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Foren
Verschlackung bei Holzpellets
Verfasser:
Bauer,Jörg
Zeit: 26.01.2006 17:37:14
0
328278
Folgendes Problem:Verschlackung im Pelletbetrieb
nach neuer Pelletlieferung,Erhöhung der Abgastemperatur
von 140-160°C auf 230-250°C.
Brenner IWABO,Kessel SBS
Pelletlieferant meinte,seine Pellets wären in Ordnung.
Gibt es ähnliche Erfahrungen?

Verfasser:
no-oil
Zeit: 26.01.2006 17:56:12
0
328301
Hast du eine Einrichtung um das Sägemehl im Lager oder beim Transport aus dem Lager zu separieren?

Vielleicht hat ein derzeit erhöhter Sägemehlanteil die Schuld?


Verfasser:
polsprung
Zeit: 26.01.2006 19:08:27
0
328394
Ist der IWABO nicht eigentlich für Hackschnitzel gebaut?

Verfasser:
no-oil
Zeit: 26.01.2006 19:27:33
0
328408
nein, für pellets. siehe http://www.solar.co.at/anlagen/wedlAlois/wedlAlois03.html

Verfasser:
Franz Hiegemann
Zeit: 26.01.2006 20:20:29
0
328437
>Gibt es ähnliche Erfahrungen?<

Ja, gibt es.

Habe einen Viessmann Vitolig 300, baugleich mit Windhager PMX 150 und Gerco (wie der bei denen heißt, weiß ich nicht)

Hatte mal (ziemlich viel u. rel. lange eigentlich) Westerwälder Pellets getankt und dann feststellen müssen: Jede Menge Schlackebildung. Das wurde auch irgendwie immer schlimmer.
Das war hinterher zum Schluß so, dass ich mit härteren Mitteln der Schlacke, die sich im Brennertopf und an dem Dom festgesetzt hatte, nämlich mit einem Kreuzschlitzschraubendreher und einem Hämmerchen zu Leibe rücken musste.
Quasi rausstemmen.
Die Abgastemperatur war auch sehr hoch.

Komischerweise hat sich das Problem entwickelt. Anfangs war es nur wenig Schlackebildung und ich hatte von den Problemen bei der Kombi (Viessmann bzw. Windhager /Westerwälder) gehört und schon gedacht die Schwierigkeiten nicht zu bekommen.
Aber kamen dann doch.
Die Westerwälder schieben es übrigens auf den Kessel.
Die sagen, der Kessel tauge für ihre Pellets nicht.

>Pelletlieferant meinte,seine Pellets wären in Ordnung.<

So kann man es natürlich auch sehen ;-))

Ich denke 'mal, Du wirst die Probs auch am Einfachsten durch Wechsel der Pelletmarke abstellen können.

Gruß



Verfasser:
Bauer,Jörg
Zeit: 26.01.2006 20:39:48
0
328458
Der Pellethersteller schiebt es natürlich auf den Kessel,der Iwabo ist eigentlich ein äußerst robuster Brenner.
Das Sägemehl ist denke ich nicht das Problem,weil mehrere Anlagen baugleich und ohne Sorgen laufen.Gerüchte sagen,die Qualität der gekauften Späneabfälle durch den Pellethersteller wäre nicht
gut und mit zuviel Harz behaftet.

Verfasser:
Möhring
Zeit: 26.01.2006 20:46:50
0
328467
Wird Wohl ein bißchen mehr Rinde in den Pellets sein.

Je heller die Pelletts um so "sauberer" sind sie.

Gruß Möhring

Verfasser:
Bauer,Jörg
Zeit: 26.01.2006 20:56:25
0
328480
Stimmt,die Pellets sehen dunkler aus als die vorherigen.

Verfasser:
Möhring
Zeit: 26.01.2006 21:03:52
0
328488
Ich noch mal.

vielleicht ist sogar Getreidestroh in die Pelletts mit eingebaut oder Strohpelletts untergemischt. Dadurch bleibts schön billig.

Stohasche hat einen rel. niedrigen Schmelzpukt dadurch Schlackebildung.

Das kann bei nicht geeignetr Technik Probleme verursachen.

Möhring

Verfasser:
holzpellet
Zeit: 26.01.2006 21:09:15
0
328494
Hallo Jörg!
Habe schon mal gehört, dass es bei Pelletsherstellern "schwarze Schafe" geben soll. Da wird dann ab und an auch mal ein wenig Abfallholz beigemengt (Spanplatten, ...)
Wo ist denn diese Anlage und wo hast du die Pellets her?

Verfasser:
Franz Hiegemann
Zeit: 27.01.2006 08:33:39
0
328720
@Möhring
>Je heller die Pelletts um so "sauberer" sind sie<

Beim Pressen der Pellets sorgt der hohe Druck für Hitze und die wiederum für ein gewolltes Verbacken des Ausgangsstoffes (Sägemehl, Späne etc.).
Aber die Hitze kann auch für eine äußere Verfärbung der Pellets verantwortlich sein.

Sollen Rückschlüsse auf das Ausgangsmaterial gezogen werden, müssen die Pellets aufgebrochen und von innen beschaut werden.

Es gibt auch dicke runde Holzpresslinge.
Durchmesser ca. 10cm und Länge ca. 30cm zum Verbrennen in Kaminöfen.
Die sind außen dunkelbraun und innen sehr hell.
Da ist dieser Effekt gut erkennbar.

….


Verfasser:
Erwin
Zeit: 27.01.2006 08:44:56
0
328728
Wo liegt das Problem bei der Verschlackung? ich habe immer Schlackebrocken im Aschekasten liegen. Der Rost öffnet, die Asche mit der Schlacke fällt nach unten und wird in den Aschekasten befördert. Der Rost ist danach immer sauber. Solange da nichts giftiges entsteht oder die Lebensdauer des Kessels verringert wird, habe ich kein Problem damit.

Verfasser:
pelletbäser
Zeit: 27.01.2006 08:54:40
0
328734
Das kommt ja auch auf die Art des Brenners an. Ein Unterschubbrenner wird die Schlacke schwerer los als z.Bsp. eine Rostfeuerung...

Verfasser:
Paulem
Zeit: 27.01.2006 09:10:26
0
328746
Schaut mal im Forum bei www.carmen-ev.de da hat gerade jemand das gleiche Problem !! Eventuell der gleiche Lieferant ? Tut euch zusammen !!
Paulem

Verfasser:
Theo H
Zeit: 27.01.2006 09:36:54
0
328761
Pelletsofen kauft man nur mit automatischer selbstreinigung

Verfasser:
Franz Hiegemann
Zeit: 27.01.2006 09:54:03
0
328779
@ Erwin
>Wo liegt das Problem bei der Verschlackung? ich habe immer Schlackebrocken im Aschekasten liegen…………………..<

Die Probleme können heftig sein.

Beim Fallbrenner wachsen sämtliche Bohrungen, wo eigentlich die Luft durchströmt, zu.
Die Verbrennung leidet sehr darunter.
Ganz leicht festzustellen an der höheren Abgastemperatur.
Die anderen Rauchgasparameter (O2, CO, etc.) verschlechtern sich auch.

Und bei Schlackebildung an den Wärmetauscherflächen, was ich allerdings bei mir nicht beobachten konnte, leidet auch noch der Wärmetransport, –austausch.

Auch die selbsttätigen, mechanischen Reinigungsfunktionen des Kessels können Schaden nehmen bei hartnäckigen Schlackeanhaftungen.

…..


Verfasser:
Erwin
Zeit: 27.01.2006 10:07:22
0
328791
Also in erster linie ein Problem bei Fallschacht und Unterschubbrennern?? Bei meinem löst sich jedenfalls die Schlacke vom Rost von alleine ab, bzw liegt lose obendrauf, bis Dato blieb noch nie ein Schlackerest im Brennraum bzw. auf dem Rost hängen (nach ca 8 Tonnen).

Verfasser:
Sascha Steinbrecher SaniTherm
Zeit: 08.02.2006 07:32:04
0
339631
Hallo Herr Hiegemann,
die Thematik der Westerwälder Pellets ist uns auch bekannt. Mehrere Telefonate mit der Fa. Westerwälder Pellets hat ebenfalls ergeben, das sich die Fa. WWP Ihrer Meinung nach die besten Pellets herstellt (DIN Plus) und der Viessmann Kessel mehr oder weniger nichts taugt.
Fakt für uns ist, dass die WWP unterschiedliche Qualitäten hertellen. Unsere besagte Anlage wurde am Anfang mit WWP Sackware gefahren, da das Sacksilo auf sich warten ließ, nach Umstelung von Sack- auf Siloware traten erst die Probleme auf.
Unsere Meinung nach ist auf Grund der hohen Nachfrage der Holzpellets und damit zusammenhängende Lieferprobleme jeder erdenkliche Holzschrott und hohe Stärkeanteile in die Pellets reingemischt worden, so dass die Holzpellets nach dem Pressen nicht wieder auseinander fallen.
Viessmann und Windhager untersuchen derzeit einige Kessel mit den bekannten Verschlackungen und Proben wurden auch zur Analyse genommen.
Wir können momentan nur sagen: Hände weg von Westerwälder Pellets.
Zur Empfehlung: Moselpellets sind für Viessmann geeignet und werden auch von Viessmann empfohlen.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Steinbrecher

Verfasser:
kgw
Zeit: 08.02.2006 10:28:41
0
339721
Hallo zusammen,

habe im Mai 2005 Westerwälder Pellets bekommen. Bisher keine Probleme mit Schlacke o.ä. Der Brennteller ist absolut sauber, die Abgastemperatur bei ca. 155 Grad.

Kessel ist ein Paradigma Pelletti 153.(Unterschubfeuerung).

Gruß Karsten

Verfasser:
Erwin
Zeit: 08.02.2006 11:19:39
0
339758
@Bauer

wie oft hast du den Kessel schon gereinigt, bzw. hat der eine automatische Reinigung?

Durch Ablagerungen an der Kesselwand (unabhängig von den Pellets) wird der Wärmeübergang schlechter. Die Abgastemp. steigt und der Wirkungsgrad fällt. Durch bessere Pellets kannst du allenfalls die Reinigungsintervalle verlängern, jedoch wird dich das Problem immer wieder beschäftigen.

Die Automatik reinigt bei mir alle 30-60kg den Wärmetauscher, Die Abgastemperaturen bleiben weitgehend konstant- zwischen 100 und 150° je nach Leistungsbedarf.

Verfasser:
Stefan Klör
Zeit: 08.02.2006 15:25:28
0
339956
Hallo,

ich habe bereits eine Ersatzlieferung von den Westerwäldern bekommen und habe immer noch große Probleme mit Verschlackung und zu hoher Abgastemperatur( bis 230 °C in einem 15 kW Kessel der Fa. SHT). Was die Fa. Westerwälder Holzpellets, im negativem Sinne, besonders auszeichnet ist, dass man nach einer erneuten Reklamation mir lediglich angeboten hat, die Pellets zurück zu nehmen und die nicht verbrauchte Menge zu erstatten. Ich sollte mich dann nach einem anderen Lieferant umschauen. Da scheint sehr viel Vertrauen im eigenen Produkt zu liegen.

Qualität ist, wenn der Kunde zurück kommt und nicht die Wahre! Ich kann jedem, von Westerwäldern Holzpellets, nur abraten.

Verfasser:
Kai Dehrmann
Zeit: 08.02.2006 18:05:57
0
340143
@Stefan Klör

Ich heize seit 4 Jahren mit Westerwälder Holzpellets, Verbrauch ca. 6 Tonnen pro Jahr, und habe dabei noch nie das geringste Problem mit Schlacke oder hohen Rauchgastemperaturen gehabt. Bin damit bisher total zufrieden !

Liegt es nicht vielleicht doch am Kessel oder dessen Steuerung ?

MfG

Kai Dehrmann

Verfasser:
Franz Hiegemann
Zeit: 08.02.2006 18:37:54
0
340185
Ich glaube auch nicht, dass die Westerwälder Pellets von schlechter Qualität sind.
Sie vertragen sich nur nicht mit gewissen Pelletbrennern.
Nämlich Windhager, Viessmann und CO.

Ich habe mir die Pelletherstellung bei den Westerwäldern 'mal angesehen.
Das war alles o.K..
Die haben mich in jede Ecke gucken lassen, waren sehr aufgeschlossen und freundlich.
Schade, dass ich mit denen nicht mehr in’s Geschäft komme.

Die geben auch offen zu, dass sich Windhager und CO mit ihren Pellets nicht verstehen.

Und wer jetzt so einen Kessel hat, sollte das wissen und kann gut damit leben.
Nach dem Motto: Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

Grüße



Verfasser:
Pelleti
Zeit: 13.02.2006 09:49:25
0
343711
Pelletshersteller verkaufen das Material das sie geliefert bekommen. Da es ein Naturprodukt ist, kann es optisch und inhaltlich schon mal Abweichungen geben.

Die WW sind grundsätzlich gute Pellets, aus dem Westerwald. Je nach Zeitpunkt wird aber auch mal anderes DIN-Material dazugekauft.

Mit einem Regensburger Unternehmen u.a. gab es Anfang 2000 viel schlimmere Probleme (Tierfutterreste, u.s.w.). Andere kaufen alles mögliche zu (aus Brasilien, Polen, Tschernobyl,...)

Eine einmalig schlechtere Qualität alleine macht meist nicht so große Probleme. Es ist eher die Kombination aus einigen Dingen:

Sägemehl aus alten Lieferungen, das sich mit der Zeit am Boden findet und irgendwann verstärkt gefördert werden.

Zwischenzeitliche Verschmutzungen im Brennraum

Noch nicht vorgenommene Neueinstellung /Korrektur der Reglereinstellung (Luft, Fördermenge,...)

Schornsteinzug

Wetterbedingung

zeitweiliges Betriebsverhalten (viel Teillast)


Verfasser:
elli
Zeit: 03.03.2006 17:15:28
0
357709
hallo sascha steinbrecher,

was hat denn die untersuchung der pellets ergeben?

was sagt windhager und viessmann dazu?

gruß

elli

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Verschlackung bei Holzpellets
Verfasser:
elli
Zeit: 03.03.2006 17:15:28
0
357709
hallo sascha steinbrecher,

was hat denn die untersuchung der pellets ergeben?

was sagt windhager und viessmann dazu?

gruß

elli
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