Hallo Wolfgang,
die größere
Pumpe bringt in dem Fall ausser einem höheren Stromverbrauch eigentlich gar nix und zusätzlich wird die
Temperaturschichtung im
Pufferspeicher über den Haufen geschoben.
Der Pufferspeicher selbst hat keinen Durchflußwiderstand, die Rohrleitungen mit 28er-Cu Rohr sind mehr als satt dimensioniert, das einzige was etwas Widerstand macht ist der Kessel und das Esbe-Rücklaufhochhalteventil. Gleichzeitig trennt der Pufferspeicher den Kesselheizkreis von dem Heizkreis/en des Wohnhauses, der/die hoffentlich einen Mischer haben....übertrieben gesagt würde ein Handkürbelchen mit nem Propeller genügen um die Anlage anzuschubsen...dann läuft sie fast schon auf Schwerkraft ;-))
Idealfall ist der, dass der Kesselkreis immer einen geringen Tick mehr
Wasser in den Pufferspeicher liefert als auf der Heizkreisseite abgenommen wird, bzw. mindestens so viel das die Kesselleistung abgenommen wird.
Dann kann der Kessel neben dem
Wärmebedarf des Heizkreises (Hauses) Pufferspeicher *langsam* durchschichten und erreicht *lange* Laufzeiten innerhalb des
Modulationsbereichs. Optimale Laufzeiten werden erreicht, wenn der Pufferspeicher mit 2 Temperaturgebern ausgestattet ist, wobei die obere Temperatur den Kessel bei unterschreiten eines Wertes *ein* schaltet und der untere Temperaturgeber bei überschreiten den Kessel *aus* schaltet.
Der Temperaturwert des oberen Schaltpunktes sollte so gewählt sein, das die WW-Bereitung noch gewährleistet ist, z.b. bei WW-Temperatur 60 Grad, auf 65 Grad ... der untere Wert kann auf 65 bis 70 Grad gewählt werden ... ca. 5 Grad unter der Zieltemperatur des Pelletskessels.
Bei einem Delta T von 10 Grad, sind dann bei max. Kesselleistung ~ 1250 l/h erforderlich und das bringt die kleine Pumpe locker.
Moduliert der Kessel dann runter auf 7 kW, weil die Kesselzieltempertur erreicht ist, verringert sich das Delta-T auf 5 Grad....und das ist mehr als genug.
Je nach
Regelung kann dann noch eine *Sperrzeit* nach dem Ausschalten vorgegeben werden, die nicht unter 30 Minuten liegen sollte...
aber da kommts drauf an, was an *Know-How* und und *Features* in der Regelung vorgesehen wurde....oftmals können manche Regelungen noch nicht mal einen Pufferbetrieb wie oben beschreiben....
Fazit...an der Pumpe gibt es nichts zu optimieren, die kleinste Pumpe is fett genug. Wenn dann kann nur an den Ein- und Ausschaltpunken des Kessels und den entsprechenden Feuerungszeiten was gemacht werden....
Nur mal wieder meine Meinung
Achim Kaiser