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Druckverlust
Verfasser:
Jörg
Zeit: 02.11.2003 13:47:56
0
34136
Hallo,
ich habe immer noch Druckverlust in der Heizung, ein Bekannter sagte mir ich solle ein Mittel auffüllen was kleine Undichtigkeiten dicht macht also so ähnlich wie beim Autokühler, was haltet Ihr davon?
hat jemand Erfahrung damit?
Ausgleichsbehälter ist i.O. Vom Vorlauf-und Rücklaufverteilerblock gehen Kunststoffrohre zu jedem Heizkörper alle Kreise scheinen dicht zu sein, Wärmetauscher und Sicherheitsventil auch i.O..
Druckverlust ca. von 1,8 bar innerhalb 48 Stunden auf 1 bar.
Hat jemand eine Idee?

Gruß Jörg

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 02.11.2003 14:36:17
0
34137
Wie wäre es mit einer strangweisen Druckprobe um das Problem einzukreisen ? Wenn klar ist welcher Heizkörper es ist, kann entweder versucht werden die Rohrleitungen auszutauschen, wenn es sich um eine Rohr im Rohr Anlage handelt oder mit einer Thermographieaufnahme die undichte Stelle exakt zu orten.

Von Flüssigdichtmitteln halte ich persönlich nicht besonders viel...
aber nur meine Meinung, gibt sicherlich auch gegenteilige...

Achim Kaiser


Verfasser:
Jörg
Zeit: 02.11.2003 16:33:44
0
34138
bin schon dabei, das merkwürdige ist, daß der Druck in den ersten 24 Stunden fast konstant bleibt, Abfall unter 0,05 bar, aber danach gehts sehr schnell bergab,je weiter der Druck fällt um so schneller fällt er.

Jörg

Verfasser:
rocco
Zeit: 02.11.2003 17:09:03
0
34139
wie verhält sich denn die Kesseltemp dazu?

Verfasser:
Jörg
Zeit: 02.11.2003 17:20:26
0
34140
Habe keinen Kessel, habe Fernwärme mit Wärmetauscher Vorlauftemperatur ca.60-65 Grad.

Verfasser:
Erik
Zeit: 02.11.2003 21:06:22
0
34141
Das AG, ist das wirklich geprüft worden oder nur mit einem "fachmännischem Blick" kontrolliert worden?

Ansonsten so wie der Achim das sagt.
Dichtmittel für die Heizung sind m.E. Murks, sie sind max. in Notsituationen einzusetzen, mir ist aber kein Fall bekannt, in dem wirklich eine Reparatur damit ersetzt wurde. Meistens richten die Nebenwirkungen einen größeren Schaden an, wie das Zeug hilft (siehe Pumpen, Ventile, Wärmetauscher usw.).

Also Kreise abdrücken und somit eingrenzen, alternativ eine Leckageortung durchführen lassen.

Gruß Erik

Verfasser:
Aleko
Zeit: 02.11.2003 23:50:40
0
34142
Hallo,
habt ihr mal die Größe des AGs berechnet???? Und hat der Heizungsbauer das AG auch richjtig geprüft?????????????
Er muß es unbedingt von der Anlage abkoppeln, drucklos machen und danach den Anlagendruck (ergibt sich aus der Gebäudehöhe und ein paar Pfrimelfaktoren) mit Stickstoff voreinstellen. Dann wieder füllen und in Betrieb nehmen.....

Ansonsten tippe ich darauf, das unter Umständen das AG zu klein ist (häufig bei Etagenheizungen mit integriertem AG in Verbindung mit ausgedehnten Rohrnetzen wie Fußbodenheizungen oder wie hier zu vermuten ist mit Unterverteilern und Einzelanbindungen für die HK s) denn die ersten 24 h geht alles nach dem Auffüllen. Das Wasser heizt auf, das AG (hier evt. zu klein) kann das durch die Aufheizung sich vergrößernde Volumen nicht voll aufnehmen, das Sicherheitsventil lässt alles abtropfen und dann kommt die Nachtabsenkung.... Der Kessel macht zu, das Wasser kühlt ab, zieht sich zusammen und bräuchte nun das Wasser aus dem AG. Schade sagt das AG soviel hab ich nicht und so kommt im schlimmsten Fall sogar durch Unterdruck Luft in die Anlage oder wie hier vermutet sinkt halt "nur" der Druck und irgendjemand muss nachfüllen. Übrigens auch nicht gut, da mit jedem Nachfüllen "frischer" Sauerstoff in des System gelangt und Korrosion fördert.
Gruß Aleko

Verfasser:
Pechmarie
Zeit: 03.11.2003 03:17:52
0
34143
Also, Deine Hzg verliert Wasser.
Ich weiß nicht, wie meine Kollegen das sehen, aber es gibt fünf Möglichkeiten für Dich, das in Eigenregie festzustellen:

1.) Gehe zum Sicherheitsventil, (nimm die Brille ab, wenn Du eine hast) schau gaannz genau hin und drehe an dem kleinen Knopf oben. siehst Du noch was? Ja? Dann gehe zu Punkt zwei....
2.) Gehe zum Ausdehnungsgefäß, setzte eine Luftpumpe an dem kleinen Autoreifen- Ventil an, und halte sie zwischen Deine Beine. Drücke nun die Pumpe auf das Ventil. Wenn Du jetzt wieder Wach bist, und Du rot siehst, hängt das Ausdehnungsgefäß in der falschen Höhe, wenn Du schwarz siehst, hast Du bei Punkt 1.) gelogen!
3.) Gehe jetzt über zur Pumpe, jaja, die Pumpe, die MUSS es jetzt sein. Dreh dran rum, bis Du keine Einstellung mehr findest, die Deiner Heizung passen könnte,...
4.) Hm, die Pumpe verliert trotzdem kein Wasser, verdammt kriegt man ja schmutzige Finger von dieser Sch.. Arbeit. Gut, dass die Klempner einen Handtuchspender... ---
5.) (Baazzzzap!) OOPs... , Die Regelung hat geschmissen, da hätten wir auch gleich draufkommen können. Die Regelungsfirma is schuld !. -

Mitnichten !

Schuld sind wie immer die Frauen:

wie uns Aleko vor Augen führt:

"...das Sicherheitsventil lässt alles abtropfen und dann kommt die Nachtabsenkung.... Der Kessel macht zu, das Wasser kühlt ab, zieht sich zusammen und bräuchte nun das Wasser aus dem AG. Schade sagt das AG soviel hab ich nicht und so kommt im schlimmsten Fall sogar durch Unterdruck Luft in die Anlage oder wie hier vermutet sinkt halt "nur" der Druck und irgendjemand muss nachfüllen"

Was is jetzt undicht, was??


:-))

Verfasser:
RalfSpleet
Zeit: 03.11.2003 09:52:21
0
34144
Moin,

auch hier wieder ein typischer Fall von "Vordruck im Ausdehnungsgefäss nicht geprüft".

Das AG sollte auf einen Vordruck enstsprechend der statischen Anlagenhöhe eingestellt sein. Dazu das Wasser ablassen (vorher möglichst alle Strangventile schließen) und dann den Vordruck im AG prüfen.
Anlagenhöhe z.B. 8,0 m (Manometer bis Oberkante höchster Heizkörper)entspricht 0,8 mWS bzw. 0,8 bar.
Sollte das nichts bringen müssen alle Stränge einzeln und (wichtig) ohne Ausdehnungsgefäss abgedrückt werden.

Ralf Spleet
Dipl.Ing.
www.hls-planung.de

Verfasser:
Jörg
Zeit: 04.11.2003 18:11:22
0
34145
irgenwie habe ich das Gefühl einige Leute hier im Forum können nicht lesen !
ich habe geschrieben, das das Sicherheitsventil i. O. ist , das AG, der Vordruck, i. O. ist.
Ich habe auch keine Fußbodenheizung und keine Unterverteiler, wie hoch der Vordruck im AG sein muß, weiß ich auch mitlerweile.
Blöde Sprüche helfen auch keinen weiter.
Ist jemand mal von den Spezialisten auf die Idee gekommen, daß das Ventil direkt zwischen AG und Anschluß Heizung defekt sein kann?
Das war es, denn meine Heizung läuft und der Druck ist konstant.
Ventil weg und die Welt ist i.O.

Danke Ihr Schlaumeier.

Verfasser:
Erik
Zeit: 04.11.2003 18:29:33
0
34146
Selber Schlaumeier!
Erklär uns doch mal bitte, wie ein geöffnetes Ventil (das muß ein Kappenventil im geöffneten Zustand sein) einen Druckverlust erzeugen kann bzw. was daran defekt gewesen sein soll!!!

Jetzt bin ich mal richtig gespannt, was jetzt kommt.

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