Hallo zusammen,
ich lese schon eine Weile mit und habe jetzt eine konkrete Frage zu meinem Vorhaben. Ich hoffe, ich bin hier richtig 😊
Ausgangssituation:
- Einfamilienhaus, Baujahr 2016, ohne Keller
- Fußbodenheizung im EG und OG
- Aktuell
Gasheizung (Vaillant EcoTEC plus 146) mit 120 L Warmwasserspeicher
- Zentrale Lüftungsanlage mit
Abluftführung nach außen
- ERR wurden alle deaktiviert bzw. abmontiert damit ein höherer
Wasserdurchfluss erzeugt wird gegen das Takten.
- Heizlast wurde auf 5 KW eingestellt.
Ich plane, auf eine 5KW Monoblock-Wärmepumpe umzusteigen da dies zu unserer Heizlast passt.
Meine Fragen:
Hydraulischer Anschluss:
Ist es grundsätzlich möglich bzw. sinnvoll, eine Monoblock-Wärmepumpe nur über Vorlauf und Rücklauf in das bestehende System einzubinden? Ich würde noch einen Schlamm/
Magnetitabscheider installieren oder benötige ich zwingend zusätzliche Komponenten (z. B.
Pufferspeicher, hydraulische Weiche, zusätzliche
Pumpe etc.), die vorhandene FBH hat keine extra Pumpen, nur die vom
Brennwertgerät.
Warmwasser würde ich erstmal über Gas weiterlaufen lassen und später auf eine extra
Brauchwasserwärmepumpe umrüsten.
Nutzung der Abluft (Vorwärmung):
Die Abluft meiner Lüftungsanlage hat im Winter ca. 18 °C und wird aktuell einfach ins Freie geführt.
Wäre es möglich oder sinnvoll, diese Abluft zur Vorwärmung der Ansaugluft der Wärmepumpe zu nutzen?
Aufstellort:
Geplant ist die Außenaufstellung der Monoblock-WP unter dem Carport, dort befindet sich auch der Abluftauslass der Lüftungsanlage.
Könnte die Wärmepumpe von dieser „warmen“ Abluft profitieren oder spricht etwas dagegen (z. B. Feuchte, Vereisung,
Luftverwirbelung, rechtliche Aspekte)? Könnte damit ein vereisen im Winter verhindert werden?
Ich freue mich über eure Einschätzungen, Erfahrungen oder auch Hinweise, worauf ich besonders achten sollte.
Vielen Dank schon mal!
Viele Grüße