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04.02.2004 09:42:36 |
Hallo Zusammen,
ich lese des öfteren, dass ich Solaranlgen, vor allem mit Heizungsunterstützung nicht rentieren. Ich kann das aber nicht nachvollziehen, vor allem wennman die Förderungen mit einbezieht. Ich krieg pro Kollektorfläche in München satte 360 Euro Förderung, 250 Stadtwerke, 110 Bund. Ich krieg also bei 13m² 4600 Euro. Da krieg ich die Anlage praktisch geschenkt. Die beiden Speicher (Warmwasser und Puffer) rechne ich nicht mit ein, weil ich die ja bei einer normalen WP auch brauche (ok, nicht ganz so teure zugegeben). Vielleicht sind wir da in München in einer besonders guten Situation.
Gruß,Markus
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04.02.2004 11:23:45 |
Wozu rentieren, Herr viggo? Entweder hat man Interesse an der Solarenergienutzung, oder man hat keines? Rentiert sich Ihr Auto auch? Oder Ihre Wohnung? Oder die vielen schönen Dinge, die das Leben ausmachen?
Aber schauen Sie bitte einfach mal rein bei www.sirius12.de, dort gibts eine 24-seitige Broschüre zum Runterladen.
gruß georg
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04.02.2004 12:03:14 |
Hallo Markus,
willst Du die Anlage selbst installieren oder vom Fachbetrieb einbauen lassen?
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04.02.2004 12:45:51 |
Hallo, ja, ich will selbst installiern, warum fragst Du? Für dei Inbetriebnahme würde ich mir nur jemanden holen.
Gruß
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04.02.2004 13:55:31 |
Hallo Markus, weil damit die erste Voraussetzung für Rentabilität erfüllt ist (wenn man die eigene Arbeitszeit nicht rechnet). Um Rentabilität zu erzielen sollten die Investitionskosten den Förderbetrag nicht wesentlich übersteigen. Deshalb: Zunächst mal intensiv mit der Materie vertraut machen damit man genau weiss was man haben will. Wissen spart hier bares Geld. Detailplanung von einem NEUTRALEN! Profi machen lassen. Kostet zwar Geld aber kostenlose Planungen sind niemals neutral. Große Kollektorfläche aus preisgünstigen Standard- Flachkollektoren vorsehen. Fläche = Förderbetrag. Anlage auf Heizungsunterstützung optimieren. Solare Trinkwassererwärmung evtl. ganz weglassen. Da ist nicht viel zu holen. Bei allen Überlegungen in kWh rechnen und nicht in Prozent Deckung. Für Prozente kann man nichts kaufen. Kein teurer Hightech-Kram zum Rausquetschen der letzen Prozent Ertrag. Besser mehr Kollektorfläche. Komponenten anhand der technischen Daten aus der Detailplanung auswählen. Marken sind oft nur unterschiedliche Aufkleber auf ein und demselben Produkt. Günstige Einkaufsquellen suchen, z.B. solare Einkaufsgemeinschaften. Ebay ist nicht unbedingt die preisgünstigste Quelle. Ich habe mir auf diese Weise im letzten Jahr eine Anlage quasi kostenlos installiert. Viel Erfolg
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04.02.2004 14:12:10 |
>Anlage auf Heizungsunterstützung optimieren. >Solare Trinkwassererwärmung evtl. ganz weglassen. >Da ist nicht viel zu holen. Wow, Andreas. Du weißt aber schon dass Dein Rat in diametralem Gegensatz zu allen mir bekannten Empfehlungen steht? Heizungsunterstützung mit 13m² für 4.600 Euro bezweifel' ich auch mal stark. Vieleicht vom Baumarkt?
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04.02.2004 16:01:02 |
Hallo Andreas, das deckt sich eigentlich alles mit den Angaben die ich bisher bekommen habe. Bloß mit dem Solar-Warmwasser bin ich nicht einverstanden. Ich denke schon, dass das was geht. Und wie Du schon sagtest ist mein Ziel auch, die Anlage quasi umsonst zu kriegen. Deswegen werd ich auch keine Röhrenkollektoren nehmen.
Gruß, Markus
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04.02.2004 16:04:51 |
Jetzt hab ich doch noch ne Nachfrage, was ist denn von Markenherstellen zu halten? Bringen Anlagen von zum Beispiel Viessmann wirklich so viel mehr als eine von Ebay oder Solarsparshop etc? Ich denke, man kann ruhig auf preiswerte Modelle gehen, 10 Jahre Garantie geben auf Kollektoren ja alle. Gruß, Markus |
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04.02.2004 17:21:08 |
Hallo Leute, ich kann das alles nur bestätigen! Ich habe mir im Herbst 2002 17.6 m² Flachkollektoren vom SolarSparShop gekauft und selbst installiert. Mit Pumpen etc., UVR31 Regler, Ertragsmesser EEG30 und PC-Interface sowie die 2x25 m Cu-Rohre habe ich knapp 4000 Euro bezahlt. Durch die Förderung gab es fast die Hälfte zurück (wohne leider nicht in München!). Ein 1200 l Pufferspeicher war bereits Bestandteil meiner neuen Pellets-Kombikessel-Heizung. In dem einen Jahr, seit ich aufzeiche, hat mir die Anlage 4500 kWh geliefert. Von Mitte Mai - Ende September war der Heizkessel komplett ausgeschaltet (trotz 5 Personenhaushalt und leichtem solaren Heizen im Mai und September). Egal, wie man das jetzt verrechnet, die von der Sonne gelieferte Energiemenge pro Jahr ist größer als unser gesamter Warmwasserverbrauch! ( Brauchwasser, damit Herr Hoffmann nichts auszusetzen hat!) Mit dieser "2000 Euro" Investition kann man schnell nachrechnen, wie rasch sich die Solaranlage armortisiert hat, ganz zu schwiegen davon, wieviel länger der Heizkessel halten wird, wenn er nur 7/12 Monaten genutzt wird. Mit sonnigen Grüßen Kai Dehrmann P.S. Die Kollektoren des SolarSparShops sind übrigens deutsches Markenfabrikat der Firma Paal Solar im Odenwald und haben auch 10 Jahre Garantie!
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04.02.2004 18:45:44 |
Hallo @viggo - Muenchen ist da eine besondere Situation - nicht vergleichbar mit dem uebrigen Budesgebiet @Markus das Perpetuum Mobile bekommen Sie sich auch nicht von einem Markenhersteller aber wenn Sie die langfristige Nutzung sehen ist eine Firma im Hintergrund schon eine Bank auf die man bauen kann. z.B. hat Kloeckner nach 9 Jahren noch kostenlos defekte Roehren ausgetauscht ohne Garantieversprechen einfach auf Kulanz - versuchen Sie das einmal bei einem Laden zu bekommen, den es vielleicht nach 3 Jahren schon nicht mehr gibt, oder wo ein Ansprechpartner vorher schon im Nebel bleibt, wie das z. B. bei einigen Einkaufsgemeinschaften der Fall ist. @Kai Dehrmann: Ihr Besipiel zeigt wie bescheuert unsere derzeitige Subventionspolitik ist, wenn unabhaengig von der Effizienz nur einfach qm gefoerdert werden. Ich warte nur noch auf den Kunstoffkollektor fuer 50,00 Euro/qm Gruss Peter Goetz |
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04.02.2004 19:18:12 |
@Markus wg. Markenhersteller: wenn man z.B. den Vitosol 100 mit dem Standard-FK4 vom SolarSparShop vergleicht ergibt sich aus den technischen Daten ein Mehrertrag von 4 bis 15% zugunsten des Vitosol, je nach Sonneneinstrahlung und Temperaturdifferenz. Der Mehrertrag ist bei geringer Strahlung bzw hoher Temperaturdifferenz prozentual am größten. Absolut gesehen (in Watt) ist die Differenz aber ziemlich klein, da bei diesen Bedingungen sowieso kaum Leistung abgegeben wird. Grundsätzlich gibt es nur sehr wenige Kollektorhersteller, deren Produkte aber unter zahllosen Namen/Marken verkauft werden. Wenn man da mal etwas nachforscht kommen erstaunliche Dinge zu Tage. Ob Markenware oder nicht kann man nicht anhand der Technik entscheiden. Mit Markenware erhält (und bezahlt) man Service, Kulanz und Image. Wieviel einem das was Wert ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Bzgl. Fördergesetzten kann man geteilter Meinung sein. Man kann darüber schimpfen oder sie sich zu Nutze machen. |
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04.02.2004 20:24:17 |
Nachtrag @Sukram: >Anlage auf Heizungsunterstützung optimieren. >Solare Trinkwassererwärmung evtl. ganz weglassen. >Da ist nicht viel zu holen. Die Aussage hat natürlich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Hängt wie immer vom Objekt und Nutzer ab. Bei mir (300qm Altbau, teilw. gewerblich genutzt, minimaler WW-Verbrauch) ist das aber tatsächlich so.
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Verfasser: Franz Hiegemann | Zeit:
04.02.2004 21:27:26 |
Hallo, @Sukram: >Solare Trinkwassererwärmung evtl. ganz weglassen. >Da ist nicht viel zu holen. Habe ich da was verpasst, sehe ich da was falsch? Oder verstehe ich Dich nur nicht richtig? Wir habe den ganzen -zugegebenerweise Supersommer 2003- von Mai bis August nur 3-mal unsere Heizung anschmeißen müssen um warmes Wasser zu produzieren. Alles andere wurde solar erwärmt. Gruß |
Verfasser: me. S. Hohwiller | Zeit:
04.02.2004 21:57:18 |
"Hoffi" hat den Treat noch nicht entdeckt? oder hat er sich an seiner Solarbetrugsanlage aufgehängt? :o) Jede Solaranlage bringt zumindest der Umwelt und dem Heizungsbauer etwas!:o) Ob eine Solaranlage sich für den Betreiber "rechnet" muß im Einzelfall berechnet werden. Je mehr Energie durch Solar abgedeckt werden kann, um so besser. Bei einem Ehepaar um die 65 Jahre in einem Reihenmittelhaus loht sich eine Solaranlage sicherlich nicht. Bei einer 4 bis 5 Köpfigen Familie mit freistehendem Haus etwa 200m² mit Fußbodenheizung und noch ein Schwimmbad dabei, da lohnt sich jede Solaranlage, sogar für den Geldbeutel des Betreibers. Es kommt halt auf die jeweiligen Bedingungen an. In München gibt`s ja richtig Geld von den Stadtwerkern, bei uns nur die 110 von Schröder`s. :-) Mfg. me. S. Hohwiller
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04.02.2004 22:16:41 |
Klar lohnt sich eine Solaranlage ... am meisten in Freiburg in München auch leider weniger im Ruhrgebiet Bei meinem noch zu planenden Haus werde ich zumindest alles vorbereiten, um Solar jederzeit nachrüsten zu können. Ob am Anfang direkt in der Neubauphase das Geld für Solar reicht, wage ich zu bezweifeln; dies ist aber eher mein Problem. Es grüsst alle Bauherr |
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04.02.2004 23:59:12 |
Hallo zusammen,
es wird ja oft immer das berühmte "es kommt drauf an " in den Raum geschmissen. Aber gibt es auch objektive (also Hofi ^(-1)) Wirtschaftlichkeitsberechnung zur solaren TWW mit Standardanlagen ? Für ein paar Links wäre ich dankbar...... BETONUNG aber nochmal auf OBJEKTIV !
thx
sebastian
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05.02.2004 07:25:13 |
Lohnen hin Lohnen her, alles Pille Palle. Ersten entlastet man die Umwelt und die Fossilen Energiereserven. Zweitens ist es ein geiles Gefühl wenn man unter der Dusche steht und man weis das Wasser ist von der Sonne erwärmt. Dritens Kolektoren auf dem Hausdach bringt mehr Image als einen Stern oder BMW vor der Haustür. Viertens man liegt im Trend und im Zeitgeist. Fünftens mein Umwelt)Gewissen gegenüber meiner Kinder ist ein bisschen entlastet.
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05.02.2004 08:29:42 |
Sehr richtig, Günni,
wir haben nicht Vissmann, nicht Buderus, oder sonst eine großen Namen auf dem Dach. Ich habe mich gegen den Willen meines Mannes für Sirius12 entschieden und das war gut so. Wir heizen selbst in der Übergangszeit noch überwiegend mit der Sonne, der Kessel schaltet sich nur sehr selten zu. Ich meine, es rentiert sich für uns. Wir rechnen aber nicht alle Vorteile in Euro um.
Katinchen
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05.02.2004 08:58:13 |
@me. S. Hohwiller
>"Hoffi" hat den Treat noch nicht entdeckt? oder hat er sich an seiner >Solarbetrugsanlage aufgehängt? :o)
Selten so gelacht.
Komisch - um den ist´ja richtig ruhig geworden. Der kriegt vielleicht den Knoten nicht mehr auf. Mist, wieder so ein Betrug mit irgendwelchen "Seilschaften" ;-)))
Übrigens er kämpft jetzt auch noch gegen Biomasse. Echt zum piepen.
@ an alle Ich kann Euch nur beipflichten. Wenn einer Solar was machen will, sollte er nicht mit dem spitzen Bleistift rechnen oder gar auf eine schnelle Amortisation hoffen. Bei den einen gehts halt schneller und beim anderen halt langsamer (bei Hoffi nie). Man kann was einsparen. Wieviel hängt vom jeweiligen Anlagenkonzept ab.
Vieles im Leben rechnet sich nicht auf Anhieb und niemand würde fragen, ob sich die Tapete an der Wand oder der neueste Pentium XY rechnet. Es kommt auf die Einstellung zum Thema an und wenn einer eine Anlage nur kaufen will, weil er viel Geld sparen will, dann sollte er es lieber zur Bank bringen und anlegen. Ich kann Solar nur empfehlen.
Gruß Tommi
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Verfasser: me. S. Hohwiller | Zeit:
05.02.2004 09:17:25 |
@Günni und Katinchen: Man müßt Ihr Geld haben! Solaranlage, egal was kostet! Ich bin auch für Solar, aber die meisten müssen halt doch mit dem spitzen Bleistift rechnen. Nicht jeder hat genügend Geld um z.B.: beim Neubau gleich alles einzubauen, manche haben`s auch nie, aber wer sich für seine Umwelt und alternative Energie interessiert, der wird auch irgendwann Solar auf`s Dach nageln. Viele Anlagen lohnen sich für den Betreiber, aber von den "Standartanlagen" Speicher und 3m³ für`n Appel und en Ei sollte man die Finger lassen. Eine solche Technik MUß richtig ins gesamte System integriert werden. Viele Anlagen, welche sich nicht rechnen, sind einfach nur zusammengestoppelt und falsch konzipiert. @Tommi: Wahrscheinlich hat`s den Hoffi verstrahlt in der Frühlingssonne, oder er ist in den Seilschaften hängen geblieben. Ich kann aber auch verstehen, wenn man gegen Biomasse kämpft! Wir hatten erst gestern damit einen harten Kampf, bis der Abfluß wieder frei war:o) Für den täglichen Kampf mit der Biomasse empfehlen wir schönes Porzelan, gutes Klopapier und bitte mit genügend Wasser nachspülen:o))) Hau wech die Kacke:o) Oder hat Hoffi nur Verstopfung?:-) me. S. Hohwiller
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05.02.2004 09:20:35 |
@Tommi Zustimmung Wenn ich für die Solaranlage zur Warmwasserbereitung von einer Lebenserwartung von 25 Jahren ausgehe, dann rechnet sich diese z.B. für eine Familie mit 2 Kindern. Die CO2 Einsparung wird bereits nach wenigen Jahren erreicht. Darum sollte sich jeder der Energie bzw. CO2 einsparen möchte ernsthaft damit auseinandersetzen. Irgendwelche Lügen über Seilschaften u.a. dürfen gerne ignoriert werden. Übrigens: Warmwasser ist kein Brauchwasser, die richtige Bezeichnung ist "Trinkwarmwasser". Ralf Spleet Dipl.Ing. www.hls-planung.de
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05.02.2004 09:21:30 |
Hallo,
sind Sie sicher ,das Sie beide Fördertöpfe in Form der verlorenen Zuschüsse nutzen können.Nach den BAFA-Bedingungen,darf bei ver- lorenen Zuschüssen der BAFA-Zuschuss nicht mit anderen Zuschüssen kumuliert werden.
Mit freundlichen Grüssen
Rainer Behn
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| | Zeit:
05.02.2004 09:46:01 |
Hallo Rainer,
nein ich bin mir nicht sicher,aber ich werds mal vesuchen, Ich kenne Leute bei denenes funktioniert hat, Und wenn nicht, bleiben mir immernoch 250 von den Stadtwerken.
Gruß,Markus
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Verfasser: me. S. Hohwiller | Zeit:
05.02.2004 10:10:56 |
@RalfSpleet: heist es nicht " Trinkwasser warm"? 25 Jahr? Nicht`s für ungut, aber Speicher die solange halten? oder z.B.: Rohrenkollektoren von der Fa. V... die kurz nach der Garantie ihren Geist aushauchen, da angelaufen...? Es kommt schon darauf an, hier nicht mit einem viertel Jahrhundert zu rechnen, sondern mit realistischen Zahlen. Und wenn über einen solch langen Zeitraum, dann müssen Instandhaltung und Reparaturen großzügig mit eingerechnet werden. Irgendwann lohnt sich fast alles, nur rechnen muß man können.:o) @Markus: Vorsätzlicher Betrug! Es gibt nur einmal Geld! Wehe wenn`s raus kommt! Mfg. me. S. Hohwiller
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05.02.2004 10:15:48 |
Von wegen Geld ohne Ende, Seminar im Bildungszentrum belegt Planung Montage Einregulierung u.s.w. Praxis, anschließend Anlage selbst gebaut. Kosten nach Abzug der Förderung 1500,- DM Läuft seit 6 Jahren ohne Probleme oder Störungen.
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