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Datenschutzhinweise

Brennertausch in Eigenleistung mit Handwerkerunterstützung
Verfasser:
Mike
Zeit: 19.11.2003 20:46:55
0
36618
Hallo zusammen,
nach ausgiebigem Studium des Forums und meinen Gesprächen mit mehreren Installateuren scheint mir dieses Thema für viele ein Problem, wenn nicht gar ein rotes Tuch zu sein.
Warum finde ich niemand der mir z.b.die Lötarbeiten und Abnahme etc. macht wenn ich das Material habe. Immer ist Voraussetzung der Kauf des Kessels und des Materials beim gleichen Installateur. Ich zahle doch ohne Frage für die Arbeitsleistung ,also für eine Leistung der Arbeit zu Grunde liegt.
Schon beim anvisierten Kessel aber will der Handwerker 100 % gegenüber Internet Quellen Aufschlag, und wofür? 1000 Euro für eine telefonische Bestellung.
Soweit so gut.
Wenn ich zu VW mit einer Reparatur gehe, muß ich das Auto ja auch nicht beim gleichen Autohaus gekauft haben um einen Einbau oder Reparatur gegen Bezahlung durchführen zu lassen.
Jeder, auch der Installateur geht zu Lidl, weils billiger ist.
Er bucht seine Reise Last Minute,kauft den Strom dort wo es billiger ist,telefoniert wenn es geht günstiger usw. usw. Der Friseur will gerne sein Rasierwasser verkaufen, aber er weigert sich nicht mir die Haare zu schneiden wenn ich es nicht bei Ihm kaufe.

Mußte das einfach mal loswerden auch wenn ich nicht mit Zustimmung rechne.
Grüße Mike








Verfasser:
Klaus-Peter Matthes
Zeit: 19.11.2003 22:47:31
0
36619
Und ist der Handel noch so klein bringt er doch mehr als Arbeit ein !

Verfasser:
baffm
Zeit: 19.11.2003 23:15:06
0
36620
hallo Mike,

ohne selbst Handwerker zu sein kann ich die Thematik nachvollziehen hab kein Problem damit.

Was passiert im Schadensfall, wenn in deinem Fall das Material von dir beschafft und Teilarbeiten sowie die Abnahme vom Fachmann gemacht wurden?

Ich weiß es nicht, aber es ist anzunehmen, dass erst mal den Handwerker in die (Gewährleistungs-)Pflicht genommen wird.

Da hätt ich als Handwerker auch keinen Bock drauf.

Selbstbau wird unterstützt - aber dann muß alles (Material, Einweisung, Abnahme) vom unterstützenden Betrieb kommen - sonst geht sicherlich keiner das Risiko der Gewährleistung ein.

Das Thema "nur billig" und "Suppe selbst auslöffeln" und "Lehrgeld" ist schon öfters hier im Forum gefallen.

Wenn billig, dann von A-Z billig und das Risiko selbst tragen und nicht billig einkaufen und billig aus der Affäre ziehen wenns dann schiefgeht.

baffm

Verfasser:
uwe bartel
Zeit: 19.11.2003 23:17:50
0
36621
Hallo,

@Mike
wenn sie schon Vergleiche mit der Autoindustrie anstellen, dann Dürfen Sie nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Ein Auto im Internet kann auch billiger sein, als beim Autohändler mit einem reellen statt virtuellen Verkaufsraum (weil der nämlich Geld kostet).
Und zweitens: Versuchen Sie doch mal die Werkstatt zu überreden, mitgebrachte Ersatzteile in Ihr Auto zu bauen.

Ihr Installatuer wird bestimmt Ihren Kessel reparieren, auch wenn Sie Ihn nicht bei ihm gekauft haben.

Obwohl ich Ihnen Recht gebe, in dem Punkt, das es Handwerker gibt, die Ihnen kein Material ohne Einbau verkaufen.

Es gibt aber auch andere.

MfG Uwe Bartel

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 20.11.2003 07:53:54
0
36622
Hallo Mike,

es treffen da 2 Probleme aufeinander.

Das eine ist ein rechtliches....wenn ich gestelltes Material verbaue, dann bin ich in der Prüfpflicht ob dieses Material auch geeignet ist für den vorgesehenen Einsatzzweck. Es geht ... um nur ein Beispiel zu nennen schon los, wenn ich z. B. ungestempeltes Cu-Rohr (ist schön billig) vorgesetzt kriege...dann muß ich den Aufstand proben. Von im Grunde nicht zulässigen Wegschmeißarmaturen und ähnlichem will ich gar nicht reden. Auch nicht vom *Bruchrisiko*....
Sowas endet meistens in nutzlosen Debatten und die Debattierzeit will keiner bezahlen....einfachste Alternative...einfach bleiben lassen.

Wenn dann tatsächlich mal was nach einem Jahr daneben geht und es gibt z.B. nen saftigen Wasserschaden .....wer haftet dann ? Geh mal in den Baumarkt und lege denen ne Rechnung mit 10000 tEuro Sanierungskosten auf den Tisch...und dann guck mal was die machen :-))

Zum anderen ist es ein Kostenproblem bzw. eine Kalktulationssache. Jeder Materialverkauf dient auch zur Deckung von Betriebsunkosten etc. Nachdem die Lohnkosten im Handwerk durch Mischkalkulation mit dem Materialverkauf zu nieder verrechnet werden, müsste ich, wenn ich alle Tassen im Schrank habe, bei reinen Lohnleistungen Verrechnungssätze wie z.B. ein Werkskundendienst abrechnen....ich möchte mal einen *sparsamen* Kunden sehen, bei dem ich 65 tEuro plus Vergnügungssteuer die Stunde und 100 tEuro Anfahrtspauschale abrechne...auch hier liegt der Grundstein für endlose Debatten...auch wenn besonderes Werkzeug etc notwendig ist...haben wills jeder...zahlen wills keiner....blos wenn ich es einkaufe...dann habe ich zu löhnen...
deswegen auch hier...einfachste Alternative....einfach bleiben lassen.

Bei reinen Materialverkäufen halte ich 100% Preisdifferenz auch noch für ein Gerücht. Ich verkaufe *Selbermachern* genügent Material zu vernünftigen Preisen...nicht unbedingt billigst, denn das liegt oftmals unter meinen Kosten, aber so, dass die Jungs zufrieden sind und wieder kommen....nur eins kann ich eben nicht...an jeden Kessel 200 tEuro drankleben, nur damit ich ihn geliefert habe oder einen Mitarbeiter *ohne Kostendeckung* *ständig* in der Gegend rumschicken...

Ausserdem nicht umsonst häufen sich die Klagen, dass auch z.B. bei Ebay schon einige heftig über den Tisch gezogen wurdem....nur das verzapft keiner, denn da kommt schnell das Mäntelchen des Schweigens drüber.

Und wahrscheinlich ist es auch in dem Fall so...wenn die Kirche im Dorf gelassen wird, dann funktioniert es auch beim Material über den Handwerker....wenn der den Eindruck hat er soll blos den *billigen Lötaffen* machen...dann kanns natürlich auch sein, das er dazu ganz einfach keine Lust hat und es bleiben lässt. Oftmals ist es auch da nur eine Frage ...wie in den Wald gerufen wird...so kommts zurück.

Nur mal wieder meine Meinung
Achim Kaiser

Verfasser:
Mike
Zeit: 20.11.2003 08:23:36
0
36623
Hallo,
erst schon mal danke für die sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema!
Hatte schon befürchtet, daß das sehr emotional wird.
Was ich meine ist kein Billigschrott, sondern solche Läden wie Loebbeshop, die gehen den aus meiner Sicht richtigen Weg. Dann noch mit lokalen, regionalen Monteuren für Hilfestellung Endabnahme und Wartung, das wärs. Dann würde das Geschäft brummen.
Das wär aus meiner Sicht der richtige Weg in die Zukunft.
Wenn der Handwerker den Brenner selbst liefern will ist es auch kein Problem, auch wenns ein wenig mehr kostet.
Diese Strukturveränderungen werden kommen, so oder so, die Frage ist nur mit welcher Strategie man die Nase vorne hat.
Ich bemerke überall den gleichen Ablauf.
Luftfahrt: Erst "Lufthansa Preismonopolsystem", dann Konkurenz Billigflieger (auch profitabel),dann anpassen an den Markt
Einzelhandel: Erst hohe Preise bei sinkendem Service, dann Lidl und Co.
(auch profitabel), dann Umbruch bei den Großen
Post: Erst Telefonphantasiepreise, dann Deregulierung, Konkurenz,
dann bessere Leistung und billiger
Strom: siehe Post
Banken: ähnlich
Heizungsbau ist nicht meine Branche, ab ich glaube ich wüßte schon
wie ich die Nase in den Wind bekommen würde bei den Veränderungen, die da anstehen.
Ich hoffe Ihr seht, ich setz mich schon ernsthafter auseinander mit dem Thema.
Aber noch habe ich die geschilderten Probleme beim Kesseltausch.

Grüße Mike



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belzig schrieb: Hallo zusammen, wir haben hier im Forum immer wieder die Frage,...
Hoermi93 schrieb: Hallo zusammen, Dank dem Forum hab Ich schon viel mitnehmen...
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