Hm, das kann nicht ganz stimmen:
Wenn 20cm U=2,1 bringen, dann bringen 16cm ein U=2,6 , und nicht U=2,9. Es sei denn, es sind verschiedene Materialien und das Material der dünneren hat außerdem noch einen schlechteren
Wärmeleitwert lambda.
Aber wie dem auch sei, Martin Ashrav hat recht: tus!
Andere investieren Unsummen an Geld und Arbeit, um ihre wenige qm an
Fenster von U=3 auf U=2 oder darunter zu bringen. Und bei Dir sinds nur 200 EUR und keine Zusatzarbeit, um bei einer großen Fläche die
Dämmung zu verbessern.
Sehr grobe Überschlagsrechnung ohne Berücksichtigung der Dachdeckung, der Wärmebergangswiderstände, der genauen
Temperaturverhältnisse etc:
U=2,1 bei 20C Temperaturdifferenz innen/aussen:
Wärmeverlust = 2,1*20 = 42W/m²
entspricht etwa 100,8 KWh/m²
das bedeutet ca 10l heizöl/m² p.a.
U=2,6 bei 20C Temperaturdifferenz innen/aussen:
Wärmeverlust = 2,6*20 = 52W/m²
entspricht etwa 124 KWh/m²
das bedeutet ca 12,5l heizöl/m² p.a.
Die 4 cm mehr Dämmstärke sparen also etwa 2l Heizöl pro qm Dämmfläche und Jahr. Natürlich erst, wenn der Dachboden ausgebaut ist und dort geheizt wird. Hört sich nach wenig an. Aber, jetzt summier das mal auf 20 Jahre auf und berücksichtige noch sehr vorsichtige 10% pa Preissteigerung Heizung :-)