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19.11.2003 20:36:20 |
Hallo, Ich möchte mir eine Hackschnitzelheizung zulegen (Häcksler, Holz und Zeit habe ich schon). Beim stöbern im Internet habe ich mich schlau gemacht. Nun stehe ich vor einem Problem: was tun mit der überschüssigen Energie, denn ein Speichern in einem Puffer scheint mir "unrentabel", kann ich diese Energie nicht anderswo einsetzen? Ich dachte an eine Stromproduktion, aber wie? Wer hat Erfahrungen, Tipps, Ideen, .....? Eine Lösung wäre meine Werkstatthalle damit zu heizen, jedoch müsste ich da 70 Meter Leitungen legen, welche nehmen, was kosten die,....? MfG Steve KOCH Luxemburg
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19.11.2003 23:30:00 |
Hallo,
ohne Puffer funktioniert eine solche Anlage nicht zufriedendstellend. Sicher ist ein Puffer prinzipiell nicht rentabel, aber ein Holzkessel jedweder Bauart hat eine gewisse Mindestleistung und die sollte immer abgegeben werden können, im Zweifel halt in einen Puffer.
MfG Uwe Bartel
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19.11.2003 23:49:42 |
hallo steve, zwei einwände vom haustechnik-forum-begeisterten nicht-fachmann-und-demnächst-pelletsheizer: 1. du hast häcksler - toll. Willst du etwa frisch im Saft stehendes Gehölz häckseln und dem Kessel zuführen? Viel Spass beim einqualmen der Nachbarschaft - vielleicht ist das bei euch in LUX ja kein Problem 2. was willste denn mit der Restleistung machen? Ich kenne zwar die Kesselgröße nicht - bezweifle aber, dass sich ausser Wassererwärmung irgendwas sinnvolles mit dem Überschuss anfangen läßt. Gas-Turbinen im 2-stelligen kW-Bereich wirds kaum geben Den Überschuß ungeregelt in deine Werkstatt zu leiten kann auch unangenehme Folgen haben - es könnte nämlich a) zu warm werden und b) ist die Werkstatt evtl. nur dann warm wenn du es nicht gebrauchen kannst - also zwischen 22..6Uhr - wegen der Nachtabsenkung in deiner Wohnung (falls du eine hast). baffm
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20.11.2003 09:40:13 |
Wie schon Uwe Bartel geschrieben hat, kommst du um einen Puffer kaum herum. Der Puffer biete aber auch die Chance, dass du eine Solaranlage einbinden kannst...;-) Das mit dem Häcksler ist ein guter Ansatz, wenn du die ausreichende Lagerkapazität zum Trocknen hast. Außerdem wäre noch eine Sieblinie gut, um die Grenzgröße von ca. 3 cm einzuhalten. Und die Biomasse sollte dann halt auch aus dicken Ästen und Bäumen bestehen, Tannenzweige und anderes dünnes Kraut wird vermutlich zur Verstopfung / Blockade in und vor der Förderschnecke führen. Die Stromerzeugung aus der Wärme ist nett, aber teuer! Du brauchst aber nicht wie baffm meint eine Gasturbine (die es von capstone schon bis 28 kW gibt...) sondern entweder einen Stirlingmotor oder eine Dampfturbine. Stirlingmotor wurde früher mal von einer Firma in Verbindung mit einem Ölkessel angeboten (Herrmann Heiztechnik???) Allerdings habe ich schon lange nichts mehr davon gehört. Auch andere Anbieter tummeln sich da, aber bislang hält sich wohl der Erfolg in Grenzen. Gruß, friedel
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21.11.2003 11:47:53 |
Hallo, Danke schon mal fèr die schnellen Posts. Ich will noch einige informationen hinzufüge: Hackschnitzel: Grösse kann ich am Häcksler einstellen, häcksle nicht Fichte und Tannen, sindern auch Buche und Eiche, halt alles was beim Holz-machen so übrigbleibt (also unter 10-15 cm Durchmesser) Lager: +/- 400 Quadratmeter überdeckt Habe schon viel gesucht, gefunden,... Im Moment suche ich in 2 Richtungen weiter: - Stirlingprinzip aber Feuerung mit Hackschnitzelbrenner anstatt Oel- oder Gasbrenner- Holzvergaserprinzip in Verbindung mit Blockheizkraftwerk MfG Steve
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21.11.2003 14:06:30 |
Hallo, Steve welchen Häcksler mit Größeneinstellung hast du? Wenn du mit Holzvergasung arbeiten willst, könnte evtl. die Gasturbine eine Option sein...sory, baffm. War da doch zu voreilig. ;-) Da die Abgase aus der Gasturbine irgendwo zwischen 150°C und 500°C haben, könnte das für die Vergasung helfen. Ich hab noch mal nach Infos zu Gasturbinen geschaut und bin auf folgende Seite gestoßen: http://www.minibhkw.de/Tagung_MiniBHKW/Mikro-Gasturbinen.pdf Würde mich freuen, wenn du deine Projektfortschritte ins Forum schreibst. Gruß, friedel |
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22.11.2003 20:25:27 |
Hallo friedel, Mein Häcksler (bitte setz dih hin) ist ein umgebauter Maishäcksler: Claas Typ 65, 2-reihig gezogen. Für alle Skeptiker: es funktionniert doch!!, bei Fichte,Tanne bis 10 cm Durchmesser, Buche und Eiche bis 8 cm. Hackschnitzelgrösse: einstellbar von 1 - 5(5) cm. Mein Projekt ist noch konkrter geworden: www.holzgas.com, den Joos-Holzvergaser, hatte gestern mit Herrn Joos telefonisch gesprochen. Netter Kontakt. Seine Anlage findest du auch unter dem frauenhofer-Institut. Ich habe nur ein Problem: der Bodensee ist +/- 650km von mir weg, möchte mir die Anlage aber mal anschauen (selber oder durch jemand anders mit Digi-cam und meine Fragen). im Moment weis ich über die Joos-anlage: Pläne: 500 Eur, fertiger Vergaser: 560 Eur, Förderanlage: 1500 Eur. Hinzu kommen: Motor und Generator. Generator kann ich billig kriegen, hat zwar Dieselmotor, doch ein Umbau oder Ersatzmotor ist machbar. MfG Steve Halte euch auf dem laufendem.
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| | Zeit:
14.04.2004 19:22:04 |
Hier ein paar links zu interessanten Seiten üner Holzgas:
http://www.axxon.nl/DE/axxon.html
http://www.mastergas.de/index.htm
http://pub37.ezboard.com/ffahrenmitholzgasfrm1.showMessage?topicID=11.topic
http://de.geocities.com/agriserve2000/Holzgas.txt
http://www.menag-group.ch/de/Holzvergaser.asp
http://www.mothermik.de/prod-1holzver.html
http://glocksi.bei.t-online.de/page-drebe/index1.html
http://www.gas-energie.de/index.htm
dazu muss ich leider sagen, es gibt momentan keine funktionierende Holzgas verstromung auf dem Markt! Auch wenn die Hersteller das behaupten!
Kann aber werden! Wenn wir alle mit machen! Mit umweltfreundlichen Grüssen Rolf 999
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Verfasser: Algimantas Alekna | Zeit:
10.05.2004 19:02:45 |
We need 400kW co-generator for agriculture firm.
Thank you for the help.
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| | Zeit:
13.05.2004 15:36:25 |
Was meinst du mit Hackschnitzelheizung??? Willst du eine Heizung haben, so für Raumwärme und Warmwasser, oder möchtest du deine Garten-Holzabfälle entsorgen? Eine Heizung solltest du richtig dimensionieren, unbedingt einen Pufferspeicher einsetzen, alles vernünftig regeln und dann hast du keine überschüssige Energie. Die handelsüblichen Hackschnitzelkessel können zwar prinzipiell auch im Schwachlastbetrieb gefahren werden, haben dann aber deutlich höhere Schadstoffemissionen, insbesondere CO. Deswegen sollten Biomassefeststoffkessel immer in Volllast betrieben werden. Dafür eignet sich eben ein Pufferspeicher sehr gut. Und wenn du den Brennstoff schon hast, dann kannst du dir einen Pufferspeicher für ein paar hundert Euro auch Leisten, muß ja kein super Schichtspeicher sein.
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23.11.2004 06:29:24 |
Hallo Steve, hätte gern mal eine Auskunft was mit dem Holzgasprojekt(Joos vergaser ) geworden ist. - läuft die Anlage ? - produzierst Du Energie ? mfg
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Verfasser: forstbetrieb probst | Zeit:
26.08.2007 23:10:42 |
hallo, warum sollt ihr einen puffer brachen? braucht keiner, wir haben selber einen schmidt offen mit 150 kw und vorschubrost(können alles heizen, ob trocken oder größe egal) und haben auch keinen puffer, haben 2 wohnhäuser, i 40 kwgebläse in einer halle und 3 scheunen dran und brachen keine puffer, kauf einen kessel mit viel wasserinhalt, die wollen alle nur geld machen, servus bei fragen mailen
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