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23.12.2005 21:51:22 |
hallo, da ich eine Wärmepumpe mit meinen vorhandenen Heizkörpern betreiben will, bin ich bei der viessmann vitocal 350 gelandet, die bis 65 grad vorlauftemperatur spezifiziert ist (ja, ich weiss, da bin ich dann sicherlich nicht im optimalen arbeitsbereich, aber ich will nicht alle vorhandenen böden aufreissen und fussbodenheizungen einbauen). jetzt stellt sich für mich die frage, ob ein pufferspeicher nötig und welcher brauchwasserspeicher der geeignetste ist: pufferspeicher: ist es sinnvoll, z.B. nachts mit günstigem strom einen großen pufferspeicher aufzuheizen, der dann zumindest morgens den ersten wärmebedarf abdeckt? oder sollte ich auf einen pufferspeicher verzichten und nur dann energie für die heizkörper verbrauchen, wenn tatsächlich bedarf besteht? brauchwasserspeicher: für unseren 5-personen haushalt würde sicherlich ein 100-200 liter speicher ausreichen. jetzt empfiehlt viessmann im datenblatt der wärmepumpe ausdrücklich den vitocell-v 100 speicher mit 400(!) liter speicherinhalt. ist der hintergedanke da eventuell auch ein aufheizen des gesamten speichers mit günstigem nachtstrom? wenn sich jemand zu diesen themen schon mal schlau gemacht hat, wäre ich für jeden tipp dankbar!! werner
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24.12.2005 10:57:57 |
Hallo Werner, @WW-Speicher: die preiswertesten WW-Speicher sind die, an denen eine kleine Luft- Wärmepumpe hängt. Bei ibaäh 1600 Euronen. Hat den Vorteil, daß im Sommer die große WP Ruhe hat. @Puffer: Ein 1000 Liter-Puffer kann bei 10° Spreizung 10 kWh Wärme speichern. Das reicht noch nicht mal über die Sperrzeit. Gruß Lothar
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24.12.2005 11:24:51 |
hallo lothar,
das mit der kleinen luft-wp leuchtet mir prinzipiell ein, allerdings will ich keine unterschiedlichen systeme parallel betreiben, sondern alles mit einer sole-wasser wp "erschlagen".
ist in diesem fall der vitocell-v 100 speicher mit 400 liter speicherinhalt sinnvoll (aufheizen des gesamten speichers mit günstigem nachtstrom) ?
die aussage über den 1000 liter puffer und 10kwh wärmespeicherkapazität kann ich jetzt nicht interpretieren: heisst das, du empfiehlst einen pufferspeicher oder kann man darauf verzichten und nur dann die wp arbeiten lassen, wenn tatsächlich bedarf besteht?
mfg werner
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24.12.2005 11:34:30 |
Hallo Werner, ein größerer Pufferspeicher, an welchen wahlweise dann auch noch die WP oder Solarkollektoren angeschlossen werden können, erhöht die Effektivität des Systems deutlich. Es sollte natürlich Platz vorhanden sein. Gruß Wasserwärmer |
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24.12.2005 11:44:30 |
Hallo Werner, wenn keine WW-WP zusätzlich da ist, sollte der WW-Puffer so groß wie möglich sein, damit er nachts nur 1x aufgeladen werden muß
Gruß Lothar
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24.12.2005 11:50:45 |
Hallo, @wpibex ich denke die 10K Spreizung sind zu wenig. Er kann locker 20-30K diff. einlagern und dann sieht die Rechnung mit dem 1000er Puffer schon anders aus. Gruß Ingo
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24.12.2005 12:00:32 |
Hallo Schwani, sicher kann er 30 K höher einlagern, aber bei eine Vorlauf-T. von 30 C wären das 60C und damit geht der COP der WP mächtig in den Keller. Gruß Lothar
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24.12.2005 14:50:22 |
hallo, da ich in diesem thema noch nicht so tief drinstecke, versuche ich das gelesene mal wie folgt zusammenzufassen: ich will ja eine sole-wasser Wärmepumpe (wegen der max. vorlauftemperatur von 65 grad die viessmann vitocal 350 ) mit meinen vorhandenen Heizkörpern betreiben (ja, ich weiss, da bin ich dann sicherlich nicht im optimalen arbeitsbereich, aber ich will nicht alle vorhandenen böden aufreissen und fussbodenheizungen einbauen). wenn ich es nun richtig verstanden habe, sollte der heizwasser-puffer so groß wie möglich sein, damit er nachts aufgeladen werden kann: da gibt es bei viessmann max einen 900 liter heizwasserspeicher (vitocell 050). ebenfalls wegen des günstigeren nachtstroms nehme ich für das trinkwasser einen- eigentlich für unseren 5-personen haushalt überdimensionierten - vitocell-v 100 speicher mit 400 liter speicherinhalt. könnte das für meine anwendungeine eins sinnvolle zusammenstellung ergeben? mfg werner
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24.12.2005 15:11:28 |
Guten Tag Werner, viel Fragen lassen sich einfach beantworten, wenn Sie einmal kurz und knapp einige Daten Ihres Hauses hier bekannt geben wie: - Baujahr, beheizbare Wohnfläche- womit wird das Haus beheizt - bisheriger jährliche Heizenergieverbrauch - läßt sich das Haus nachträglich dämmen? - wie dick ist die Estrich/Betonplatte des Hauses? - in welcher Klimazone liegt Ihr Haus? Liegen diese Angaben vor, können WP-Fachleute hier im Forum seriöse Antworten geben. Alles andere ist halb gehangen. Gruß ManfredK |
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24.12.2005 15:45:17 |
hallo manfred, hier ein paar weitere details: - Baujahr, beheizbare Wohnfläche Bj. 1955, ca. 120 qm - womit wird das Haus beheizt momentan öl - bisheriger jährliche Heizenergieverbrauch durchschnitt der letzten 5 jahre: ca. 2100 l/j - läßt sich das Haus nachträglich dämmen? wird nächstes jahr durchgeführt: - kompletter austausch der fenster - komplette fassadendämmung - wie dick ist die Estrich/Betonplatte des Hauses? ? - in welcher Klimazone liegt Ihr Haus? ? (raum göppingen) detaillierte angaben, wie ich sie später auch noch für den kfw-förderantrag benötige, werden erst noch ausgearbeitet. ich gehe aber davon aus, dass nach der renovierung der heizwärmebedarf deutlich unter 10 kw liegt. mfg werner
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24.12.2005 16:14:12 |
Wenn das Haus demnächst optimal gedämmt wird, läßt sich eine Wärmepumpe sehr gut einbinden. Da der Ölkessel schon vorhanden ist, böte sich eine Bivalenzanlage ( Wärmepumpe plus Ölkessel) an. Ich habe hier im Forum über meine Kombination von LW-WP plus Ölkessel einiges geschrieben. Mal die Suchfunktion (oben) nutzen und meinem Namen oder "Bivalenzanlage" eingeben oder einfach das Wärmepumpenforum durchstöbern. Gruß ManfredK
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24.12.2005 20:47:01 |
Hallo zusammen, bin neu hier und habe mich schon einwenig eingelesen. So nun habe Ich auch ein paar Fragen an euch Fachleuten. Ich habe eine Mühle mit funktionierenten Mühlenrad und mit 3 Fischweihern erworben. Leider ist in diesen Haus kein Heizung und jetz im Winter habe Ich im Durchschnitt ca.5 Grad + und die sind ganz schön kalt. So, ich muss mir eine Heizung in Zukunft dort einbauen. Ich bin nach langen hin und her bei der Wärmepumpe gelandet. Sie ist mir sympatisch und bin soweit davon überzeugt was ich bis Dato davon weis. Ich würde die Erdkolektoren im Fischweiher versenken, muss also nicht einmal einen Backer bestellen da er zur Zeit sowieso leer ist. Ich würde gerne das ganze Haus ( ca.200m² Wohnfläche ) mit einer Fußbodenheizung ausstatten. So nun weis ich nicht ob ein WP für das Haus ( Sandsteinmauern ) die Wärme erzeugen kann wegen der geringen Vorlauftemp. und die Wände durch den Sandstein auskühlen werden. Welchen Wärmespeicher braucht man für eine 4 Köpfige Famielie? Welche Lösung von WP könnt ihr mir vorschlagen? Welche Leistung brauche Ich? Ihr seht schon, habe viele Fragen und hoffe auf eine Antwort von euch. An allen denen die mir Antworten bedanke Ich mich schon im vorraus. Bis dann, albert
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24.12.2005 21:19:02 |
Hallo Werner, wieviel kW erzeugt die Mühle minimal? im Schnitt? wie kalt wird der Bach? wie kalt ist das Grundwaser unter den Fischteichen?
Frohe Weihnacht
Lothar
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26.12.2005 11:54:49 |
Hi wepibex, danke für die Anfrage. Mein Mühlenrad ( Durchmesser ca.5m ) ist mit einen 6KW Generator verbunden. Der erzeugt Strom für einen Nachtspeicherofen. Ich möchte mal schauen ob nicht eine Wasserturbind mehr Strom erzeugt als ein Wasserrad. Bin noch am suchen. Der Bach ist ziemlich kalt, habe ihn noch nicht gemessen sowie die Fischteiche auch nicht. Falls es wirklich erfoderlich ist kann Ich es auch noch tun. Bitte um Antwort, danke albert
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26.12.2005 12:08:28 |
Hallo Albert, 6 kW ist ja eine fürstliche Leistung. Ich heize 400 qm mit max. 4 kW Wärmepumpe und 13C Grundwasser. Bei Dir ist sicher das Grundwasser nicht allzu tief. Hol Dir mal vom Rolladenbauer ein SW-60 Rohr und mache damit eine Probebohrung (Näheres auf www.sibex.de). Dann weißt Du welche Temperatur im GW herrscht . Dann zum Landratsamt und eine Brunnen-Genehmigung anfragen. Gruß Lothar
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26.12.2005 14:49:17 |
Hi wpibex, ich hatte schon einen Vertretter da. Er hat gemeint ich sollte doch die Erdkolektoren in den Fischteich legen und dann die Teiche voll machen. Das wäre die optimale Lösung für mich, meinte er. Da ich ja eine Bach vor meine Haus laufen habe, kann ich mir nicht vorstellen eine Genehmigung für eine Brunnenbohrung zu bekommen. Ich persönlich dentiere auch für Erdkolektoren, weil ich ein großes Grundstück habe, und die Weiher ( Ca.400m² ) erhalten bleiben. Dort herscht eine konstannte Temperatur. Nur ich weis nicht welche Leistung die WP braucht. Das Haus ist aus Sandstein und im Winter ganz schön kalt. Danke für eine Antwort.
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