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22.07.2002 15:12:45 |
So, jetzt haben wir die Schnauze voll vom grünen Badewasser und stumpfen Haaren. Die Kupferrohr- Trinkwasserinstallation fliegt nach 4 Jahren raus; bei pH 6,5 war sie auch damals schon verboten. Die Frage an die Experten und gewiefte Selbermacher: Was soll man nehmen? PE-Schlauch im Schutzrohr Hartes Rohr Kunststofffittings Messingfittings Da ich nicht Krösus bin, suche ich eigentlich das preiswerteste Material. Der Zeitfaktor ist untergeordnet. Spezialzangen für ein paar hundert Euro will ich auch nicht kaufen, sonst wäre alles vorhanden einschließlich Gewindeschneider. wir wollten ja gleich Kunststoff - Frank
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23.07.2002 06:12:10 |
Guten Morgen, schauen Sie doch einmal bei uns rein: www.fussbodenheizung.de. Bei uns finden Sie ein Verbundrohrsystem mit einem kompletten Fittingprogramm aus Kunststoff. Viele Grüße. Ch. Schubert (Jupiter-Heizsysteme) |
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23.07.2002 06:42:43 |
Hallo Frank, hat die Installation ein Fachhandwerker durchgeführt? Wenn ja-Ihn nicht aus der Verantwortung lassen.sollte es Ihn noch geben. Da wir in unserer täglichen Arbeit mit diesen Problemen konfrontiert sind,installieren wir ausschließlich Kunststoff mit Rotgußarmaturen. Zu Ihrem Problem:Die Installation ist 4 Jahre und alle Leitungen unter Putz-Wohnung--en sind bewohnt und vermietet.Dann prüfen Sie doch einmal vom Aufwand ob es nicht Sinn macht eine " Wasserimpfanlage" zur Aufbereitung des Wasswers nachzurüsten.Haben wir auch schon mit Erfolg praktiziert.große Villa. Im Einfamilienhaus empfehle ich Neuinstallation auch wenn der Aufwand relativ hoch ist mit einem PVC-C Installationssystem zum "Kaltschweißen" Kleben mit Rotgußarmaturen. Oder ein PP Rohrleitungssystem zum Schweißen-Geräte sind auch auszuleihen. Einem System mit Messingformstücken kann ich für Ihr Wasser nicht zustimmen. Konsultieren Sie für Ihr Problem einen Fachmann,der Sie berät und bei der Realisierung unterstützt. WER "Billig" baut,baut Zweimal.Dies bewahrheitet sich immer wieder. Zu Ihrer Unterstützung stehen wir Ihnen zur Verfügung. |
Verfasser: Thomas Beutler | Zeit:
23.07.2002 07:55:17 |
Verbundrohr, gleich welches System, ist immer empfehlendswert. Info`s im nächstgelegenen Großhandel.
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23.07.2002 08:18:59 |
Hallo Frank, Verbundrohr (UNIPIPE) würde ich auch empfehlen: baurobust (Du must aufschlagen und nachinstallieren!!), korrodiert nicht, einfach zu biegen und Fittingsortimente in Vollkunststoff und korrosionsgeschütztem Messing sind vorhanden. Über die Längen-Wärmeausdehnung must Du Dir im Gegensatz zu Vollkunststoffrohren auch keine großen Gedanken machen. Wegen des benötigten Werkzeugs und der Einweisung in die Verarbeitung solltest Du Dir einen Installateur suchen, der Dir Material und Werkzeug zur Verfügung stellt. Dann bekommst Du gratis noch Infos zur richtigen Dämmung und Dimensionierung - vielleicht muß noch eine Zirkulation ergänzt werden? Mit Billigsystemen aus dem Baumarkt steht Du alleine da und hast auch meist nur ein begrenztes Sortiment zur Verfügung... Nützliche Broschüren und Dokumente gibt`s unter www.unipipe.de, falls Du willst sogar Ansprechpartner!
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23.07.2002 08:57:38 |
Ein Mehrschichtverbundrohr ist sicherlich eine sehr gute Lösung. Ein großer Vorteil besteht darin, dass "ein" Rohr und "ein" Fittingsystem für Sanitär, Heizung und FBH eingesetzt werden kann. Für die Verbindetechnik bietet sich das SiRoCon Press-Stecksystem von Simplex an, da hier mit sehr wenigen Bauteilen eine Vielzahl von Fittings erstellt werden kann. Nähere Info´s gibt es unter www.simplex-wilfer.de oder bei Ihren nächsten Großhändler.
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23.07.2002 09:50:35 |
Moin zusammen und vielen Dank, hier noch ein paar Antworten an Volker Hinz: Die Installation hat ein Fachhandwerker durchgeführt! Aber was soll man gegen den eigenen Vater und dreifachen Meister unternehmen? Ist halt ein dickköpfiger Sachse mit 40 Jahren Berufserfahrung, jeder Einwand wird zur Vertrauensfrage... PVC-C Installationssystem zum "Kaltschweißen": Da denk ich an krebserregende PVC-Weichmacher. PP Rohrleitungssystem zum Schweißen: Können sie mir ein Produkt nennen? Einem System mit Messingformstücken kann ich für Ihr Wasser nicht zustimmen: Was ist mit der Wasseruhr? Sind die neueren Absperrhähne nicht alle aus entzinkungsfreiem Messing? Die Messinglobby behauptet jedenfalls, das ihr Zeug für jedes Wasser gegeignet ist. Wo ist die Grenze? Die Baustelle ist übrigens im östlichen Hügelland von Schleswig-Holstein, mittlerweile für teilweise saures Wasser bekannt. In der offiziellen Analyse steht pH 7,5; das von uns beauftragte Labor fand jedoch pH 6,6 und 4,8 mg/l Kupfer im 12-Stunden-Stagnationswasser. Wenn man nicht alles selber macht - Frank |
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23.07.2002 10:27:52 |
Guten Tag, bekannte pH-Werte in Ihrer Region liegen zwischen 7,2-7,75. Wenn bei Ihrer Probe 6,6 gemessen wurde ist das sicher kein Dauerzustand, könnte auch eine außergewöhnliche Fremdeinwirkung gewesen sein. Der angegebene Kupfergehalt übersteigt den derzeitigen Grenzwert um 1,8mg/l und liegt fast doppelt über dem künftigen Grenzwert ab 01.01.2003. Verwenden Sie doch Edelstahlrohr mit Klemmringfittings aus DZR (entzinkungsfreien Messing). Die Ware kann Ihnen der Installateur liefern und Sie ggf. bei der Installation einweisen. |
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23.07.2002 11:00:35 |
Ich würde Edelstahlrohrleitung mit Edelstahlpressfittings hernehmen und die Preßzange bei einem Installateur ausleihen von wo man auch das Material kauft. Dieses System gehört zwar zu den teueren aber es hält wenigstens!!!
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23.07.2002 11:17:06 |
"außergewöhnliche Fremdeinwirkung" hört sich nach Aliens an. Aber im Ernst: Ich würde dem Labor der offiziellen Analyse keine Fälschung unterstellen, genau so wenig wie unserem Labor. Vielleicht ist es eine Frage der "Stehzeit" nach der Probennentnahme. Das Wasser kommt zwar klar aus der Leitung, bildet dann aber Mikrobläschen, die zu einer deckend weißen Trübung führen. Nach einer Minute ist der Spuk vorbei. Könnte das CO2 sein, das den pH-Wert so niedrig macht? Ich hatte die Probenflasche sofort zugedreht und ins Labor gebracht, innerhalb von Stunden wurden die Bestimmungen gemacht. Bei der offiziellen Analyse können ja Tage vergangen sein, in denen das Wasser mehr oder weniger offen rumgestanden hat. |
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23.07.2002 13:53:12 |
Hallo, immer wieder gerne empfohlen: JRG Gunzenhauser. Das Rohr im Rohr - System, Rollenware, Super Verbindungstechnik garantiert dicht. Gut zum selbereinbauen, Koffer ausleihen, Einweisung 10 min, kann wirklich jeder (ja, auch ich war erfolgreich, kompl Haus m. Einlieger, erste Installation, Wasser drauf - keine Leckstelle. Das ist bis heute so - 5 Jahre später) Mein Nachbar impft heute noch. Gruß Bernd Liefernachweise im Internet, gibts bundesweit, super Zubehörprogramm
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| | Zeit:
23.07.2002 13:54:32 |
Nachtrag: Frank, das System heisst SANIPEX
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24.07.2002 07:31:48 |
Hallo Frank, PVC-C ist ein vernetzter Werkstoff Kein Krebsrisiko Als Systeme FRIATHERM--TC-- PP Rohrsystem-habe ich im Privathaus-seit 6Jahren und keine Probleme.Dieses ist Faserverstärkt,damit ergibt sich eine Ausdehnung ähnlich wie CU. Jedes Verbundrohr-es gab hier schon Probleme-oder jedes Rohr in Rohr System ist auch einsetzbar. Ich habe eben das PP System von Fusiotherm gewählt,weil ich ausschließlich Schweißverbindungen habe und das Wasser nur mit dem Material PP in Berührung kommt. Wasseranalysen sind wichtig.Ich vertraue jedoch nicht uneingeschränkt dem Verkäufer des Wassers und habe auch Abweichungen festgestellt. Das Wasser wird keinesfalls besser! Mit Rotguß sind Sie immer auf der sicheren Seite.Vom PH-Wert ist der Einsatz Entzinkungsarmes Messing nicht abhängig,sondern von der Zusammensetzung des Wasswer.Hier hilft Ihnen Kemper und Armaturenwerke Roßwein auf jedenfall weiter. Die Hauseingangsarmaturen gibt es als Rotguß und Messing.Die Stadtwerke haben vordergründig "Gewinn"-also wenig Interesse an Langlebigkeit. Wasserzähler im Kaltwasser werden aller 6Jahre getauscht,so spielen sie untergeordnete Rolle. Da ich ein Sachse bin-jedoch nicht stur-stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. |
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24.07.2002 18:58:38 |
Guten Tag, führen Sie doch noch einmal eine Messung durch und lassen Sie neben dem pH-Wert auch den künftig wichtigen TOC-Wert Total-Organic-Carbon, auf deutsch, organisch gebundener Kohlenstoff (Kohlensäure) messen. Übrigens gilt ab 2003 die Messung nach 4h Stagnation als Durchschnittswert. Für bestehende Anlagen gibt es, egal was die Werte sagen, Bestandsschutz. Sie sollten einen Austausch nur durchführen wenn die genannten Probleme nicht mehr zu ertragen sind. Auch mit einer Neuinstallation können Sie sich neue Probleme schaffen. Auf die Werte Ihres Wasserversorgers können Sie sich verlassen, der mißt an definierten Stellen und wird amtlich überwacht. Ihre Messung erfolgt im Haus und da liegen oft die Schwachpunkte.
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25.07.2002 10:23:52 |
Hallo Tino Winkler und alle anderen, ich werde bestimmt noch Messungen durchführen müssen, um pH-Schwankungen und den Wert hinter dem WW-Speicher zu erkennen. Dazu suche ich ein pH-Meter. Kohlensäure hatte ich ja wie gesagt auch im Verdacht, aber zählt die wirklich zum organisch gebundenen Kohlenstoff? >>Für bestehende Anlagen gibt es, egal was die Werte sagen, Bestandsschutz. ? Niemand sagt, dass ich umbauen muss: Kaputte Haare SIND für meine Frau und Tochter unerträglich. Für das Trinkwasser haben wir übrigens schon eine Umkehrosmoseanlage. >>Auf die Werte Ihres Wasserversorgers können Sie sich verlassen, der mißt an definierten Stellen und wird amtlich überwacht. Ihre Messung erfolgt im Haus und da liegen oft die Schwachpunkte. Wieso schreiben Sie dann, dass ich erneut messen soll? Bei unserem 100-Haushalte-Wasserbeschaffungsverband nimmt der ehrenamtliche Vorsitzende die Probe in seiner Küche und fährt sie dann im laufe der folgenden Woche irgendwann zum Labor. Was ist daran definiert und amtlich überwacht? Tatsächlich gilt die Trinkwasserverordnung doch jetzt bis zur Entnahmestelle. Übrigens hatte ich eine zweite Probe nach dem Ablauf von 50 Litern genommen, die hatte natürlich so gut wie kein Kupfer, dazu passend war der pH-Wert noch 0,1 Punkt niedriger. Für mich stellt sich inzwischen die Frage, ob ich wirklich alles inkl. der Absperrventile und Speicher-Sicherheitsgruppe aus Messing (da wird es schwierig) gegen Vollkunststoff auswechseln muss, oder ob ich die Messingteile erhalten kann und nur das Kupfer ersetze.
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30.08.2002 12:00:40 |
Offenbar ist die Ursache der niedrigen pH Werte nicht zu ergründen, aber die kaputten Haare stammen sicher nicht durch erhöhten Kupfergehalt im Trinkwasser. Kupfer ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, hohe Konzentrationen finden sich in der Muttermilch, Weizenkleie, Kartoffeln, Spinat und Nüssen. Überprüfen Sie doch mal die Umkehrosmoseanlage und das Haarwaschmittel. Lassen Sie die kaputten Haare beim Friseur analysieren. Viel Erfolg |