Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Systemtrennung bei FBH notwendig ?
Verfasser:
Jonas
Zeit: 11.02.2004 08:46:35
0
47932
Hallo zusammen !

Mit Interesse habe ich die Meinungen im Forum zum Thema Systemtrennung bei Fußbodenheizungen gelesen. Sehr oft wird der Wärmetauscher als einzig wahre Lösung dargestellt. Ist das wirklich so ? Bei mir hat sich folgendes Bild ergeben:

Vorteile WT: Der Kessel wird von der FBH, also dem möglichen Sauerstoffeintrag getrennt. Somit kann im „Kesselkreis“ keine Korrosion / Verschlammung stattfinden.

Nachteile WT: Kosten für WT und extra Pumpe im „FBH-Kreis“. Montage. Verluste im WT, also muß der Kessel einen höheren Vorlauf bringen, als eigentlich nötig wäre ( plus 5 – 10 °C ?). Stromverbrauch für 2 Pumpen. Korrosion / Verschlammung kann im (großen) „FBH-Kreis“ immer noch stattfinden. Meist gibt es da Zusatzheizkörper im Bad oder andere Anlagenteile aus Stahl.
Aus meiner Sicht schütze ich für viel Geld gerade mal meinen Kessel und nehme auch noch höhere Betriebskosten in Kauf.
Stimmt das ?
Was ist mit mechanischen Abscheidern (Gas + Schlamm) und / oder Chemie ? Wenn ich das richtig verstanden habe, deaktiviert dieses Zeugs den bösen Sauerstoff schon beim Eintrag, also früher als alle anderen Systeme. Da muß dann auch nicht über das ganze Jahr die Pumpe laufen, damit die Abscheider arbeiten können.

Tschüß,

Jonas

Verfasser:
Jonas
Zeit: 12.02.2004 14:25:06
0
47933
HHAAAAAALLOOOOOOO !!!!

Ist da wer ?

Frage zu heikel, oder warum antwortet mir keiner ?

Jonas

Verfasser:
Michael Koch
Zeit: 12.02.2004 15:28:11
0
47934
Dieses Thema scheint ein Dauerbrenner zu sein.
Äußerst hilfreich ist hier das Archiv.

z.B. Juli 2003, Suchbegriff: VDI 2035

http://haustechnikdialog.de/forum.asp?fid=24594&forum=2&uebersicht=1

- es gibt noch weitaus mehr.

mfg
Michael Koch

Verfasser:
Jonas
Zeit: 13.02.2004 13:50:31
0
47935
Hallo Michael Koch !

Danke für den Hinweis, hätte ich auch selbst drauf kommen können (Bin ja noch neu hier...)
Dieses Thema wird ja wirklich oft und in einer unglaublichen Detailtiefe diskutiert. Ich versuche einfach mal laienhaft zusammenzufassen und eine einigermaßen kostengünstige Lösung für mein Problem zu überlegen (Man möge mich korrigieren)

1. In eine FBH mit 20 Jahren auf dem Buckel und älter diffundiert Luft/Sauerstoff hinein. Das kann man nicht abstellen.

2. Dieser permanente Sauerstoffeintrag wirkt korrosiv auf entsprechende Anlagenteile (Stahl). Daraus bildet sich Schlamm (Rost/Magnetit) und verstopft die Leitungen und dergl.

3. Also sofort den Sauerstoff wieder aus dem System entfernen / deaktivieren, bevor überhaupt Korrosion / Schlamm entstehen kann.
Dann kann man sich eigentlich den Schlammabscheider sparen (oder ?)

4. Mikroentlüfter kosten wohl ca.100 Dollar und entgasen laut Internetrecherche bis auf 0,4% Restluftanteil. Schon ganz ordentlich, aber da ich nicht weiß, was dieser Rest noch anstellen kann, geht es weiter.

5. Kathodischer Korrosionsschutz macht sich mit Opferanoden (Mg) über den Restsauerstoff her und hebt den ph-Wert an. Da schwirrt ein „Elysator“ im www umher. Scheint das Maß aller Dinge zu sein und kostet mit Montage 1 - 1,5 KEUR zuzüglich Anodentausch alle 5 (?) Jahre. Scheint zwar gut zu funktionieren, aber ganz schön teuer, finde ich !

6. Die Systemtrennung scheint mir nur ein ähnlich teures Beruhigungsmittel zu sein, welche aus o.g. Gründen (s. 1. Beitrag) auch noch Nachteile mit sich bringt.

7. Chemische Zusätze lassen offensichtlich fast allen Forumsteilnehmern kalte Schauer über den Rücken laufen. Fundierte Begründungen habe ich nicht gefunden. Liegt das daran, weil ein Heizungsbauer lieber etwas mechanisches einbaut, oder gibt es andere Probleme ??
Einmal die Konzentration einstellen und nur korrigieren, falls man größere Mengen Frischwasser zuführt müsste doch eigentlich reichen, oder ?

Fazit: Entweder schütze ich meine ältere FBH-Anlage mechanisch und nicht ganz günstig (Abscheider plus Elysator) oder chemisch und offensichtlich ohne Erfahrungswerte. Dazu gehört natürlich immer eine vorgeschaltete Reinigung.
Wie gesagt, das ist die Meinung eines Laien, der versucht sich aus den unglaublich vielfältigen Meinungen im Forum einen Überblick zu verschaffen.

Jonas

Verfasser:
Jonas
Zeit: 13.02.2004 13:56:26
0
47936
Sorry, ganz vergessen.

Alle mechanischen Systemteile zum Korrosionsschutz (Abscheider / Elysator) benötigen einen gewissen Wasserdurchsatz, damit sie funktionieren. Also ist nichts mit Heizung im Sommer abstellen, oder ?
--> Betriebskosten

Und nicht vergessen: Ich bin kein Chemiefanatiker, sondern jemand der eine praktikable und kostengünstige Lösung zur FBH-Sanierung sucht.

Jonas

Verfasser:
Ingolf Pätzold
Zeit: 13.02.2004 16:13:00
0
47937
Hallo Jonas,

hier ist der Ingolf aus Bergkamen.

Mit dem Thema "Korrosion in Heizungsanlagen" beschäftige ich mich jetzt seit 1997. Ich habe meinen Beruf als Heizungsbauer aufgegeben und wir spülen in ganz Deutschland verschlammte Heizungsanlagen. Du glaubst nicht wie interessant dieses Thema ist. Stundenlange Diskussionen habe ich schon hervorgerufen, auch bei der Industrie.

1. Es ist richtig eine Systemtrennung einzubauen. Du mußt nur einmal gezielt die AGBs der Kesselhersteller lesen. Dort steht eindeutig das Schäden an Heizungskesseln bedingt durch Korrosion nur dann übernommen werden, wenn eine Systemtrennung eingebaut wurde und die Heizungsanlage nach der DIN VDI 2035 gespült wurde. Nur dann entsteht normalerweise keine Korrosion mehr. Ich habe quer durch Deutschland viele Heizungsbauer nach einer Systemtrennung gefragt, die meisten haben abgewunken mit dem Argument "Das wird wieder teurer für den Kunden".

2. Wenn ich eine Systemtrennung einbaue habe ich zwar den Kessel geschützt, aber was mache ich mit dem Schmutz in der restlichen Anlage?

3. Schmutzabscheider sind ja auch nicht schlecht, aber die filtern nur den Schmutz der in der Anlage vagabundiert. Was ist mit dem festsitzenden Schmutz?

Hier einmal ein Beispiel und bitte über den Kollegen nicht lachen, es ist kein Einzelfall.

Ein Einfamilienhaus ca. 25 Jahre alt. Fußbodenheizung und im Keller Heizkörper. Keine Systemtrennung. Der alte Kessel ist defekt und der Heizungsbauer baut ein Brennwertgerät von Viessmann ein. Spült die Anlage nicht fachgerecht aus sondern nur mit dem Wasserschlauch. Nach ein paar Tagen ruft der Kunde beim Heizungsbauer an und fragt, warum es nicht richtig warm wird, er hat bei einer Außentemperatur von 3°C und Nieselregen keine 18°C im Wohnzimmer. Der Heizungsbauer war mindestens 6 mal beim Kunden. Als ich dazukam lief das Brennwertgerät mit einer Vorlauftemperatur von 80°C und die Raumtemperatur im Wohnzimmer ging immer noch nicht über 18°C. Was war passiert? Der Heizungsbauer hatte den Schmutz in der Anlage nur zusammengeschoben und nicht ausgespült. Danach die Vorlauftemperatur nur angehoben. Ich habe dann eine physikalische Spülung vorgenommen, danach einen Neutralreiniger aufgefüllt, dieser läuft in der Regel 72 Stunden im Heizbetrieb mit, wird dann wieder ausgespült und zum Schluß wird dem Heizungswasser ein Vollschutzmittel zu 5% beigemischt welches auf Fruchtsäurebasis arbeitet damit keine neue Korrosion entsteht.

Mit diesen Produkten habe ich die beste Erfahrung gemacht.

Mittlerweile arbeiten wir mit vielen Installateueren und Heizungsbauern zusammen, selbst die Firma Wirsbo - Velta hat sich von unserer Arbeit und der Spültechnik überzeugt und empfiehlt uns weiter. Leider kann ich jetzt und hier nicht alle Probleme schildern, aber ich habe in meinem Büro sogar Wasserproben in denen so hohe Konzentrationen von Messing und Kupfer - Ionen sind, dort haben sich ganze Heizungsanlagen aufgelöst.

Nur noch ein Wort zur Chemie! Viele Heizungsbauer winken ab wenn ich mit meiner Chemie komme (Überzeugt habe ich sie dann doch bisher alle) es gibt wirklich Reinigungsmittel und Vollschutzmittel die biologisch abbaubar sind und absolut wirksam. Nur das Zusammenspiel zwischen einer fachgerechten Spülung nach VDI 2035 und der richtigen Chemie in der Wasseraufbereitung lassen Erfolge erzielen. Ich werde leider immer erst dann gerufen wenn keiner mehr weiter weiß und der Kunde mit dem Installateur kurz vor einem Rechtsstreit steht. Erst jetzt habe ich einen bevorstehenden Streit geschlichtet und beiden Parteien gezeigt das es eine vernünftige Lösung gibt. Danach heißt es immer wieder, warum haben wir sie nicht eher kennen gelernt. Egal ob in Stuttgart, Karlsruhe, Köln, Bremen, Nürnberg, Wiesbaden, Hamburg, Dortmund oder anderswo die Probleme sind die gleichen. Für mehr Informationen biete ich Dir meine Internetseite an die Du unter www.inowatec.de erreichen kannst. Vielleicht lernen wir uns ja auch mal kennen.

Viele Grüße aus Bergkamen

Ingolf

Verfasser:
Jonas
Zeit: 13.02.2004 16:53:00
0
47938
Hallo Ingolf !

Hört sich gut an. Was sind denn das für Mittelchen ? Gibt es Datenblätter ? Wollte meine FBH erst nach der Heizperiode spülen.
Da ich noch keine "Verstopfung" habe (Boden wird noch gut warm), würde ich das mehr zur Vorsorge und zum Schutz der neuen Therme machen wollen.
Die Alte (Therme) sirbt gerade und wird nächste Woche ersetzt. Klar, dass Du den Job am liebsten komplett machen würdest, aber da die Leitungen noch gut frei sind, wollte ich das selbst in die Hand nehmen. Außerdem ist Kohle knapp wegen neuer Haazung. Verkaufst Du das Zeugs auch pur ?

Jonas

Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 13.02.2004 17:31:51
0
47939
Schon erstaunlich, meine Heizung Bj. 1967 komplett in Kupfer installiert und vor 10 Jahren mit 2 RTL Kreisen Fußbodenerwärmung erweitert funktionierte bisher ohne Verschlammung.
Mal sehen wann der Gußkessel aus 1967 und der Brenner aus 1985 den Geist aufgeben.

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 13.02.2004 18:57:57
0
47940
Hallo Jonas
gegen Chemie - kein Mensch weiss sicher wie, wann, was, womit reagiert
deshalb ist jemand, der sich auch noch Gedanken über die Garantiezeit hinaus macht, skeptisch beimZumischen eines zusätzliche Stoffes.
Die schamhaft als Fruchtsäure bezeichnete Suppe ist Vitamin C und als solches jederzeit zu erwerben. Besser würde ich jedoch einen guten Entgaser finden und eine Spülung mit Spülkompressor vorher. Dann sollte wieder Ruhe sein für 20 Jahre
Gruss Peter Götz

Verfasser:
W. Mo.
Zeit: 13.02.2004 18:58:27
0
47941
Hallo Tino Winkler,
meine läuft auch schon seit über 13 Jahren in der Zeit habe ich vieleicht 2 x Wasser nachgefüllt. Hätte mir einmal, daß auch sparen können. Richtiges AG (Größe) wirkt wunder.
Ingolf Pätzold spülst wohl nur offene Anlagen kaputt. An meiner und Kundenanlagen würde ich Dich nicht ran lassen. AGBs chemische Zusammensetzung gibt ärger mit dem Hersteller usw.
Übrigens auch bei System-Trennung kommt immer Luft in die Anlage durch den Teil selbiger der sich durch die Pumpe im Unterdruck befindet.
Wieso hat die Brennwerttherme denn 80 Grad Temperatur und das bei 3 Grad + wie geht denn das? Da mußte aber einen anderen Aussenfühler eingebaut haben. Na lassen wir das, ist halt alles Werbung.
W. Mo.

Verfasser:
Hans-Georg
Zeit: 13.02.2004 19:10:44
0
47942
Im Grund ist dazu alles gesagt. Systemtrennung ist sehr teuer, allein 150 Euro im Jahr Strom für die zweite Pumpe, Wärmetauscher, Installation etc.. Spar dir das Geld, sollte es wirklich zum korrosionsbedingten Kesselexitus kommen, ist ein Kesseltausch nach 10 Jahren immer noch günstiger. Es gibt im Ölbereich von Viessmann einen Kessel mit eingelegten Edelstahlrohren, der hält ewig und drei Tage.

@ Ingolf Pätzold: Wenn schon Werbung, dann doch wenigstens eine Webadresse, sonst bringt das ganze nichts....

(Wahrscheinlich kriegt man für die ganze Pätzold Geschichte schon eine neue Therme)

Verfasser:
Jonas
Zeit: 14.02.2004 17:45:04
0
47944
Hallo Hans-Georg !

Sehe ich auch so ! Offensichtlich werden sehr oft teure Beruhigungsmittel in so eine Heizungsanlage eingebaut. Der Entgaser ist "günstig" und macht wohl noch am meißten Sinn.

Die Webadresse hat Ingolf P. aber in seinen Text eingebaut...

Aber für ein Spülkommando mit Spezialgerät fehlt mir irendwie die Kohle.
Das muss man doch irgendwie selbst hinkriegen, auch ohne Spülkompressor ?!

Gruß,

Jonas





Verfasser:
Ingolf Pätzold
Zeit: 16.02.2004 11:18:51
0
47945
Hallo Leute,

meine Anschrift bzw. meine Internetseite wollte ich nicht sofort durchgeben, ich wußte nicht ob diese Art der Werbung erlaubt ist. Nun, da aber wieder so viele Fragen aufgekommen sind, gebe ich meine Internetseite bekannt, über diese Seite kann man auch Kontakt mit mir aufnehmen.

Ihr findet mich unter www.inowatec.de

Übrigens: Bisher habe ich noch keine Heizungsanlage kaputtgespült und meine Preise richten sich nach der einzusetzenden Chemie bzw. nach dem Grad der Verschmutzung und des Anlageninhaltes. Eine Reinigung nach VDI 2035 liegt zwischen 600 und 1500 Euro. Also nicht so viel wie ein neues Brennwertgerät. Und eine goldenen Nase habe ich mir auch noch nicht verdient, obwohl ich die Spülerei schon mehrere Jahre mache. Im Gegenteil das Geld welches reingekommen ist, wurde immer wieder investiert in neue Maschinen, Werbung usw.

Außerdem habe ich auch eine Reverenzliste die ich Euch gerne zuschicke. Schickt mir eine Mail mit Eurer Anschrift und es kommt eine Informationsmappe zurück. Das jeder selber eine Heizung spülen kann ist mir auch bekannt, nur einige Kollegen haben gespült und sich mehr Probleme eingehandelt als sie wollten. Vor allem viel Ärger mit den Kunden.

Viele Grüße aus Bergkamen sendet Euch Ingolf


Verfasser:
Kerstin
Zeit: 16.02.2004 11:26:35
0
47946
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3175858996&category=32275

O.K. ist kein Brennwert aber immerhin Viessmann. Aber bitte nicht falsch verstehen, gibt bestimmt Anlagen, die gründlich gespült werden müssen, aber von Systemtrennung halte ich auch nichts.

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 16.02.2004 11:41:50
0
47947
...und was hat diese Steinschlagtechnik nun mit FBH zu tun, selbst wenn der Allendorfer sein Papperl drauf hat....und was heisst immerhin ????

Tönt ja fast nach ner Gnade wenn man von dort nen Kessel zugeteilt bekommt....ich werds eh nie verstehen, wer im Jahre 2004 ohne zwindgenden Grund noch so nen Energievernichter einbaut...ich würde die Technik nicht mal geschenkt haben wollen...ungeachtet des Fabrikats.

Gruß
Achim Kaiser


Verfasser:
Kerstin
Zeit: 16.02.2004 12:20:28
0
47948
Energievernichter ist aber hart... ;-) Ich kenn Leute, die wollen partout kein Brennwert, frag mich nicht warum, aber ist so. Sei es im Mietshaus (Mieter zahlt...) oder in der billig, billig Sanierung. Passiert uns immer wieder, wenn der Kunde es haben möchte, dann bekommt er auch die "Steinschlagtechnik".

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 16.02.2004 13:39:58
0
47949
Yupp,

meinserseits ne knallharte Aussage...auch wenn sie so manchem nicht gefällt.

Einerseits brechen wir uns mit Wattzählen den Finger im Hintern ab und andererseits werden ohne Not Kübel montiert, die einen mehr als bescheidenen Wirkungsgrad haben und Stillstandsverluste das es einem grausst...grade vor allem in Mietshäusern, in denen bei 5 bis 15 WE´s sich lockere 25 bis 40% Energieeinsparungen erzielen lassen, die einen Gerätemehrpreis innert kürzester Zeit amortisieren lassen....

Clevere Vermieter haben schon lange erkannt, dass niederere Nebenkosten einen besseren Mietzins ermöglichen....die 50 tEuro/Wohnung die der *billige Kübel* mehr an Energiekosten frisst, sind auf Dauer für den Vermieter auf nimmer wiedersehen futsch....

Es kommt immer drauf an, wie mans ansieht....und eins ist ganz klar, der *billige Weg* ist vor allem saubequem...und verkaufen will gelernt sein....

Gruß
Achim Kaiser

Verfasser:
Jonas
Zeit: 16.02.2004 14:19:08
0
47950

Hallo zusammen !

@ Kerstin: Den Hinweis habe ich auch nicht so ganz verstanden....
Sehe ich auch wie Achim K. Wenn Gas, denn Brennwert. Alles andere ist Steinzeit (Steinschlag ???)

Übrigens habe ich mir jetzt eine "Heimwerkerlösung" zur FBH-Spülung überlegt. Veranstaltet keine Sauerei in jeder Etage und funktioniert (hoffentlich) mit normalem Wasserdruck. Geht allerdings nur, wenn die Leitungen noch frei sind und im Keller möglichst 2 Spülanschlüsse oder ähnliches in Vor- und Rücklauf vorhanden sind (Notfalls hier die Kreise öffnen. Da mein Klempner gerade die neue Therme an die Wand hängt, baut er mir diese Spülanschlüsse und Absperrhähne (Schutz der Therme) in die Leitung (Spirovent natürlich auch). Nach der Heizperiode kommt Fernox-Reiniger in die Anlage. Nach Vorschrift ein paar Tage das System laufen lassen. Alle Verteiler-Ventile bis auf eines schließen (Thermostate runter, bzw. Elektrosteller abschrauben). Vom Keller aus spülen bis Wasser klar. Einmal in den Vor- und einmal in den Rücklauf. Dabei Druck mit Mannometer beobachten (max. 2 bar ??). Therme mit Absperrhähnen schützen. Nach und nach alle einzelnen Kreise spülen, alles befüllen, Korrosionsschutz (oder Elysator für die Betuchten). Fertig, oder ?
Wahrscheinlich kräuseln sich dem Handwerker jetzt die Nackenhaare :-)))

Gruß,

Jonas


Verfasser:
W. Mo.
Zeit: 16.02.2004 15:09:03
0
47951
Hallo Jonas,
mach es und spüle, ist eine gute Sache für uns. Schöne grüße auch von den kleinen und kleinsten Bauteilen einer Anlage.
W. Mo.

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 16.02.2004 16:48:29
0
47952
Hallo Jonas
ich freue mich über jeden, der mich um meine Meiniung fragt und dann doch tut was er für richtig hält. Hätten Sie doch einfach gefragt was es umsonst gibt, das wäre einfacher gewesen. Aber jeder darf seine neue Therme ruinieren wie er will - vielleicht haben Sie dann für die Reparatur wenigstens Geld. Ihren Heizungsbauer grüssen Sie bitte schön von mir, denn wenn Ihr neues Gerät wg Ablagerungen nicht mehr funktioniert werdet Ihr beide ohnehin ans streiten kommen.
Gruss Peter Goetz
PS Aber waschen tun Sie sich schon bevor Sie ein frisches Hemd anziehen?

Verfasser:
C. Beck
Zeit: 16.02.2004 20:08:54
0
47953
Hallo Jonas,
möchte nur kurz mitteilen, dass ein Klempner (regional auch Spengler, Blechner oder Flaschner) nichts mit Heizungsanlagen zu tun hat. Der Klempner ist für Dächer und Wandverkleidungen mit Metallen zuständig.

Zum eigentlichen Thema hat Peter Götz den entsprechenden Kommentar gegeben.

Gruß cb

Verfasser:
Glatteis
Zeit: 16.02.2004 20:57:23
0
47954
DER Michael Koch von Spirovent??? Salute!!!

Verfasser:
Robert Hüsges
Zeit: 17.02.2004 00:10:44
0
47955
Hallo Zusammen

Wer günstig Heizungsschutzmittel und Reiniger benötigt dem Verkaufe ich es gern.

Heizungschutz = Ferrolix 332 der Fa. Henkel verpackt in 1 Kg Flaschen
Heizungsreiniger = von der Fa. Repa Tech verpackt in 2 kg Flaschen

Als erstes sollte für ca. 1 Woche der Reiniger in die Anlage gefüllt werden,welcher die hartnäckigen Verkrustungen löst. Dieser wird mit spülen der Anlage durch normalen Hauswasserdruck wieder aus der Anlage entfernt(möglichst jeden Heizkörper bzw. Kreislauf seperat).
Anschließend gebe ich das Heizungsschutzmittel mit bei.
Das wars.Es ist ein gewisser aufwand,den aber jeder selber machen kann.

Ich weiß noch von einem 32 Fam. Haus aus meiner Lehrzeit(vor 15 Jahren)
dort mußte alle 2 Jahre die Fußbodenheizung gespült werden. Nachdem das Heizungsschutzmittel eingefüllt wurde ist ruhe.

Nähere Infos, Preise, Mischungsverhältniss usw. gebe ich gerne

Meine E-mail Adresse hsges@web.de

Fa. Hüsges Wassertechnik aus Neuss

Verfasser:
Jonas
Zeit: 17.02.2004 10:11:56
0
47956
Hallo !

@W. Mo.
Ich will doch hinter allen Bauteilen (Mischer, Pumpe, Therme) spülen und diese mit Absperrhähnen schützen. Der meißte Dreck sitzt doch angeblich im Fußboden (geringste Strömungsgeschwindigkeiten). Als Bauteile bleiben da noch die Einschraubventile im Vor- und Rücklaufverteiler. Vielleicht sollte man die nach über 20 Jahren sowieso mal ausbauen und säubern / ersetzen. Während des Spülens kann man ja Stopfen einsetzen.

@Peter Götz
Mein Heizungsbauer hat mir die Spülhähne so eingebaut und das Vorgehen beschrieben. Soll schon mehrfach funktioniert haben. Es geht mir nicht darum, unbedingt alles selbst machen zu wollen und keinen Cent für Handwerk übrig zu haben. Ich schätze, dass sich mein Heizungsbauer nach den Überweisungen für Solaranlage (letztes Jahr)und Heizung erstmal einen neuen Benz bestellen kann ;-))
Spass beiseite, ich suche eine praktikable und kostengünstige Lösung für mein Problem, die vielleicht auch für andere Bauherren interessant sein könnte.

@Robert
DANKE !!
Endlich mal wieder was Konstruktives. Werde Dich anmorsen.

@ Alle
Danke für die bisher sehr interessanten Diskussionsbeiträge !!
Ich sehe doch recht unterschiedliche Meinungen auch bei den Profis, was wohl auch daran liegt, dass es zig Millionen unterschiedliche Randbedingungen für Heizungsanlagen gibt ! Dazu kommen wohl noch diverse Herstellerbrillen, durch die der eine oder andere Installateur blickt. Chemie mag bis auf wenige Ausnahmen keiner so richtig....
Ganz schön komplexes Thema !!
Also ich spüle im Frühling wie beschrieben und werde euch berichten (ob ihr wollt, oder nicht) Wenn ich ein teures Bauteil hinrichte und alles vermurkse, spüle ich halt wieder etwas Frischgeld in die Industrie :-((

Ciao,

Jonas

Aktuelle Forenbeiträge
onyx.dop schrieb: Herzlichen Dank für eure Antworten. Habe die Gute am Wochenende mal geöffnet und war verwundert, dass ich ohne Demontage diverser Verkabelungen und Platinen überhaupt nicht an das MAG hinkomme. Somit...
hotstone2000 schrieb: @Reggae Kala Jupp, aber mir wäre eine "Übergangslösung" für den ersten Moment (das HEISSE WETTER) wichtig. Der Service kommt sicher bald, aber wenn mir einer ne "Notlösung" hätte die mir ermöglicht die...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hochleistungsfähige, intelligente Systeme und Produkte für Bad und Sanitär
Hersteller von Tanks und Behältern aus
Kunststoff und Stahl
Website-Statistik