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Neue Heizung: Vitocrossal/Vitodens
Verfasser:
Günter
Zeit: 23.02.2004 17:59:07
0
47718
Wäre z. B. der Junkers Suprapur 3 - 16 kW für meinen Anwendungszweck eine günstige Lösung? Ob der LAS hat, konnte ich nicht finden.
Ist die WW-Bereitungsleistung ausreichend?
Andere Vorschläge?
Ich möchte nur noch mal alle Alternativen abchecken, vielleicht kann ich
doch einen der uns als kundendienstfreundlich bekannten Heizer überzeugen, sich einzuarbeiten, wird aber ggf. ein schweres Unterfangen, aber man soll nichts unversucht lassen. ;-)

Grüße
Günter

Verfasser:
Volker
Zeit: 23.02.2004 18:43:55
0
47719
Ich denke Du hast dich für Viessmann entschieden?

Verfasser:
Günter
Zeit: 23.02.2004 20:52:40
0
47720
@Volker:
Da die Modernisierung noch nicht unmittelbar bevorsteht, habe ich noch etwas länger Zeit. Vom Vitocrossal-Kessel an sich bin ich nach wie vor begeistert, nur zeigt eine unserer Vergleichsanlagen (größeres Haus, anderer Hersteller), dass, wenn der tiefste Modulationsbereich in kW bei einem Zwanzigstel der beheizten Fläche liegt, es trotz Mischer zu relativ häufigen Taktungen kommt und selbst bei kühlen Außentemperaturen (hier - 12 Grad) nicht mit einem Durchlaufen zu rechnen ist, sondern die Anlage fast dem Taktmaximum zusteuert (ca. 10 Brennerstarts pro Stunde, mit WW weniger). Bei einer Neuinstallation in der größeren Anlage würde u. a. der Vitocrossal prima passen, doch bei diesem Zweifamilienhaus gibt es einige Unwägbarkeiten.

Nach Überprüfung unserer größeren Anlage bin ich zum Schluß gekommen, nochmals Alternativen zu eruieren, da Viessmann den kleinsten Vitocrossal 300 nach deren Aussage auch künftig nicht mit einem tiefer modulierenden Brenner ausstatten wird (lohnt nicht, Verkaufszahlen zu gering, m. E. zu viele "Geiz-ist-Geil-Käufer"). Gerade wegen dieses Spitzenkessels finde ich das sehr schade, aber mir bleibt folglich nichts anderes übrig, als noch weitere Alternativen zu prüfen. Es kann trotzdem, so es sich insgesamt und auch aufgrund unserer "Viessmann-Heizungsbauer" als beste Lösung rausstellt, ein Vitocrossal-Kessel werden. Allerdings möchte ich aus ökologischen Gründen so wenig Kohlenwasserstoffe und CO wie möglich ausstoßen und so lege ich neben technischer Angepaßtheit auf meine Anlage/optimale Verbrennung auch auf möglichst wenige Brennerstarts großen Wert. Ich suche nach der bei unseren Rahmenbedingungen besten Lösung, möchte mir zumindest nachher nicht das "Hätte" vorwerfen.

Ist es eine Suche nach einer eierlegenden Wollmilchsau oder könntet Ihr mir wirklich gut passende Alternativen empfehlen?
Bitte sagt mir bei Euren Empfehlungen auch die Nachteile, nur Vorteile
gibt es wohl nirgends. ;-) Wenn mir ein Hersteller/Verkäufer freiwillig die Nachteile nennt, bin ich begeistert und kaufe viel eher, als wenn nur alles *superspitze* ist.

Ich würde mich über zahlreiche Antworten sehr freuen.

Liebe Grüße
Günter

Verfasser:
Bauherr
Zeit: 23.02.2004 22:33:04
0
47721
Hallo Günter,

naja, Junkers ist Viessmann wohl nicht ebenbürtig, oder?!

Habe mit einigen Heizungsbauern gesprochen und der Tenor lautet tatsächlich Viessmann.
Ich habe mich für den Vitocrossal 300-44 entschieden, da es bei mir um ein 6 Fam. Haus mit rund 520 qm Wfl. und 42 Heizkörpern geht. Ich will da kein Risiko eingehen, da ich für die Hausbewohner die optimale Lösung wünsche und in naher Zukunft nicht mehr selbst in dem Haus wohnen werde.

Für ein EFH mit geringerer Wfl. (bin diesbzgl. ja noch auf der Suche bzw. bei der Planung) und aktuellerer Wärmedämmung würde ich eher Viessmann Vitodens 200 oder für incl. Warmwasserlösung Vitodens 222 nehmen. Eine gute Alternative ist m.E. auch der Buderus GB142.

Von anderen Herstellern (Vaillant, Junkers, Wolf, Brötje, Weishaupt) würde ich für meine aus dem Bauch-Entscheidung lieber die Finger lassen, auch wenn mich einige Spezies dieses Forums jetzt schlagen werden. Ich fühle mich mit Viessmann einfach am wohlsten, danach kommt Buderus, danach nichts anderes.

Vorteil des Buderus gegenüber Viessmann: Der Modulationsbereich ist grösser, zumindest in der Theorie. Wie weit die Geräte in der Praxis runtermodulieren, muss man erstmal sehen.

Gruss
Bauherr



Verfasser:
Harry
Zeit: 24.02.2004 11:18:07
0
47722
Hallo Günter,

das A und O beim Kesseltausch zu Gasbrennwert ist mE die Dimensionierung: den maximalen Wärmebedarf möglichst genau bestimmen (berechnen oder evtl mit "schweizer Formel" überschlagen) und dann einen möglichst gut dazu passenden Kessel wählen. Also nicht überdimensionieren und ein Gerät mit möglichst großen Modulationsbereich auswählen. Nur so können die theoretischen Vorteile des modulierens auch in der Praxis genutzt werden. Wenn das Gerät einen großen Teil des Wärmebedarfspektrums durch modulieren abdecken kann, dann ist auch die Speichermasse des Kessel nicht mehr wichtig, da die Therme dann permanent, quasi wie ein Durchlauferhitzer arbeitet.

Habe heute schon zu ähnlichen Themen geschrieben: http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?fid=52460&forum=1&uebersicht=1

Ich selbst habe in meinem Reihenhäuschen im Dezember03 eine Brennwerttherme Von Elco-Kloeckner, Modell Thision installiert. Aktuell Erfahrungswerte habe ich bereits in einigen anderen Beiträgen genannt. (Suche -> Thision)

Harry

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