| | Verfasser: Annette Schädler | Zeit:
22.03.2006 21:11:36 |
Wir haben einen 30 qubikmeter, doppelwandigen Stahl- Öltank von 1964 im Hof und würden diesen gerne umbauen lassen zur Lagerung für Holzpellets für unser Zweifamilienhaus. Wir hätten gerne unser Kellerplatz frei gehalten. Viele Zweifler meinen, dass es große Probleme mit Kondenswasserbildung, und somit verklumpung der Pellets und Stillstand der Anlage kommen kann. Wer kennt sich aus?
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| | Zeit:
23.03.2006 17:51:35 |
wie ein ganz normaler Lagerraum ausrüsten, mit Schrägboden, Förderschnecke und Sauganlage
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23.03.2006 18:38:35 |
Hab' vieleicht auch sowas vor-
Schnecke längs am Boden, vorne dann Saugaustragung via Domschacht.
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Verfasser: Annette Schädler | Zeit:
24.03.2006 11:37:17 |
Wie ist das aber mit Kondeswasserbildung im doppelwandigen Stahltank? Wer hat so was schon gemacht, wie funktioniert es?
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24.03.2006 11:39:48 |
Stahl ist diffusionsdicht.
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Verfasser: Annette Schädler | Zeit:
24.03.2006 14:28:45 |
Ja, das weiss ich auch, das war auch nicht die Frage, wer hat Erfahrung, wie das mit dem Kondeswasser ist, das im Tank an der innenseite sich niederschlägt und dann auf die Pellets tropft, diese werden dann ja fest. Soll man den Tank dann irgendwie isolieren? Bei Pelletstanks aus Kunststoff tritt das Problem scheinbar nicht auf, da diese die Kälte nicht so leiten. |
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24.03.2006 14:32:28 |
WAS FÜR EIN WASSER?
Das einzige was sich niederschlagen KÖNNTE, ist Restfeuchte der Pellets selber.
Wenn er nicht eingebuddelt wär'...
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Verfasser: Annette Schädler | Zeit:
25.03.2006 17:38:40 |
Hallo Sukram, die Restfeuchte von 10 %, und wenn die Aussenwand von dem Stahltank kalt wird, dann schlägt sich das dann nieder (oder sind das Märchen, erfunden von Herstellern von Platikpellettanks?). Wir im Allgäu haben seeehr kalte Winter und die Oberseite des Stahltanks wird dabei kälter als die Unterseite. Gibt es eigentlich schon Erfahrung im Umbau und anschließenden Betrieb. Muss ein Stahltank geerdet werden oder ist Stahl selber so was wie eine Erdung? Wegen der Staubexplosion? Freue mich über jeden Erfahrungsbericht, ich nehm mir vor, dieses Forum nach Fertigstellung unserer Anlage als Ratgeber zu besuchen. Danke schon jetzt
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25.03.2006 17:46:05 |
Märchen. (Frag' die mal nach dem U-Wert ihrer Plastiktanks ;-) Hier oder hier http://www.carmen-ev.de/phorum/list.php?f=1 gab's schonmal einen mit 'nem 6608er-Tank für die Pillen....
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| | Zeit:
26.03.2006 01:29:26 |
@sukram
was hat die diffusionsdichtigkeit von stahl mit kondenswasserbildung zu tun. das hat nichts miteinander zu tun? oder???
gruß
christoph
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| | Zeit:
27.03.2006 15:38:02 |
logisch, Stahltank muss geerdet werden, Kodenswasserbildung kann man vernachlässigen, würde ja auch im Saug- u. Rückluftschlauch anstehen ........
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27.03.2006 17:02:47 |
@lolli Warum muss ein Stahltank geerdet werden? Was bewirkt die Erdung denn? Ist die dafür da, damit der Blitz nicht einschlägt? |
| | Zeit:
27.03.2006 17:10:23 |
machst Du Staub, machst Du elektrische Aufladung ( durch Reibung beim Befüllvorgang ) machst Du BUM, machst Du alles Neu
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27.03.2006 17:14:39 |
Statische Aufladung verträgt sich nicht mit el. Leitfähigkeit.
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| | Zeit:
27.03.2006 17:15:40 |
@lolli Was lädt sich denn da elektrisch auf? Der Stahltank etwa? |
| | Zeit:
27.03.2006 17:36:39 |
@prüfer
zieh Dir den Pullover aus dann kommen manchmal Funken raus.
Steig ich aus dem Auto aus, hauts mich jedesmal aus meinen Schuhen raus.
Sche.... statische Aufladung.
Staubexplosion - Bsp.(Mehlstaubexplosionen in Mühlen, dort wo das Mehl herkommt, weißt Du)
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| | Zeit:
27.03.2006 18:28:40 |
@lolli
Und wo ist bei dem Tank sinngemäß der Pullover? |
| | Zeit:
28.03.2006 10:53:10 |
@prüfer wo ist den am Auto der Pullover?, dort wo Reibung ensteht, u.a. durch versch. Materialien, kann es halt mal zu stat. Aufladung kommen. Ein Erdtank liegt zwar in der Erde ist aber zwangsläufig nicht unbedingt auch geerdet, Schutzhülle-/Ummantelung o.ä.. Ein Haus steht ja auch in oder auf der Erde und muss geerdet werden oder willst Du das dich der Blitz beim Sche..... trifft. |
| | Zeit:
28.03.2006 11:21:23 |
Hallo, beim Stahltank muss geprüft werden, ob die Innenhülle potentialfrei ist, also vom Fachmann gegen die PAS des Gebäudes vermessen lassen. Wenn das OK ist, spricht nichts gegen eine Verwendung des Tanks. Die meisten Stahltanks sind liegend und haben eine längliche Form. Eine reine Saugaustragung ist daher problematisch. Besser ist es, im Bereich des Doms eine Trennwand zum Rest des Behälters einzusetzen und dahinter mit minimalen Schrägboden eine Raumaustragsschnecke zu installieren. Die Saugaustragung wird dann mittels Ringluftleitung an diese Schnecke angeschlossen. Das hat den Vorteil, dass keine warme (= meist feuchtere) Luft in den u.U. sehr kalten Tank eingeblasen wird und dort zu Kondenswasseranfall an den kalten Innenwänden führen kann. Dass Schweißarbeiten innerhalb von leitfähigen Behältern nur von speziell dafür zugelassenen Fachfirmen durchgeführt werden dürfen muss ich doch nicht extra erwähnen - oder? MfG, R. Bogner SOLABO Energietechnik
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| | Zeit:
28.03.2006 11:53:33 |
@lolli Ich sehe schon, so kommen wir nicht weiter. Das Wissen um Staub-Explosionsschutz scheint nur ganz nebulös vorhanden zu sein. Nicht immer macht Staub BUM und nicht alles, was gerieben wird macht BLITZ, weißt DU. Und die Erdung eines Hauses "gegen" Blitzeinschlag und die Erdung eines Gegenstandes zur Ableitung statischer Aufladung sind zwei paar Stiefel. Elektrische Ladungen treten im Wesentlichen dann auf, wenn ein nicht leitendes Schüttgut an einer Oberfläche mit einem sehr hohen Ableitwiderstand gerieben wird, z. B. an einem Kunststoffrohr. Das Schüttgut (z. B. Staub) lädt sich auf und entlädt sich dann wieder bei Annäherung an leitfähige Materialien (z. B. Lagerbehälter). Wenn die Aufladung groß genug war kann die Entladungsenergie zündwirksam sein. Dazu muss das vorhandene Staub- Luft-Gemisch aber auch zündfähig sein. Bei der Förderung brennbarer Stäube (z. B. Mehl) ist das sehr einfach, bei der Förderung von Pellets, bei der "nur" Abrieb anfällt, wird es mit der Zündfähigkeit schon wesentlich schwieriger. Der Stahlbehälter selbst wird sich nicht aufladen. Auch eine im Behälter vorhandene Kunststoffhülle ist in der Regel nicht das Problem. Die Problematik liegt im Förderweg. Wenn, dann muss dort geerdet werden. Zumindest sind das die Grundregeln im Explosionsschutz. Frage an @bora33 Warum dürfen an "leitfähigen" Behältern nur speziell dafür zugelassene Fachfirmen schweißen? Leitfähig ist doch nichts Schlimmes. Jeder Blecheimer ist leitfähig. |
| | Zeit:
28.03.2006 12:16:49 |
Danke für die Denkanstösse. Jetzt mal konkret: Wie erde ich einen Stahltank? Genau so wie ein Blitzableiter am Haus? Ist dann wegen der Explosionsgefahr alles getan? Kann man die Kondenswasserbildung wirklich vernachlässigen? Gibt es Triks, dies abzuleiten? |
| | Zeit:
28.03.2006 13:01:10 |
Hallo, zum Thema Erdungsmaßnahmen bei Schüttgütern habe ich mich hier schon seitenweise ausgelassen, daher erspare ich mir das an dieser Stelle! Kurz gefasst kann man aber sagen, dass das Thema GNADENLOS UNTERSCHÄTZT wird! Was das Schweißen in Behältern angeht: Bei Autogen ist es weniger das Problem, außer dass für ordentlich Frischluft gesorgt werden muss, aber an das Elektroschweißen INNERHALB von Behältern sind sehr strenge Anforderung gestellt (Trenntrafo usw. regelmäßige Prüfungen). Der Vergleich mit dem Eimer hinkt, da Du kaum beim Schweißen IM Eimer stehen wirst! Gruß, Ragnar Bogner SOLABO Energietechnik
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| | Zeit:
28.03.2006 13:09:57 |
@Ragnar:
Wozu die Trennwand?
Überlegt's der Schneckenmotor nicht, wenn er zugeschüttet wird?
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Übrigens- auch fließende Flüssigkeiten könnten statische Aufladung bewirken ;-)
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28.03.2006 13:28:34 |
@sukram
Ja, ist doch klar, auch fließende Flüssigkeiten könnten ... Und am Pullover geriebene Kugelschreiber könnten ... Und über den Teppich gelaufene Schuhe könnten ... :-)) Aber es geht hier um Staub-Ex.!!! |
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28.03.2006 13:40:02 |
Hallo Sukram! Wäre natürlich denkbar, wenn der Motor - evtl unter einer Schutzhaube - mit zugeschüttet wird! Ich hatte es jetzt aber schon ein paar mal, dass ein sehr langes Pellet sich quer vor die Einblasöffnung des Saugschlauches gelegt hat und dort alles blockierte. Daher fände ich es relativ elegant, wenn man an den Motor und den Saugstutzen auch noch nachträglich rankäme. Alternativ könnte man auch einen Maulwurf verwenden, den man der Tanklänge nach mit einem variablen Aufhängepunkt ausstattet. Irgendwas mit Seilzug halt. Tankumrüsten heißt halt auch leider immer improvisieren! Gruß, Ragnar Bogner SOLABO energietechnik
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