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24.07.2002 12:45:42 |
Ich habe in meinem geplanten Haus nur schwerlich Platz für einen wandmontierten Heizkörper. Ich habe aber insgesamt ca 7m Fensterbreite mit bodentiefen Fenstern zur Verfügung, wo sich ggf. Heizkörper im Estrich (nennen sich die Unterflur-Heizkörper?) installieren lassen würden. Reichen die 7 m Breite grundsätzlich aus, um das 35m2 große Zimmer in 45/55 Grad Technik zu beheizen (Haus ist nach EnEV). Kann mir jemand passende Heizkörper empfehlen? Eine Flächenheizung möchte ich eigentlich nicht, da es wegen dieses einzelnen Raumes sonst ein Mischer erforderlich würde. Die 45/55-Grad Technik möchte ich, weil ich eventuell mal solare Heizungsunterstützung nachrüsten möchte, sobald ich wieder zu etwas Kleingeld gekommen bin.
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24.07.2002 12:48:42 |
Sorry, ich habe in allen Räumen außer dem Wohn-/Esszimmer Platz für Wandheizkörper unter den Fensterbrüstungen. Nur eben im Wohn-/Esszimmer nicht. Und darauf sollte sich eigentlich meine Frage beziehen.
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25.07.2002 06:32:42 |
Guten Morgen, machen Sie sich doch mal Gedanken über eine Wandheizung. Die ist unsichtbar, hat einen hohen Anteil an Strahlungswärme und ein Mischer wird auch nicht benötigt. Vor allen Dingen bleiben vor Ihren bodentiefen Fenstern die Flächen frei.(www.fussbodenheizung.de) Gruß Ch. Schubert
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25.07.2002 08:22:58 |
hallo martin
solche unterflurheizkörper gibt es zb. von der firma kampmann.der einbau eines mischers in die heizungsanlage, für eine fussbodentemperierung ist nicht notwendig. die preiswerteste variante ist ein sogenanntes festwert-regelset (pumpe + temperaturregler)
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25.07.2002 08:48:48 |
Hallo, wie wäre es mit einer Fußbodenheizung als Naß- oder Trockenestrichverlegung. Bei einer Spreizung von 70/55°C kann bei Naßestrich Rotex eingesetzt werden. Ähnlich wie bei der Wasserfilterreinigung bleibt auch bei der Kanalheizung, bei all ihren Vorteilen, immer die Frage der regelmäßigen Kanalreinigung. |
Verfasser: Stefan Reith, Energieberater | Zeit:
25.07.2002 09:45:51 |
Achten Sie auf das Raumklima. Vermeiden Sie eine kalte Glasfront durch "billiges Glas", und hohe Wärmeleistung von der Seite. Vorschlag: 3-fach-Glas, Wandheizung. + eventuell Fußbodenheizzone. Mischer sollte eigentlich sein, insbesondere für Sonne: Hohe Temperaturen im Speicher wollen Sie doch auch dosiert an die Heizflächen abgeben können.
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Verfasser: Heinz Weinmann | Zeit:
25.07.2002 10:07:55 |
Hallo Martin, wenn ich Sie richtig verstanden habe wollen Sie Heizkörper einbauen, die auf Niedertemperatur (55°/45°C)ausgelegt werden. Auf diesem Temperaturniveau können sie natürlich auch eine Flächenheizung auslegen, egal ob Fußbodenheizung oder Wandheizung. Diese Temperaturen stellen allerdings die Obergrenze für ein solches System dar. Auf Estrichkonvektoren würde ich allerdings aus folgenden Gründen verzichten: Diese Heizkörper sind reine Konvektoren, die Wärmeleistung wird also über Konvektion abgegeben. Maßgebend für die Heizleistung ist neben der Heizkörpergröße und der Betriebstemperatur die sogenannte Schachthöhe (Maß von unterkannte Konvektor bis Oberkannte Verkleidungsschacht). Da bei diesen Heizkörpern die Schachthöhe sehr gering ist, entsteht bei gewünschten niedrigen Betriebstemperaturen kaum ein natürlicher Auftrieb (Kaminwirkung). Das bedeutet, die Heizkörper müssen relativ groß ausgelegt werden oder Sie greifen auf Estrichkonvektoren mit Gebläseunterstützung zurück. Diese Heizkörper widerum erzeugen natürlich Geräusche, die nicht unbedingt gewünscht sind, außerdem sind diese Heizkörper nicht gerade billig und sie sind Staubfänger. Die bessere Lösung ist also Fußboden- oder Wandheizung. Infos erhalten Sie unter www.unipipe.de oder unter meiner E-Mail-Adresse. Mit freundlichen Gruß H. Weinmann UPONOR Rohrsysteme GmbH |
Verfasser: Thomas Seifferth | Zeit:
25.07.2002 19:08:44 |
Wenn nicht für einen Raum ein eigener Mischer, stellt sich die Frage warum nicht im gesamten Haus Fußbodenheizung? Wenn schon mit dem Gedanken gespielt wird solare Heizungsunterstützung , kommt man um ein Heizsystem mit sehr niedriger Vorlauftemp. nicht umhin. Und da ist die Fußbodenheizung 1. Wahl. Bei einer Heizkörperauslegung 55/45 rate ich von einer solaren Heizungsunterstützung ab. Ist einfach zu teuer im Kostennutzungsverhältnis. Bei meiner eigenen Anlage ( 24 m² Platte ) habe ich im Mittel Temp. von ca.35-40°C , diese entspricht der Vorlauftemp. der Fußbodenheizung. Deswieteren gibt es noch weitere Vorteile der Fußbodenheizung , optimale Ausnutzung der Brennwerttechnik und kein Heizkörper steht im Weg.
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26.07.2002 08:04:35 |
Hallo, wenn tätsächlich keine Fußodenheizung rein soll, würde ich eine Kombination aus Wandheizung und formschönen Röhrenheizkörpern von z.B. Kermi wählen. Diese Heizkörper nehmen nicht viel Platz weg, da sie häufig 1,8-2,4 m hoch sind und nur ca.40-70 cm breit. Auch die Bautiefe ist variabel. Wenn man auf eine Wandheizung verzichten will, kann man auch nur mit den Röhrenheizkörpern arbeiten, man muß aber auf eine gute Verteilung im Raum achten, damit auch eine gute Wärmeverteilung erreicht wird. Von Estrichkonvektoren rate ich immer, da die Schächte Dreckfänger sind und man bei niedrigen Vorlauftemperaturen sehr viel davon braucht. Lutz Pfeifer
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Verfasser: Mair Heiztechnik - Support | Zeit:
05.08.2002 20:10:42 |
Hallo Herr Martin, es besteht die Möglichkeit eine Fußbodenheizung einzubauen auch ohne Einbau eines Mischers. Die Regelstation F ist eine komplette, kompakte und anschlußfertige Station. Die Temperatur am Anschluß der Regelstation F kann bis zu 90°C betragen. Das an der Regelstation F integrierte Ventil regelt dann die Warmwasser-Temperatur für die Fußbodenheizung selbständig auf die von Hand eingestellte Temperatur. Geeignet für Fußbodenheizflächen bis ca. 100 m² und einem üblichen zugrunde gelegten Wärmebedarf von ca. 80 W/m². Kesselvorlauf z.B. 70°C Fußboden-Heizkreisvorlauf z.B. 45°C Weitere Informationen unter: http://www.mair-heiztechnik.de/verteiler_regelstation.html MfG Ihr Mair Heiztechnik Team |
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15.08.2002 10:13:01 |
Hallo, habe ähnliche Situation bei mir ganz einfach und günstig gelöst. Habe Holzfenster mit 22cm statt 12cm hohem unterem Querholz machen lassen und daran bündig mit der Oberkante einen Radiavektor von Zehnder mit Bauhöhe 14cm (Baulänge bis 6 oder 7 Metern möglich)mit Wandkonsolen direkt angeschraubt. Bautiefe und damit Leistung ist in großen Bereichen wählbar. Vorteile: -kein Einschränkung der Sicht -keine Probleme mit WVO -keine verspritzten und verdreckten Fensterscheiben bei Regen -preisgünstigste und saubere Lösung -im Ausgansbereich kann der Heizkörper mit einer Holzabdeckeung als Trittstufe verwendet werden -Scheiben sind frei und gut zu reinigen - Regelung einfach über Thermostatventil-Bestes Preis-Leistungsverhältnis Gruß Gerd
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Verfasser: Haustechnik Sticht | Zeit:
16.08.2002 02:27:24 |
Hallo Martin wie Peter schreibt gibt es die Heizkörper von der Fa. Kampmann. Allerdings wird es knapp mit der Leistung. Diese Frage wird dir aber der Heizungsbauer oder der Architekt nach einer Wärmebedarfsberechnung genau klären können. Überschlägig würde ich 2 Bodenkanalheizkörper Kanalhöhe 90mm Kanalbreite 272mm und Länge 3250mm einsetzen. Leistung bei 55/45/20"C( Lufteintritt) 426W x 2 = 852Watt. Eine Fußbodenheizung würde ich nicht empfehlen wenn die fenster Südseite sind, da bei Sonneneinstrahlung ein starker Energiegewinn zu erwarten ist und die Trägheit des Systems keine exakte Regelung zulässt. Der Vorschlag von Lutz Pfeiffer wäre auch zu überdenken. Hol dir mal Prospekte. Es gibt ganz tolle Röhrenheizkörper oder auch Flächenheizkörper, die mit Airbruch nach individuellen Motiven gestaltet werden können. Wandheizung ist Probklematisch. Wo schlage ich den Nagel ein? Im Wohnbereich wird viel Dekoriert und auch von Zeit zu Zeit umgedtellt und umgehangen. Nach eineiger Zeit gerät die Heizung in Vergessenheit und macht sich durch nasse Stellen wieder bemerkbar. Dann schon eher Deckenstrahlheizug. Das waren meine Anregungen. So nun viel Spaß. M.f.G. G.Sticht |