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Hat jemand Erfahrung mit Luftüng Kompaktgerät Nilan VP18 10P
Verfasser:
dhof
Zeit: 10.01.2007 10:24:35
0
546073
Hallo,

ich betreibe in meinem Passivhaus ( 225 m2 Wohnfläche) ein Lüftungskompaktgerät von Nilan.
Model VP18 10P . Bin nicht besonders begeistert von dem Teil. Hat jemand Erfahrung damit ?
Wer benutzt benfalls so ein Gerät ?
Bitte schreibt Euere Meinung und Erfahrung.


DHOF




Verfasser:
eco-casa
Zeit: 11.01.2007 11:15:27
0
547019
für mich passen Passivhaus, die 225 qm und das angesprochen Nilan-Gerät nicht wirklich zusammen. Das Gerät tut nach meiner Erfahrung genau das was es laut Hersteller kann, ist aber nicht wirklich passivhaustauglich, offenbar falsche Kombination, aber nicht Schuld der Maschine sondern der Projektierung!
Gruß
Arno Kuschow

Verfasser:
dhof
Zeit: 11.01.2007 14:12:34
0
547125
@ Arno Kuschow
Ist meine Eingangsfrage jetzt durch Sie beantwortet ?
Bitte schreiben Sie hier nicht Ihre unqualifizierte persönliche Meinung als Antwort.
Wenn Sie keine Erfahrung, und dies war meine Frage, haben, dann schreiben Sie auch nix dazu.
Danke im Vorraus.

DHOF

Verfasser:
eco-casa
Zeit: 11.01.2007 20:45:03
0
547461
;-))
danke für die Komplimente
;-))

Verfasser:
Wurlitzer
Zeit: 12.01.2007 16:50:55
0
548049
Hallo dhof!

Welches Problem haben Sie mit Ihrer Anlage?

Gruß
Wurlitzer

Verfasser:
Wurlitzer
Zeit: 12.01.2007 17:50:57
0
548077
@eco-casa
Hallo eco-casa,
was stört Sie an den Rahmenbedingungen?

Gruß
Wurlitzer

Verfasser:
eco-casa
Zeit: 14.01.2007 19:36:12
0
549273
..............ich geh mal davon aus, daß das Gerät als vollwertiges Heizungs- und Lüftungsgerät funktionieren soll. Das kann es aber aufgrund seiner Konzeption nicht, es kann nur Heizungsunterstützung betreiben mit dem Wärmetauscher und der nachgeschalteten WP aus der Abluft.
Das maximale Luftvolumen der Maschine ist knapp über 300 m³/h , das reicht gerade aus für den notwendigen Luftwechsel, aber keinesfalls für eine Luftheizung des Passivhauses, wenn verschärft warmes Wasser bereitet werden muß, bleibt sogar für das Luftvorwärmen fast nichts mehr übrig. Es ist also auf jeden Fall ein wassergeführtes oder sonstiges weiteres Heizungssystem notwendig.
Das soll überhaupt keine Kritik an dem Gerät sein, die Maschinen habe ich schon einige Male eingesetzt und die machen ihren Job ausgezeichnet, halt genau das was die technischen Daten versprechen, nicht mehr und nicht weniger.
Da der Erstschreiber nicht auf sonstige Wärmeerzeuger eingeht und auch sein Problem nicht näher beschreibt gehe ich davon aus, daß das die gesamte Anlagentechnik ist, deshalb auch mein Kommentar .....
Gruß
Arno Kuschow

Verfasser:
Wurlitzer
Zeit: 15.01.2007 09:13:49
0
549488
Hallo eco-casa!
Danke für die schnelle Antwort.
Unser EFH ist derzeit im Rohbau. Es handelt sich um ein Niedrigenergiehaus (KFW60).
Wir bekommen Futura Heizestrich (ca. 230 m2) verbaut. (Keller, EG und OG)
Dazu kommt eine Nilan VP18 EK9, im Winter werden wir zusätzlich mit einem Kaminofen (Holz) feuern.

Da auch ich kein Experte bin, macht mich das jetzt schon etwas nachdenklich. Ich fürchte, dass ich evtl. - wie mein dhof - mit einer solchen Anlage falsch beraten bin.

Für einige Tipps, Infos bzw. Bewertung wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüße
Wurlitzer

Verfasser:
eco-casa
Zeit: 15.01.2007 22:20:34
0
549907
Hallo, ich habe keinen Grund, die Nilan-Anlage schlechtzureden, ich verbaue die da wo sie passt gern selbst, aber die erfordert ein komplettes getrenntes Heizungssystem neben der Lüftungsanlage. Mit Ihrem Holzofen kriegen Sie dann den Aufstellraum des Ofens wunderbar warm, aber die transportierten Luftmengen in der Lüftungsanlage reichen nur aus, um die Lüftungswärmeverluste zu minimieren, nicht aber zum aktiven alleinigen heizen in den sonstigen Zulufträumen, das verspricht Nilan auch in keiner Unterlage!!!
Die Heizleistung die eine derartige Anlage aus der Wärmerückgewinnung generieren kann liegt um die 2 kW, alles was darüber hinaus geht muß anderweitig zugesteuert werden, läßt sich bis zu einer Gesamt-Heizlast von 5,5 kW noch als Elektro-Nachheizung rechtfertigen (wenn man die "political correctness" nicht zu ernst nimmt), wenn es mehr wird ist die WP in der Lüftungsanlage nur noch Alibi.............
Wenn es so etwas ähnliches sein soll und keine weitere Wärmequelle zur Verfügung steht empfehle ich zum Beispiel von tecalor die THZ 303 bzw. 403 Integral, da wird aus Abluft und Aussenluft insgesamt Wärme über die WP gewonnen und dann stehen immerhin um die 4 bis über 6 kW über WP zur Verfügung, man hat dann aber auch wieder ein Warmwasser-Flächenheizungssystem mit dabei....
alternativ beim Nilan-Gerät bleiben und den Ofen als wassergeführten Ofen mit Pufferspeicher auslegen und das in die Räume verteilen .............Sie haben ja schon dieFutura-Bodenplatte, die verwende ich auch des öfteren und die ist eine gute Grundlage für Niedertemperatur-Bauteilaktivierung............
wie ist denn Ihre Heizlast gemäß Berechnung des Heizungsbauers, nicht die EnEV-Zahlen sondern die "Handfesten" ;-)) ?
Gruß
Arno Kuschow

p.s.: Sie können mich auch gern persönlich kontaktieren für eine konkretere Erörterung, da hier aber sinnvollerweise keine Werbung gemacht werden soll, müssten Sie meinen Namen und/oder meinen "nickname" schon bei google eingeben zum suchen .........

Verfasser:
eco-casa
Zeit: 16.01.2007 14:29:16
0
550265
Nachtrag nach Telefonat mit Herrn Wurlitzer: Es handelt sich hier um einen normal großen Holzrahmenbau (130 bis 160 qm + nicht voll geheizte Nebenräume im Keller) mit schwedischem Wärmedämmstandard, man kann also von einer sehr geringen Heizlast ausgehen, um oder unter 5 kW.
Unter diesen Bedingungen ist die Nilan VP18 EK in Zusammenhang mit einem bei Bedarf nachheizenden Kaminofen eine gut vertretbare Lösung: ca 2 kW kommen aus der WRG, das reicht bis kurz vor den Gefrierpunkt, bei tieferen Temperaturen schaltet das elektrische Heizregister zu, sollte übers Jahr betrachtet über 80 % WP und weniger als 20 % Strom direkt sein und ist somit i.O. . Durch das bewußte einsetzen des Kaminofens an kalten Tagen kann man dann noch die Elektroheizstunden minimieren ............
Gruß
Arno Kuschow

Verfasser:
Eichhörnchen
Zeit: 14.07.2007 11:36:20
0
659000
Vielen Dank für Ihre Beiträge, diese haben auch mir weitergeholfen!

Verfasser:
eco-casa
Zeit: 28.08.2007 14:39:37
0
682495
.................bitte, gern geschehen ;-))
Gruß
Arno Kuschow

Verfasser:
birgitelis
Zeit: 23.09.2007 10:55:36
0
698850
Hallo,

ich beabsichtige ein Niedrigstenergiehaus (Fertighaus) mit 117 m² (ohne Keller) zu bauen. Der Verkäufer verspricht eine Energiekennzahl 22 kWh/m² und eine Heizlast von 2,7 kW. Erreicht werden soll das mit:

1. NILAN VP 18EC mit Kühlfunktion
2. einem UniTherm Kaminofen
3. elektrische Heizpaneele (für Bad und zur Spitzenabdeckung)

Der Stromverbrauch dafür soll max. 2.000kWh pro Jahr betragen. Ist das wirklich realistisch?

Vielen Dank
Birgit

Verfasser:
eco-casa
Zeit: 30.09.2007 12:45:06
0
703703
Hallo Birgit,
ich baue selber Häuser im Niedrigstenrgie - bis Passivhaus-Standard und ich verwende auch unter anderem Geräte von Nilan und die machen ihre Arbeit ordentlich ..............
............aber die 2000 kWh/a sind utopisch! Ich würde mit irgendwas um 5.000 bei der Konstellation rechnen, es aber keinesfalls als verbindlich versprechen!
Die Maschine liefert eine gute Versorgung in der Übergangszeit, leistet einen Grundbeitrag im Winter, liefert immer genug warmes Wasser, kühlt im Sommer spürbar (ist aber keine Klimaanlage!!) ...
aber wenn es draussen unter null Grad geht müssen Sie definitiv zuheizen!
Dann laufen auch Ihre Direktheizer und das nicht nur im Bad
nach welcher Norm ist denn die Heizlast berechnet?
Gruß
Arno Kuschow

Verfasser:
eco-casa
Zeit: 03.10.2007 14:48:40
0
706137
...........aber die Grundidee ist nicht falsch:
wenn das Haus nur ganz wenig Energie braucht kann es sinnvoll sein, das was über die Wärmerückgewinnung hinaus noch nötig ist an Wärme elektrisch zuzuheizen (mehr als 3/4 WRG/WP, weniger als 1/4 elektrisch direkt) .... einfach weil es sich nicht lohnt, noch ein weiteres Medium ins Haus zu holen. Wenn dann noch der Ofen tatsächlich eingesetzt wird minimiert der auch das zuheizen .............
damit wird man nicht zum Passivhaus-Standard kommen aber kann bei richtiger Auslegung ein sehr gutes Energiesparhaus hinbekommen, das sowohl bei der Investition als auch bei den Betriebskosten gut dasteht. darf sich dann nur eben nicht von "political-correctness-Argumenten" kirre machen lassen...
nicht daß ich vielleicht falsch verstanden werde mit meinem vorherigen Beitrag!
Gruß aus der Passivhausecke
Arno Kuschow

Verfasser:
OliverPlisch
Zeit: 17.11.2007 18:32:40
0
742947
Hallo eco-casa,

auch von mir vielen Dank. Ich plane nächstes Jahr ein KFW40-Haus, auch mit Futura Platte, 210m2 und NILAN Lüftungs-WP-Kombigerät.

Dieser Thread hat mir zum ersten Mal WIRKLICH geholfen! Ich bin schon von Sole-WP über Solar und Pelletheizung zu dieser Lösung gelangt, das war ein verwirrender und langer Prozess.

Zuerst hatte ich die Nonplus-Ultra-Anlage in Planung für 35.000 Eier (Angebot), aber schon war mir nicht klar, wieso manche Leute zum Decken des recht geringen Wärmebedarfs eines KFW40-Hauses solch
eine Summe planen, das amortisiert sich ja nie, oder ???

Das Schlimme ist, das dieses Thema gehandhabt wird wie eine Religion. Jeder, den du fragst, hat eine
andere Meinung und anstatt Antworten gibt es immer mehr Fragen!

Jetzt habe ich mich entschieden für die NILAN Lüftung mit WP und Elektrozuheizer als Heizungs-unterstützung, dazu gibts im zweiten Schritt, entweder wenns Geld noch reicht (oder im Folgejahr) einen Pelletofen mit Wasserführung und Pufferspeicher.

Da hätte ich noch folgende Fragen:
1. Was hältst du von dieser Lösung?
2. Was funktioniert besser von NILAN, zentrale Abluft mit Zuluft über Wandeinlässe oder zentrale Zu-und Abluft?
3. Kann man an die NILAN-Geräte direkt eine zusätzliche Heizquelle, in meinem Fall Pelletofen, anschließen? Ich habe im Schaltschema des PDF-Prospekts einen optionalen Wärmetauscher gesehen...

Für Infos und / oder Erfahrungen wäre ich SEHR dankbar ...

Verfasser:
eco-casa
Zeit: 20.11.2007 21:04:26
0
746034
Hallo Oliver Plisch,
die wirklich richtige technische Lösung kann ich natürlich aus der Ferne nicht benennen, dafür gibt es zu viele Faktoren.
Ich würde wohl das Gerät mit der Zuluftvorwärmung nehmen und nicht eine dezentrale Frischluftnachführung durch die Aussenwände, der Wärmerückgewinnungsgrad ist einfach höher.
Direkte Anschlußmöglichkeit des Pelletofens in die Nilan-Maschine ist sicher nicht vorgesehen und nicht möglich, wohl aber eine Kombination über einen Pufferspeicher in den der Pelletofen hineinheizt und das Nilan-Gerät holt dann über eine ergänzende Regelung und Mischer erst die Wärme dorther, bevor das eigene elektrische Nachheizregister anspringt. Man kann also die Regelung des Nilan Gerätes mit Heizkurven etc. nutzen ........... hab so was ähnliches mal vor ein paar Jahren bei einer Reihenhaussiedlung gemacht und das funktioniert tadellos.
Der dargestellte Wärmetauscher dient nur zur Erwärmung des Brauchwassers über eine zusätzliche externe Wärmequelle, nicht aber zur Einbindung ins Heizungssystem
Für die detaillierte technische Beratung gibt es bei Nilan sehr kompetente Aussendienstler, hier bei mir im Norden ist das der Dipl.-Ing. Schmitz der nach meiner Erfahrung sehr objektiv und kundenorientiert berät.
In der Tat muß man bei den geringen benötigten Wärmeleistungen in einem konsequenten Energiesparhaus das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Heizungssystems besonders betrachten und angepasste Lösungen suchen. Es macht wirtschaftlich betrachtet keinen Sinn, zu viele Komponenten für die 5 kW zusammenzustellen.....
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
Arno Kuschow

Verfasser:
dhof
Zeit: 28.10.2008 09:37:01
0
966993
Hey eco-casa,

alter Nilan Verfechter. Sag mal wieso bekomme ich die maximale Zulufttemperatur nicht über 35 Grad C bei der Nilan VP1810P??

Hast doch schon soooo viel der Dinger eingebaut.

Ich habe alles ausprobiert. Max. bzw. Min. Temp. Zufuft-Heizen.
Luftwechsel. Integral der Reglung. Vieles ausprobiert. Nix passiert.
Max. Zulufttemperatur geht nicht über 35 Grad.

Gewünschte Raumtemp. erhöht. etc.

Fällt Nilan-Fachmann dazu was ein?

Verfasser:
schlunz01
Zeit: 09.12.2008 09:01:18
0
999736
Hallo dhof,

gibt es schon eine Antwort von einem Nilan-Fachmann?
Evtl. auch außerhalb des Forums.
Ich habe auch eine Nilan VP18-10P. Ich suche auch noch nach den optimalen Einstellungen! Für jede Information bin ich dankbar.

Verfasser:
dhof
Zeit: 23.12.2008 12:44:46
0
1010573
@schlunz01,

ne gibt noch keine Antwort von irgendeinem zu dem Teil.
Nilan hält sich ja wie immer schön bedeckt.
Wie hast Du das Gerät eingesetzt? Heizt Du damit oder nur Warmwasser? Haste ne aktive Kühlfunktion?

Verfasser:
schlunz01
Zeit: 13.01.2009 09:48:58
0
1030756
@dhof,
die Wärmepumpe zur Wassererwärmung und Zulufterwärmung durch die Wärmepumpe mit Wärmerückgewinnung mit zusätzlichem Nachheizregister.
Zudem ist das Gerät mit aktiver Kühlfunktion ausgestattet.
Vermutlich ist die Geräteausstattung bei Dir genauso.

Gibt es die Möglichkeit sich außerhalb des Forums zu Unterhalten. Hast du eine neutrale Email-Adresse wo wir unsere Telefonnummern austauschen können.

Verfasser:
dhof
Zeit: 21.01.2009 07:45:57
0
1038821
@schlunz01

sorry etwas länger hier nicht mehr rein geschaut. Unter dieser Mail adresse könnten wir mal was austauschen: black-jocker@web.de
Meld Dich.

Verfasser:
Nilan_experte
Zeit: 25.01.2009 18:20:57
0
1042631
Hallo dhof,

da ich ein Experte für Nilan-Geräte bin (repariere die Dinger seit 2 Jahren), möcjte ich dazu folgende Tatsachen festhalten:

1. Keine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmepumpe kann den Heizenergiebedarf eines Hauses komplett abdecken. Derjenige der das behauptet ist ein Lügner, deswegen behaupte ich das auch nicht von Deinem Gerät. Sehr wohl kann man aber die Wärmeverluste in der Übergangszeit damit abdecken.

2. Ich befasse mich auch mit dem Thema Passivhaus. Das Prinzip, wie es jetzt in dieser Form propagiert wird (grosse Fensterfläche nach Süden), ist ein kompletter Schwachsinn. Tatsache ist, dass ein Fenster nach Passivhaus-Standard gegenüber einer gut gedämmten Aussenwand 8-mal mehr Wärme verliert, bezogen auf den U-Wert. Ausserdem glauben die "Experten" der IG Passivhaus, dass auch in der Nacht die Sonne scheint, um das Haus zu heizen?! Da ich auch beruflich mit Passivhausbesitzern in Kontakt komme, kenne ich keinen einzigen der behauptet, er spare sich (Heiz)Energie. Mir tun solche Leute ehrlich gesagt leid. Auch ein Passivhaus muss mit einer anderen Heizquelle beheizt werden.

3. Bezüglich den Meinungen, dass die Zulufttemperatur bei diesem Gerät nicht über 35°C kommt: Die Zulufttemperatur erreicht sogar über 50°C, sofern man das will. Aber der Heizstab in der Zuluft ist nur dafür gedacht, die Einblastemperatur nicht unter einen gewissen Wert fallen zu lassen (Zugerscheinung wegen Kaltluft). Als Heizung ist der nicht gedacht...

4. Ich behaupte immer, das die Firma Nilan vermutlich nicht die Besten Geräte baut. Aber sie beschäftigt sich schon seit 35 Jahren mit diesen (und auch anderen) Geräten und werden auch bis heute weiterentwickelt. Wenn ich mir so anschaue was sonst noch auf dem Markt exestiert, wird mir aus technischer Sicht gesehen schlecht. Man darf auch nicht vergessen, dass diese Geräte vom TÜV Süd in München auf ihre Effizienz hin getestet wurden und andere Mitbewerber weit hinter sich gelasssen haben. Wären diese Geräte so schlecht, wie manch anderer schreibt, dann würden hier in Österreich nicht 4.500 Geräte (nur VP18) laufen.

5. Es ist wird jedes Gerät schlecht laufen, wenn die Fehler schon in der Projektierung liegen. Denn der Fisch fängt immer vom Kopf an zu stinken... Hätte ich die Heizung in meinem Haus nach dem dafür ausgestellten Energieausweis ausgelegt und gebaut, könnte ich hier nicht mehr schreiben - ich wäre erfroren.

Also kauf Dir die Nilan VP18-10P und Du wirst glücklich damit. Versprochen.

Ernstgemeinte Anregungen unter: bignobody@gmx.net

Verfasser:
dhof
Zeit: 27.01.2009 08:06:48
0
1044029
@Nilan_experte,

zuerst mal danke für Deine Ausführungen. Bin froh das sich hier mal ein „Nilan-Experte“ zu Wort meldet.
Und zweitens, Ich besitze die Nilan VP18-10P schon. Ich muss sie nicht mehr kaufen.

Auch wenn ich mit den meisten Deiner Ausführungen ganz und gar nicht konform gehe, will ich aber nicht darauf eingehen denn das führt nur zu einer Diskussion über das Passivhaus und Armotation etc., die wir hier an dieser Stelle nicht führen wollen. Es soll hier rein um das Gerät, vielleicht noch andere Geräte der Firma NILAN gehen.

Zitat: "Bezüglich den Meinungen, dass die Zulufttemperatur bei diesem Gerät nicht über 35°C kommt: Die Zulufttemperatur erreicht sogar über 50°C"
Das ist keine MEINUNG, das ist Tatsache. Selber ausprobiert bzw. festgestellt. Rein mit der der Wärmepumpe (die im Gerät ist) schaffe ich nicht mehr als 35°
Komm mir jetzt nicht mit Nachheizregistern etc. Das sollte das Gerät schaffen. Alles andere ist ineffizient. Am Gerät kann man MIN und MAX Temp. einstellen. Bringt aber nix. Egal wie ich das einstelle, ich komme nicht über 35° Zuluft Temp. Und glaub mir ich habe viel ausprobiert. Mit Einstellungen brauchte mir nicht zu kommen, die habe ich bestimmt schon getestet.

Zitat:"Ich behaupte immer, das die Firma Nilan vermutlich nicht die Besten Geräte baut. "
Leider! Leider, leider hast Du wahrscheinlich recht!
Zu dieser Einsicht komme ich auch immer mehr. Leider, leider! Schade dass es nix Besseres gibt als das.

Noch ein anderes Thema zur VP18 10P.
Die Warmwasserbereitung dauert sehr sehr lange. D.h. 2 Leute gehen Duschen, Temp. im Speicher danach ca. 25-30°. Dann vergehen Stunden bis der Speicher wider aufgeheizt ist.
Liegt natürlich auch daran (andere haben das besser gelöst nehmen die Zuluft aus dem EWT dazu) dass durch die Kombination Wärmepumpe und Lüftungsanlage die Pumpe zwangsläufig nicht mehr Luft bekommt als das was die Lüftung hergibt. Die steht dann so um die 200 m3 was für eine Luftwärmepumpe natürlich einfach viel zu wenig ist um in angemessener Zeit wieder Warmwasser bereit zu stellen.
Die WP ist einfach viel zu klein ausgelegt.

Aber... und jetzt kommen wir wieder zu der "guten" und innovativen Firma Nilan.
Zitat:"Aber sie beschäftigt sich schon seit 35 Jahren mit diesen (und auch anderen) Geräten und werden auch bis heute weiterentwickelt. "
Auch Nilan hat gemerkt wie "übel" die VP18-10P ist und hat weiterentwickelt.
Die VP18 Compact.
Nilan_experte kennst Du das Gerät schon? Was kannste darüber erzählen?

Für die VP18-10P hätte es nie, nie, niemals das Zertifikat vom Passivhaus Institut gegeben. Das hat auch Nilan gemerkt und "weiterentwickelt“. Mal gespannt was dabei raus gekommen ist.

Noch mal zur Verdeutlichung, ich denke auch das Nilan mitunter die besten Geräte baut. Aber…… die sind noch lange nicht wirklich gut. Aber es gibt halt nix was viel besser ist.


lg

dhof

Verfasser:
eco-casa
Zeit: 16.02.2009 11:21:18
0
1063698
....nach längerer Zeit schaue ich auch mal wieder in diesen thread, pardon wenn jemand auf eine Antwort von mir gewartet haben sollte !
Grundsätzlich hat aber Nilan_experte schon alles beantwortet und das auch kompetenter als ich es kann, schließlich bin ich als Bauregie führender beim Bau von Energiespar- und Passivhäusern notgedrungen ein Stück weit Generalist, muß den Überblick haben, kann aber nicht jedes Stück Technik bis zur letzten Platine kennen ! Ich bin auch kein Nilan-Verfechter, deren Geräte sind eine Option aber nicht mein Standard!
Fakt bleibt, daß die kleinen WP's der Abluftgeräte nicht mehr Wärme aus der Abluft herausholen können als drin ist, die Abluftmenge erhöhen bringt nichts weil dann das Haus auskühlt, also bleibt es bei der wohnbiologisch sinnvollen Abluftmenge! Da stehen also 1.5 bis höchstens 2 kW Leistung zur Verfügung. Alles was mehr benötigt wird muß von irgendwo anders herkommen. Darüber muß man nicht diskutieren!
Also bei Bedarf Nachheizung billig in der Investition über E-Register aber dafür politisch nicht korrekt ..... oder Pufferspeicher der gefüttert wird mit "was auch immer", wassergeführter Ofen, Solar etc., zweite WP mit anderer Wärmequelle
oder andere Auslegung der WP die noch eine weitere Wärmequelle nutzbar macht (erst dann macht die größere WP Sinn), zum Beispiel einen Mix aus Abluft und Aussenluft.....
Alle Lösungen ausser der Elektro-Luftnachheizung erfordern für befriedigende Funktion ein Warmwasser-Heizungssystem im Niedrigtemperaturbereich, also Fußboden- und/oder Wandheizung!
Die diskutierten Probleme beruhen meist auf der falschen Auslegung der gesamten Anlagentechnik: Wenn aus Kostengründen auf das Flächenheizungssystem auf Wasserbasis verzichtet wird gibt es erhebliche und meist nicht zufriedenstellend lösbare Probleme.

Der von Interessenverbänden und Presse fehlgeleitete Passivhausinteressent glaubt leider oftmals, er könne im Passivhaus auf eine Heizungsanlage mit Wärmeverteilung im klassischen Sinne verzichten und so die Mehrkosten der Gebäudekonstruktion zum Teil wieder kompensieren. Davor kann ich nur dringend warnen! In meine Projekte wird grundsätzlich eine wasserbasierte Wärmeverteilung als Bauteilaktivierung integriert und so der Wohnkomfort absolut sichergestellt. Es kann doch nicht sein, daß man eine Menge Geld für ein Energiesparhaus investiert und dann darin frieren muß nur weil mittendrin die "Geiz-ist-geil-Mentalität" zugeschlagen hat oder Dogmatismus über gesunden Menschenverstand siegt.
Ein ECHTES KfW-40 oder Passivhaus ist immer noch ein Stück aufwändiger und teurer als die Maurermeister-Standardhütte aber es lohnt sich langfristig und belohnt die Bewohner mit weitaus besserem Wohnkomfort!
Gruß aus der Passivhausecke
Arno Kuschow

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Verfasser:
eco-casa
Zeit: 16.02.2009 11:21:18
0
1063698
....nach längerer Zeit schaue ich auch mal wieder in diesen thread, pardon wenn jemand auf eine Antwort von mir gewartet haben sollte !
Grundsätzlich hat aber Nilan_experte schon alles beantwortet und das auch kompetenter als ich es kann, schließlich bin ich als Bauregie führender beim Bau von Energiespar- und Passivhäusern notgedrungen ein Stück weit Generalist, muß den Überblick haben, kann aber nicht jedes Stück Technik bis zur letzten Platine kennen ! Ich bin auch kein Nilan-Verfechter, deren Geräte sind eine Option aber nicht mein Standard!
Fakt bleibt, daß die kleinen WP's der Abluftgeräte nicht mehr Wärme aus der Abluft herausholen können als drin ist, die Abluftmenge erhöhen bringt nichts weil dann das Haus auskühlt, also bleibt es bei der wohnbiologisch sinnvollen Abluftmenge! Da stehen also 1.5 bis höchstens 2 kW Leistung zur Verfügung. Alles was mehr benötigt wird muß von irgendwo anders herkommen. Darüber muß man nicht diskutieren!
Also bei Bedarf Nachheizung billig in der Investition über E-Register aber dafür politisch nicht korrekt ..... oder Pufferspeicher der gefüttert wird mit "was auch immer", wassergeführter Ofen, Solar etc., zweite WP mit anderer Wärmequelle
oder andere Auslegung der WP die noch eine weitere Wärmequelle nutzbar macht (erst dann macht die größere WP Sinn), zum Beispiel einen Mix aus Abluft und Aussenluft.....
Alle Lösungen ausser der Elektro-Luftnachheizung erfordern für befriedigende Funktion ein Warmwasser-Heizungssystem im Niedrigtemperaturbereich, also Fußboden- und/oder Wandheizung!
Die diskutierten Probleme beruhen meist auf der falschen Auslegung der gesamten Anlagentechnik: Wenn aus Kostengründen auf das Flächenheizungssystem auf Wasserbasis verzichtet wird gibt es erhebliche und meist nicht zufriedenstellend lösbare Probleme.

Der von Interessenverbänden und Presse fehlgeleitete Passivhausinteressent glaubt leider oftmals, er könne im Passivhaus auf eine Heizungsanlage mit Wärmeverteilung im klassischen Sinne verzichten und so die Mehrkosten der Gebäudekonstruktion zum Teil wieder kompensieren. Davor kann ich nur dringend warnen! In meine Projekte wird grundsätzlich eine wasserbasierte Wärmeverteilung als Bauteilaktivierung integriert und so der Wohnkomfort absolut sichergestellt. Es kann doch nicht sein, daß man eine Menge Geld für ein Energiesparhaus investiert und dann darin frieren muß nur weil mittendrin die "Geiz-ist-geil-Mentalität" zugeschlagen hat oder Dogmatismus über gesunden Menschenverstand siegt.
Ein ECHTES KfW-40 oder Passivhaus ist immer noch ein Stück aufwändiger und teurer als die Maurermeister-Standardhütte aber es lohnt sich langfristig und belohnt die Bewohner mit weitaus besserem Wohnkomfort!
Gruß aus der Passivhausecke
Arno Kuschow
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