Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise

Brennwert/Verschlammung/Hydraulischer Abgleich/alte Radiatoren
Verfasser:
Harry
Zeit: 24.09.2002 17:17:14
0
3342
Hallo,
ich wechsle aus einen anderen Forum. Brennwert oder Niedertemperatur und alte gußeiserne Radiatoren waren dort mein Ausgangsthema.

Also es geht um folgendes: Wir werden uns nach langem hin und her wohl für die Brennwerttechnik (Buderus GB112 24KW mit SU200) entscheiden, obwohl uns einige Heizungsbauer wegen der alten (50 Jahre?!) gußeisernen Radiatoren (alle mit Heimeier-Ventilen) in unserem Haus abgeraten haben (Gefahr der VERSCHLAMMUNG!).
Die alte Gasheizung Brötje/Mainflamme-Brenner 46KW hat fast 30 Jahre problemlos funktioniert.
Der Heizungsbauer will einen Schmutzfilter mit Edelstahlgewebe (netto ca. EUR 249,-) einbauen, um die Verschlammung zu verhindern.

NÜTZT DAS WAS ODER SOLLTEN WIR LIEBER DOCH DIE FINGER VON DER BRENNWERTTECHNIK LASSEN?

Jetzt geht es um zusätzliche Thermostatventile Heimeier v-exakt 3/4", mit denen man die Anlage hydraulisch abgleichen können soll, um einen möglichst langsamen Durchfluß des Heizwassers durch jeden einzelnen Radiator zu gewährleisten. Dies wiederum soll eine möglichst effektive Ausnutzung des Brennwerteffekts bewirken. Die Absperrmöglichkeit kommt natürlich hinzu, ist aber nicht der eigentliche Anlaß.

WIE FUNKTIONIERT DIESES VEFAHREN? IST DER EINBAU
Ü B E R H A U P T N O T W E N D I G ? HAT JEMAND EFAHRUNGEN DAMIT?

Bitte antwortet schnell, damit ich eine Grundlage für die Besprechung mit den Heizungsbauern habe.
Danke!

Verfasser:
Dirk Massing
Zeit: 26.09.2002 07:48:23
0
3343
Guten Morgen Harry,
Die Entscheidung für ein Buderus-Brennwertkessel GB 112 ist mit Sicherheit eine gute und richtige Entscheidung. Der Einbau von voreinstellbaren Thermostatventilen, hier Heimeier v-exakt, ist bei Brennwerttechnik unumgänglich. Mit einem langsamen und schnelleren Durchfluß des Wassers durch die Heizkörper hat dies aber nicht zu tun. Es geht bei diesem Einbau lediglich um den hydraulischen Abgleich, der dafür verantwortlich ist, dass jeder Heizkörper eine leistungsabhängige Wassermenge bekommt. Bei Brennwerttechnik sind diese Wassermengen von entscheidender Bedeutung, weil falsche Wassermengen ihre Brennwertnutzung zu nichte machen können. Da es sich bei Ihrer bestehenden Anlage um eine sehr alte Anlage handelt, würde ich Ihnen vorher eine Spülung der Anlage empfehlen. Das Problem der Verschlammung ist nach nicht mehr so groß. Auf den Einbau eines Schmutzfängers sollte aber dennoch nicht verzichtet werden. Den Preis von 249 EURO würde ich als zu hoch bezeichnen.

Verfasser:
Harry
Zeit: 26.09.2002 13:08:47
0
3344
Danke Dirk!
Was wäre denn ein angemessener Preis/Fabrikat für einen Schlammfilter? Im Internet unter Waese.de habe ich was über einen sog. Strömungsfilter gelesen. Taugt das was?

Mein Heizungsbauer rät übrigens dringend von einer Spülung ab. Er hat anscheinend damit schlechte Erfahrungen gemacht, weil anschließend Heizkörper undicht wurden. Hat er recht?

Verfasser:
susi
Zeit: 26.09.2002 20:58:37
0
3345
hallo! paß auf, welches wasser in die heizung gefüllt wird, damit du nicht irgenwann schwierigkeiten hast.
frag mal bei http://www.awt.co.at nach.

Verfasser:
Wolfgang Günther, SHK-Meister
Zeit: 26.09.2002 22:49:51
0
3346
Hallo Harry,

Filter einbauen ist bei Brennwertgeräten in Altanlagen auf jeden Fall richtig. Buderus hat einen passenden im Zubehör-Katalog, kostet die Hälfte.

Die Wichtigkeit vom hydraulischen Abgleich wurde schon beschrieben. Nur muss er auch erfolgen, mit dem Einbau von regulierbaren Th.-Ventilen ist es nicht getan.
Sie müssen dann auch eingestellt werden.
Das geht am besten (ohne Werkzeug) mit RA-N Ventilen von Danfoss.

Vor dem Spülen sollte der Kollege keine Angst haben, wenn danach irgendwo was tropft, hätte es ohnehin nicht mehr lange gehalten. Ein kontrollierter Rohrbruch ist allemal besser als ein unverhoffter.

Wichtig ist auch ein richtig dimensioniertes und eingestelltes Ausdehnungsgefäß.
Empfehlen würde ich noch einen Luftabscheider (Spirovent) in den Kesselrücklauf einzubauen(hat sich bewährt).

MfG. Wolfgang

PS.
Die Beiträge von Susi sind sehr konstruktiv, Sie ist bestimmt Vertriebsleiter von AWT. *ggg*


Verfasser:
pfandl
Zeit: 27.09.2002 08:12:27
0
3347
Servus

Auf jeden Fall eine Filter einbauen. Ich würde dir einen Rückspülfilter von Judo empfehlen kostet zwar ein paar Mark mehr aber du mußt keine Filterkerze reinigen oder tauschen!

Verfasser:
Holger Dörge SHK-Meister,Energieberater NRW
Zeit: 27.09.2002 08:21:38
0
3348
Hallo Harry
An der Brennwerttechnik führt heute kein Weg mehr vorbei.Sie ist Stand der Technik und ausgereift.
Deine Anlage sollte vor dem Entleeren gespült werden,damit die groben Verunreinigungen raus sind.
Danach sind die Ventile zu erneuern,egal ob von Heimeier oder Danfoss, da beide Produkte hochwertig und gut einstellbar sind.
Im Vorlauf ist ein Luftabscheider einzubauen, da dort die Ausgasung des warmen Wassers am größten ist und im Rücklauf sollte ein Schlammfang montiert werden.
Beide Bauteile sind über Buderus von der Fa. Spirovent für deinen Heizungsbauer kurzfristig lieferbar,
Bestellnummer bei 1" Luft 10502502(Herst.)/83508414 (Bud.),Schlamm 15002502 (Herst.)/83508666 (Bud.).
Nach Montage ,füllen und entlüften der Anlage ist dann der hydraulische Abgleich vorzunehmen.
Hoffe dir hiermit geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Holger Dörge

Verfasser:
Norbert
Zeit: 27.09.2002 14:32:32
0
3349
Hallo Harry,
ich habe soeben dein Problem gelesen. Meinen Vorrednern kann ich größten Teils zustimmen. Nur - obwohl ich eigentlich eingefleischter Buderusfan bin - würde ich nicht auf einen "Schlammfang" oder Schmutzfilter von Buderus zurück greifen, sondern ganz bewußt, wie auch schon erwähnt, auf einen Judo HeiFi. Dieser Heizungsfilter ist ein Rückspülfilter, der absolut sicher den Schlamm auffängt und problemlos mit einem Handgriff und ca. 3 - 4 Liter Heizungswasser über einen Eimer oder direkt an den Abfluß angeschlossen zu entsorgen ist. - Kein Strangabstellen, kein Auseinanderbauen - kein händisches Reinigen, kein "Zusammenbauproblem" durch schiefsitzende oder defekte Dichtungen usw.!
Obwohl der Preis weitaus höher liegt, ist dieser Filter das Beste was der Markt hergibt.
Aus eigene Erfahrung kann ich dies nur befürworten.
Das Ventilproblem wurde ja bereits erläutert. Und für die Brennwerttechnik sind die alten Heizkörper und deren Wasserinhalt geradezu geeignet.
Aufpassen:
Die Gußheizkörper sind relativ träge. Das heißt, dass die Raumtemperatur nicht konstant sein wird, denn durch die Trägheit kommt es zu einem leichen Überheizen bis das Thermostatventil abgeschaltet und der Gußblock abgekühlt ist, und ebenso bei einschalten umgekehrt zum leichten unterkühlen bis das Ventil reagiert und der Gußblock wieder so warm ist, dass er Wärme dem Raum weiterleitet.
Es kann je nach Raum und Heizkörper bis zu 2°C Unterschied kommen (den Kunden erst bei Auftreten informieren - mancher Kunde merkt es auch garnicht so).

Viel Spaß beim Einbau
Gruß Norbert

Verfasser:
Franz Josef Scheurer
Zeit: 28.09.2002 00:50:13
0
3350
Hallo,
schon interssant, wieviele Meinungen da vertreten sind. Zwar bin ich kein großer BIG BLUE Fan, stimme aber der Geräteauswahl zu. Bestätigt sehe ich meine Erfahrungen mit dem Judo HeiFi, ist Klasse. Ihr Heizungsbauer hat möglicherweise kein Spülgerät, oder fürchtet marode und durchgerostete Stellen, die durch das Spülen aufgedeckt werden können. Ich denke, ein Ende mit Schrecken ist allemal besser als ein Schrecken ohne Ende. Wir betreiben den Rohrnetzabgleich mit einellbaren Ventilen (z. B. Heimeier V-Exakt)oder einstellbaren Rücklaufverschraubungen (z.B. Heimeier Regulux). Die Berechnung bekommen Sie abschließend ausgehändigt. Das sollte m. e. selbstverständlich sein.
Möglicherweise ist eine Behandlung des Wassers tatsächlich ratsam. Ihr Heizungsbauer muß das Wissen, Verantworten und Entscheiden, denn er ist in der Gewährleistung.

mfG
Franz Josef Scheurer (www.FJScheurer.de)

Verfasser:
Harry
Zeit: 28.09.2002 19:37:31
0
3351
Danke erst mal an Alle für die interessanten Beiträge :-)). Ich denke gerade daran, daß ohne Internet so einen Meinungsaustausch völlig unmöglich wäre.

Was kostet eigentlich der Judo HEIFi-Vent-Rückspülfilter?

Schönes Wochenende!
Harry

Verfasser:
Michael Koch
Zeit: 30.09.2002 19:59:57
0
3352
Tja, ein Vorredner hat ihn schon erwähnt, den Spirovent Schlammabscheider. Unerreicht im Kosten/Leistungsverhältnis. Alles was schwerer ist als Wasser und bis zu einer Korngröße von 5 µm wird sedimentiert - ohne jemals zu verstopfen oder sich zuzusetzen wie z.B. Schnutzfänger mit Sieben. Rückspülen oder ähnliche aufwändige Arbeiten? - nein das braucht man beim Spirovent Schlammabscheider nicht. Einfach leeren Eimer unter den Ablaßhahn halten, Kugelhahn auf und wieder zu - der Systemdruck drückt das Sediment raus - einfacher geht's nicht.

Um Spekulationen vorzubeugen - ja, ich vertete Spirovent in Baden-Württemberg. Wird reden nicht nur davon, sondern zeigen es auf jeder Messe live in einem Klarsichtkreislauf. Spirovent gibt's übrigens seit 1976 :-O

Bei Buderus im Katalog enthalten.

Zum Preis will ich nichts sagen - anbieten und überraschen lassen.

Mehr unter www.haus-technik.de/hbv

mfg Michael Koch

Verfasser:
Falk Nienaber
Zeit: 30.09.2002 22:44:22
0
3353
...und Ihr solltet Herrn Koch erst mal bei einem Votrag erleben!
Der Mann weiß nicht nur von was er spricht, er zeigt auch ganz klar wie's funktioniert - sogar SO, daß ICH es kapier!
("Meine" letzte Anlage - gemischt Kunststoff-Fußboden und Stahl-Radiatoren mit Alu-Öl-Brennwertkessel - bei nem Bekannten bekam daraufhin bei der Modernisierung einen Spirovent "Luft" und einen Spirovent "Schlamm"...und seitdem ist Ruhe!)

Verfasser:
gerhard
Zeit: 02.10.2002 09:33:19
0
3354
ich gehe mit meinen empfehlungen zu dieser noch fragenstellung sogar noch einen schritt weiter:

erstens
würde ich eine systemtrennung mittels wärmetauscher empfehlen, nur so ist das neue brennwertgerät wicklich sicher geschützt
zweitens
der einbau von luftabscheider und schlammabscheider im "alten, bestehenden systemkreislauf" ist ebenfalls sinnvoll, um die vorhandenen sedimente und luft rauszubekommen
drittens
wasser im alten kreislauf überprüfen lassen und ev. maßnahmen zur stabilisierung durchführen
viertens
korrekte dimensionierung und einstellung des ausdehnungsgefässes(achtung: zwei kreisläufe!)
fünftens
einbau von thermostatventilen und einer drehzahlgeregelten heizungspumpe (energiesparpumpe) durchführen, sollte selbstverständlich sein, entspricht dem stand der technik

schaut nach viel aus, aber besser richtig und nachher keine probleme mehr

mfg gerhard

Verfasser:
Georg
Zeit: 02.10.2002 14:08:19
0
3355
Hallo Harry,

interessant, welche und wie viele Vorschläge Du erhalten hast. Schau doch mal bei www.heizen-aber-wie.de rein, dann wirsd Du feststellen, daß der ganze Kram völlig überflüssig ist und Du das sogenannte Brennwertgerät gar nicht brauchst.

Gruß Georg

Verfasser:
Dipl. Ing. Peter Gündling
Zeit: 03.10.2002 14:14:46
0
3356
Hallo,
würde bei dem Schlammproblem auch Spirovent empfehlen.
Ich kann aber die Meinungen meiner Kollegen bezüglich hyd. Abgleich, neue Thermostatventile usw nicht ganz teilen.
Gut, der hyd. Abgleich sollte Stand der Technik sein und hat auch sicherlich seine Begründung, aber bei wie vielen Anlagen wird er denn durchgeführt.
Ich hatte bisher mit dem GB112 von Buderus noch nie Probleme bezüglich Wassermenge bzw zu hohe Rücklauftemperaturen.
Das Gerät kondensiert einfach wunderbar und der Kunde freut sich.

Verfasser:
ngolf Pätzold/InoWatec
Zeit: 04.10.2002 10:19:32
0
3357
Hallo Harry,
zu dem Thema "Verschlammung in Heizungsanlagen" gibt es eine Menge zu sagen. Mein Unternehmen spült Heizungsanlagen bundesweit und wir haben alle Rückspülfilter wie auch die gesamte Chemie ausprobiert die der deutsche Markt zu bieten hat. Es gibt ein par sehr gute Rückspülfilter oder Schmutzfänger. Das Problem ist jedoch die Wartung. Meistens können diese Produkte nicht mehr funktionieren, da sie nicht regelmäßig kontrolliert werden. Übrigens, eine Spülung der Heizungsdanlage mit der richtigen Chemie verlängert die Lebensdauer einer Heizungsanlage um viele viele Jahre. Weitere Informationen bekommen Sie auch unter www.inowatec.de. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Eine Antwort zur Chemie die in Deutschland von Fachleuten so niedergemacht wird. Der richtige Umgang mit den richtigen Mitteln, (Reinigungsmittel und Vollschutzmittel)die dazu auch noch biologisch abbaubar sind und unverdünnt in die Kanalisation abgelassen werden dürfen, gibt es. Dann noch das richtige Spülverfahren und ihre Heizungsanlage dankt es Ihnen. Wir haben MIttel im Programm die von führenden Kesselherstellern sogar für ihre Kessel und Brennwertgeräte zugelassen sind. Auch Kunststoffrohrhersteller konnten wir schon überzeugen. Und eine fachgerechte Spülung einer Heizungsanlage nach VDI 2035, für einen Preis von ca. 600 Euro sollte auch nicht zu teuer sein. Natürlich kommt es hierbei auch auf den Verschmutzungsgrad an.

Mit freundlichen Grüßen

InoWatec - Bergkamen
Ingolf Pätzold

P.S. Weiter unten finden Sie unter "Jetzt geht es dem Heizungswasser an den Kragen" noch mehr Informationen.

Verfasser:
Günter
Zeit: 04.10.2002 21:47:16
0
3358
Zu dem Problem der Verschlammung stimme ich meinen Kollegen zu.
Mit dem hydraulischen Abgleich nicht.
Sicherlich soll eine Heizungsanlage hydraulisch abgeglichen sein. Aber:
Ich habe in mehreren Altbauten den WGB2 von Brötje eingesetzt.Heizungsventile mit den Größen 3/4" + 1".Und die Anlagen arbeiten hervorragend,d.h. die Räume werden gleichmäßig und ausreichend warm und die Therme kondensiert.
Der Grund dafür ist die Pumpenschaltung bei Brötje.Damit sollte Ihr euch mal befassen!

Verfasser:
Gerald Müller
Zeit: 07.10.2002 19:57:54
0
3359
Hallo,
alles schön und gut. Aber habt Ihr mal über eine Systemtrennung mittels Plattenwärmetauscher nachgedacht.Laßt doch den "Schlamm" wo er ist. Dadurch kommt der neue Kessel nicht in Verbindung mit dem alten System. Der Preis liegt im unteren Bereich und gewartet muß auch nichts werden.
Gruß Gerald

Verfasser:
Jürgen Kempf
Zeit: 18.10.2002 21:58:06
0
3360
Hallo Harry,
die Beiträge sind alle sehr interessant und hilfreich.
Es gibt heute wahrscheinlich keine schlechten Thermenhersteller mehr,denn es kann sich keiner leisten ein schlechte Produkt auf den Markt zu werfen.
Ich selber bin in sachen Gasthermen im Moment für Brötje zu haben auch Junkers mag ich gern.Buderus und Brötje baue ich im Ölkesselbereich ein.Schaut euch doch einmal den neuen Brötje Ecocondens BBS 2 an.Ein absolutes Spitzengerät.Informieren kostet nichts.Der WGB 2 von Brötje ist auch sehr gut.Auch das Buderusgerät ist mit Sicherheit nicht schlecht.
Ich habe in einem sechs Familienhaus den Korex AIR-SEP eingebaut.Das Ding ist super.Es holt den Schlamm aus der Anlage,ersetzt das Ausdehnungsgefäß bis 80 kW und hält ständig den Anlagendruck gleich,durch Nachspeisung.Ist allerdings nicht ganz billig.
Info's unter (www.korex-herrsching.de)
Bin selbst nur Heizungsbauer der das Gerät eingebaut hat,und seine Erfahrungen weitergibt.

Schöne Grüße

Jürgen

Verfasser:
Harry
Zeit: 22.10.2002 18:32:06
0
3361
Hallo Forum,
ich wollte mich mal wieder melden und ein herzliches Danke an Alle sagen, die mir ihre Beiträge geschickt habe. Als Kunde - nicht als Fachmann/Frau - steht man erst mal da wie der berühmte "Ochs vorm Berg" und muß sich mit einem Thema rumschlagen, mit dem man sonst recht wenig zu tun hat.

Nächste Woche beginnt der Einbau der neuen Gasbrennwertanlage einschließlich Brauchwasserbereitung.

Mit dem Heizungsbauer habe ich Eure Vorschläge diskutiert. Dabei bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich erkannt habe, daß ich die fachliche Kompetenz des Handwerksbetriebs, mit dem wir seit über 20 Jahren auch menschlich sehr gut und ohne Beanstandungen zusammenarbeiten, respektieren muß.

Ich vertraue ihm, wenn er davon abrät, die Anlage zu spülen, weder ohne noch mit Chemie. Ich vertraue ihm, wenn er einen Schmutzfilter mit Edelstahlgewebe in den Heizungsrücklauf einbaut und auf Plattenwärmetauscher, Luftabscheider, Schlammabscheider, Rückspülfilter etc. verzichten will. Übrigens nicht nur aus Kostengründen.

Falls es Euch interessiert, kann ich Euch über den weiteren Fortgang auf dem Laufenden halten und gegebenenfalls informieren, sollte es zu Problemen kommen - oder eben auch nicht! :-)

Grüße,
Harry

Verfasser:
Klaus Krischke
Zeit: 20.10.2007 18:18:49
0
718462
Ich besitze eine 19 Jahre alte Gasheizun und möchte auf Brennwerttechnik umssteigen. Ist dies mit den alten Heizkörpern, sind schon flach, auch möglich oder wäre eine normale Gasheizung effizienter?

Verfasser:
Falk N.
Zeit: 20.10.2007 23:43:28
0
718671
Ein Brennwertgerät passend dimensioniert ist IMMER effizienter als ein NT-Gerät* .

Wenn bislang sogar mit maximal 70Grad Vorlauf gefahren werden konnte ist es sogar BESTENS geeignet!


* NT heißt "nicht tauglich"!

;-)

Verfasser:
Hausmann
Zeit: 21.10.2007 09:57:58
0
718747
OT
Leichenschänder ;-).
Gruß
Tomas

Verfasser:
Charvat, Marcela und Walter
Zeit: 18.01.2008 10:56:37
0
794212
Sehr geehrtes Expertenteam,

wir sind Mieter einer Wohnung mit Gasetageheizung. Das Haus wurde im Jahr 1967 gebaut. Der Vermieter möchte dieses Jahr die Gasetageheizung durch eine Gasheizungterme für alle Mieter im Keller ersetzen, möchte aber die alten Heizkörper in den Wohnungen aus dem Jahr 1967 beibehalten.

Meine Frage:

Hat es eine negative Beeinträchtigung auf die Wärmezufuhr der Heizkörper, da die Anlage neu ist und die Heizkörper alt. Können Sie mir hier weiterhelfen oder mir eine Anschrift vermitteln bei der ich mich erkundigen kann?

Für Ihre Mühe möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

M. Charvat

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 18.01.2008 11:16:47
0
794237
Den alten Heizkörpern ist es grundsätzlich egal ob sie die Wärme von nem *alten* oder nem *neuen* Heizkessel erhalten.

Ob die alten Hezflächen zum neuen Heizkonzept passen muss vor Ort geprüft werden.

Gruß
Achim Kaiser

Aktuelle Forenbeiträge
Günter Paul schrieb: Hallo zusammen. Wird wohl wieder heiß dieses Jahr, jedenfalls...
SvenCThimm schrieb: Hallo zusammen! Ich bewohne einen kleinen Bungalow aus den 70zigern....
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Lüftungs- und Klimatechnik vom Produkt zum System
 
Website-Statistik