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10.10.2003 12:51:08 |
Hallo Leute, ich habe ein Problem bei einem Verbundzähler. ( Hoffe ich ) In der Leitung, DN 80, PE verliert sich ca. 1 m³ Wasser am Tag. ( Laut Waserzähler) An der Leitung hängen als ständige Verbraucher nur ein paar WCs. Allerdings sind auch die Hydranten angeschlossen, darum ist die Dimension so groß. Leckagen wurden trotz einiger Anstengungen nicht gefunden. Hat jemand schon mal das Problem gehabt, daß das Trinkwasser in der Leitung zirkuliert und dadurch gezählt wird. Die Gesamtleitungslänge beträgt ca. 600 m. Sie verjüngt sich pro Hydrantenabgang um ca, 1 Dimension. Letzte Möglichkeit ist aufgraben !!! Hab ich gar keine Lust zu.. Aky |
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10.10.2003 20:02:05 |
Hallo Aky,
wie wurde denn der 1m³ ermittelt ? wie wurde die Leitung geprüft ? hat der zähler einen rückfluverhinderer nachgeschaltet ? ist auf dem Zähler ein *pendeln* feststellbar ?
Gruß Achim
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10.10.2003 21:04:33 |
Erst mal die Leitung abdrücken. Wenn alles dicht ist, bleibt der Druck stehen. Dann gibt es anscheinend Druckschwankungen im Netz - vorrausgesetzt es wird kein Ablesefehler vom Wasserzähler gemacht. In dem Fall muß ein Druckminderer eingebaut (wenn vorhanden getauscht) werden. Wenn der Druck fällt, ist eine Leckage im Rohrnetz = Leckageortung. Gruß Erik
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10.10.2003 21:12:13 |
Nachtrag: Bei 1m³ pro Tag sind das ca. 0,7 Liter pro Minute. Dieses Leck (wenn ein Leck vorhanden ist) läßt sich akustisch, alternativ mit Prüfgas orten, vorrausgesetzt der Leitungsverlauf ist auf ca. 1 Meter genau bekannt.
Bei Fragen dazu Mail an info@s-l-t.info
Gruß Erik
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12.10.2003 14:50:04 |
Hallo zusammen, die Leitung wurde 1x erweitert und natürlich nach den Vorschriften für Kunststoffrohre abgepresst. Die 1 m³ Verlust wurden mit der Wasseruhr festgestellt, nachdem der Kunde in einem Jahr einen deutlich höheren Verbrauch auswies. Jetzt hat er trotz geschlossener Verbraucher immer einen minimalen Wasserdurchfluß, d.h. das Literzählerrädchen dreht sich langsam. Akustisch wurde schon versucht der Sache zu Leibe zu rücken, aber trotz Nachteinsatz wegen der angrenzenden Landstraße konnte nicht das leiseste Geräusch festgestellt werden. Druckminderer ist erst am letzten Ende bei der Hauseinführung eingebaut, Rückflußverhinderer gibt es keinen. Werder jetzt den Zähler ausbauen und die ganze Sache nochmals mit Druckmessschreiber prüfen. ( Mal schauen ob mir das Wasserwerk ihren leiht ) Schönen Sonntag noch Aky
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12.10.2003 17:02:29 |
Hast Du die Sicherheitsventile bei den Boilern überprüft? Gibt es irgendwo einen Festbrennstoff- Kessel, Kachelofen oder Zentralheizungs-Kochherd mit thermischer Ablaufsicherung? Ist die Fülleitung für die Heizung fix angeschlossen bzw. gibt es einen Expansions-Automaten? Hat das Haus eine Druckerhöhungsanlage? Gibt es Registerspeicher oder Doppelmantelboiler? Ist der Heizungsdruck im "grünen Bereich" und sind die Heizungs-Sicherheitsventile trocken? Dreht sich das Literrad am WZ gleichmäßig oder eher ruckweise? Bei Tag und Nacht gleich? Gibt es erdverlegte Garten- Wasserleitungen? Achte auf ungewohnte Abflußgeräusche und kontrolliere die Steigschächte: Welche Leitung "schwitzt" und ist kälter als andere? Achte im Haus auf Feuchtigkeit (Flecken, dunklere Fliesen-Fugen), besonders an nicht gut zugänglichen Stellen, wo sonst keiner hinschaut, z.B. im Keller und unter Stiegen und achte auf "muffigen", schimmelpilzartigen Geruch. |
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12.10.2003 20:05:43 |
@Pechmarie ?????????????? Erst Beiträge lesen und dann antworten...
Gruß Erik
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12.10.2003 21:35:31 |
Das tu ich üblicherweise. Wo liegt denn mein Denkfehler?
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12.10.2003 22:27:12 |
@Pechmarie ... na Aky schreibt nichts von einem Haus, Kessel usw., sondern PE- Leitung mit WC´s und Hydranten. Ich denke, das müßte ein Sportplatz oder ähnliches sein. @Aky Hab vergessen zu erwähnen, daß die WC´s für die Druckprüfung natürlich abgesperrt sein müssen. Ich hoffe des weiteren, das die WC´s schon überprüft wurden (undichte Füllarmaturen). Ich hab letztens Aufträge solcher Art gehabt, wo sich herraustellte, das die Hydranten an sich undicht waren (halt alte Dinger). Also, Druckmessung mit abgesperrten Armaturen tut not.... ;-) Gib mal Bescheid, was bei Deinen Messungen rauskam! Gruß Erik P.S. Akustische Messungen ---- Vorsicht ist geboten ! Wäre nicht das erstemal, das die Jungs von der Gemeinde auf der Leckstelle stehen und sie trotzdem nicht hören. PE- Leitungen können, weil weicher Werkstoff, fast keinen Schall übertragen. Der Schall wird absorbiert. Bei einem Riss oder Leckage an den Kupplungen (PE- Leitungen gibt es nicht in 600 Meter länge)wird der Schall nur punktuell erzeugt! Das muß beachtet und in die Leckageortung mit einbezogen werden!!! Trotzdem muß die Leitung noch nicht freigebaggert werden! Poste noch mal, was Du gemacht hast und dann sehen wir weiter.
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| | Zeit:
22.10.2003 11:51:31 |
Bei PE-Leitung in der oben geschilderten Grössenordnung können Verbrauchsanzeigen an der Wasseruhr durch Druckschwankungen im System auftreten, ohne das eine Leckstelle vorhanden ist. Abhilfe schaft hier dann nur ein entsprechender Rückflussverhinderer. Sollte bei fachgerechtem Abdrücken - hierbei sind die entsprechenden Anmerkungen in den vorangegangenen Beiträgen zu berücksichtigen - eine Leckstelle nachgewiesen werden, erscheint eine Leckortung im Tracer-Gas-Verfahren, bei bekannten Rohrleitungsverlauf, als die mit den grössten Erfolgsaussichten. mfg Jürgen Klaas
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Verfasser: v.Hintzenstern | Zeit:
11.11.2003 01:58:30 |
..Gas, wir verwenden dafür spezielle Gase, die hochkonzentriert z.T. leichter und z.T. schwerer als Luft sind - je nach Problemfall.
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24.05.2004 17:48:41 |
Hallo Leute, Stand heute ist ,daß wir NICHTS gefunden haben! HAben erstmal ca, in dr Mitte der Leitungsanlage eine Absperrung mit T-Stück gesetzt. Damit haben wir nach beiden Seiten geprüft und konnten ersehen, daß die Leckage hier im Bereich Altanlage und teilweise Neuanschluß liegen muß. Hier ist als Verbraucher nur ein Hydrant angeschlossen. Die Leitung wurde mit einem Kompressor leergeblasen und dann von einem Leckorter mit Gas gefüllt. Trotzdem: NICHTS! Diverse Löcher in Asphalt und H-Pflastersteine gebohrt, immer noch NICHTS Leitung liegt im Anfang ca 2,4 m tief am anderen Ende ca. 1,4 m. Gelände ist vermutlich verdichtet, da es sich um einen Baumarkt handelt und im Asphaltbereich LKW fahren. Nun ist die Leckortungsfirma und auch ich mit meinem Latein am Ende. Irgentwelche Ideen oder Vorschläge noch ?? Grüße Aky |
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14.06.2004 06:22:57 |
Sooo, jetzt haben wir es . Leckstelle ist von einem anderen Leckorter mit Gas gefunden und lokalisiert worden. Hat es auch recht genau angezeichnet. Also nochmal Pflaster aufgerissen und mit Bagger die Leitung aufgegraben.Leck an PVC Muffe durch nach hinten geschobenen Dichtgummi. Wahrscheinlich einige Zeit dicht gewesen und dann irgendwann durch Druckschlag oder ähnlichem langsam undicht geworden. Der 2. Leckorter hat auch ganz andere Geräte gehabt, bzw. ist schonmal ganz anders an die Sache rangegangen. Na egal, die Kröte muß ich wohl jetzt schlucken und den gesamten Schaden bezahlen ( bzw. meine Versicherung). War dann wohl ein Ende mit Schrecken statt... Aky
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