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Datenschutzhinweise

ein Verlegeabstand im Haus ohne Randzonen SINNVOLL?
Verfasser:
Tom
Zeit: 10.02.2004 10:49:45
0
47647
Hallo liebe Forumsteilnehmer,

meine Frau und ich bauen ein neues Einfamilienhaus, welches zum Großteil über eine Fußbodenheizung geheizt werden soll. Der Heizkessel ist ein vollautomatischer Pelletheizkessel von Fröling. Fast alle Räume haben 16 bis 40 m², jedoch sind diese Räume ohne große Fensterflächen, die bis zum Boden reichen.

Vor kurzem hatten wir einen Termin bei unserem evtl. möglichen Heizungsbauer. Dieser erklärte uns, dass er in allen Räumen den gleichen Rohrabstand legen würde und diese Flächen dann einfach auf den nötigen Bedarf reguliert. Außerdem meinte er, dass Randzonen wiederum zu Luftwirbelungen führen würden (selbe Problem wie bei Heizkörpern).
- Ist dieser Vorschlag sinnvoll?
- Sollten wir auf die genaue Rohrabstandsauslegen bestehen?
- Ist eine Randzone in unserem Fall wirklich nicht sinnvoll?
Eine genaue Wärmebedarfsberechnung wäre schon vorhanden.

Wir würden uns freuen, wenn uns jemand weiterhelfen kann.

mfg
Tom

Verfasser:
Schulli
Zeit: 10.02.2004 12:16:44
0
47648
Hallo Tom

Das mit der Randzone ist so eine Sache. Auf alle Fälle ist diese Geschichte mit den Wirbeln schlichweg Quatsch. Dein Inst. hat wohl scheinbar keine Lust sich ein wenig anzustrengen. Man muss natürlich auch sagen das in Zeiten in denen Außenwände und Fenster wesentlich schlechtere K-Werte hatten, eine Randzone noch wesentlich mehr berechtigung hatte als im zur jetzigen Zeit.
Der Sinn einer Randzone ist es an der Stelle des größten Kaltlufteinfalls mehr wärme einzubringen. Damit bildet sich dann die sogenannte Walze (nicht nur ein kleiner Wirbel :o) )
Ich würde im Wohnzimmer und Kinderzimmer auf eine Randzone bestehen, da es dort wohl am ehesten ungemütlich wird.
Die Auslegung der Abstände sollte dann natürlich so erfolgen, dass der nötige Wärmebedarf gedeckt ist. Vertrau bloß nicht auf einen Schätzabstand.
Die Berechnungen bekommt man i.d.R. beim Rohrhersteller kostenlos.

ciao ciao

Verfasser:
paul
Zeit: 10.02.2004 14:24:55
0
47649
hallo,

habe mir eine berechnung von kermi machen lassen.

1a und völlig kostenlos

Verfasser:
Kurt Püllen
Zeit: 11.02.2004 08:53:39
0
47650
Hallo Tom ,

theoretisch könnten in allen Räumen die gleichen Rohrabstände gewählt werden.Ich bezweifele aber , dass der Heizungsbauer die entsprechenden hydraulischen Berechnungen durchführt .Die Hersteller tun dies im Normalfall nicht!
Auch die Anmerkungen , dass die Hersteller eine kompl. wärmetechnische Berechnung erstellen ist bei der überwiegenden Zahl der Auslegungen nicht richtig.Ausser dem Hersteller wird eine Wärmebedarfsberechnung nach DIN 4701 bzw.EN 12831 zur Verfügung gestellt.Ansonsten wird eine überschlägige Wärmebedarfsberechnung vorgenommen um die FBH auslegen zu können. Ob diese dann annähernd richtig ist hängt von vielen Dingen ab wie z.B. Genialität , Glück , Zufall usw. aber bestimmt nicht vom können.
Auch die Meinung , daß der Nachweis nach Energiesparverordnung die Wärmebedarfsberechnung ersetzt, ist falsch .
Hier sei in diesem Zusammenhang auf die VOB verwiesen , dass zur Verfügung gestellte Berechnungen und Planungen durch den Auftragnehmer[Installateur]zu prüfen und wenn nicht vorhanden zu erstellen sind.Diese Leistung kann aber durch den Auftragnehmer in Rechnung gesetzt werden.
Randzonen sind ein immer wieder beliebtes Thema . Randzonen wurden "erfunden" als Häuser noch einen Wärmebedarf von bis zu 150W/m²h hatten um die erforderliche Wärmemenge in die Räume zu bringen . Diese Zeiten sind aber seit der Einführung von einigen Wärmeschutzverordnungen und der seit 2002 eingeführten Energiesparverordnung längst vorbei . Heute liegt der Wärmebedarfs eines zu erstellenden Hauses bei 30-70Watt/m²h. Eine Randzone ist daher in vielen , aber nicht allen Fällen , überflüssig.

Deshalb ein Tipp

Bestehen Sie vor Auftragsvergabe auf Einsicht in die Berechnungen des Wärmebedarfsberechnung ,der FBH und der hydraulischen Berechnung des Rohrnetzes.Seitenumfang etwa 20-30.Sollte der Installateur dies verweigern suchen Sie sich besser einen anderen. Aber nicht vergessen! Stellen Sie nicht die Berechnungen zur Verfügung darf der Installateur für diese Planungleistung "Bares" von Ihnen fordern.

MFG

Kurt Püllen

Verfasser:
Steffen
Zeit: 17.02.2004 23:23:38
0
47651
Das Thema Randzonen bei FBH habe ich auch mit meiner Firma diskutiert. Fakt und einleuchtend ist es dem Wohlbefinden schadet wenn ein Teil der Fläche (wo ehemals ein Schrank geplant war und deshalb ohne FBH) nach Umräumen nicht Strahlungswarm empfunden wird. Der Aspekt bringt garantiert Minuspunkte für den Planer - obwohl es der Kunde so wollte- sagt mein Heizungsplaner...

Das Thema Verwirbelung in Randzonen ist wie schon ausgeführt Quatsch.

Der Heizungsbauer sollte sich mal hinsetzen und etwas lesen oder Internet surfen zum Thema Konvektion, Strahlung, Konvektionswärme von Heizkörpern und Strahlungswärme von Flächen- Decken- oder Wandheizungen. Solch ein Unternehmen würde ich nicht ...

MfG Steffen

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