Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Aquapol - Mauerentfeuchtung, Erfahrungen damit ?
Verfasser:
m.fedeler
Zeit: 05.02.2007 00:35:06
0
563319
Hallo,
das Thema um "Aquapol" ist ja wirklich ganz spannend und steht ja auch reichlich viel im Netz...,
jedoch erscheint es etwas seltsam, daß bei so vielen verbauten "Anlagen" so wenig wirklich zufriedene Kunden sich zu Wort melden....

Wenn ein Träger zu brechen droht, stell ich doch ganz einfach eine Stütze drunter und versuchs nicht, mit nur vielleicht wirksamen Techniken, die mir niemand so richtig erklären kann!

Und Kommentare von "zufriedenen Kunden", die hier im Forum einfach behaupten "bei mir funktioniert es aber - ist zu wenig!
Um zu "glauben", daß es funktioniert muß ich überzeugt werden, und überzeugen kann man jemanden, wenn man vorzeigt, wie es geht (ohne blackbox usw.), also wenn man es sieht - fühlt - hört - oder riecht!

Nach all den Kommentaren hier, ist mein Resultat: ich bin noch nicht überzeugt worden !!!!!!!!!!!!!

Bin Architekt und habe 1997 mein Haus restauriert. Wir hatten aufsteigende Feuchtigkeit im Sandsteinmauerwerk bis in den ersten Stock. Ca. 1972 sind schon mal Trockenlegungsversuche durch Injektionen durchgeführt worden - in den ersten Jahren danach soll es wohl trockener gewesen sein, 1997 war es dann aber wieder sehr feucht. Injektion war also nach 20 Jahren unwirksam.

Wir haben uns dann zu einer teuren aber sehr wirksamen Methode entschlossen - eine die man sehen kann!
Mauersägeverfahren, durchgeführt von der Firma www.wucher-spezialbau.de !
Mit anschließender Vertikalabdichtung außen.
Es war sicher teurer als manches "andere" Verfahren, aber ich sehe jeden Tag mein Edelstahlblech und erfreue mich an meinen definitiv trockenen Sandsteinwänden !! - und ich glaub´das Edelstahl bleibt auch noch eine Weile.......

Prinzipiell hätte ich nichts gegen aquapol o.ä. wenn es funktionieren täte wäre es suuuper!

Warte gerne auf Überzeugung!
MFG
M.Fedeler

Verfasser:
Ombradellasera
Zeit: 22.02.2007 00:36:57
0
574652
Hallo Allerseits,

bei uns war vor wenigen Tagen ein Vertreter der Firma Aquapol und hat - wie nicht anders zu erwarten - in allen Kellermauern extrem hohe Feuchtigkeitswerte festegstellt. Nun ja, es ist ein Haus von 1904 mit Kellermauern aus Bruchsteinen und Ziegeln gemischt, gegen Erdreich gemauert in einerm sehr lehmigen Sand. Da ist es eigentlich kein Wunder, daß die Mauern feucht sind.

Ich würde ja nur zu gern glauben, daß das von Aquapol vertriebene Gerät funktioniert, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, daß es nicht funktioniert.

Was mich besonders wundert ist, daß sich hier im Forum noch nicht ein einziger ANWENDER von Aquapol gemeldet hat, der eine erfolgreiche Trockenlegung seines Hauses ohne zusätzliche Maßnahmen vermelden kann.

By the way, kann mir jemand sagen, was da so alles als "weitere notwendige begleitende Maßnahmen" auf einen zukommt? Man will ja nicht die "Katze im Sack" kaufen...............

Danke im voraus.


Verfasser:
Bromm Edmund
Zeit: 23.02.2007 11:52:49
0
575525
Hier sind die anerkannten Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit kurz beschrieben.
Sicher gibt es unterschiedliche Bewertungen. Jeder hat halt so seine Erfahrungen.
Alle Verfahren, natürlich nur die die was taugen, können miteinander kombiniert werden.
.
Zusammenfassung
Unterschiedliche Verfahren zur Trockenlegung von feuchtem Mauerwerk werden beschrieben. Auch ungeeignete Verfahren werden in diesem Zusammenhang genannt. Auf einige Risiken wird hingewiesen. Schließlich wird auf die Schwierigkeit, das jeweils optimale Verfahren für ein Objekt auszuwählen, aufmerksam gemacht.
1 Einleitung
Viele Hausbesitzer, Architekten und Behördenvertreter stehen vor der Frage, welches Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit für welches Gebäude geeignet ist. Dabei gibt es grundsätzliche Unterschiede: z.B. mechanische Trennungen; Injektionen oder sogenannte elektrophysikalische Verfahren.
Diese Techniken können, sofern für das jeweilige Gebäude geeignet, selbstverständlich auch miteinander kombiniert werden. Stets aber muß von Fall zu Fall sorgfältig geprüft werden, welche Methode für welches Objekt sinnvoll ist. Eine fachkundige Beratung ist deshalb vorab sehr zu empfehlen.
In diesem Beitrag werden die wichtigsten Verfahren kurz beschrieben. Dabei werden der Vollständigkeit halber auch unwirksame Verfahren genannt. Danach werden einige Risiken vergleichend behandelt und schließlich wird die Schwierigkeit angesprochen, geeignete Verfahren und Fachfirmen auszuwählen.
2 Geeignete und ungeeignete Verfahren
2.1 Mauerwerksaustausch und Unterfangung
Gemeint ist damit das traditionelle Verfahren, das von allen Bauunternehmen und sehr oft auch mehr oder minder erfolgreich in "Eigenleistung" durchgeführt werden kann. Dabei entfernt man Stück für Stück des Grundmauerwerkes und ergänzt es entweder durch Beton oder durch Mauerwerk (einschl. einer Abdichtung)..
Bei einer Variante wird der Mauerwerksquerschnitt über dem Fundament oder über dem Gelände ausgebrochen und anschließend eine Dichtungsunterlage (als Sauberkeitsschicht) hergestellt. Darauf kommt eine Abdichtung, und der Rest wird entweder ausbetoniert oder ausgemauert.
2.2 Das Mauersägeverfahren
Mit einer Schwert-, Seil- oder Kreissäge wird ein Schnitt im Mauerwerk hergestellt. Dabei ist es möglich, trocken oder naß zu schneiden.
Diese Schnittfuge ist je nach Sägeverfahren 4 bis 15 mm dick. Anschließend wird die Abdichtung -¬ meistens aus glasfaserverstärktem Polyester, aus Polypropylen oder auch aus Edelstahlplatten eingebaut. Die Schnitte werden nach Einlegung der Abdichtung in der Regel verkeilt. Die Keile sollen während der Arbeit die Lastenübertragung sichern. Anschließend werden die Schnittfugen an der Innen- und Außenseite provisorisch abgedichtet und der Hohlraum mit Quellmörtel verpresst.
2.3 Das Einschlagen von nichtrostenden Chromstahlplatten
Ohne Öffnung der Mauer wird eine 1,5 mm dicke gewellte Platte eingeschlagen. Dabei braucht man eine mehr oder weniger durchgehende Mörtelfuge.
Der Baustoff selbst ist bei dieser Methode nicht entscheidend. Setzungen können nicht auftreten, weil die Platten ohne vorheriges Öffnen in die Mörtelfuge eingeschlagen werden. Der Mörtel wird auf diese Weise nach oben oder unten verdrängt bzw. verdichtet.
Um den Verdrängungs- und Verdichtungswiderstand zu verringern, werden seit einiger Zeit Chromstahlplatten verwendet, die keil-bzw. pfeilförmig verformt bzw. angespitzt sind. Dadurch wird die Durchdringungsgeschwindigkeit erhöht und die Oberflächenreibung vermindert. Dieses seit mehr als zwanzig Jahren bewährte Verfahren hat sich als eines der preisgünstigsten und sichersten Verfahren erwiesen.
2.4 Bohrverfahren mit Überlappung ( aneinander gereihte Kernbohrungen).
Hierbei werden Löcher gebohrt (meistens mit einem Durchmesser von 8-12 cm) und so angeordnet, dass ihre Überlappungen eine durchgehende Mauertrennung erfolgt. Diese Bohrlöcher werden anschließend mit einem dichtenden und quellfähigen Mörtel wieder ausgefüllt und somit eine sichere Abdichtung erzielt.
2.5 Injektionsverfahren
Eine andere Form der Abdichtung im Mauerwerkquerschnitt wird mit Injektionsverfahren erreicht. Sie werden oft, weil das Injektagemittel über Bohrlöcher eingebracht wird als „Bohrlochverfahren“ bezeichnet. Dabei bohrt man Löcher in die Wand und füllt sie mit sehr unterschiedlichen Injektionsmitteln unterschiedlicher Konsistenz.
Die Wirksamkeit einer solchen Sperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit hängt nicht nur von der Wahl des Injektionsmittels und dessen Wirkungsweise (kapillarverstopfend, kaplillarverengend), sondern auch der Ausführungsart ab. So sind z.B. Abstand, Tiefe und Durchmesser der Bohrlöcher von entscheidender Bedeutung, und außerdem, ob der jeweilige Stoff mit oder ohne Druck und in der ausreichenden Menge eingebracht wird. Der zeitliche Aspekt ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, denn die Injektionsmittel eine gewisse Zeit, um sich zu verteilen. Die Viskosität der Injektionsmittel ist ebenfalls zu berücksichtigen. Soll eine Kapillarverstopfung oder eine Hydrophobierung, erzielt werden? Sehr oft ist beides erwünscht.
Eine vorherige fachkompetente Prüfung, sowohl des Feuchte- als auch des Salzgehaltes ist genauso wichtig wie die „Verträglichkeit“ der Injektionsmittel mit dem Baustoff.
2.6 „Entfeuchtungsputze"
Der Name dieses Verfahrens ist zwar vielversprechend, aber sachlich falsch. Kein Patent konnte bisher für die Trockenlegung einer Mauer garantieren! Ähnlich dem Effekt der Röhrchen (aus den 50er und 60er Jahren bekanntes Verfahren) soll dieser Verputz durch eine bessere Verdunstung die Mauer trocknen. Es wird jedoch nur der Kreislauf angeregt - denn: was schneller verdunstet, kommt von unten um so schneller nach. Ob diese Putze also der Weisheit letzter Schluß ist, wage ich zu bezweifeln, denn es werden nicht nur Wasser, sondern auch bauschädliche Salze auf diese Weise nachtransportiert.
“ Entfeuchtungsputze“ entfeuchten nicht, sie wirken bestenfalls ähnlich wie ein Sanierputz.
Sehr oft ist eine solche „Sanierung" mit Entfeuchtungsputzen nur deswegen erfolgreich, weil es sich „nur“ Kondenswasserbildung aus Gründen einer falschen Nutzung handelte oder um technische Schäden, wie beispielsweise eine undichte Regenrinne. Möglicherweise wurden auch Fugen abgedichtet, die Heizung an der richtigen Stelle angebracht, die Fassade gestrichen usw. - und somit ist der eigentliche Schaden beseitigt. Es ist dann sehr leicht zu suggerieren, dass die Pseudotrockenlegung den entsprechenden Erfolg gehabt hat. Bis man erkennt, was wirklich geschehen ist, vergehen meist Jahre.
2.7 „Elektro-Osmose“
Eine weitere Verfahrensvariante, die immer wieder in mehr oder weniger modifizierter Weise auftaucht, ist die "Trockenlegungsart" mittels „Elektro-Osmose“ (mittels elektrischer Energie soll das Wasser in das Erdreich zurückgedrängt werden) oder anderer elektrophysikalischer Methoden.
Dabei sind viele Parameter entschlüsselt, die "Saugfähigkeit" der meisten Baustoffe ist gut erforscht. Diese ergibt sich aus den Parametern:
Anzahl und Lage der Kapillaren
Durchmesser, nach Größe und Häufigkeit eingeteilt
Oberflächenbenetzung der Kapillaren
Mit Hilfe von Versuchen läßt sich ermitteln, in welcher Zeiteinheit, wieviel Liter Wasser "aufgesaugt" werden, und außerdem, wie hoch diese Feuchtigkeit, in welcher Zeit aufsteigen wird.
All das sind klassische physikalische Werte. Die Ergebnisse sind verbindlich und nachvollziehbar. Von Fachleuten durchgeführte Kontrolltests bestätigen diese Ergebnisse eindeutig.
Um es kurz zu machen: In der Praxis funktioniert dies alles nicht. Um so erstaunlicher ist es, wieviel „Fachleute“ auf diesen Hokuspokus immer wieder hereinfallen. Das Verfahren ist nur deshalb so ausführlich beschrieben, damit auch der auf dem Gebiet der Elektrophysik weniger versierte Hausbesitzer versteht, das nicht jeder, der sich als Spezialist ausgibt , auch wirklich sein Handwerk versteht.
Für Spezialisten zum Weiterlesen!
Wird nun die Saugfähigkeit ermittelt, ergibt sich aus den vorgenannten Fakten rein rechnerisch eine Saugleistung von plus/minus 60 Volt. Jetzt kann man sich im Einzelfall darüber streiten, ob nun 30 oder besser 90 Volt richtig sind. Auch einem Laien wird klar, dass eine größere Kraft aufgewendet werden muss als die der Saugfähigkeit. Es ist somit absoluter Nonsens, mit irgendeinem elektrophysikalischen Verfahren, dessen Leistung z.B. 5-10 Volt geringer ist als die der Saugfähigkeit, einen signifikanten Effekt erreichen zu wollen. In nahezu betrügerischer Weise wird auch versprochen, mit sogenannten Erdstrahlablenkgeräten zum Teil primitivster Bauart eine Trockenlegung zu erwirken.
So gibt es noch andere bekannte Größen, die eine Funktion verhindern. z.B. das Zetapotential, nämlich der Effekt, der dadurch entsteht, dass eine Ladungstrennung an den Kapillaroberflächen stattfindet, sobald Flüssigkeit in einer Kapillare transportiert wird. Dabei stehen die Effekte des Saugens die bei Ziegel und Kalkmörtel in einem umgekehrten Verhältnis zueinander stehen.
Eine weitere Problematik ergibt sich aus dem bekannten Effekt, dass Wasser bei Anlegen von Spannungen von über 1,3 Volt zersetzt wird. Dabei kommt es zu einer Aufspaltung: An der Anode entsteht nasszierender Sauerstoff (sehr aggressiv) deswegen kommt es sofort zu einer Korrosion der Elektroden und an der Kathode wird Wasserstoff ( ab 4% = Knallgas) erzeugt.
Nun gibt es einige Sicherheitsbestimmungen, die auch am Bau einzuhalten sind, weil bei der Zersetzung von Wasser auch Wasserstoff entsteht. Dieses Gas ist leichter als Luft; es muss dafür gesorgt werden, dass diese Räume ausreichend be - und entlüftet werden. Diese Anlagen unterliegen auch den Bestimmungen der VDE-Vorschriften.
Aber all dies interessiert die Vertreiber solcher Anlagen offenbar nicht. Doch keine Patentanmeldung, auch keine goldene Erfindermedaille von der Messegesellschaft „X“ und erst recht kein Referenzschreiben des Herrn Pfarrer „Y“ aus „Z“ kann Fakten aus der Welt schaffen. Ebensowenig hilft eine schöne Urkunde mit einer sehr langen Gewährleistungszeit.
Viele Firmen sind sich ihrer unlauteren Machenschaften sehr wohl bewußt - und profitieren von der mangelnden Sachkenntnis der meisten Hausbesitzer.
Überraschungen sind programmiert!
Ein namhafter Hersteller hat 1995 in einer Broschüre für ein neues Injektionsmittel darauf hingewiesen, dass die meisten der auf dem Markt bekannten Produkte, die bisher eingesetzt wurden, entweder feuergefährlich, geruchsbelästigend, überteuert oder sogar extrem gesundheitsschädlich waren. Die erheblichen Preisunterschiede stören angesichts dieser beängstigenden Auflistung kaum.
Nicht alle Injektionsmittel sind jedoch für die Unterbrechung der kapillaren Saugfähigkeit geeignet. Die Produkte, die heute angeboten werden, sollten von unabhängigen Prüfinstituten auf einwandfreie Funktion und Unschädlichkeit genau geprüft sein.
Neben den Hinweisen der Materialhersteller gibt es noch weitere Möglichkeiten, sich zu informieren, welche Produkte, Firmen und Berater weiterhelfen können.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
Während bei mechanischen Trennungen eine sofortige Kontrolle des Erfolges (Motto: „Was abgeschnitten ist, wird auch trocken“) nachvollziehbar ist, ist dies bei Injektionsverfahren nicht so einfach möglich.
Im Labor funktionieren diese Verfahren meistens gut. Am Objekt ist eine Überprüfung des Erfolges oft erst Jahren möglich, bei ungeeignetem Einsatz leider auch der Mißerfolg.
Zu den Risiken
3.1 Erschütterungen, Setzungen und Rissbildung
Ein Verfahren, das hundertprozentig gegen alles hilft, dazu noch und außerdem preisgünstig ist und keinen Eingriff in das Mauerwerk notwendig macht, gibt es auch bei der Mauerwerktrockenlegung nicht. Es werden immer Kompromisse zu schließen sein. Entscheidend dabei ist immer Aufwand und Ergebnis.
So ist es z.B. dringend notwendig, darüber zu diskutieren, ob es ein erschütterungsfreies Verfahren gibt. Auch das Bohren von Mauerwerk kann nicht ohne Erschütterung ausgeführt werden. Ähnlich dem Zertrümmern von Ziegelsteinen mittels eines Abbruchhammers werden dabei in etwa gleiche Kräfte freigesetzt und „erschüttern“ das Mauerwerk.
Nur bei Holz oder Metall werden die Löcher durch Spanen erzielt. Bei der Bohrung eines Lochs mit 3 cm Durchmesser schlägt der Bohrkopf jeweils eine Fläche von > 5 cm² auf den Stein, um diese Fläche zu zertrümmern. Dies kann einfach nicht erschütterungsfrei sein. Eine ähnliche Belastung wird auch durch das Einschlagen von Chromstahlplatten erzielt. Bei einer Plattenbreite von 30 cm und einer Materialdicke der Platten von 1,5 mm ergeben sich ebenfalls 4,5 cm² Einschlagfläche, und das muss eben überwunden werden. Wobei es sicher von Vorteil ist, wenn der Mörtel weicher ist.
Ein Nachteil beim Einschlagen der Chromstahlplatten ist die Lärmbelästigung. Da es sich ansonsten aber um ein sehr sicheres Verfahren handelt, kann man diese kurzfristige Störung akzeptieren.
3.2 Bewertung der „Erschütterungen“
Wer heute einem Bauherren einzureden versucht, dass das Mauersägeverfahren völlig erschütterungsfrei ist, macht keine korrekten Angaben.
So ist beim Sägen weniger das Problem des direkten Angriffs der „Sägezähne“ entscheidend, sondern vielmehr die Entlastung des Mauerwerks einerseits und die Schwingung des Sägeblattes andererseits. Beim Durchschneiden von z. B. 60-70 cm dicken Mauern muss der Sägeblattdurchmesser schon mehr als 150 cm betragen. Dabei tritt eine doch ganz erhebliche „Erschütterung“ bereits bei sehr geringer Unwucht auf.
Bei manchen Baustoffen ist das Sägen nur mit Wasserkühlung bzw. Wasserspülung möglich und deswegen nicht überall problemlos einsetzbar.
Beim Trennen (Herstellen eines Hohlraumes) ist noch zu bemerken, dass durch die unterschiedlichen Belastungen eines alten Gebäudes, durch Setzungen oder Nutzungsänderungen, unterschiedliche Lasten eintreten können. Diese weichen oft erheblich von den rein rechnerisch ermittelten Lasten ab. Nach einem Sägeschnitt kommt es an einigen Stellen im Gebäude zu einer Entlastung und an anderen Stellen zu einer Mehrbelastung.
Die Verteilung der Lasten wird, bedingt durch den Sägeschnitt, kurzfristig durch Auskeilen und Auspressen vom angrenzenden Mauerwerk aufgefangen. Andere Be- oder Entlastungen können jedoch nicht wieder aufgebaut werden.
Es wird sich ein neues "Gleichgewicht" einstellen. D.h. konkret: An Bereichen, wo gegenwärtig mehr Lasten sind, werden weniger und wo weniger waren, werden mehr. Durch diese neue Belastung kann es durchaus zu Entspannungen oder Rissen im Gebäude kommen. Diese Risse können auch noch zu einem späteren Zeitpunkt auftreten.
3.3 Risse im Gebäude
Es soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass selbst kleine Risse an einem Gebäude sicherlich einen Schaden (Mangel) darstellen, jedoch wird dieser oft überbewertet. Wer alte Häuser genauer inspiziert, wird auf der Such nach kleinen Spalten und Rissen schnell fündig. Insbesondere in Sturzbereichen, an Türen und in Fensternähe sind Risse immer sichtbar.
Wenn Spundwände in unmittelbarer Umgebung des Gebäudes eingerammt werden, treten allerdings wesentlich mehr Erschütterungen und Rißgefahren auf.
Auch beim Verdichten von Baugruben oder im Straßen- und U-Bahnbau sind erhebliche Belastungen auch noch in der weiteren Umgebung festzustellen.
Wenn Sie mit Anbietern darüber diskutieren, welche Verfahren sicher sind, werden Sie schnell feststellen, dass die Argumente dieser Anbieter meistens darauf abzielen, nur ihre Verfahren seien gut, während sie alle anderen Verfahren und Firmen jedoch negativ bewerten. Diese seien zu teuer, sie beschädigten das Haus, es gäbe Risse usw.
Größte Vorsicht ist sicher gegenüber solchen Anbietern geboten, deren Argumentation nur auf langjährige Garantie aufgebaut sind und die mit eindrucksvollen Urkunden werben.
Die besten Referenzen nützen wenig, wenn Sie nicht mindestens einen Zeitraum von 5-10 Jahren abwarten, denn vorher ist eine Überprüfung nur in den seltensten Fällen möglich. Wer weiß schon, wie das Objekt vorher "belastet" war.
4 Die Wahl des geeignetsten Verfahrens und einer zuverlässigen Fachfirma
Wer hilft bei der Lösung der Probleme, nämlich einen feuchten Keller trockenzulegen oder eine Querschnittsabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk herzustellen oder den Hausschwammschaden zu beseitigen?
Natürlich kann man sich an die Handwerkskammern, Bauinnungen, Verbraucherverbände oder an das Bauzentrum München wenden. Sie sollten Ihre Erwartungen allerdings nicht zu hoch ansetzen . . .
Doch ist es sicher nicht ausreichend, sich drei oder vier Firmen aus dem Branchenbuch herauszusu-chen. Eine sorgfältige Schadensuntersuchung tut not, als nächstes die Wahl eines geeigneten Ver-fahrens zur Abhilfe.
5 Eine neue Berufung: Fachingenieur für Altbau - Instandsetzung
In den Fachhochschulen wird erst seit wenigen Jahren auf die chemischen und physikalischen As-pekte der Altbausanierung eingegangen. Der Erfahrungsschatz ist also noch eher spärlich. Es bleibt Ihnen also nicht erspart, nach wie vor viel Zeit dafür aufzuwenden, die richtige Firma auszusuchen! Bedienen sich erfahrener freier Ingenieure oder Architekten, wobei Sie sich zuvor die von ihnen bereits sanierten Objekte genau ansehen sollten.
Erkundigen Sie sich auch bei Nachbarn und Bekannten, die bereits einschlägige Erfahrungen in Sachen Mauertrockenlegung gemacht haben, wie abgedichtet wurde und wie hoch die Kosten waren. Ob allerdings genau die gleichen Voraussetzungen wie an ihrem Objekt vorhanden sind, ist nicht so einfach zu ermitteln. Selbst wenn zwei Häuser in der gleichen Straße Feuchteschäden aufweisen, muss es nicht die gleiche Ursache haben.
Literatur
WTA (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V.) Merkblatt (Nr. 4.4.96) Mauerwerksinjektion.
Geschäftsstelle: Edelsbergstr. 8, 80686 München, Tel.089 / 57869727; Fax. 089 / 57869729
Kurzfassungen aller Merkblätter sind im Internet abrufbar: http://www.wta.de.
e.mail wta@wta.de
.
Noch kurz zu Aquapol. Es gab eine Sendung vom ORF Help/TV hier wurde tacheles geredet. Die Fa. Aquapol hat Klage gegen die Redakteurin Frau Stöckl bzw. ORF erhoben und erst mal gewonnen. Aber nicht wegen der Verfahrenstechnik sonder aus Wettbewerbsgründen.
Bin gespannt wie das ausgeht da der Sender damit nicht einverstanden ist.

Eine Bitte an den Energiesparer er möge sich bitte bei mir melden.


Verfasser:
Kalker
Zeit: 23.02.2007 13:18:41
0
575585
Ich frag' mich, warum die Gebrüder Grimm nicht das Märchen von der aufsteigenden Feuchte erfunden haben? Aber ein Dauerbrenner ist es scho, das Märchen ....

http://www.konrad-fischer-info.de/2aufstfe.htm

Verfasser:
freund77
Zeit: 02.03.2007 19:28:49
0
580295
?

Verfasser:
annel
Zeit: 05.03.2007 15:37:40
0
581847
hallo.
ich recherchiere momentan über die DrymatSysteme in Niederwiesa und bin dabei auf diese forum gestoßen. Vielleicht kennt sie hier ja jemand und kann mir was über deren Seriöstät sagen.

danke

Verfasser:
Holger Lange
Zeit: 09.03.2007 19:05:27
0
584679
Na , endlich tut sich mal wieder was !!!
@ annel : Drymat ist wohl gleiches osmothisches Verahren wie AQUAMAT , etc
@ kalker / Konrad Fischer und E. Bromm : Wenn man seine Berufung darin sieht Internet Foren mit seinem
"Wissen" und Weisheiten zu bombadieren - wann´s schee macht ...
@ ombradelasera ( richtig ?? ) : Begleitende Maßnahmen sollen ALLE anderen Durchfeuchtungsursachen außer der seitlichen und aufsteigenden Feuchte ausschließen . Was nutzt´s zu versuchen trocken zu legen , wenn ein defektes Fallrohr bei jedem Regenguss unmengen Wasser unmittelbar an die Wand bringt . Oder man hat vor 6, 7 , 8 Jahren mal eine Injektionssperre "versucht" , nebst Sanierung mit Sanierputz - Dieser nun total versalzen , sperrend ... - Der MUSS als begleitende Maßnahme natürlich ab , usw .
Begleitende Maßnahmen sollen ( sind ) nicht dazu da sein Ihnen hintenherum zusätzliche Kosten auf´s Auge zu drücken ,sie dienen dem GEMEINSAMEN ZIEL , Ihnen dauerhaft und LAAAAANGFRISTIG ein trockenes Haus zu bescheren . Das die BM der AQUAPOL Techniker bei der Montage des Systems NACH Abschluß des Vertrages benennt ist für viele Interessenten abstößig , liegt aber in den umfangreichen dafür erforderlichen Messungen ( nebst Gerätschaften ) begründet . Und die kann ich als Fachberater nun mal nicht auch noch kostenlos mit anbieten . Wollen Sie die BM aber partou VOR Vertragsabschluß wissen gibt es die Möglichkeit der Objektanalyse ( kostenpflichtigen, wird bei anschließendem Vertragsabschluß 100% auf den Kaufpreis angerechnet ) durch einen AP Techniker .
NOCHMALS : Wir wollen , daß Sie LANGFRISTIG ein trockenes Haus haben ( und das die nun noch einmal anfallenden Sanierungsarbeiten genau so dauerhaft sind ) . Dafür MÜSSEN alle anderen Durchfeuchtungsursachen ausgeschlossen werden , und dafür braucht´s ggf BM !!!
@ m.fedeler : AQUAPOL funktioniert , und es ist suuuper !!! Und man kann es sehen , daß Salze wie verrückt ausblühen , riechen wie muffiger Geruch immer weniger wird , und hören ... , tja , hören tun Sie nix .
Ich weis nicht aus welcher Ecke unseres Landes Sie her sind , aber wenn´s Ihnen nichts aus macht mal ins schöne Nordhessen zu kommen können wir ein paar unserer Objekte besichtigen . Schaun Sie mal unter mauerfeuchte.eu , da finden Sie auch meine Kontaktdaten , falls Sie das persönliche Gespräch suchen sollten . Vielleicht hilft Ihnen aber auch die Dokumentation der Trockenlegung des Truppenspitales Klagenfurt als Langzeitprojekt . Können Sie bei Aquapol in München anfordern .
Als Schlußwort : AQUAPOL besteht seit nunmehr 1985 , mit gleichem Besitzer , unter gleichem Namen in gleicher Rechtsform - respektabel für ein Unternehmen , dem permanent unterstellt wird Scharlatanerie zu verhökern , gell ! So mancher Trockenlegungsexperte aus den einschlägigen Foren hat in deutlich kürzerer Zeit sein Fähnlein nach dem Wind - und seine Taschen auf links drehen müssen ...
Und allen Wissenschaftlern , Ingenieuren , Doktoren und Professoren sei die Frage gestellt : Warum gibt man heutzutage noch Milliarden für die Forschung aus , wenn anscheinend heute schon für alles eine schlüssige wissenschaftliche Erklärung vorhanden ist - oder etwa doch nicht ?!
Mir auch wurscht , AQUAPOL funktioniert , meine Kunden sind zufrieden und empfehlen mich weiter .



Verfasser:
Kalker
Zeit: 09.03.2007 19:48:21
0
584700
Ja, dann schau mal hier rein: http://www.aquapol-unzufriedene.at/forum/forum.php

Dort gibt's nen klasse Beitrag wie folgt:

Das paßt doch von der Physik ausgezeichnet zu

http://www.tachyonversand.de
http://www.donata-versand.de/tachionen/t-1_2.html
http://www.hologramoflove.de/Quanten.html

Frei nach dem Motto.
Lebst Du von Dummheit, Elend und Tod, dann hast du niemals Not.

Verfasser:
Robert S
Zeit: 09.03.2007 22:47:17
0
584817
Hallo Holger,

erstaunt mich auch, wie man 30 Jahre überleben kann, ohne auch nur einmal eine seriöse Messung von einem einschlägigen Institut durchühren zu lassen.

Manche haben es ja wohl versucht:

http://www.ib-rauch.de/Beratung/zauberk.htm

Zitiere: Messungen zur Wirksamkeit von sogenannten Zauberkästchen wurden bereits durch die TU Wien [3] und die ETH Zürich [4] durchgeführt. Eine Wirksamkeit konnte in keinem Versuch, weder am Bauwerk noch unter Laborbedingungen festgestellt werden.

Warum finden die Leute nichts? Oder habe ich da was übesehen?

Robert

Verfasser:
Robert S.
Zeit: 10.03.2007 13:48:19
0
585022
Hallo Holger,

da habe ich noch einen Artikel gefunden, in denen die Aquapol-Vertreter ausnahmsweise mal gelobt werden:

"Als absolute Profis müssen hier zum Beispiel die Verkäufer von Firmen angesehen werden, denen es immer wieder gelingt ein Produkt an den Hausbesitzer zu bringen, das nicht billig ist und zudem von dem Verkäufer erfordert den gesunden Menschenverstand seines Kunden außer Kraft zu setzen."

Das Ganze ist zu finden unter:

http://www.dhbv.de/index.phtml?ionasFrameCheckName=inhalt&ionasFrameCheckUrl=http%3A//www.dhbv.de/inhalt/home/aus_der_praxis/elektrophysikalische_verfahren_was_sie_versprechen_und_wirklich_halten/wie_man_es_schafft_zauberkaestchen_erfolgreich_an_den_mann_zu_bringen/index.phtml%3Freferrer%3Dhttp%253A//www.google.de/search%253Fhl%253Dde%2526q%253D%2525C3%25259Cber+unwirksame+Verfahren+gegen+aufsteigende+Feuchtigkeit%2526btnG%253DSuche%2526meta%253D

Verfasser:
Holger Lange
Zeit: 11.03.2007 08:23:46
0
585366
Liebe Leute ,
Ich werde und werde das Gefühl nicht los , daß hier ein (kleiner) Kreis verhärmter Mitbewerber wohl Mangels Aufträgen den lieben langen Tag das Internet durchforstet , um Negatives über AQUAPOL zu finden , um es dann gebündelt zu veröffentlichen . Aber der Reihe nach :
1. LESEN BILDET . Dieser Forumsbeitrag heisst : AQUAPOL , Erfahrungen damit . Ich hab´s weiter oben dann auch noch mehrfach erwähnt : Ich schreibe und spreche für AQUAPOL , DAS ORIGINAL !!! Nicht für Hydropol , AQUAMAT , COBRA , VASATI etc . !!! AQUAPOL ist weder ein ELEKTROOSMOTHISCHES Verfahren , noch kann es verantwortlich gemacht werden für die diversesten Um- und Nachbauten . Das das nicht funktioniert hat man weiter oben ja auch im SELBSTVERSUCH erfahren müssen .
Also bitte :
1. Hier mit mir NUR über AQUAPOL reden .
2. Immer schön Roß und Reiter nennen - Leider hat auch wieder der Betreiber der www.AQUAPOL-UNZUFRIEDENE.at weder Impressum , noch Kontaktdaten , Namen etc auf seiner Seite . Das FORUM ist mit einem Beitrag und zwei Antworten , wobei ich mich des Eindruckes nicht erwehren kann , daß es sich beim dortigen Quanten Diletant und dem hiesigen Kalker um den gleichen Schreiber handelt , wirklich S E H R informativ !! :-))) Und dann tauchen , wie soll´s auch anders sein , immer wieder der ISAR Bautenschutz , unser Hochgeschätzter EXPERTE BROMM EDDI , und der sein Kumpel Fischer Konrad auf . Was diese beiden hier und z.B. in Fachwerk.de so von sich geben... also wenn´s keine anderen Experten auf diesem Gebiet gibt , die sich offen aüßern können .
Fühle mich aber geschmeichelt , das der Betreiber unsere (THN ) Seite besucht hat . Hat zwar keine Genehmigung , von dort herunter zu kopieren , aber bitte . Ich / Wir haben nichts zu verbergen . Zu dem Thema Begleitende Maßnahmen habe ich mich im letzten Artikel ja geäußert .
Erstaunlich finde ich aber die sehr hohe , und stetig steigende Zahl ÖFFENTLICHER Auftraggeber !! Auch ich kann mittlerweile einige Gemeindevertretungen , Wohnungsbaugenossenschaften und Banken zu unseren Kunden zählen - welch Skandal !!! Warum die wohl auf die (Ihnen sehr wohl bekannten) VOB Richtlinien pfeiffen und nicht WEITERHIN die ANNNERKANNTEN Methoden verwenden . Ich meine , die Sanieren ja alle nicht erst seit heute oder gestern , sondern haben ja offenbar jahrelang Erfahrungen mit diesen , von FACHFIRMEN ausgeführten ANNERKANNTEN Methoden . Warum , warum nur greifen die jetzt alle zu diesen verteufelten AQUAPOL- "Zauberkästchen" ??? Und warum telefonieren die , nachdem Sie so ein Ding ein Jahr hängen hatten mit Kollegen anderer Gemeinden , die dann wiederum bei mir anrufen , um ein AQUAPOL System zu bestellen ???
Fragen über Fragen
Muß zur Messe , FRÜHJAHRSAUSSTELLUNG in Kassel . Wer´s einrichten kann und in der Nähe ist ,ist herzlich eingeladen ( 10.- 18.03.2007 , Messehallen Kassel , Halle 2 Stand 250 ) ! !! Ein offener Plausch bei einer Tasse Kaffee mit anschließender Besichtigung eines unserer Objekte , die eigentlich nicht trocken sein dürften...
Vielleicht ist dann ja auch gerade eine Bürgermeisterchen da , den könne Sie dann ja mal fragen , wieso er auf VOB und annerkannte Methoden pfeifft !!!
Freue mich drauf
Holger Lange

Verfasser:
trockenleger
Zeit: 22.03.2007 19:37:43
0
593132
Dies ist kein Einzelfall: Ein Betroffener hat dies auch schon veröffentlicht.
.......Das Ergebnis war, dass er einen Prozess bevor er überhaupt stattgefunden hat - "gewonnen" hat.
Er erhielt sein Geld zurück.
Er musste "nur" ein Schriftstück unterschreiben - bei einer Androhung einer nicht unerheblichen Summe und er darf er dies nicht veröffentlichen. Mir ist das Schriftstück jedoch bekannt. Zur Zeit wird geprüft ob dies nicht Sittenwidrig ist.
Nun hat er mir folgende Meldung übersandt die ich Dir nicht vorenthalten möchte.
.
Hallo Eddi,
hier doch eine kuriose Meldung unseres AquaPolVertreters !!!!!!
Ich würde sagen : ...Zeilen die man sich merken und aufheben sollte - da wird Herr Mohorn aber nicht erfreut sein !
Herr (der Name liegt mir vor) , das ist so:
Wir hatten ein Gerät installiert, da hier im Haus feuchte Kellermauern sind. Kaum das das Gerät installiert war, konnte meine Frau nicht mehr so schlafen wie vorher. Das Wirkfeld baute einen Druck in ihrem Kopf auf, der sie sehr unruhig werden ließ. Ebenso verhielt es sich mit dem Hund, der ab dem Datum ebenfalls unruhig im Raum sich verhielt. Wir
hängten das Gerät an verschiedenen Orten auf, aber immer wieder war diese Reaktion. Dann nahm ich es komplett weg und verstaute es in der Garage. Nach einigen Tagen legten sich die Beschwerden. Ich installierte das Gerät dann ohne ihr Wissen im Keller. Eigentlich viel zu tief um ein starkes Wirkfeld aufbauen zu können, aber bereits nach 2
Tagen beschwerte sich meine Frau über die bekannten Symptome und wollte wissen, ob ich das Gerät wieder irgendwo aufgehängt hätte.
Mittlerweile ist das Gerät deinstalliert und meine Frau kann wieder schlafen udn hat auch diese innere Unruhe nicht mehr. Sehr sensible Menschen können das Wirkfeld wahrnehmen -meine Frau konnte es. Mit Hilfe eines Heilpraktikers haben wir die Wirkung bei meiner Frau kinesiologisch (Muskeltest) ausgetestet und er stellte ebenfalls fest,
dass sie negativ auf das Wirkfeld reagiert. Darum haben wir das Gerät nicht mehr.

Gruß...........
Unterzeichnet wurde dies von einem ehemaligen Aquapolvertreters!
Was kann man davon halten?


Verfasser:
Onkel Martin
Zeit: 22.03.2007 21:24:58
0
593234
Die "Raumenergie" , die bei der Fa Aquapol für die Trockenlegung benutzt wird ist
hinlänglich bekannt. Ich glaube, jeder Mensch kennt die Energie.
In der Psychologie nennt man dies die Macht den Unterbewußtseins.

Wenn Sie ein Problem haben oder ein Vorhaben starten, werden Sie ganz unbewußt, gerade so wie ein
starker Magnet, alle Informationen genau zu diesem Thema aufsaugen und bewerten.
Das hat wohl jeder schon mal erlebt.

Und so ist es auch hier. Sie haben feuchte Wände, Schimmel und damit ein Riesenproblem.
Sie informieren sich über diverse Möglichkeiten.
Neben dem Einsatz des Aquapolgerätes werden Sie, vielleicht unbewußt, eine ganze Reihe anderer
Maßnahmen starten. Und siehe da, die Wand wird trocken.

Also irgendwie ein Placebo Gerät, finde ich.

Verfasser:
Holger Lange
Zeit: 23.03.2007 20:39:21
0
593926
Onkel Martin hat den Nagel (fast) auf den Kopf getroffen : UND SIEHE DA ; DIE WAND WIRD TROCKEN !!!
Genau , das ist nämlich das erklärte und gewollt herbeigeführte Ziel von AQUAPOL . TROCKENE WÄNDE . Keine Abgesperrten , Abgedichteten , Sanierverputzten , NEIN - TROCKENEN WÄNDE . Das will der Hausbesitzer , das bekommt er von AQUAPOL . Weil wir uns IMMER das gesamte Haus ansehen , auch wenn der Kunde "da nur ein kleines Feuchteproblem in einer Ecke" hat . Und Ihm dann nicht nur mal eben die "kleine Ecke" SANIEREN oder TROCKENLEGEN und Ihm dafür einen Haufen Kohle abzocken . Und Ihm die restliche , klatschnasse Bude WISSENTLICH so lassen - wie viele Fachleute halt ...
Aktueller Wert der o.g. Frühjahrsausstellung Kassel : Annähernd 400 Interessenten , GUT 3/2 OPFER von ANNERKANNTEN TROCKENLEGUNGSMETHODEN ( Injektionen , Schneideverfahren , Aufgraben ... ) mit in der Spitze bis zu 40.000,- zum Fenster rausgeschmissenen Euronen - da sollte mal viel mehr drüber diskutiert werden , als immer wieder die ein oder zwei ollen Kamellen hervor zu holen . Der von Herrn "trockenleger" Eddi Bromm aus München zitierte Fall ist durchaus wahr ( was die Probleme der Frau betrifft ) , ist aber schon ein paar Jahre her . Kann man in diversesten Foren nachlesen , immer wieder der gleiche Text . Haben wir wirklich nicht mehr zu bieten , Herr Bromm ??? Und ist zudem absolut nachvollziehbar und zu erklären : hat man über Jahre und Jahrzehnte in einem , von geologischen Störungen belasteten Haus gewohnt und AQUAPOL dämpft diese nun zu fast 100% weg , kann es durchaus in den ersten Wochen zu regelrechten Entzugserscheinungen kommen . Wird der Kunde aber drüber aufgeklärt . Wie überhaupt , meine ( unsere -THN - Kunden ) umfassend informiert und aufgeklärt werden . Nicht der Auftrag um jeden Preis , sondern der abschließend zufriedene Kunde ist das Ziel . Und das ist seit nunmehr über 2 Jahren Fachberatertätigkeit für AQUAPOL zu 1 0 0 % erreicht ! ALLE Kunden sind zufrieden , denn sie erfahren selber sehr schnell den Erfolg / die Wirkung des Systems , und unsere Nachmessungen untermauern diesen positiven Trend : Ihr Haus stinkt nicht mehr , es wird TROCKEN !!!
AQUAPOL E R F Ü L L T die Forderung des Kunden nach einem TROCKENEN HAUS , es F Ü L L T nicht die Taschen der schneidenden und injizierenden Bromm´s und Co ...

Verfasser:
Wasserverdampfer
Zeit: 23.03.2007 21:38:58
0
593971
Na ja, dann sollte ja einem DVGW-Prüfsiegel nichts mehr im Wege stehen, oder?

Verfasser:
bibol
Zeit: 24.03.2007 11:55:46
0
594211
Information zur Elektro Osmose

Sie wollten doch schom immer mal einen Ausflug Zum Kloster Neresheim auf der Schwäbischen Alb
Hinter Aalen / Baden Württemberg machen.
Wunderschönes rennoviertes Kloster / Baltasa Neumann / wunderschöne Fresken und
gute Übernachtungsmöglichkeit mit
einer sehr guten Klosterküche.

Alles bestens. Nur,

An den Fundamenten / können Sie sehen was die Osmose tatsächlich leistet.

Nicht mal der katholische Glaube und die Gleichstromspannung verhinden die aufsteigende Durchfeuchtung.

Dies zur Info und Objektstudie ein Besuch wert.

MfG bibo

Verfasser:
Holger Lange
Zeit: 24.03.2007 12:14:28
0
594228
Ich gebe zu , habe die DVGW Seite nur kurz übwerflogen , aber kann erstmal keinen wirklichen Zusammenhang erkennen !!??!! Was soll ein DVGW Prüfsiegel AQUAPOL denn bestätigen ???

Für alle Befürworter der "Annerkannten" Methode der nachträglichen Horizontalbadichtung sei folgendes wärmstens ans Herz gelegt : BUNDESVERBAND FEUCHTE UND ALTBAUSANIERUNG E.V. :
http://bufas-ev.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=49&idart=46&m=&s=

Checkliste zur Erstellung eines Merkblattes... hab schon geschmunzelt !!!

Dann das PDF Dokument gedownloaded : Seite 13 ds PDF bzw. Seite 45 des Dokumentes :
Dieser Abschnitt soll aufzeigen.... fortlaufend .

Hab gebrüllt vor Lachen .

Da wirft man doch AQUAPOL immer vor das den Kunden zusätzliche ( BEGLEITENDE ) Maßnahmen auferlegt ( empfohlen ) werden : Sollte das etwa Sinn machen ? Sollten da Faktoren wie z.B. Salz bei Mauerfeuchte eine Rolle spielen , die man mitbeachten muss ?? Wenn "Trocknungsblockaden" und andere Feuchteursachen auszuschließen sind machen Feuchtemessungen Sinn ... ???

Hallo ??? Sind da vielleicht doch welche, die gerade Ihre Hausaufgaben machen ??? Pech Freunde , AQUAPOL hat die schon lange gemacht :

LEITLINIEN AQUAPOL :
Wir wollen und haben zufriedene Kunden weil :
1. Trockenlegung und Haltung mindestens 70 - 100 Jahre anhalten ( 20 Jahre Garantiert )
2. DIE VON UNS EMPFOHLENEN BEGLEITENDEN MA?NAHMEN ALLE ANDEREN DURCHFECHTUNGSURSACHEN AUSSCHLIESSEN
3. DIE VON UNS EMPFOHLENEN SANIERTECHNIKEN EINE LANGFRISTIGE DAUERLÖSUNG DARSTELLEN

PS : kann man mit Prüfsiegeln oder Gutachten eigentlich Mauern trockenlegen ???
Warum hat mich eigentlich immer noch keiner persönlich angesprochen , bzw mal von dem Angebot gebrauch gemacht mal ein paar Objekten anzusehen ??? Angst was zu lernen ??
Schönes Wochenende !!!

Verfasser:
freund77
Zeit: 24.03.2007 14:08:41
0
594292
Zitat bibol
An den Fundamenten / können Sie sehen was die Osmose tatsächlich leistet.

Nicht mal der katholische Glaube und die Gleichstromspannung verhinden die aufsteigende Durchfeuchtung.

Hallo, das würde mich doch sehr interessieren.Und zwar, ob nicht evtl eine Schadsalzbefrachtung vorliegt oder die Feuchtigkeit aus der Luft einkondensiertes Kondensat ist.
Und woraus die Mauern bestehen.
Wohne seit 2006 nicht mehr in Bawü, sonst würde ich evtl persönlich mal nachschauen :-D

Verfasser:
bibol
Zeit: 24.03.2007 14:39:03
0
594311

irgendwann ist eine Firma aus Baden Württemberg an die Küste umgezogen
und wie lautet das Märchen und alle waren froh


Das Kloster Neresheim kann ich Ihnen bestens empfehlen einschl. seiner Küche.

Die Mauern liegen direkt neben dem Klostereigenen Friedhof, ein schönes Plätzchen mit Aussicht.

MfG bibo

Verfasser:
Jens Danzig
Zeit: 24.03.2007 16:22:52
0
594375
Früher ist man mit Hexen und Zauberer anders umgegangen. Für "Fa Aquapol " sollte man sowas
wieder einführen.


Verfasser:
freund77
Zeit: 24.03.2007 19:05:17
0
594485
Das Märchen von der aufsteigenden Feuchte, hier ist esIch war zu dieser Zeit froh, da es mir viel Geld gespart hat
@bibo
Sie haben mich einmal gefragt, ob ich an der Küste wohne.Meine Adresse steht auf der Webseite, welche im Profil steht(vorher Villingen-Schwenningen)

http://www.inobasave.de/keller.html Die schreiben auch etwas über diese aufsteigende Feuchte
Das Kloster brauche ich eigentlich gar nicht anschauen, ich glaube Ihnen aufs Wort.

Verfasser:
bibol
Zeit: 25.03.2007 10:06:58
0
594728
Hallo Freund77

auch ich glaube Ihnen aufs Wort. Ich glabe auch an Wahrsager /Sterndeuter / Warzenbesprechung.
Rutengänger / an Backstein Physiker ebenso.

Ich glaube auch, dass wenn ich den Backstein ins Wasser lege kein Wasser aufsteigt. Nix Kapillare

oder die Isolation am Kühlschrank der Heizung am Haus völlig unnsinig ist.

Ich Glaube jetzt ist es besser ich gehe Kaffetrinken, auf so einen Schreck.

Na ja an Sigmund Freud glaube ich aber nur etwas

MfG bibo

Verfasser:
Holger Lange
Zeit: 25.03.2007 10:40:10
0
594744
@ bibol + freund77 : Das Elektro-Osmotische Systeme und AQUAPOL nix miteinander zu tun haben sollte mittlerweile bekannt sein , ODER !!??!!
Wenn ich die Ausführungen von Konrad Fischer und Inoba aufmerksam studiere sind wir , was die Beurteilung von Feuchteschäden und deren Ursachen betrifft , gar nicht soo weit voneinander entfernt .
Schlage daher vor demnächst mal ein "klassisches Feuchteobjekt" gemeinsam anzuschauen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten / zu vergleichen .
Denke das ist allemal Sinnvoller als ständig mittelaterlichen Hexenquatsch in den Bildschirm zu hacken , oder das hohle geht nicht , gibts nicht , hast du nicht gesehen .

Aktuelle Forenbeiträge
tricktracker schrieb: Die Definition Glanzruss hätt ich mal gern auf einem Foto gesehen. Schimmerts denn nur ein wenig wenns Licht drauf kommt...
HP02 schrieb: Wäremepumpe: Vor-Rücklauf liegt so zwischen 33 und 40 Grad, wobei die Spreizung typ. 2 Grad ist. Heist bei 33° Rücklauf...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Environmental & Energy Solutions
 
Hersteller von Tanks und Behältern aus
Kunststoff und Stahl
Website-Statistik

Aquapol - Mauerentfeuchtung, Erfahrungen damit ?
Verfasser:
heidemicha
Zeit: 14.09.2004 14:24:29
0
57951
Nachdem ich die Beiträge zum Thema "Aquapol" gelesen habe, bin ich keinen Schritt weiter gekommen.
Mir sprechen zu viele Leute in Rätseln!!!

Bei angeblich 29000 Referenzobjekten muss doch irgendjemand einen kennen der Erfahrungen mit dieser Art von Trockenlegung hat, zumal es die Firma seit 20 Jahren geben soll.
Was nutzen mir 50 Referenzadressen der Herstellerfirma deren Herkunft ich nicht kenne.
Nochmal: Wer kennt jemanden der ein Gerät gekauft hat und Erfahrungen damit gesammelt hat, positiv oder negativ ??

Am besten in meiner Nähe, um sich die Geschichte mal vor Ort anzusehen.

Raum DO, KS, PB, BI, HX

Für brauchbare Hinweise wäre ich euch dankbar.

Grüße
Heidemicha

Weiter zur
Seite 4