Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise

Wärmepumpe oder BHKW
Verfasser:
Robert Widmann
Zeit: 17.02.2003 23:07:53
0
3827
Hallo Axel Lettmann,

senden Sie mir bitte Infos ueber Ihr Heizoel-BHKW mit 2,2/5kW zu.
mail rwidm@web.de

Verfasser:
Heino Schwarting
Zeit: 07.07.2004 09:53:34
0
3828
Hallo,

ich überlege den Einbau eines BHKW (Ecopower oder Dachs). Wir haben ein Zweifamilienhaus mit 18 KW Gaszentralheizung. Der Jahresverbrauch liegt bei 4.500 cbm Gas und 12.000 KW Strom. Ausserdem haben wir einen Pool mit 15 cbm Wasserinhalt. Ich denke, da würde sich das BHKW auf jeden Fall lohnen. Welche Anlage ist empfehlenswert, wie gross sollte der Pufferspeicher sein, sollte die alte Anlage weiterbetrieben werden und wo bekomme ich die besten Angebote her ?

Danke für die Hilfe

Heino Schwarting
eMail heino.schwarting@imail.de

Verfasser:
0815
Zeit: 07.07.2004 11:15:54
0
3829
@ Heino Schwarting

hast du schon mal die BHKW-Checkliste von ASUE laufen lassen?
Ecopower moduliert.
Wieviel Gas hast du an den kältesten Frosttagen in 24 h verbraucht? Besser noch Verbrauch in kWh umrechnen!

Verfasser:
0815
Zeit: 07.07.2004 11:19:38
0
3830
@ Heino Schwarting

Hast du vor, den Tipp von Axel Lettmann zu beherzigen: Das BHKW soll danach nur 20 - 30 % des Gebäudewärmebedarfs übernehmen?

Verfasser:
Sukram
Zeit: 07.07.2004 11:26:37
0
3831
ZWÖLFTAUSEND KWh?

Wieder so ein Fall wie der ,der sich seinen 18-Liter-SUV auf Gas umrüsten lässt, weil er ihn sich sonst nicht mehr leisten könne...

4.500 KWh passt auch eher zu eeinem ungedämmten Altbau.

Wie wär's denn mit zunächst mal Dämmen?

Verfasser:
0815
Zeit: 07.07.2004 16:45:40
0
3832
@ Sukram
Es ist ein Zweifamilienhaus.
Wenn man dämmt, kommt das Mini-BHKW nicht mehr auf ausreichend viele Betriebsstunden.
Es dreht sich doch darum, möglichst viel Strom verkaufen zu können.

Verfasser:
berndg
Zeit: 07.07.2004 17:07:39
0
3833
@0815

bhkw strom bitte selber nutzen bzw zu netzkonditionen anbieten.
einspeisen evu unvorteilhaft;
automatisch wird mann dann aber unternehmer (mit konzessionspflicht?)
da hängt viel dran mit der versorgungssicherheit usw.
nur wohin mit der wärme im sommer?

ansonsten scheint das ein lohnendes objekt dafür;

abgesehen das verbrauchssenkung der günstigere weg auf dauer sein könnte;
gasag berlin kündigt preiserhöhung zum 1.10 von 5...7% an.
einer muß die welle machen.

mfg berndg


Verfasser:
0815
Zeit: 07.07.2004 18:05:27
0
3834
@ berndg
> bhkw strom bitte selber nutzen bzw zu netzkonditionen anbieten

Ist das etwas Anderes, als "möglichst viel Strom verkaufen zu können" - wie ich schrieb?

Trotz der hohen Wärmeabnahme im Sommer habe ich Zweifel daran, dass dies ein für Mini-BHKW lohnendes Objekt ist.

Verfasser:
berndg
Zeit: 07.07.2004 19:31:49
0
3835
@0815

natürlich,
nur das verkaufen geht nicht so einfach bin ich der meinung
was einfach vorzustellen wäre als privatperson der eigenen gmbh das zu verkaufen.

wie gesagt konsenz...

mfg berng

Verfasser:
Roland
Zeit: 07.07.2004 22:38:36
0
3836
Hallo zusammen,

nach einem ewigen hin und her habe ich mich jetzt auch für ein BHKW entschieden. Mit dem Senertech Dachs lassen sich bei weitem nicht die Betriebsstunden erreichen wie mit dem Ecopower. Knackpunkt ist hier die Modulation (und deren Bereich). Das Senertec empfand ich auch WESENTLICH lauter als das Ecopower. Soweit ich weis ist der Wirkungsgrad des Ecopower Wechselrichters auch besser wie das vom Dachs.
Natürlich bezieht sich die Beurteilung auf meinen Anwendungsfall. (Kleingewerbe, 3 Eigentumswohnungen, Wärmebedarf ca. 40kW). In einer Wäscherei wo der Lärm nicht stört und ein konstant hoher Wärmebedarf vorherrscht wäre der Dachs aufgrund seiner höheren Leistung eher geeignet.

Grüßle Roland

Verfasser:
0815
Zeit: 08.07.2004 12:03:10
0
3837
@ Roland

Komisch, den technischen Daten nach sollte ecopower lauter sein als der Dachs - wenn ich mich nicht irre.

Hast du ecopower mal bei verschiedenen Drehzahlen gehört?

Das elektrische Konzept ist beim ecopower sicher raffinierter - vielleicht aber aich störanfälliger?

>Soweit ich weis ist der Wirkungsgrad des Ecopower Wechselrichters auch besser wie das vom Dachs.
Ich denke, der Dachs hat keinen Wechselrichter; braucht er nicht, weil er mit Konstantdrehzahl läuft.

Wieviel Wärmebedarf hast du denn regelmäßig im Sommer, vermutlich also für die Warmwasser-Bereitung? Bitte in kWh Kilowattstunden angeben; oder bisher verbrauchte Öl-/Gas-Menge pro Sommertag.

Bekommst du auch eine wirtschaftliche Amortisation raus, wenn du nach der BHKW-Checkliste (Excel) unter www.asue.de rechnest?

Verfasser:
0815
Zeit: 08.07.2004 12:28:35
0
3838
@ berndg
Du denkst wohl an § 4 Abs.3 Satz 3 des KWKModG:

Weist der Betreiber der KWK-Anlage dem Netzbetreiber einen Dritten nach, der bereit ist, den eingespeisten KWK-Strom zu kaufen, ist der Netzbetreiber verpflichtet, den KWK-Strom vom Betreiber der KWK-Anlage zu dem vom Dritten angebotenen Strompreis abzunehmen.

Wenn das so praktikabel wäre, wie es die Buchstaben ausdrücken, müsste man sich lediglich von einer Handvoll Nachbarn bestätigen, dass sie 14 ct/kWh zahlen würden; dann müsste der Netzbetreiber zu diesem Preis kaufen.

Verfasser:
Roland
Zeit: 08.07.2004 22:53:36
0
3839
Hallo 0815,

das Gebäude stand seit 1972 (!!!) leer und wurde erst nach dem sich die Erben einig waren 2004 an mich verkauft. Steinmartelalte Nachstspeicher, Gasöfen und Heizlüfter waren da noch montiert, teils nur 1x Verglasung und jede Menge Spalt am Rolladenkasten (reicht zum Haare fönen) waren anzutreffen und das Dach nur mit nix gedämmt. Mein Energieberater hat da die Abkürkzung genommen und aufgrund der Situation auf vorherige Verbrauchsdaten verzichtet. Eine Wandheizung (Thermolutz), 1000l Puffer, 300l WW von Wikora, Ecopower BHKW, Veka 5-Kammer Fenster wird gerade installiert. Was dabei rauskommt an Werten kann ich ja mal schreiben.

Da ich aus dem E-Bereich (Installateur und Radiofernsehtechnik)komme, also irgendwie technisch vorbelastet bin, war für mich eher die Technik ausschlaggebend wie Verbrauchszahlen und eine Armotisationsrechnung.

Achja Armotisationsrechnung, die Dachsler die rechnen einem die Anlage ja schön, trotz wesentlich kürzerer Laufzeiten des Dachs sollte dieser sich schneller als das Ecopower armotisiert haben, erst auf hartnäckigste Nachfragerei meinerseits wurde erklärt, dass sich das Rechenbeispiel auf Vollastzeiten bezieht. ???? Das ist aber bei meinem Anwendungsfall sicher nicht möglich, also falsch. Modulation gibts auch nicht zum Nachrüsten, also bin ich beim Ecopower gelandet. Bin wirklich mal gespannt was an Werten rauskommt.

Grüßle Roland

Verfasser:
0815
Zeit: 09.07.2004 09:26:00
0
3840
Hallo Roland
>
Da ich aus dem E-Bereich (Installateur und Radiofernsehtechnik)komme, also irgendwie technisch vorbelastet bin, war für mich eher die Technik ausschlaggebend wie Verbrauchszahlen und eine Armotisationsrechnung.

Schade, dann kann ich dir wohl auch nicht die Rechnung nach der BHKW-Checkliste von ASUE ans Herz legen; allerdings wird dabei auf grund eigegebener bisheriger Bedarfs-Daten ein theoretisches nicht-modulierendes BHKW angenommen, das es so gar nicht zu kaufen gibt.

Hat der Dachs einen Wechselrichter? Ecopower hat von vorn herein einen besseren Leistungsfaktor (cos phi). Hast du ecopower bei verschiedenen Drehzahlen gehört?

An den Amortisationsrechnungen von Senertec stört mich auch manches. Z. B. soll man für mehr als das verbaruchte Erdgas Mineralölsteuer erstattet bekommen. Im Internet habe ich ein Beispiel eines glücklichen Dachs-Besitzers gesehen, der pro Jahr 600 Euro Gewinn erwirtschaftet; und glaubt, nach 10 bis 15 Jahren habe sich der Dachs amortisiert. Dann wird er zur Gelddruckmaschine. Mir wurde kein Dachs für 9000 Euro angeboten.

Zu den garantierten 80 000 Betriebsstunden heisst es in der technischen Dokumentation sinngemäss: Lebensdauer ist die Zeit, in der sich in der Regel eine Instandsetzung lohnt.

Übrigens soll heute der Bundesrat entscheiden, ob als üblicher Preis für die Stromeinspeisung der Durchschnittswert des letzten Quartals der Leipziger EEX-Börse Zuschuss vom Bund und ein Anteil für das Netznutzungsentgelt, weil der Netzbetreiber seine Leitungen "schont".

Verfasser:
0815
Zeit: 09.07.2004 12:54:41
0
3841
nochmal hallo Roland !!

Übrigens soll heute der Bundesrat entscheiden, ob als üblicher Preis für die Stromeinspeisung der Durchschnittswert des letzten Quartals der Leipziger EEX-Börse Zuschuss vom Bund und ein Anteil für das Netznutzungsentgelt, weil der Netzbetreiber seine Leitungen "schont".

Das war telegrammstil. Etwas länger: Die Einspeisevergütung setzt sich zusammen aus: Zuschuss vom Bund (5,11 ct/kWh für 10 a), dem mit dem Netzbetreiber vereinbarten Preis und drittens einem geringen Anteil am Netznutzungsentgelt, weil der Netzbetreiber seine Leitungen "schont". Kommt keine Vereinbarung zustande, gilt der "übliche Preis". Und der Bundesrat soll heute entscheiden, ob als üblicher Preis der Durchschnittswert des letzten Quartals der Leipziger EEX-Börse (Phelix baseload) gilt; dieser Durschnittswert war im 2. Quartal 2004 2,65 ct/kWh. Dann käme man auch knapp über 8 ct im laufenden Quartal. Es sei denn, man weist jemanden nach, der mehr bietet.

du schriebst:
... Dachs ... erst auf hartnäckigste Nachfragerei meinerseits wurde erklärt, dass sich das Rechenbeispiel auf Vollastzeiten bezieht. ????

Was ist damit gemeint, der Dachs kann doch nur Volllast: An oder aus. Dabei muss die Wärme (bei Gas, nicht LowNOx: 12,5 kW und mehr) vollständig abgenommen werden (Puffer) und der Strom (5,5 kW) wird selbst genutzt und/oder eingespeist; mit den 5,5 kW Strom kann man an Frosttagen auch zu-heizen. Ein großer Pufferspeicher soll das häufige Takten vermeiden, aber modulieren kann der Dachs trotzdem nicht. Die Lebensdauer sollte man nicht völlig aus dem Auge verlieren.

Mich interessieren deine Erfahrungswerte (demnächst dann wohl) sehr.

Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 09.07.2004 14:47:15
0
3842
Hallo Experten,
Welchen Sinn macht denn eine Modulation beim BHKW ?

Verfasser:
Atommafia
Zeit: 09.07.2004 20:05:30
0
3843
Tach
@0815

> Das war telegrammstil. Etwas länger: Die Einspeisevergütung setzt sich zusammen aus: Zuschuss vom Bund (5,11 ct/kWh für 10 a), dem mit dem Netzbetreiber vereinbarten Preis und drittens einem geringen Anteil am Netznutzungsentgelt, weil der Netzbetreiber seine Leitungen "schont". Kommt keine Vereinbarung zustande, gilt der "übliche Preis".


die 5,11 ct gibt es nicht vom Bund, sondern vom Netzbetreiber


> Ecopower hat von vorn herein einen besseren Leistungsfaktor (cos phi)

Ja und weiter ?
cos phi ist nicht der Wirkungsgrad oder so


>Wenn man dämmt, kommt das Mini-BHKW nicht mehr auf ausreichend viele Betriebsstunden.
Es dreht sich doch darum, möglichst viel Strom verkaufen zu können.

Auweia


MfG

Verfasser:
Atommafia
Zeit: 09.07.2004 21:20:09
0
3844
Tach

@0815


> Wenn das so praktikabel wäre, wie es die Buchstaben ausdrücken, müsste man sich lediglich von einer Handvoll Nachbarn bestätigen, dass sie 14 ct/kWh zahlen würden; dann müsste der Netzbetreiber zu diesem Preis kaufen.


und die Nachbarn müssen auch kaufen, und zwar
14 ct /kWh + ca 6 ct /kWh Durchleitung + EEG-Zuschläge +
Konzessionsabgabe + Mwst


MfG

Verfasser:
Roland
Zeit: 10.07.2004 00:07:21
0
3845
Hallo zusammen,

zu später Stunde (kann erst abends antworten)noch ein Paar Antworten bzw. Fragen.

@0815 Nett von Dir mir ein Programm zum BHKW- Check bzw. Planung zu empfehlen. Aber nach all dem was mir während der Planungsphase für diese Anlage erzählt wurde habe ich die Entscheidung nicht nach den Ratschlägen der meisten Heizungsbauer (über deren Auftreten ich übrigens sehr verärgert bin) getroffen. 3 Betriebe kannten weder BHKW, noch Wandheizung rieten aber mit völliger Überzeugung davon ab, weil sie als Fachfirma das ja kennen müssten ... .

Es werden 3x 180 und 1x120 m² Nutzfläche beheizt. Bei einer normalen Heizung wären hierfür 12,5KW Wärmeleistung zu wenig. Da der Planer aber auch keine PRAKTISCHEN Erfahrungen mit einer Wandheizung hat (der hat`s wenigstens gleich gesagt) werde ich jetzt diese Erfahrung sammeln. Denn theoretisch könnte die Leistung gerade so ausreichen, ob`s wirklich so ist zeigt die Praxis. Was er aber aus der Praxis heraus bestätigt hat, daß die meisten Heizanlagen völlig überdimensioniert sind und bei einem BHKW noch schlechter wäre als z.B. bei einem Brennwerter.

Der Knackpunkt der Senertec Versprechung die sich teils anhört wie "Sie haben im Lotto gewonnen, ihre Million liegt für Sie bereit" hat bei mir nicht gezogen. Das ich ganztägig nicht die Leistung abnehmen kann die der Dachs bietet und das Gerät deswegen lange Zeit stillsteht musste ich denen aus der Nase ziehen, denn argumentiert wurde: Sie brauchen ja auch täglich Warmwasser. O.K aber wie lange dauert denn das Erhitzen eines 300l WW Speichers mit 20kW ??? und was passier danach ?

In der Zwischenzeit Sommer/Winter Winter/Sommer hat der Dachs das Nachsehen, da er seine Leistung nicht dem Bedarf angemessen zurücknehmen kann und dann abschaltet.

Die Ecopower Maschine habe ich im unteren, mittleren und im vollen Lastbetrieb gehört. (das sind drei parametrierbare Größen bei 1700, 2200 und 3200 Umdrehungen wenn ich mich noch recht entsinne)und empfand sie, Messwerte hin oder her, WESENTLICH leiser.

@Atommafia

die ein besserer cos phi macht sich ganz deutlich im Wirkungsgrad bemerkbar, denn ja nach Art des angeschlossenen Verbraucher ändert sich dieser. Bei einem cos phi von 0,7 im Vergleich zu 0,98-1,0 (Ecopowerangabe) bleibt dann lediglich 50% der Leistung als Wirkleistung übrig, der Rest ist BLINDLEISTUNG und wird weder vergütet noch sonst irgendwie sinnvoll verwertet.

Der cos phi gibt das Winkel bzw. Phasenverhältnis zwischen Strom und Spannung an aus dem letztendenlich die Leistung resultiert. Bei einem cos phi von 1,0 steht die Spannung und der Strom zur gleichen Zeit zur Verfügung, es kann also, weil die Leistung aus dem Multiplikat von Strom und Spannung errechnet wird, die maximale Leistung entnommen werden.

Anders sieht die Sache aus, wenn Verbraucher mit einem hohen induktivem oder kapazitiven Anteil angeschlossen bzw. eingeschaltet sind. Da kann es dann zu einer Phasenverschiebung kommen. Das Resultat wäre entweder: Einmal eilt die Spannung dem Strom vor, oder die Spannung eilt dem Strom nach. Beides ungünstig, da der Wirkungsgrad erheblich sinkt und die abgegebene Leistung der Maschine ebenfalls (bei cos phi 0,7 auf die HÄLFTE) sinkt.

@all

ich gehe nicht davon aus, dass sich ein BHKW zur Gelddruckmaschine entwickelt (entgegen Senertec), ich sehe ein BHKW als moderne Heizungsanlage die Vorteile hat, die andere Systeme (Sonne, Mond und Sterne) nicht haben, nämlich dass sie einen Teil ihrer Kosten einspielen können und der Teil im Moment noch größer wird je länger die Anlage in Betrieb ist. Bei den Sonne Mond und Sternen Anlagen verdient nur die Industrie und ich muss erst recht eine weitere Heizungsanlage konventioneller Bauart in Bereitschaft haben, die bei Flaute, Winter und Nacht einspringt. Diese Tatsache hat mich zum BHKW geführt und zum Ecopower weil es modulierbar ist.

Jetzt noch eine Frage: Ganz vergessen habe ich, dass noch ein Kaltwassersatz zur Kühlung der Wandheizung im System einbinden lassen möchte.

Hat jemand Erfahrung mit Wandkühlung ?

Grüßle Roland


P.S: Lebensdauer 80000h Wenn die Angabe genauso seriös angegeben werden wie die Armortisationszeit ... .




Verfasser:
Atommafia
Zeit: 10.07.2004 10:57:15
0
3846
Tach


@Roland

Blindleistung bei Wechselstromtechnik gehört zusamen
wie Dieselmotor und Ruß :-)


cos phi von 0,7 hat der Senertec nicht
und jede Medaille hat zwei Seiten
ein nicht vorhandenner Wechselrichter kann nicht kaputtgehen



MfG


Verfasser:
guennish
Zeit: 10.07.2004 17:37:00
0
3847
Tach zusammen,

hatte auch vor mir ein BHKW anzusachaffen. Es sollte 3 Häuser mit einen E-Verb. von ca. 70000kWh versorgen.
Zuerst sah alles super aus doch dann kamen die Fußangeln( Wartungskosten und berenzte Subvention).
Da ich den Wirtschaftlichkeitsberechnungen der Hersteller keinen Glauben schenkte habe ich mir selbst eine mit Exxel zusammen gebastelt.

Habe die Kosten und Einnahmen verglichen und daraus den Preis für eine Wärme kWh errechnet.
Diese mit den Kosten eines moderen Brennwertkessell verlichen und mit der Differenz die Mehrkosten dividiert.

Als Beispiel der Dachs:
1,79 l Öl/h * 0,33€ = 0,59€ Energiekosten
5,3kWel * 0,0275€/kWel = 0,14575 normale Wartungskosten
Vollwartung incl At-Motor nach ca


Verfasser:
guennish
Zeit: 10.07.2004 18:06:50
0
3848
2. Versuch


Tach zusammen,

hatte auch vor mir ein BHKW anzusachaffen. Es sollte 3 Häuser mit einen E-Verb. von ca. 70000kWh versorgen.
Zuerst sah alles super aus doch dann kamen die Fußangeln( Wartungskosten und berenzte Subvention).
Da ich den Wirtschaftlichkeitsberechnungen der Hersteller keinen Glauben schenkte habe ich mir selbst eine mit Exxel zusammen gebastelt.

Habe die Kosten und Einnahmen verglichen und daraus den Preis für eine Wärme kWh errechnet.
Diese mit den Kosten eines moderen Brennwertkessell verlichen und mit der Differenz die Mehrkosten dividiert.

Als Beispiel der Dachs:

1,79 l Öl/h * 0,33€ = 0,59€ Energiekosten
5,3kWel * 0,0275€/kWel = 0,14575 normale Wartungskosten
Vollwartung incl At-Motor nach ca.
40000 h liegt etwa doppelt so hoch.
1,79 l Öl * 0,06135€ = 0,11€ Ökosteuererstattung
5,3kWel * 0,0836€/kWel = 0,443€ Stromerlös

daraus folgt das 10,5kWh 0,29€ kosten.

Somit spart man bei 70000kWh Jahresbedarf 70000*(0,35-0,29) 420€

Da die Mehrskosten des BHKW aber bei 8000€ liegen ist BHKW unrentabel da keiner weis wie die Einspeisevergütung nach 10 Jahren aussieht.

Den Vorteil des eigenen Stromverbrauchs habe ich auser acht gelassen, denn den zusätzlichen Gewinn von 30-50€ kann man bei diesem Fall vernachlässigen

Wenn es noch ein BHKW mit dem Elbett-Motor gäbe sähe die Sach ganz anders aus.
Pöl-BHKW 0,195€ / kWel un der Elsbettmotor hatte ein Verhältnis Leistung zu Verlust von 1:1,35 bei den normalen Dieselmotoren liegt es bei 1:2.

Schönen Gruß aus OWL

Günter

Verfasser:
Roland
Zeit: 10.07.2004 22:47:59
0
3849
@Atommafia

Auf der Senertec Homepage ist unter Daten zu lesen: Der Gernerator hat ein cos phi von 0,9 und wird wohl über das Getriebe eingekuppelt, denn wenn der Dachs steht würde ja der Generator als Motor arbeiten der vom EVU versorgt wird.

Übersetzt heist das: Kein Wechselrichter vorhanden der auch nicht kaputt gehen kann, dafür aber ein mechanisches Getriebe.

ABER: Typisch Senertec ich krieg noch`n Vogel mit deren Art die Leut zu sagen wir "überzeugen", DENN: Wenn wirklich der Generator elektrisch mit dem EVU verbunden ist, dann ist ein cos phi von 0,9 nur bei Anschluss ohmscher Verbraucher wie z.B. Glülampe, Heizstrahler, Wasserkocher oder so was zu erreichen. Spätestens wenn der erste Verbraucher mit induktiver Last, also überall da wo ein Trafo Wechselstrommotor oder eine Drossel vorhanden ist eingeschaltet wird, kommts zum Supergau, weil dann schon 2 Phasenschieber (Der Generator ist der 1.) gegeneinander arbeiten und der cos phi weit weit weit unter 0,9 sinkt. Wenn also in einem Kleingewerbebetrieb ettliche Neonröhren mit Drossel, der ein oder andere Kühlschrank mit Wechselstromaggregat und einpaar Maschinen laufen, dann gute Nacht.

Die Sache mit dem cos phi ist nicht zu unterschätzen und wird ja auch lt. EneV gefördert. Bei mir werden alle Neonröhren mit elektronischem Steuergerät nachgerüstet und spart mir somit ca. 30% Energie ein, weil kein induktiver Phasenschieber (Drossel) Blindleistung verschlingt.

Grüßle Roland

Verfasser:
Atommafia
Zeit: 11.07.2004 01:05:06
0
3850
Tach

@Roland

> Wenn also in einem Kleingewerbebetrieb ettliche Neonröhren mit Drossel, der ein oder andere Kühlschrank mit Wechselstromaggregat und einpaar Maschinen laufen, dann gute Nacht.


die fehlende Blindleistung holt man dann aus dem Netz
wie überall, aber ob dabei gute Nacht, das hängt vom
Stromliefervertrag ab


MfG

Verfasser:
0815
Zeit: 12.07.2004 10:06:16
0
3851
@ Tino
> Welchen Sinn macht denn eine Modulation beim BHKW ?

Denselben, wie beim Heizkessel. Die Verluste, die beim häufigen An- und Abschalten entstehen, werden vermieden. Ausserdem kürzt das Takten die Lebensdauer eines Verbrennungsmotors ab. Schließlich kann man die Zeiten für eigenen Strombedarf und Stromerzeugung mit einem modulierenden BHKW besser aufeinander abstimmen, auch wenn er wärmegeführt it.

Aktuelle Forenbeiträge
alex2014 schrieb: Wärmepumpen kosten inklusive Montage ca 35-40.000€ Habe schon...
Redaktion HTD schrieb: Die anhaltende Uneinigkeit in der bundesdeutschen Förderpolitik...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Sockelleisten, Heizkörperanschlüsse
und Steigstrangprofile
Website-Statistik

Wärmepumpe oder BHKW
Verfasser:
0815
Zeit: 12.07.2004 10:06:16
0
3851
@ Tino
> Welchen Sinn macht denn eine Modulation beim BHKW ?

Denselben, wie beim Heizkessel. Die Verluste, die beim häufigen An- und Abschalten entstehen, werden vermieden. Ausserdem kürzt das Takten die Lebensdauer eines Verbrennungsmotors ab. Schließlich kann man die Zeiten für eigenen Strombedarf und Stromerzeugung mit einem modulierenden BHKW besser aufeinander abstimmen, auch wenn er wärmegeführt it.
Weiter zur
Seite 3