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17.07.2002 17:46:04 |
Wie sind denn die Erfahrungen mit Leckageortung und wie wurden sie durchgeführt, bzw. wenn es daneben ging, aus welchen Gründen? Mich würde jeder Beitrag interessieren.
Vielen Dank Erik Stähle
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25.05.2004 07:25:42 |
Hmmm, also bei uns haben Sie bis jetzt nicht gefunden. Ist aber auch keine gewöhnliche Leckortung. Die ca. 300m PVC Leitung liegt zwischen 2,4 und 1,4 m tief. 20 % unter Asphalt der Rest unter H-Pflastersteinen. Wasserverlust ca. 1 m³ pro Tag. Leitung wurde mit Kompressor ausgeblasen und dann von Ortungsfirma mit Gas gefüllt. diverse Löcher gebohrt, Ergebnis NICHTS ! Kennt jemand noch eine gute Firma im Süd Deutschen Raum die sich mit so großen Leitungen auskennt ? Aky |
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25.05.2004 09:09:20 |
Das sind ca. 0,7 Liter pro Minute --> das ist sehr wenig, für´ne erdverlegte Leitung. Ich vermute mal, das da eine Verschraubung/ Kupplung vor sich hin sabbert....
Gib doch mal ein paar mehr Infos, was zum Beispiel angeschlossen ist usw. , welche vorarbeiten schon ausgfeührt worden sind, wie man die Leckage festgestellt hat (ist eine Druckmessung gemacht worden?)...
Im süddeutschen Raum kenn ich 3 gute Firmen, eine ist meine... ;-))
Gruß Erik
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25.05.2004 13:31:02 |
Hallo Erik, angeschlossen an dieses Teilstück ist nur ein Hydrant. Das Leck wurde aufgrund der hohen Wasserechnung festgestellt. Die Leitung läuft durch das gesamte Firmengelände und dann ins Gebäude. In der Mitte des Leitungsverlaufs haben wir eine Absperrung gesetzt. Von Dort aus konnten beide Teile geprüft werden. Auch wenn dieser Schieber geschlossen ist, läuft die Wasseruhr. Event. Sind Wassersäcke vorhanden, aber die Leitung wurde entleert und ausgeblasen. Zuerst hat die Ortungsfirma nur 2 Flaschen Gas eingeblasen, meinte dann aber, daß die Umgebung zu nass sei ( hat seit Tagen geregnet) 2 Wochen später haben wir das Ganze wiederholt. Diesmal mit Löcher bohren-wieder Nichts. Die Leitung wurde vor ca. 2,5 Jahren erweitert. Durch das Gelände fahren häufig LKWs, an 4 Stellen kreuzt der Fahrweg unsere Leitung. sonnige Grüße Aky
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25.05.2004 21:03:34 |
Also, wenn ich das richtig sehe, dann ist die Leitung zwischen dem Wasserzähler und dem eingebautem Schieber undicht. Wassersäcke sind uninterresant, denn ich gehe ja von einem Leck aus, also "schiebe" ich das Wasser mit dem Gas durch das Leck. Was die Gasmessung mit dem Regen zu tun haben soll, ist mir noch unklar. Wäre ein Versuch wert, d.h. ich würde mir das erstmal vor Ort gerne ansehen. Schreib doch eine Mail an info@s-l-t.info , ich ruf zurück und dann schaun wir mal... Gruß Erik
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23.06.2004 13:42:41 |
Hallo zusammen, dem Beitragsverfasser Erik muss ich hier recht geben: Tracergasprüfungen haben mit Regen recht wenig zu tun. Formiergas durchdringt sogar stehende Gewässer, nur keine Eisschichten. Asphaltschichten würde ich alle paar Meter durchbohren, damit das Tracergas schnell durchdringen kann und messbar wird. Es gibt evtl. noch mehrere Methoden, die zur Leckortung in Frage kommen würden. Vielleicht gehören wir ja auch zu den drei "guten" Firmen ;-)) Gruß aus Albstadt Bei Fragen: www.vizaar.de/Leckage
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23.06.2004 19:48:54 |
Jo, da ist ja die Firma vizaar und ich muß mich doch gleich revidieren, es sind 4! Firmen (wir kennen uns von der Messe Sinsheim...). Im übrigen ist der von Aky beschriebene Fall, soweit mir bekannt ist, erfolgreich von einem Ex- Kollegen gelöst worden. Aber, wie hättet Ihr das Problem gelöst? Ich weiß ja, das Ihr die Spezies seit für Endoskopien, aber wie erkenne ich ein "so kleines" Leck von innen? Gruß Erik
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23.06.2004 20:14:37 |
Jeap Erik, das Problem wurde gefunden. Und sogar recht exakt geortet. Komisch, daß der erste Leckorter dort nichts gefunden hat. War allerdings alles in allem ein teurer Spaß, da die Leckstelle selbst verschuldet war ( der Dichtgummi der PVC Leitung war nach hinten geschoben und das Rohr dadurch nach einer Weile undicht!) Nun darf ich nicht nur den Wasserverlust und den Leckorter Zahlen, sondern noch Bagger, meine Leute und den Pflasterer natürlich. Ganz zu Schweigen von der Zeit die ich da schon reingehängt habe. Wieder Mal ein ganz ordentliches Lehrgeld!) Aber zumindest isses jetzt vorbei. Also meine Erfahrung zeigt, es hängt nicht von der größe der Leckortungsfirma ab, sondern vor allem auf das Know How und die Ausrüstung. Vielen Dank nochmals an Erik, der mir diesen Kollegen empfohlen hat. Viele Grüße Aky
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08.07.2004 17:31:51 |
Hallo Erik, mit Endoskopietechnik ist solch ein Leck grundsätzlich natürlich nicht zu finden. Wir würden hier auch die Tracergastechnik anwenden, die im erdverlegten Rohrleitungsbau von uns bereits sehr oft mit Erfolg eingesetzt wurde. Wenn dies hier keine Kunststoffrohre wären, sondern vielleicht Guss oder Stahlrohre, dann würde wohl noch eine Korrellator zum Einsatz kommen. An erdverlegten Fernwärme oder Heizungsrohren lässt sich ein Leck sehr gut mit Infrarottechnik orten. Die Firma viZaar ist zwar jährlich auf der Messe Control Sinsheim vertreten, jedoch nicht durch die Abtlg. Leckortung. Trotzdem freut´s mich (werde es den Kollegen weitergeben). Vielen Dank für die Blumen. Mit freundlichen Grüssen Th.Drost Bereichsleitung Leckortung
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