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Pfisterer Erdtank / Ständig laufende Pumpe im Leckwarngerät
Verfasser:
Martin Rossmann
Zeit: 28.05.2006 23:51:46
0
409362
Hallo,

bitter nicht vom langen Text abschrecken lassen... es ist echt wichtig für mich...

Meine Mutter wohnt in einem Haus in dem vor 30 Jahren ein 10.000l Kugeltank, einwandig mit GFK Innenhülle von Fa. Pfisterer verbaut wurde. 1992 wurde ein Leckwarngerät von ASF Vakumatik IV F zusammen mit einer Innenhülle verbaut.

Der Leckwarner hat ja eine Vakuumpumpe, die den Überwachungsraum auf Unterdruck halten soll.

Jetzt das Problem: Dummerweise läuft diese Pumpe seit einiger Zeit immer wieder an (bzw. ständig), was zu nerviger Geräuschbelästigung führt. Es gab bisher keinen echten Alarmton.

Darauf hin hat meine Mutter einen örtlicher Tankschutz-Betrieb verständigt. Dieser hat scheinbar die mit "Flüssigkeit" gefüllte Ölsperre getauscht. (Damit meine ich das Teil, wo das Öl drin bleiben soll, wenn am Überwachungsraum gesaugt wird und Öl mit angesaugt werden sollte).

Laut Aussage meiner Mutter hat der Monteur wohl gemeint, dass Leckwarngerät würde gar nicht zu dem Tank passen (was auch immer er damit meint?!?), hat seine Rechnung geschrieben und ist gegangen.
Das Problem war aber nicht gelöst! Immer noch häufiges Anlaufen der Pumpe.

Darauf hin habe ich nochmals angerufen. Monteur kam nochmals. Hat ein Behältnis zwischen Überwachungsraum u. Ölsperre montiert, damit sich mehr von dem "Kondenswasser" ansammeln könne, bevor ein Alarm ertönt und ein Service notwendig wird. Ich war nicht dabei. Im Behälter ist nach wenigen Tagen etwas braune (ölige???) Flüssigkeit. Die Pumpe läuft immer noch...

Das ganze sieht mir ganz schön nach Symptombehandlung aus. Ich habe Angst, dass der Tank nach außen hin undicht wird. Außerdem wird die Stromrechnung auch ganz schön nach oben gehen.

Mögliche Szenarien für mich:
1. Tankinnenhülle leicht undicht; Vakuumpumpe saugt etwas Öl. -> Membrantausch
2. GFK-Schicht u. Beton nach außen undicht; Wasser wird angesaugt.-> Tanksanierung(höllenteuer!!!!!); Tanks in den Keller (kein Platz!!!); Gas(momentan nicht verlegt); ...ich weiß nicht weiter....
3. Membran in der Pumpe ist alt u. spröde, daher wird der Unterdruck nicht mehr gehalten; Pumpe läuft ständig an; es ist echt nur Kondenswasser. -> Ich versuche eine neues Leckwarngerät zu kaufen.
4. Saugschlauch ist undicht; s. 3.

Nach dem ich schon mit namhafteren Tankschützern telefoniert habe, werde ich immer wieder an eine Firma in Freiberg verwiesen, die für diese Art von Tanks Sanierungen durchführen kann/darf.

Wie stelle ich fest, dass ich ein Problem habe? Ich will diese Firma nicht extra 150 km anfahren lassen um gesagt zu bekommen, das die Pumpe kaputt ist.

Macht eine Sanierung überhaupt noch Sinn???
Gibt es bessere Alternativen?

Über Eure Rückmeldung wäre ich sehr dankbar, da ich mich schon seit Wochen damit Beschäftige, aber auf keinen grünen Zweig komme.

Gruß
NoIdea

Verfasser:
OldBo
Zeit: 29.05.2006 09:43:27
0
409438
Moin Martin,

bevor da große Maßnahmen durchgeführt werden, sollten die Schläuche und die Verbindungen der Vakuumleitung und der Druckschalter der Pumpe überprüft werden. Wenn noch kein Alarm gegeben wird ist das eigentlich ein Zeichen, dass eine kleine Undichtigkeit im Leckwarngerätsystem vorhanden ist.

Gruß

me. Bruno Bosy, NF

.. aber der meint, das etwas gemacht werden muß, denn es kann ja auch ein Tankfehler vorliegen

Verfasser:
Martin Rossmann
Zeit: 29.05.2006 21:35:52
0
409977
@ OlBo,

...ja, und der Stormfresser ist ja eben sehr laut...

Ich habe heute mal bei ASF Thomas dem Hersteller des Vakumatik angerufen und gefragt, ob man sich so eine Pumpe bzw. einen Druckschalter als Ersatzteil bestellen kann.
Antwort war schon fast klar: Nein, Vertrieb nur über den Fachmann als Komplettgerät. Preise wurden auch keine verraten.

Eine Tankschutzfirma hat mir mal einen groben Preis von ca. 200 Euro für das Gesamtgerät genannt.
Wenn ich mir als Mechatroniker allerdings das Innenleben des Geräts so anschaue, frag ich mich wie die auf diesen Preis kommen.
Habe heute nochmals die Rechnung vom Tankschützer angeschaut, da steht was drauf von wegen 3er Gerät sollte durch 4er Gerät ersetzt werden.
Was soll das heißen? Noch einen Saug- Druck- oder Prüfanschluss mehr???

Gruß
NoIdea

Verfasser:
eisbaer
Zeit: 29.05.2006 21:46:13
0
409988
Hallo Martin,

Old Bo hat recht. lasse den Tank und Leitungen auf Dichtheit überprüfen. Das kann jeder zugelassener Betrieb nach WHG §19 ( Wasserhaushaltsgesetz ) ausführen.

Hier wird dann eine Druckprobe ( - + ) der Leitungen und des Tank gemacht. Nach ca. 1,5 Std. weißt Du dann was undicht ist.


Mfg

eisbaer

Verfasser:
Prüfer
Zeit: 29.05.2006 22:57:30
0
410053
Die Symptome sind in Fachkreisen wohlbekannt.
Typischer Fall von fortschreitender Undichtigkeit der äußeren Betonhülle.
Durch den Unterdruck wird Wasser von außen angesaugt.
Die Undichtigkeit ist gerade noch so gering, dass die Unterdruckpumpe das noch ausgleichen kann. Irgendwann schafft sie das nicht mehr.
Außerdem ist die Pumpe nicht für Dauerbetrieb ausgelegt und gibt bald ganz auf.

Die innere GFK-Schicht ist wahrscheinlich noch intakt, so dass eine zusätzliche Kunststoff-Innenhülle eingebaut werden kann. Damit wird eine neue Doppelwandigkeit hergestellt.
Das hält dann wieder viele Jahre.
Kosten ca. 2.500 Euro.

Gruß
Prüfer

Verfasser:
Martin Rossmann
Zeit: 30.05.2006 00:12:19
0
410071
@Prüfer

Wäre es denn prinzipiell ok, wenn ich nur das Leckagegerät tauschen lassen würde, solange der TÜV nichts bemängelt und die neue Pumpe leise u. lustig vor sich hin pumpt? Oder muss ich "sofort" handeln und sanieren weil Gefahr in Verzug ist?

Wie gesagt werde ich von den lokalen Tankschützern, wenn es um Sanierung geht an eine Firma in 71691 Freiberg verwiesen, die Laminierarbeiten durchführen kann/darf.
Heute habe ich auf der Suche nach weiteren möglichen Firmen noch eine gefunden, die in 74586 Frankenhardt ist und scheinbar auch laminieren kann.
Weitere Firmen gibt's wohl nicht?!?

Die erst genannte Firma hat mir ein Angebot gemacht mit Angabe zur Anzahl der Laminatschichten und der Glas/Harz-Menge pro Fläche u. Schichtdicke.
Allerdings zu einem deutlich höheren (fast doppelt) Preis, wie Du es einschätzt.(Diese Firma hatte vor 14 Jahren auch die Hülle und das Leckagegerät verbaut).



Verfasser:
vivaro
Zeit: 30.05.2006 07:50:58
0
410104
Hallo Martin,

hatte beim Kunden das selbe Problem. Zwischen Tank und Leckwarngerät befindet sich ein Flüssigkeitsabscheider. Dieser war undicht. Austausch und schon funktioniert die Anlage wieder.
Wichtig. Arbeiten an Leckwarnanlage dürfen nur vom Fachbetrieb § 19 gemacht werden.

Gruß aus Hessen
Markus Würz

Verfasser:
Prüfer
Zeit: 30.05.2006 08:53:45
0
410129
Bauart des Tankes?

Es gibt 2 Möglichkeiten der Doppelwandigkeit:

- doppelwandiger Tank aus Beton/GFK mit zweiter GFK-Innenwand

- einwandiger Tank aus Beton/GFK mit nachträglich eingezogener Innenhülle aus Kunststoff (umgerüstet zur Doppelwandigkeit)

Wenn sich im Kondensatgefäß in kurzen Zeiträumen (schmutziges) Wasser ansammelt, deutet es auf eine Undichtigkeit der äußeren Beton/GFK-Schicht hin.
Wenn es ein Tank mit zwei GFK-Wänden ist, nutzt es nichts, die innere Wand nachzulaminieren.

Wenn die Wassermenge ein viertel bis ein halber Liter pro Jahr ist, kann das geradeso akzeptiert werden und durch ein entsprechend großes "Kondensatgefäß" kompensiert werden.

Wenn keine Flüssigkeit angesaugt wird, kann auch eine defekte Pumpenmembrane oder eine Undichtigkeit an den Schlauchanschlüssen die Ursache für den Pumpendauerlauf.
Prüfen:
Schläuche am Gerät abziehen, Finger auf Schlauch- und Geräteöffnungen halten und hören, was die Pumpe macht.

Gruß
Prüfer


Verfasser:
Martin Rossmann
Zeit: 30.05.2006 23:56:09
0
410648
@ Prüfer und die anderen

...eien Tag später, etwas schlauer und ggf. das Unheil der Tanksanierung vorerst abgewendet...

Ich habe heute nochmals mit dem Monteur telefoniert, der schon zwei mal da war und das System geprüft hat. Er meinte, dass evtl. die Saugleitung verstopft sei (was sie scheinbar das letzte mal etwas war) und deswegen die Pumpe immer läuft,
... was für mich allerdings keinen Sinn ergab, weil dann der Unterdruck im Saugschlauch geblieben wäre und der Messschlauch nie was davon mitbekommen hätte, der Druckschalter nicht mehr ausgeschalten hätte und so der Motor auch nie wieder aufgehört hätte (was er aber tat).

Also hab ich nochmals das Thema Leckage im/am und um das Gerät betrachet und mir ist aufgefallen, dass einer der Stopfen, die an den Flüssigkeitsabscheidern unterhalb des Leckanzeigers montiert waren einen Riss hatte (Saugleitung). Hab den Deckel abgezogen und den Finger an die Behälteröffnung gedrückt; gewartet, und gewartet. Kein Motoranlauf mehr. Dann Deckel wieder drauf; das Behältnis in ein Glas Wasser getaucht und festgestellt, dass es Wasser zieht; sofort von der Pumpe getrennt und Behältnis durch Abziehen des Saugschlauchs und direkte Verbindung zur Pumpe überbrückt. Jetzt lass ich das mal nen Tag so laufen. Hat aber schon während der Zeit, wo ich es beobachtet habe Erfolgversprechend ausgesehen.
Ich werde jetzt das Behältnis trocknen lassen und ihn morgen wieder wie üblich mit in den Saugzweig hängen. Davor werde ich natürlich einen dichten Stopfen anfertigen.
Übrigens, die Pumpe erzeugt trotz Dauerlaufbetrieb in den letzten Wochen immer noch Unterdruck (Fingerprobe).

Noch ein paar Worte zu den anderen offenen Fragen:

Laut Monteur ist das Wasser im Behälter vor dem Ölabscheider Kondenswasser. Weil es braun ist geht er davon aus, dass der Tank vor der Installation der Hülle nicht richtig gereinigt wurde. Weil die Flüssigkeit nicht grünlich ist, kommt die Flüssigkeit seiner Meinung nach nicht von außen, was typisch für einen einwandigen Tank wäre, bei dem die Bitumenschicht durchdrungen wäre.

Es scheint daher so, als müsste ich akut nicht handeln, sofern das mit dem Stopfen des Lecks im Saugschlauch dauerhafte Wikung.

Was offen bleibt und vielleicht von Euch beantwortet werden kann ist:

Der Monteur meinte, ich hätte ein IIIer Gerät und kein IVer Gerät. Das III sei aber für Tanks größer 20.000 l und erzeugt scheinbar höhere Unterdrücke als das IVer. Bei mir wäre das Gerät scheinbar händisch auf die Grenzen für einen 10.000 l Tank eingestellt worden, was nicht ok wäre und dass die Hysterese zwischen "Pumpe an" und "Alarm an" zu gering wäre.

Er hat folgendes gemessen:
Pumpe aus: -80
Pumpe an: -66
Alarm aus: -47

Ich habe im Internet recherchiert. Es gibt nur das Vakumatik IV F und das ist auch bei mir laut Typenschild und Datenblatt verbaut. Nach dem Datenblatt sind auch die gemessenen Werte i.O.

Das einzige was jetzt noch fehlt ist, dass die grüne Warnleuchte nicht geht, obwohl Spannung anliegt. Mal sehen, wo ich das her bekomme. Es ist nämlich kein einfaches Birnchen....

Der Monteur hat im übrigen den Alarm-Hand-Aus-Schalter nicht verblombt. Auf mein Fragen warum, hat er gemeint, dass sei nicht notwendig und den TÜV interessiert es nicht.

Habe ich da nicht Probleme, wenn der TÜV kommt oder es gar zu einem Tankunfall kommt? Wie kann ich denn nachweisen, dass nach der funktionellen I.O.-Prüfung ich nicht im Gerät rumgefroscht habe?

Fazit:
Man muss sich halt doch selber drum kümmern.
Das heute für ca. 350 Euro angebotenen Leckwarngerät lehne ich vorerst dankend ab.

Gruß
NoIdea

Verfasser:
Prüfer
Zeit: 31.05.2006 21:17:19
0
411160
Leckanzeigegerät Typ?

Es gibt u. a. auch die Geräte
VAKUUMATIK III und IIIb

Auf dem Gerät steht eine Zulassungsnummer,
z. B. PTB III B/S 835
oder wenn es ein neueres Gerät ist:
z. B. Z-65.22-2

Diese ist aufschlussreich für weitere Überlegungen.
Bitte diese mal feststellen und hier angeben oder ASF anrufen
Tel. 089 / 80 90 0 - 0 oder 352

Der Schalter muss natürlich verplombt sein und den TÜFF interessiert das schon.

Zur Info nebenbei:
Plombe kommt von Plumbum (Pb) = Blei.

Gruß
Prüfer

Verfasser:
Martin Rossmann
Zeit: 01.06.2006 15:52:36
0
411569
@Prüfer

...ja, das mit dem Element Plumbum macht Sinn, danke :-)

Auf dem Gehäuse des Geräts steht 02/PTB Nr. III B/S 1278. Gerät NR. 358997.

Gibt es denn im Netz irgendwo Infos zu den unterschiedlichen Typen III, IIIb, etc. ich habe nämlich nichts gefunden?

Was kann ich denn unternehmen, wenn mir der Tankschützer das Gerät nicht verplombt und eigentlich auch die visuelle Betriebsanzeige (grünes Licht) nicht repariert hat? Eigentlich darf ich die ja nicht tauschen. Und wenn, dann macht es wohl vorher Sinn das Gerät von der "nicht abschaltbaren" Phase zu trennen.

Gruß
NoIdea


Verfasser:
Prüfer
Zeit: 01.06.2006 20:46:39
0
411754
Gemäß der Zulassungsnummer … 1278 ist das Leckanzeigegerät eines vom Typ VAKUMATIK IV F
Die angegebenen Schaltwerte liegen sehr gut im vorgegebenen Rahmen.

Im Netz gibt es natürlich keine detaillierten Informationen zu solchen Leckanzeigegeräten.
Die Typen III und III b wurden Ende der 1960er Jahre gebaut.
Informationen dazu haben nur der Hersteller und Fachleute (und Prüfer).

Der Preis von 350 Euro für das Gerät ist nach meinen Kenntnissen normal.
Der hohe Preis ergibt sich aus dem großen Aufwand für das Zulassungsverfahren und der gesicherten Qualität.

Die defekte Kontrolllampe ist immer wieder ein Problem.
Wenn ein Fachbetrieb die austauschen soll, muss er diese erst einmal bestellen.
Wenn er Glück hat, hat er dann die richtige Lampe bestellt bzw. bekommen.
Bevor er das Gerät aufmacht, muss ein Elektriker kommen und den Strom abklemmen.
Dann muss er das Gerät aufmachen und drin rumfummeln.
Wenn er wieder Glück hat, macht er nichts kaputt dabei und der Fehler war auch wirklich nur die defekte Lampe.
Dann wieder alles zusammenbauen, Elektriker zum Anschließen kommen lassen und hoffen, dass dann alles funktioniert.
Bei dem Aufwand und dem "Risiko" ist es verständlich, dass so etwas ungern repariert wird.

Wenn der Tüff zur Prüfung kommt und die Kontrolllampe ist dann wieder in Ordnung freut sich der Prüfer. Er wird nicht fragen, wer dran rumgefummelt hat.
Er wird auch nicht fragen, ob da vielleicht eine 230-V-Leuchtdiode von Conrad eingelötet ist.
Und wenn dann immer noch die Plombe fehlt, wird er leise grummelnd vor sich hin schimpfen und diese anbringen.

Gruß
Prüfer




Verfasser:
BSV
Zeit: 04.06.2006 12:27:16
0
412670
Hallo,erstmal,

dieses Problem ist allgemein bekannt und kann
m.E. nur gelöst werden,wenn der Evakuierungsraum
weitgehend von der eingedrungenen Flüssigkeit
durch absaugen mittels Vakuum-Pumpe mit
Zwischenabscheider "befreit" wird.
Wird dies nicht gemacht,(u.U. mehrmals,da die
vollgesaugte Zwischenlage "nachläuft")werden
Sie das Problem nicht in den Griff bekommen und
die Leckgerät-Pumpe gibt über kurz oder lang
ihren Geist auf.Wurde die Pumpenleistung überhaupt
schon mal geprüft ??? Fingerprobe ist da wenig
hilfreich,sollte bei dieser Tankanlage mindestens
bei ca. 400 mbar liegen.
Das verbaute IV`er Gerät ist auf jeden Fall richtig,
und muss auch bei defekter Pumpe nicht komplett getauscht werden.Zugelassene Fachbetriebe (§19lWHG)können und dürfen diese,wie auch die Betriebs-
Kontrollleuchte austauschen und haben diese
Ersatzteile in der Regel auch vorrätig.(Zumindest
ist das bei mir so).
Der "Direktanschluss" des Saugschlauchs (weiss) ohne
Flüssigkeits-Sperre ist problematisch und wird
unweigerlich zur Zerstörung der Pumpe führen.
Mein Tip:schnellster Rückbau,Leckgerät vom
Netz trennen und b a l d i g s t Fachbetrieb mit den o.g. Arbeiten beauftragen.Arbeitsaufwand,einschl.
Druckprüfung des Tanks i.d.R. ca. 1,5 Std.

Verfasser:
NoIdea
Zeit: 05.06.2006 01:02:25
0
412952
@BSV und die anderen

...wenn mein Tankschützer, der ja (scheinbar) auch ein zugelassener Fachbetrieb nach §19 I WHG ist, sich die Mühe gemacht hätte und die Pumpe vermessen hätte oder ggf. den vielleicht ermittelten Saugdruck-Wert auf seinen Raport-Zettel geschrieben hätte, dann hätte man mit einem Besuch alles erledigen können. Ich wäre auch davon ausgegangen, dass man Standardersatzteile immer dabei hat um diese zu tauschen; so wie ein Heizungsfachmann ja auch Düsen, Ölpumpen etc. dabei hat.

Nach dem mein Tankschützer jetzt aber schon zwei mal da war und beim ersten mal einen neuen Ölabscheider und beim zweiten mal ein Zwischen-Auffanggefäß (ca. 1,5 l)montiert hat und mir ein komplettes neues Leckwarngerät verkaufen wollte, ohne überhaupt festzustellen, das es an einer Stelle ein Leck hat, obwohl er sich extra Zeit genommen hat um die Druckabfälle in den Leitungen etc. zu prüfen, habe ich nicht mehr all zu großes Vertrauen in diesen Betrieb. Das Geld hat er jetzt bekommen, aber auch einen Kunden vergrault.


Achtung:
Das von mir "herausgeklemmte" Behältnis (Wasserabscheider) ist nicht der Flüssigkeitsabscheider vor dem Ölabscheider, sondern nur das kleine Behältnis direkt unter dem Vakumatik, das bisher noch nie Flüssigkeit drin hatte. An sich kann sich dort ja nur Kondenswasser sammeln?!? Die Ölsperre direkt oberhalb des Tanks müsste ja eigentlich jeglichen Flüssigkeits- bzw., Öltransport unterbinden?!
Jedenfalls habe ich jetzt das Behältnis wieder in den Saugkreis mit aufgenommen, nach dem ich es am
Stopfen abgedichtet habe.

Hinweis:
Die Pumpe ist seit ich das Leck "entfernt" hatte ruhig geblieben.
Im Zwichenbehältnis vor dem Ölabscheider ist, soweit ich das sehe, nicht mehr dazu gekommen.


Frage:
Warum muss den die Pumpe die 400 mbar Unterdruck aufbauen können, wenn sie beim Erreichen von 80 mbar elektrisch ausgeschalten wird?
Macht es wirklich Sinn nochmals einen Fachmann zu holen, der den Überwachungsraum prüft?
Kennt den jemand einen zuverlässigen, guten Tankschützer im Bereich 880xx (Bodensee zentral)?

Gruß
Martin

Verfasser:
BSV
Zeit: 05.06.2006 11:55:25
0
413069
Hallo,Martin,

in der Tat hab´ich da was "überlesen" mit der
bereits ausgetauschten Flüssigkeits-Sperre im
Domschacht und den Kondensatabscheidern unter
dem Leckwarngerät.---Sorry.
Der Tank (1o.ooo ltr.) von Pfisterer hat eine
Gesamthöhe von ca. 280 cm,hinzu kommt noch der
Niveauunterschied bis Gerät.Wenn sich nun in
der bis zur Behältersohle geführten Saugleitung
(zwischen Tank und Innenhülle)die geschilderte
Flüssigkeit angesammelt hat,kann die Vaku-Pumpe
mit verminderter Leistung diese nicht in das
vergrösserte Kondensatgefäss "hochziehen" und
es kommt zu häufigem an- und abschalten der Pumpe.
Warum,zum Teufel,hat der "Spezialist" denn nicht
seine Montagepumpe an die Saugleitung rangehängt und Abhilfe geschaffen ??Angeblich war diese doch verstopft,oder ???
(die war nicht verstopft,sondern es war nur der erhöhte Widerstand (Gewicht der Flüssigkeit) schuld.
Leider bin ich zu weit von Ihnen entfernt (Raum Stgt.)um mal eben so kurz bei Ihnen vorbeizufahren,daher empfehle ich:Flüssigkeit im Vaku-Raum absaugen lassen,dabei darauf achten,dass das Leckwarngerät,besonders die Messleitung (rot)
abgeklemmt wird,sonst geht´s auf Kosten der
Schalteinheit im Gerät.Wenn das richtig gemacht
wird (u.U. mehrmals,wegen nachlaufen aus der
Zwischenlage) werden Sie mit Ihrer Anlage noch
lange auf der "sicheren Seite" sein und sich eine
kostspielige "Reparatur" ersparen können.
Von den genannten Laminierfirmen kann ich Ihnen
(aus gutem Grund) nur die in Frankenhardt empfehlen,
mit der arbeite ich in den wenigen Fällen,wo´s gar
nicht anders geht,zu meiner vollen Zufriedenheit
zusammen und hatte noch nie solche Schwierigkeiten
wie mit dem anderen "Möchtegern-Monopolisten".
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen guten
Erfolg,vielleicht steht ja mal wieder was im
Forum,wie´s weiterging.
MfG Ludwig (BSV)

Verfasser:
NoIdea
Zeit: 06.06.2006 22:31:15
0
414026
@BSV

Vielleicht hat es der Tankschützer ja doch ausgesaugt, und jetzt kommt nichts mehr, wer weis...

Falls ich doch mal demnächst in die Situation kommen sollte, dass der Tank mittels GFK-Laminierung saniert werden müsste, würde mich noch interessieren was die Firma mit der sie die guten Erfahrungen gemacht haben, so ca. für einen Tank dieser Größe verlangt.
Ist es immer nur zweckmäßig die ganze Fläche mehrmals zu laminieren, oder macht es ggf. auch Sinn bei einzelnen Leckstellen fleckenweise u. ggf. nur einschichtig zu laminieren?
Ist es wirklich so eine Besonderheit einen Tank zu laminieren? Normalerweise hätte ich erwartet, dass das jeder dritte Tankschützer kann, oder haben tatsächlich nur die zwei Firmen eine Zulassung dafür. Wenn ja, dann passt das Wort Monopolisten.
Ein Kommentar dazu vielleicht dirket an meine Mail unter: abcxyz(ät)justmail.de

Wenn's was neues gibt meld ich mich natürlich...

Gruß
Martin

Verfasser:
Millhouse
Zeit: 07.06.2006 22:38:38
0
414634
Also, nun muß ich meinen Senf auch mal dazu geben:

Mit dem ASF Thomas III F habe ich seit einigen Wochen meinen Spaß gehabt. Die Pumpe lief oft und lange - 10 min saugen, 20 min Stillstand.

Der Microschalter am Unterdruckelement hat das nicht lange mitgemacht, er ist einfach verbrannt.

"Eingeschüchtert" durch die Betriebsanleitung ( nur Fachfirmen dürfen da angeblich ran ) habe ich mich also an die sog. Fachleute gewandt. Die haben den U-Druckschalter ausgetauscht, Kostenpunkt: schlanke 180 Euronen.

Die Pumpe lief weiterhin sehr oft an.

Also selbst Hand angelegt, System analysiert und festgestellt: allerprimititivste Technik.

Pumpe ausgebaut, zerlegt und festgestellt, daß Membrane porös. Das war übrigens auch die Ursache für den Ausfall des U-Druckschalters: die Pumpe lief zu oft an, weil über die defekte Membrane der U-Druck nicht lange genug gehalten werden konnte. Die "Fachfirma" hats nicht gefunden.

ASF Thomas angerufen, die liefern nur an zertifizierte Betriebe. Also wieder "Tankschutzfirma" angerufen, der Materialpreis liegt bei ca. 170 Euros + Einbaukosten.

Das sah ich nicht ein, eine komplette Pumpe auswechseln nur weil ein Pfennigartikel nicht als Ersatzteil geführt wird.

Selbst ist der Mann: aus einem alten Fahrradschlauch habe ich eine Membrane geschnitten, eingebaut, und die Pumpe läuft wieder. Aber leider nicht lange: das Material ist zu weich, der Pumpenstempel reibt die Membrane mit der Zeit auf.

Abhilfe: Membrane aus gewebeverstärkter Gummimatte ( 1,5 mm Stärke ) angefertigt, eingebaut, und fertig.

Weiterhin: die eingebaute Pumpe schafft es nur mit Mühe, bei einem 5000 l Öltank ( Höhe 2,90 m ) ein Vakuum von 420 mbar zu erzeugen. Die Pumpe ist zu klein für das was sie leisten soll. Sie läuft zu lange um den Überwachungsraum in akzeptabler Zeit zu evakuieren.

Warum muß die Pumpe bis 420 mbar Unterdruck erzeugen? Interessant ist doch die Schaltschwelle des Warnkontaktes. Also habe ich den Arbeitsbereich der Pumpe angepasst, sprich Ausschaltdruckwert reduziert.

Die Microschalter am U-Druckschalter sind nicht ausgelegt für die (induktive) Schaltleistung. Bei jedem Ausschalten der Pumpe wird ein Lichtbogen gezogen was nicht förderlich ist für die Lebensdauer des Schaltkontaktes.

Auch hier habe ich eine "Verbesserung" eingelötet: einfach einen kleinen Löschkondensator parallel zum Kontakt.

Mein Fazit nach einigen Wochen Beschäftigung mit dem ASF-Gerät:

Primitive Technik, begrenzte Lebensdauer ab Werk, überteuert.

Und die Fachfirmen gehören in einen alten Öltank, der dann vergossen und entsorgt wird. Am besten im Marianen-Graben.

Der Tank ist dicht, nach 40 Jahren, das einzige Problem war das Überwachungsgerät. ASF Thomas? Nie wieder. Wenn komplett hin ist, kommt was anderes rein. Und da werde ich mich im Vorfeld dann intensiv mit auseinanderseten um nicht wieder einen Reinfall zu erleben.




Verfasser:
NoIdea
Zeit: 09.06.2006 00:07:37
0
415310
@ Millhouse

Respekt!
Das kostet wohl ganz schön Überwindung das evtl. verplombten Gerät zu öffnen und dann die Komponenten zu zerlegen.
Die Idee find ich aber gut. Es wär mir persönlich aber etwas zu heiß mit der Membran.
Mir kommt da so das Thema Medienbeständigkeit (Öldampf) und Walkarbeit (erzeugt Wärme, Einfluss auf Motorlager) etc. in den Sinn.
Andererseits, wenn das Ding wieder undicht wird, dann wird Dich der Alarm schon darauf aufmerksam machen und wenn es nicht die Membran ist, die den Alarm auslöst, dann musst Du halt wie so oder so notwendig, den Rest (Schläuche, Behälter und Tank) überprüfen.
Vielleicht kann man ja aber auch die Pumpe bei einem guten Tankschützer (BSV?) als Einzelteil kaufen, ggf. gebraucht, nach dem ein Leckagegerät irgendwo nicht mehr benötigt wird und abgebaut wurde?!?

Das mit den Lichtbögen hab ich bei mir auch gesehen und genau das gleiche gedacht. Irgendwann wird sich wohl die Schaltschwelle auf Grund des Abbrands verstellen oder der Kontakt schweißt sich selber zu,... ???

Viel Erfolg mit dem getunten Gerät.

Gruß
Martin

Verfasser:
BSV
Zeit: 12.06.2006 20:21:41
0
416913
Hallo,Millhouse,

was Sie da betreiben,grenzt schon an grobe
Fahrlässigkeit und Sie sollten da jemanden
an Ihre Anlage lassen,der was davon versteht.
Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen;wenn
in Ihrer Tankanlage ein VAKU III Gerät eingebaut
ist.Dieses Gerät arbeitet mit einem Alarm-
Unterdruck von ca 325 mbar,(bis min. ca. 200 mbar
werden vom TÜV gerade noch so toleriert)das Pumpenabschalt-Vakuum sollte bei ca. 45o mbar
und die Pumpenleistung so zwischen 500/600 mbar liegen.
Wenn ich das richtig sehe,wurde bei Ihnen eine
sog. Hochvakuum-Hülle verbaut,die konstruktionsbedingt
nicht mit der Anlage von Martin vergleichbar ist.
Dort ist ein Alarm-Vakuum von mind. 34 mbar aus-
reichend,weil die Vaku-Saugleitung bei dieser
Anlage bis Behältersohle geführt werden muss,sog.
Niedervakuumanlage.
Anlagen Ihres "Kalibers" werden heute nicht mehr
eingebaut,geniessen aber den sog. Bestandsschutz.
(Wenn sie denn auch so wie vorgesehen funktionieren,
was ich bei den von Hand und ohne Messgerät eingestellten Werten stark bezweifle,Sorry,aber das muss nun mal so hart gesagt werden.)
Aber das eigentliche Problem ist ja,dass die Pumpe
anscheinend ein sog. "Dauerläufer" ist,was immer
auf eine Undichtheit der Anlage hinweist.Mit
Pumpe tauschen(reparieren) ist´s da nicht getan.
Also erst Ursache suchen und dann geht´s weiter.
Wenn Sie gar nicht weiterkommen,gibt´s ja immer noch das Forum.
MfG BSV Ludwig

Verfasser:
Millhouse
Zeit: 18.06.2006 23:37:21
0
420102
@BSV

Fahrlässig ist das, was die Tankschutzfirma gemacht hat - nämlich den U-Druckschalter tauschen ohne die Ursache für den Defekt zu suchen geschweige denn zu beheben.

Die Pumpe ist nichts weiter als ein primitiver Blasebalg, immerhin kann die Förderleistung in gewissen Grenzen eingestellt werden.

Der Druckschalter hat drei Justiermöglichkeiten: an den Microschaltern je eine kleine Stellschraube zur individuellen Einstellung der Schaltpunkte "Alarm" und "Pumpe" sowie eine Einstellplatte am Stempel welche auf beide Schaltpunkte wirkt.

Wird nur der Microschalter für den Arbeitsbereich der Pumpe in Richtung weniger Unterdruck verstellt ändert sich an den Alarmschaltpunkten nichts. Ein wenig Fingerspitzengefühl gehört dazu, um keine Überschneidung zwischen "Pumpe EIN" und "Alarm AUS" zu bekommen.

Die Funktion eines Löschkondensators über einem Schalter zur Reduzierung des Lichtbogens bei induktiven Lasten hat erstmal nichts mit den Alarmschaltpunkten zu tun, verlängert aber die Lebensdauer des Schalters durch Reduzierung des Kontaktabbrandes.

Und wo Äpfel mit Birnen verglichen werden im Unterschied zwischen einem Hochvakuum- bzw. Niedervakuum vermag ich nicht nachzuvollziehen, bestenfalls könnte man hier von große und kleinen Äpfeln sprechen.

Und wenn ich mir im WHG die Definition "Fachfirma" anschaue, wundert mich eigentlich überhaupt nichts mehr. In der von mir ursprünglich beauftragten "Fachfirma für Tankanlagen" hängt im Büro deutlich sichtbar der KFZ-Meisterbrief des Inhabers. Weitere Dokumente einer nachgewiesenen Sachkunde im Bereich Tankanlagen: Fehlanzeige.

Also verschonen Sie mich bitte mit Kommentaren wie "lassen Sie mal Leute an Ihre Anlage die Ahnung davon haben...".

Trotzdem, mein Beitrag sollte keine Aufforderung an Jedermann sein, sein Leckanzeigegerät zu "tunen".

In diesem Sinne


Verfasser:
norbertus
Zeit: 25.06.2006 17:14:32
0
423395
moin,
überprüf doch mal ob dein tankschützer überhaupt die zulassung hat um innenhüllen einzubauen bzw. zu prüfen.
ich denk mal das er die net hat.
ansonsten die frage zu den ersatzteilen: schick mir mal die genaue hersteller und modellbeschreibung und nummer des lag zu und sag mir was du alles so brauchst. email: onkel-doktor@gmx.de

gruß norbert

Verfasser:
Bernhard Oberlechner
Zeit: 30.04.2007 22:07:57
0
617143
Sehr geehrte Damen und Herren,
Im Jahre 1980 habe ich einen Pfisterer Öltank,Typ GarantTPM 6000 Liter mit
Füllstand-Fernanzeiger (pneumatisch) geliefert bekommen.
Ich bin mit dem Tank bestens zufrieden,nur leider funktioniert der Fernanzeiger nicht mehr.
Kann ich Ihnen dieses Gerät zur Überprüfung einsenden,oder wo gibt es dafür einen Kundendienst ?

mit freundlichen Grüßen
Bernhard Oberlechner

Verfasser:
ludwig BSV
Zeit: 01.05.2007 09:17:21
0
617275
@ Bernhard Oberlechner

Wie äussert sich denn dein Problem genau ???

Inhaltsanzeiger zeigt nach ziehen der Pumpe gar keine Reaktion -- dann ist
meist nur der Messschlauch (dünnerer Schlauch)an der Saugarmatur ab oder
undicht -- neuen Schlauch einbauen

oder Zeiger "überschlägt" sich,dann ist dieser Schlauch nur unten verstopft -- durchblasen.

Auf jeden Fall alle vorhandenen Anschlüsse auf Dichtheit prüfen,diese Anzeiger
gehen i.d.R. fast nie ganz kaputt.

Achte auch darauf,dass der Nullpunkt stimmt,sonst wird das Gesamtergebnis
verfälscht.(Justierschraube etwa 2-3 cm unter Zeigernabe)

Gutes Gelingen wünscht ludwigBSV

Verfasser:
meierle
Zeit: 01.05.2007 10:15:13
0
617296
Hallo,Millhouse,

so aus der Hüfte geschossen, denke ich, dass die Membranen die gleichen sind wie von den
Membranpumpen der Aquarien von Fischen.

Dürfte im Handel bei den Aquarien Züchter zu bekommen sein.


MfG meierle


Verfasser:
ludwig BSV
Zeit: 01.05.2007 13:38:07
0
617398
@ meierle,

dein Rat mit dem "Membranentausch" sollte möglichst nicht von vielen
befolgt werden.

Die Pumpenleistung der LAG´s ist genau definiert,um eine richtige Alarmgabe
bei Undichtheiten anzuzeigen.Sog. "Dauerläufer" darf´s nicht geben,da muss zuerst
die Ursache beseitigt werden.

Mit Fahrrad-/Gewebeschlauch-"mechanik",wie von Millhouse praktiziert,wird das
nichts.Aber da wirst du "gegen die Wand" reden,spricht er doch (obwohl keine Ahnung)
von "allerprimitivster Technik".(sachlich fundiert ???)

U.a. solche "Spezialisten" sorgen oft für Umweltschäden und wollen´s dann
hinterher nicht gewesen sein.Aus gutem Grund liefern die LAG-Hersteller
Ersatzteile nur an zugelassene Fachbetriebe.(§ 19l WHG/TRbf 503)Dass mancher
HB (mit Meisterbrief) sich (oft unberechtigt) dafür hält,steht auf einem anderen Blatt.

Bei B.Oberlechner gings aber um die Funktion der Inhalts-Fernanzeige,das ist wieder was
ganz anderes.

MfG ludwigBSV

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Pfisterer Erdtank / Ständig laufende Pumpe im Leckwarngerät
Verfasser:
ludwig BSV
Zeit: 01.05.2007 13:38:07
0
617398
@ meierle,

dein Rat mit dem "Membranentausch" sollte möglichst nicht von vielen
befolgt werden.

Die Pumpenleistung der LAG´s ist genau definiert,um eine richtige Alarmgabe
bei Undichtheiten anzuzeigen.Sog. "Dauerläufer" darf´s nicht geben,da muss zuerst
die Ursache beseitigt werden.

Mit Fahrrad-/Gewebeschlauch-"mechanik",wie von Millhouse praktiziert,wird das
nichts.Aber da wirst du "gegen die Wand" reden,spricht er doch (obwohl keine Ahnung)
von "allerprimitivster Technik".(sachlich fundiert ???)

U.a. solche "Spezialisten" sorgen oft für Umweltschäden und wollen´s dann
hinterher nicht gewesen sein.Aus gutem Grund liefern die LAG-Hersteller
Ersatzteile nur an zugelassene Fachbetriebe.(§ 19l WHG/TRbf 503)Dass mancher
HB (mit Meisterbrief) sich (oft unberechtigt) dafür hält,steht auf einem anderen Blatt.

Bei B.Oberlechner gings aber um die Funktion der Inhalts-Fernanzeige,das ist wieder was
ganz anderes.

MfG ludwigBSV
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