Sehr geehrter Herr Lohmeier,
den oben genannte verweis kann ich nur empfehlen.
Herr Lippe erläutert dieses schwierige Thema immer sehr anschaulich. Von Ihm gibt es einen guten Kommentar zur Muster-Leitungs-Anlagen-
Richtlinie MLAR. Dieser wird oft in Fachzeitschriften beworben.
Meine Empfehlungen auf diesem Gebiet kann ich Ihnen wie folgt mitteilen:
Beschäftigen Sie sich mit der MLAR. Diese ist leider nicht ganz einfach zu verstehen, da je nach Werkstoff und
Isolierung unterschiedliche Abstände eingehalten werden müssen, aber es hilft nichts, denn Sie muss eingehalten werden.
Die Firma ROCKWOOL hat einen sehr guten Planungshelfer. Dort ist als Isolierung für die Wand u. Deckendurchbrüche immer die Conlit Schale abgebildet.
Diese Conlit Schale halte ich für sehr gut um neben den Brand- u.
Schallschutz auch die Anforderungen der EnEV einzuhalten. Bei einer Abflussleitung aus Metall würde ich ein anderes Produkt empfehlen, da es die Conlit Schale bei einem DN 100 Rohr nur mit 30 mm Wandstärke gibt, d.h. d = 110 + 2 x 30 mm = 160 mm Gesamtdurchmesser!!. Z.B. System von Henkel oder das Der Fa. BTI.
Bei Abflussleitungen aus Kunststoff muss eine
Brandschutzmanschette verwendet werden. Hier sind die Hersteller- u. die Zulassungsrichtlinien zu beachten. Will man eine Allgemeingültige Brandschutzmanschette (also nicht vom jeweiligen Rohr-Hersteller) verwenden empfehle ich einmal unter www.pyro-fox.de nachzusehen.
Weitere Tipps:
Verwenden Sie nach Möglichkeit das Deckenabschottungsprinzip.
Verwenden Sie
Kernbohrungen anstatt ausgesparte Deckendurchbrüche. Dies ist billiger und wesentlich einfacher und sicherer zu verschließen. Man denke nur an den Mauerer der mit seinem Mörtel eine
Körperschallbrücke herstellt.
Weitere Links zum Thema:
www.pyro-fox.de
www.mlpartner.de/start.html Hier gibt es zahlreiche Verweise bzw. Herstellerinfos zum runterladen.
Sollten Sie noch weitere fragen haben, bitte kurze Nachricht unter markus@weischede.de