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04.11.2005 11:20:46 |
Hallo WP Experten, unsere Heizungsfirma hat die Beauftragung der Bohrung nun an eine Bohrfirma übergeben. Beauftragt ist die Bohrung für 8kw Heizleistung. Die Bohrfirma möchte nun 2 x 75m bohren, wir haben in unserer Region sehr schweren feuchten Lehmboden. Reicht die Bohrtiefe aus oder ist es generell sinnvoll "etwas mehr zu bohren". Gruss Peter H.
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Verfasser: heiznix | Zeit:
04.11.2005 11:26:13 |
Hallo Peter, Du (bzw. die Firma) mußt nicht nach der Heizleistung der WP bohren, sondern nach deren Kühlleistung (Heizleistung - elektr. Antriebsleistung). Diese dürfte dann im Bereich von ~ 6 kW liegen. Bei einer Entzugsleistung von ~ 50 W/lfdm. kommst Du auf eine Bohrtiefe von 120m. Die 2 x 75 m sind also üppig, aber grundsätzlich nicht schlecht. Lieber zu tief gebohrt.... Aus Kostengründen würde ich 2 x 70 m bohren. damit hast Du eine Sondenbelastung von ~43W/lfdm.. Gruß heiznix
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04.11.2005 18:15:40 |
Hallo, 50 Watt/m bei Lehmboden wäre etwas gut gerechnet. Alte Regel: Wärmepumpe KNAPP, Wärmequelle SATT!!! Also, das Geld ist gut investiert. die 10 Meter die Du insgesamt vielleicht sparen würdest, machen ca. 300,- - 400,- Euro aus. Spar die lieber wo anders ein!! Gruß Stefan www.stefanrink.de
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Verfasser: heiznix | Zeit:
04.11.2005 18:22:04 |
@ Stefan Rink
Ich schrieb doch: "Lieber zu tief gebohrt...
10 m machen ~ 500 Euro aus, und wenn er Geld genug hat, soll er dieses natürlich in der Bohrung versenken.
Gruß heiznix
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05.11.2005 10:01:49 |
Hallo,
mir wurden für 30KW WP 480 Meter empfohlen, bei gleichen Bodenverhältnissen.
MfG
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05.11.2005 11:09:58 |
Hier stellt sich doch wohl zuerst einmal die Frage, wie mächtig (dick) ist die "Lehmbodenschicht". Es ist nicht unrealistisch, dass die ersten Meter aus Lehm bestehen, darunter dann jedoch ein Fels, Kies oder sonst etwas kommt. Also hier meine Frage: wo ist das Bauvorhaben überhaupt?
Ricola
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25.12.2005 23:31:04 |
Hallo nun haben wir die Bohrlöcher endlich gebohrt bekommen, es wurden 2 x 80m, nach etwa 15m kamen die Bohrleute auf eine Kiesschicht, dadurch wurde die 'Bohrung etwas komplizierter´und teuret da noch extra Rohre gebraucht wurden. War eine ziemliche Schlammschlacht hätte ich nicht gedacht dass es soviel Dreck geben würde. ich glaube wenn ich dass vohrer geahnt hätte dann hätte ich doch lieber Gas genommen ;-( Die erste Bohrung ist etwa 10m vom Haus entfernt die zweite Bohrung etwa 4m. Ist die zweite Bohrung zu Nahe am Haus gebohrt worden, wegen des Wärmeentzuges der Kellerwände? Und noch eine Frage über die Feiertage läuft meine Waterkotte erstmal mit dem E Stab um den Estrich zutrocknen, da die Soleleitungen noch nicht angeschlossen sind. Hat dies laufen mit E Stab Auswirkung auf die Lebensdauer der Wärmepumpe bzw andere Auswirkungen ausser auf die Stromkosten? Danke schonmal Peter
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28.12.2005 20:15:17 |
Wow, nach 15 m ist man auf Kies gekommen? Falls der mit Grundwasser gefüllt sein sollte, dann sind die 2 x 80 m jedenfalls super üppig. Und das Bohrunternehmen hat vorher nicht davon gewusst? Aua, das ist ein klassischer Fall von "ich informiere mich doch nicht vorher". Wer hat hier eigentlich die Bohrgenehmigung gestellt? Und dann gab es im Angebot eine Position für "Hilfsverrohrung setzen", die als Bedarfsposition nicht extra ausgeworfen wurde? Super Methode, um noch ein paar (?) Euros zu schneiden. Was die Abstände zum Gebäude anbetrifft: das ist ok. Ricola P.S. Es wäre doch schön, den Ort (ungefähr) zu kennen. Das würde eine echte Einschätzung leichter machen.
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28.12.2005 23:31:27 |
Hallo Ricola die Baustelle ist Nähe Bamberg Bayern, danke für die Antwort. Ich bekomme von der Firma noch eine genaue Bohrbeschreibung. Genehmigt wurde das ganze natürlich vom Landratsamt, nachdem ein Geologe das Extra geprüft hat die die Baustelle in der Nähe eines Wasserschutzgebietes ist. Wie ist das mit der Waterkotte verträgt sie die Belastung mit dem Aufheizen mit E Stab Gruss ?eter |
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30.12.2005 14:45:49 |
Ok, dann hast man also nur eine geringmächtige Kieslage getroffen und darunter dann Fels (wohl Keuper). Alles in allem: nix, was Mehrkosten verursachen sollte.
Was die Maschine selbst anbetrifft: da gibt es hier zweifelsfrei etliche Leute, die hier wesentlich mehr Erfahrung haben als ich.
Gruß Ricola
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30.12.2005 15:44:07 |
Der E-Heizstab ist keine besondere Belastung für die Anlage. Man fährt ja prinzipiell keine hohen Temperaturen in der Aufheizphase. Kostet halt Strom und nicht zu knapp. Was sind das für Ängste mit der Bohrtiefe?? Die 6 kW schafft der Bamberger Boden allemal mit 120m und jetzt hast du mit 160 m fast 30 % Primärenergie-Reserve. Welcher Brunnenbohrer hat denn da zum ersten mal tief gebohrt? Der weis doch, dass die Lehmschicht auf 10 m begrenzt ist und im Maintal sehr dicke Kies und Sandschichtung liegt. Na ja, -- je nasser das Bohrloch, desto besser deine Ausbeute. Je niedriger die Primärspreizung um so besser dein Wirkungsgrad. Alles wird gut. Hättest aber vorher in Bamberg mal einen Profi fragen können. Gruß JoRy
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30.12.2005 17:18:40 |
Hallo JoRy,
>> Hättest aber vorher in Bamberg mal einen Profi fragen können.
zum Thema Profi: da ich nächstes Jahr auch eine Erdsondenbohrung (im Raum Göppingen) durchführen lassen will: kennst du einen solchen in meiner Gegend?
mfg Werner
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30.12.2005 17:22:01 |
Hallo JoRy,
nochmal zum Thema Profi:
kennst du einen Installateur im Raum Göppingen, der viel Erfahrung mit WP hat ?
mfg Werner
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31.12.2005 12:17:05 |
ZINK Heizung Kelterstr. 45 72669 Unterensingen Fon: 07022 / 63011 Fax: 07022 / 63014 Sehr gute Adresse, erfahrene Leute,
Gruß Ricola
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