machbarkeit. Wobei, siehe dein Hinweis CO2, auch gerne genommen. ;-)
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11.05.2026 06:52:24 |
Wenn deine Fernwärme aus der Müllverbrennung kommt gilt sie als CO2 Neutral. Und falls nicht. Muss auf jeden Fall der FW Betreiber das GEG einhalten und wird ganz von alleine die Erzeugung auf den gesetzlichen Grenzwert einhalten. Bei einem Mietobjekt besonders in der Größe ist Fernwärme für den Vermieter das Beste. - Keine Investkosten - Sehr geringe Wartungsaufwendungen zu organisieren - Abrechnung ist easy mit dem Mieter. - extrem geringes finanzielles Havarierisiko. Also ich würde nur FW nehmen bei so einem Objekt. Auch wenn es 50% teurer ist.
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11.05.2026 11:02:06 |
Es geht darum: bei unserer alten Gas/Ölheizungheizungsanlage fällt ein Heizstrang weg, somit 30% der Leistungsabnahme. Damit zukünftig auch 30% Kostenteilhabe des bisher versorgten Gebäudes. Kurzfristig wäre der Anschluß an den Fernwärmübergabepunkt ohne Anschlußkosten möglich. Neue Übergabestation an die alten Heizstrangleitungen anschließen, fertig. Wenn dann die Übergabestation im Contracting erfolgt, kann man sich auch die Anträge auf Fördermittel schenken. ( 50 Eigentumswohnungen zu ca. 50% vermietet) Daher die Frage, sehe ich es zu einfach? Danke uwe
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11.05.2026 15:20:26 |
Naja. Der FW Netz Betreiber will ja seine wärme verkaufen. Wenn du sagst du möchtest kein Contracting dann sag es ihm das du nur eine Übergabestelle möchtest und selber eine Station nach seiner TAB bauen lässt. Und wenn der Preis dir nicht gefällt, insbesondere der Grundpreis dann sag es ihm. Meistens haben die FW Netzbetreiber schon noch Möglichkeiten da was zu machen.
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11.05.2026 17:51:55 |
Würde der FW-Anbieter das denn so installieren? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das über eine bestehende private Leitung gemacht würde. Der FW-Anbieter in meiner Region erschliesst Gebäude gratis, wenn bei Neuerschliessung mit Fernwärme innerhalb von 2 Jahren angschlossen wird. Evtl. gibt es bei euch etwas Entsprechendes? Vom deinem Gebäude resp. der alten Heizung hast du schon geschrieben, die Frage ist, was die Alternative zur FW ist, denn irgendwann wird das akut. FW hat halt den Vorteil hoher VLT. Grundsätzlich Kosten und TAB genau studieren. Wie wird die Grundgebühr berechnet? Wenn anhand der Leistung des bisherigen Kessels - dann viel Spass! Ist FW exklusiv oder darf man einen weiteren Wärmeerzeuger einbinden? Wie hoch ist die VLT der FW und gibt es Vorschriften betr. max. RLT?
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11.05.2026 18:16:01 |
Zitat von kreitmayr  Es geht darum:
bei unserer alten Gas/Ölheizungheizungsanlage fällt ein Heizstrang weg, somit 30% der Leistungsabnahme. Damit zukünftig auch 30% Kostenteilhabe des bisher versorgten Gebäudes.[...] Der entsprechende Verbrauch fällt doch auch weg? Wenn ich mich richtig erinnere, ist das ein grosses Gebäude, da fallen die Fixkosten wie Kaminfeger und Service-Abo für Heizung/Brenner kaum ins Gewicht? Oder ist das Problem das Schwimmbad? Ich habe vor ein paar Jahren von 2x Häuser à 6 Wohnungen von Öl NT auf 1 Haus à 6 Wohnungen mit Öl NT umgerüstet und das zweite Haus abgetrennt. Die Optimierungen die durch Entfall der Nahwärmeleitung möglich waren, haben den Effizienznachteil durch die nun deutliche Überdimensionierung +/- aufgewogen.
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11.05.2026 22:28:07 |
Zitat von Fritzli  Würde der FW-Anbieter das denn so installieren? .... Der FW-Anbieter in meiner Region erschliesst Gebäude gratis, .... Vom deinem Gebäude resp. der alten Heizung hast du schon geschrieben, die Frage ist, was die Alternative zur FW ist, denn irgendwann wird das akut. FW hat halt den Vorteil hoher VLT. Grundsätzlich Kosten und TAB genau studieren. Wie wird die Grundgebühr berechnet? Wenn anhand der Leistung des bisherigen Kessels - dann viel Spass! Ist FW exklusiv oder darf man einen weiteren Wärmeerzeuger einbinden? Wie hoch ist die VLT der FW und gibt es Vorschriften betr. max. RLT? [...] Du stellt die richtigen Fragen. Alles ist noch in einer sehr frühen Phase. Jedoch kommt die Nutzung der alten Leitung als Anregung vom Versorger. Die Erschließung ist etwas dumm gelaufen . Wäre jetzt ein eigener Faden. Hohe Vorlauftemp. das ist der Punkt. Bisher meilenweit von WP entfernt. Mein Favorit wäre Holz, die Begeisterung der anderen hält sich in Grenzen.Hohe Vorlauftemp. ist auch der Knackpunkt. Versorger will minimale Rücklauftemp. Grundgebühr !!!!!!! War bisher das Argument gegen Fernwärme. Bei mir macht sich derzeit ein LmaA Gefühl breit.
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