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09.03.2004 00:37:01 |
Welche Verbindungstechnik für Verbundrohre wie unipipe hat sich am besten bewährt, Pressverbinder oder Verschraubungen? |
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09.03.2004 08:06:37 |
Hallo Hans, kommt auf den Anwendungsfall an... Bei UP-Verlegung geht nichts mit Schrauben per Klemmverbindung wie beim Verteileranschluß, da muß gepresst werden. An zugänglichen Stellen *kann* geschraubt werden. Gruß Achim Kaiser
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09.03.2004 13:43:42 |
Hallo Achim Kaiser, verwenden will ich das Unipipe für FBH, Heizkörperanschluss und evtl. auch als Trinkwasserleitung, wg. letzterem lese ich gerade die div. Beiträge zum Thema Geruchs- / Geschmacksbeeinträchtigung durch Kunststoffrohre. Alle Fittings sollen zugänglich bleiben und daher über Putz liegen. Platz ist nicht das Problem, ich sehe die Frage unter dem Gesichtspunkt der Festigkeit / Dichtigkeit der Verbindung. Vom dem Pressen von Kupferleitungen bin ich nicht so begeistert gewesen, die Verbindungen sind zwar dicht, aber etwas "wackelig". Bei Schraubverbindungen hat man ja immer noch die Chance, sie etwas nachzuziehen. Gruß, Hans
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09.03.2004 14:19:34 |
Unipipe lässt sich gut verpressen und die Verbindungen bleiben auch dicht, sofern bei der Montage die Verlegeanleitung eingehalten wird. Die Verbundsysteme sind natürlich mechanisch lange nicht so belastbar wie ein Kupferrohr oder Stahlrohr...sie sind weich und geben nach. An Befestigungspunkten sind deswegen die Armaturenanschlußkombinationen etc zu verwenden um mechanische Festigkeit zu erhalten. Ich persönlich verarbeite allerdings ein Rohrsystem das mir den vollen Rohrleitungsquerschnitt auch im Formstückbereich ermöglicht, deswegen sind Unipipe und Mepla bei mir nicht im Sortiment.... Festigkeitsproblem ist jedoch bei allen Verbundrohrsystemen das selbe Thema, jedoch ansonsten kein Problem, Lösungen dafür gibts in jedem System. Gruß Achim Kaiser |
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09.03.2004 17:55:13 |
Hallo Herr Kaiser haben Sie ein Verbundrohrsystem, das den vollen Querschnitt läßt? Gruss Peter Goetz
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09.03.2004 21:45:47 |
Hallo Peter Götz,
das JRG Sanipex MT-System lässt als Beispiel den ganzen Rohrquerschnitt auch im Verbindungsbereich frei.
MFG
Markus
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09.03.2004 22:37:39 |
@Hans Kupferrohre verpresst wackelig ???? Bei halbharten Rohren ists doch perfekt ?!?!
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09.03.2004 23:38:25 |
naja, die Pressverbindungen sind zwar dicht, aber haben etwas Tangentialspiel, lassen sich mit geringem Kraftaufwand verdrehen. Mein Klempner sagt, dass sei normal. Hans
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10.03.2004 07:11:01 |
@Peter Götz
sicherlich, neben dem bereits genannten Sanipex MT bietet das Verbundrohrsystem der Fa. Rehau den selben Vorteil.
Gruß Achim Kaiser
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15.04.2004 11:30:58 |
Gut das die Systeme den vollen Rohrquerschnitt freigeben. Daher sind wahrscheinlich auch die Rohrdurchmesser innen von Natur aus geringer. Letztlich gleicht sich das wohl aus. Das mit dem Druckverlust ist doch wohl nicht Werb..................!!!! Was mich daran grundsätzlich mehr stört ist das Aufweiten von Aluminium. Bei ungünstigen Temparaturen und Handhabung ist das eine Schwachstelle.
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15.04.2004 13:12:08 |
@Gerd die Rohre haben den selben Innendurchmesser. Besonders weh tun die Fittings bei der Dimension 16x2,2 mm, da bleibt je nach Hersteller und Fittingsmaterial oftmals grade noch ein 6 bis 7 mm Loch frei...das äussert sich auch in den Berechnungswerten der Formstücke sehr deutlich. Das mit dem Druckverlust ist *keine* Werbung.... Zeta Wert T-Stück im Abgang...bei einer Fließgeschwindigkeit 2,5 m/s JRG Sanipex 1,6 --> 50 mbar Geberit Mepla 4,5 --> 455 mbar Das *kann* extrem weh tun, bzw. führt dazu das bei System 1 noch eine 16er Leitung verlegt werden kann und bei System 2 schon lange DN 20 erforderlich ist.... Ich mag die *Tromboserohrsysteme* nicht, aber das ist meine persönliche Meinung. Bei mir gilt der Grundsatz....halte dein Rohr frei...ich weiss schon warum ;-)) Gruß Achim Kaiser |
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16.04.2004 15:17:59 |
Jeder darf seine pers. Meinung haben. Das ist ja auch gut so. Nur kann ich das so pauschal nicht stehen lassen. Die Rohre haben bei den Durchmessern schon einige Unterschiede. 4 Hersteller mal ganz schnell herausgesucht.4 verschiedenen Durchmesser Rohr 16x 2,25 macht di 11,5 Rohr 16 x 2,3 macht di 11,4 Rohr 16 x 2,0 macht di 12,0 Damit verringert sich der Querschnitt und jeder sagt, das ist Erbsenzähl... Ist es nicht! Rohr di 11,5 bei V 0,25 l/s hat dabei eine Fließgeschw. von 2,4 m/s. Rohr di 12 bei V 0,25 l/s hat eine F-geschwindigkeit von 2,2 m/s. Und bei den Fittings ist gleiches. Da gibt es Unterschiede von unter 7 mm bis 9 mm freier Querschnitt. Bei einem Vergleich einfach mal versuchen den Querschnitt zu ergründen. Das ist nicht so einfach. Der Querschnitt im vorderen Bereich ist das was man/frau sieht. Gerechnet wird aber nun mal der kleinste Durchmesser. Viel Spass dabei. Eine einfache pauschale Aussage ist da wohl nicht möglich. Ein freier Querschnitt sagt für sich erst eimal nichts aus. Aber wie gesagt, jeder darf seine freie Meinung haben. |
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07.05.2004 08:49:57 |
Hallo, sicherlich hat das Sanipex Fitting System hinsichtlich Druckverluste gegenüber dem Unipipe System Vorteile. Aber wir bauen ja nicht nur Fittings ein sondern auch Rohr. Dann vergleicht doch mal den Innendurchmesser des Rohres von Sanipex mit dem von Unipipe. Druckverluste l x R + Z . Meiner Meinung nach alles quatsch, die Druckverluste im gesamten Rohrnetz bleiben annähernd gleich.
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07.05.2004 10:52:00 |
Hallo Hans, erkundige dich mal hier. www.tece.de Kann ich nur empfehlen.
Ob Heizkörperanbindung, TW-Installation, Fbh etc. Ob vorgedämmt oder nicht !! ....und die Preise sind auch human.
Und immer schön pressen :-)
MfG
Leo
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