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Undichte FBH
Verfasser:
Peter Nordmeyer
Zeit: 07.10.2003 17:34:09
0
30413
Grüsse recht herzlich das Forum,

meine FBH (22 Jahre alt) ist bereits seit vielen Jahren undicht.
Ich verliere zur Zeit 10 Liter/Woche.
Es muss aus den 11 Heizkreisen (6 unten, 5 oben)kommen, da ich bereits davor abgesperrt habe, und der Druck dann einigermassen stand.
In drei Kreisen sind Kupplungen verbaut.
Der obere Verteiler nässt an 3 Konus-Ventilen, die kriege ich leider nicht mehr dicht.
Schwer abzuschätzen, wieviel dort verloren geht.
Glaube aber nicht, dass es die ganzen 10 Liter sind.

Die verdächtigen Kreise mit den Kupplungen habe ich bereits 2-3 Tage nacheinander abgesperrt, ohne dass der Druckabbau zu stoppen gewesen wäre.
Ist vielleicht ein Kunstoffrohr (Marke Tour&Anderson/Schweden, doppelt vernetzt, d A=20mm) angerissen?
Kann so etwas passieren?
Also, wie gesagt, die Anlage war eigentlich nie richtig dicht.

Werde jetzt erst einmal den undichten Verteiler oben auswechseln, glaube aber nicht, dass damit das Problem behoben ist.

Eigentlich müsste man bei aufgefüllter Anlage schrittweise alle Kreise nacheinander öffnen, um zu sehen, welcher Kreis undicht ist.
Dauert jetzt während der Heizperiode aber zu lange.

Wer kann einen Rat geben?

Gruss
Peter Nordmeyer

Verfasser:
Erik
Zeit: 07.10.2003 17:59:34
0
30414
Leider ist es nie sinnvoll, Schäden die seit längerem bekannt sind, in "Hauruckaktionen" zu lösen.
Die Lösung haben Sie sich schon selbst gegeben, Abdichten aller bekannten Leckstellen, gegebenenfalls Absperrungen der einzelnen Kreise tauschen, alle Kreise schließen und bei Beachtung der Druckverhältnisse Heizkreis für Heizkreis wieder Öffnen. Alternativ kann natürlich jeder Heizkreis einzeln abgedrückt werden. Alle Arbeiten können natürlich nur mit funktionierenden Ventilen ausgeführt werden !
Wenn klar ist was man sucht, ist weiterführend einen Leckageortung mittels Thermografiekamera möglich.

Gruß Erik

Verfasser:
matze
Zeit: 07.10.2003 18:58:25
0
30415
hallo,

hast du schon mal überlegt das rohrsystem von innen abzudichten. es gibt doch verschieden lösungen (z.b. repa ), die man in heizungsanlagen
einfüllen kann. bei kleineren undichtheiten haben wir damit bis jetzt ganz gute erfahrungen gemacht.

mfg matze

Verfasser:
Jürgen
Zeit: 22.10.2003 11:25:38
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30416
Ich beschäftige mich seit 13 Jahren mit Rohrleitungsschäden. Lecks in Fußbodenheizungsrohren aus Kunstoff sind mir erst etwa 10 Stück "untergekommen" - und alle waren auf mechanische Beschädigungen bzw. Fremdeinwirkung von Außen zurückzuführen.

Die Verlustmenge umgerechnet auf die genannten Undichten beträgt etwa 20 ml pro Undichte/Stunde, wobei bei Betriebstemperatur bis zu zwei drittel Verdunsten können. Ohne Beseitigung der bekannten Undichten kann keine Leckageaussage für andere Anlagenbereiche gemacht werden. Gegebenenfalls sind die Rohre am Verteiler zu demontieren und die Anschlüsse mit Stopfen oder Kappen zu verschließen.

Von chem. Dichtungsmitteln kann ich im Heizungsbereich aus meiner Erfahrung nur Abraten, da mitunter die Pumpen und Armaturen "leiden".
Wie mein Vorredner schon sagte, Hauruckmassnahmen führen bei so kleinen Verlustmengen nicht zum Erfolg.

mfg

Jürgen Klaas

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