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06.06.2007 09:11:40 |
Hallo, stehe momentan vor der Entscheidung für eine Grauwassernutzungsanlage, die ich von der Sache her eigentlich für sehr sinnvoll halte! Kann jemand über Erfahrungen mit den Geräten berichten, denn außer den relativ hohen Anschaffungskosten sind mir derzeit keine wirklichen Gründe bekannt, die gegen eine solche Anlage sprechen! Bautechnisch ließe sich der Einbau ohne nennenswerten Mehraufwand gut realisieren und Außerdem kann in Verbindung mit einer Zisterne das Hauswasserwerk ( bis auf die Tauchpumpe ) eingespart werden! Freue mich auf Kommentare! Danke & Gruß Barthel |
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06.06.2007 10:09:52 |
Hallo Barthel, alles was ich hier schreibe würde eh wieder als Verkaufsargument ausgelegt, daher mein unverbindlicher Rat, lass Dir doch von beiden Anbietern einfach mal Referenzen nennen und spreche mit den Leuten direkt über Nutzunggrad, Wartungsaufwand usw.. Meist kann man sich die Anlagen dann auch im Einbauzustand mal anschauen - Pontos hat z.B. deutschlandweit über 800 Anlagen laufen. Wenn Du so wie so eine Zisterne bauen willst, gibt es noch einen Anbieter, der die Anlage in Kombination außer Haus betreibt - (www.greenlife.info) - hat aber glaube ich nichts auf der homepage gepostet. Das System der Reinigung entspricht dem von GEP - gleicher Entwickler - wobei das gereinigte Grauwasser dann in die Zisterne läuft - ist die Zisterne voll, wird kein Grauwasser mehr gereinigt. Wartung jedoch ähnlich wie bei GEP (da ja gleiches System - Membran) einmal im Jahr erforderlich. mfg Benno
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10.06.2007 17:56:20 |
@VetsBJ danke für den fairen Kommentar @barthel.. GrauwasserNutzung macht ökologischSinn, auch und vor allem mit Regenwasser, die WME 4 ist dafür vorgesehen, Wartung alle 1-2 Jahre nach heutiger Erfahrung wenn gewünscht mehr Info ... einfach e mail an info@gep.info Gruss W Dehoust GEP Umwelttechnik GmbH |
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18.07.2007 12:32:51 |
Hochschieb:-) -noch EIN Versuch ! Barthel
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23.07.2007 20:31:52 |
Hallo, ich betreibe eine Pontos-Anlage seit ca.3,5 Jahren und habe anfangs häufiger Probleme gehabt. Behälter waren undicht, Anlage verschlammt, Nachspeisung fehlerhaft,Druckregler der Pumpe defekt. Mittlerweile habe ich schon viele Stunden damit verbracht die Anlage zu reinigen, denn eines ist in der Beschreibung anscheinend falsch. Es wird davon gesprochen das die Anlage nicht verschlammt. In der Praxis zeigt sich bei mir ganz klar das vor allem in der ersten Stufe die Schaumstoffträger nach einer gewissen Zeit soviel Schmutz binden, daß sie nicht mehr im Wasser schweben sondern absacken und auf dem Rost liegen bleiben. Der Rest baut sich dann weiter darauf auf weil die Sedimente gar nicht mehr durchdringen können. Ich werde als "Bakterienträger"jetzt ein anderes Material probieren.Die Garantie ist sowieso erloschen. Als der Druckregler der Pumpe nach ca. 25 Monaten hin war hat es keine Kulanz gegeben.Habe dann einen höherwertigen auf die Pumpe montiert. Funktioniert gut.Generell finde ich das System i.O., man muß nur bereit sein das Gerät min. 1-2 mal im Jahr gründlich zu säubern.(unter starker Geruchsbelästigung) .Falls ein Urinal angeschlossen werden soll muß man wissen das der Spülvorgang etwas länger dauert weil der Druck nicht ausreicht.
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23.06.2009 08:53:27 |
Hallo auch wenn der Beitrag schon alt ist, doch noch ein Hinweis: Die von GEP hergstellten GWA sind bezüglich Schlammbildung tatsächlich wartungsarm; kein Verstopfen von irgendwelchen Trägerelementen.... klare Biologische Vorreinigung bei entsprechender Belüftung und dem Gebrauch angepasste Steuerung sorgen dafür Klares Betriebswasser und bei richriger Auslegung der Druckerhöhung auch kein Problem, mit Urinalen ( würde ja auch bei Regenwasser gelten) mehr unter www.gep.info Gruss Wolfgang Dehoust
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26.06.2012 15:56:57 |
Hallo, ich hoffe mal, dass dieser Beitrag nicht schon "tot" ist und schreibe daher noch einige von meinen Erfahrungen mit der Pontos Aquacycle Anlage, die wir Seit 2007 im Eisatz haben. Hier meine persönlichen Einschätzungen und Erfahrungen: Die Pontos Aquacycle Anlage: - lieferte leider häufig schlechtes, stinkendes Wasser (kippt immer wieder um), - reagiert sehr empfindlich auf Einleitung von festen Substanzen wie Farbe (auch kleinere Restmengen, die trotz aller Vorsicht daneben gehen) und scharfe Reinigungsmittel und Aquariumsabwässer und wer weiß was sonst noch alles?!) - hat recht viele bzw. zu viele Reparaturen hinter sich, (beide Luftpumpen erneuert, Belüfter, Pumpe Stufe 1 ...) - muss häufig gewartet werden, weil sie schneller verschlammt als angenommen. - muss regelmäßig kontrolliert werden (Kontrolle auf verstopfte Filter, Funktion der Luftpumpen und der Schlammabsaugung ...). Zählerstand Grauwasser und Zählerstand Frischwasser regelmäßig notieren - steht nicht ohne Grund in der Gebrauchsanleitung! - lohnt sich praktisch nur, wenn man die Wartungen und Reparaturen selber durchführt. (Sie verfügen dabei selbstverständlich über einen Hochdruckreiniger.) - kann (nach meiner persönlichen Auffassung) letztlich nicht wirtschaftlich und somit sinnvoll von Leuten betrieben werden, die keine "Schrauber" sind und/oder keine Lust haben, regelmäßig in den Keller abzusteigen um "mal eben" nachzuschauen was mit der Anlage mal wieder nicht stimmt. (Ach ja ... niemals verbindliche Zeitangaben machen, wann man vom Kontrollgang wieder zurück zu sein glaubt - man wird auf Dauer unglaubwürdig.) Fazit: Entweder man bestellt wegen jeder Störung und zu jeder Wartung eine Sanitärfirma, am Besten gleich jemanden von Pontos (die Arbeit sollten sie hinterher aber schon kontrollieren!): dann ist die Ersparnis durch die Anlage wahrscheinlich mehr als dahin. Oder man man opfert recht viel Zeit und Nerven um die Anlage selbst in Betrieb zu halten: dann gibt es tatsächlich eine gewisse finanzielle Ersparnis. Man täte aber schlecht daran, das ersparte Geld auf einen virtuellen Stundenlohn umrechnen (nein - die eigene Zeit sollte einem wirklich nicht viel Wert sein :( ) Dem Michael100 Beitrag kann ich mich nur wärmstens anschließen. Mich würde auch sehr interessieren, was er da ersatzweise als "Bakterienträger" verwendet. Wenn es Reaktionen auf meinen Beitrag gibt, würde ich auch auf nähere Details eingehen (z. B. Kosten-Nutzen-Rechung). Ich habe ein recht großes Erfahrungspotential, dass ich unmöglich in diesem Beitrag offenlegen kann. Ich bin also sehr an einem Erfahrungsaustausch interessiert und offen für jedes Gegenargument, selbst wenn mir einer schlüssig nachweißt, dass ich mich bisher nur "ungeschickt" angestellt habe und Pontos-Anlage bei "richtiger Bedienung" ganz prima läuft. Und was die andere Anlage (GEP) betrifft - ich kenne sie (zum Glück) nicht, würde sie aber gern gegen die Pontos-Anlage eintauschen. Noch lieber aber würde ich gar keine von beiden Anlagen haben - ist (nach bisheriger Erfahrung) leider so. Beste Grüße
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28.06.2012 11:31:08 |
Hallo Schade, dass so eine gute Sache wie GW Nutzung durch "schlechte" Technik leidet. Wir machen das Angebot, Sie von der Technik von Dehoust/GEP zu überzeugen: Schicken Sie uns Ihre Kontaktdaten an sellner@dehoust.de und wir schauen uns Ihre Anlage an Gruß Wolfgang Dehoust www.grauwassernutzung.de
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04.07.2012 14:15:14 |
Hallo nochmal, in meinem letzten Beitrag hab ich - zugegeben - meinen, über eine lange Zeit angestauten Frust abgelassen und einen Zustand beschrieben, der bis zu diesem Zeitpunkt tatsächlich existierte, und auch in der Tat allen Anlass zu großem Frust gegeben hat. Zwischenzeitlich hat sich - aufgrund meiner Internetbeiträge - hocherfreulicherweise HansGrohe (Pontos) bei mir gemeldet und mir eine Lösung für das Problem angeboten. So hat man mir mitgeteilt, dass es seit einiger Zeit ein Nachrüstkit gibt, mit dem die Anlage deutlich verbessert werden kann, so dass sie ohne häufige Wartung gutes Grauwasser liefert. Man hat mir dieses Nachrüstkit (im Wesentlichen andersartige Belüfter) sogar umgehend zugeschickt: sehr faire Geste, alle Achtung!! Ich werde die Teile dieser Tage einbauen und bin gespannt was dann passiert. Aber ich kann jetzt schon mutmaßen, dass die neuen Belüfter sowie die neue Art der Anbringung - nach meiner Einschätzung - das wesentlichste Problem der Anlage, nämlich die häufige und frühe Verschlammung mit großer Wahrscheinlichkeit lösen oder zumindest bedeutend verbessern werden. Ich bin also zwischenzeitlich wieder zuversichtlich geworden. Die Erfahrungen mit dem Nachrüstkit werde ich nach einiger Zeit wieder hier, bzw. in einem anderen, zwischenzeitlich von mir eröffneten Beitrag zum Thema Wasseraufbereitung veröffentlichen - wenns denn jemanden interessiert. Damit relativiert sich, wie gesagt, meine im vorherigen Beitrag formulierte negative Gesamtkritik, die ja auch "nur" auf meiner nicht repräsentativen Einzelerfahrung beruht. Es ist ja keineswegs ausgeschlossen, dass ganz viele Leute möglicherweise sogar sehr gute Erfahrungen mit GWP und Pontos gemacht haben - genaugenommen habe ich sogar auf mir-widersprechende Rückmeldungen gehofft! (und hoffe immer noch darauf) Vielen Dank an dieser Stelle auch an Herrn Dehoust, für das freundliche Angebot unsere Anlage mal anzuschauen! Ich möchte die Wasseraufbereitungsrechnik im Allgemeinen und die GWP-Anlage im Besonderen auch wirklich nicht in unqualifizierter Weise schlecht reden, zumal ich die GWP-Anlage, wie gesagt, auch gar nicht kenne. Meine allgemeinen Einschätzungen bzgl. der Kostenersparnis und Effizienz von Grauwasseranlagen bleiben aber dennoch richtig: Um so eine Anlage wirtschaftlich zu betreiben, muss sie unbedingt dauerhaft optimal und störungsfrei laufen, d. h. insbesondere: sie darf nur überschaubare Nebenkosten für Wartungen und Reparaturen produzieren! Alleine um den (quasi konstanten) Stromverbrauch zu kompensieren, muss so eine Anlage schon eine ganze Menge Grauwasser produzieren (bei uns 80 cbm). Man kann (und sollte unbedingt!) die Kostenersparnis einer Grauwasseranlage vor einer möglichen Anschaffung kalkulieren. Das ist wirklich ganz einfach, da die Kalkulationsformel nur ganz wenige Parameter hat: - Stromkosten (~23 Cent pro kwH) - Wasser- + Abwasserkosten (3,80 EUR in Frankfurt) - geschätzter Grauwasserverbrauch (20 - 40 cbm pro Familie) - geschätzte Grauwasserproduktion (70% - 90% des Grauwasserverbrauch). (Es gibt (Stoß-)zeiten, in denen Frischwasser nachgespeißt werden muss, weil temporär nicht genügend Grauwasser in den Tanks zur Verfügung steht. Grauwasserproduktion = Grauwasserverbrauch - Frischwassernachspeisung) - Wartungskosten (Erfahrung: 180 EUR, bei Beauftragung einer Fremdfirma, oder Eigenzeit) - Reparaturkosten (Materialkosten für z. B. Pumpen, Filter, Kleinteile zzgl. Arbeitskosten) Hier eine beispielhafte Bestcase Überschlagsberechung, aufbauend auf realen Erfahrungswerten. Verbrauch: - 280 cbm Grauwasser (von 8 Haushalten) - 300 EUR Stromkosten ( Luftpumpen ziehen fast permanent Strom) Berechnung: - 280 * 3,80 EUR = 1064 EUR (theoretische maximale Einsparung) - abzüglich 300 EUR Stromkosten - Wartung und Reparatur 0 EUR (nur mal angenommen) ----------------------------------------------------------------------------- = ca. 700 EUR Ersparnis für 8 Haushalte = 85 EUR pro Haushalt pro Jahr Die letzten 4 Parameter, insbesondere aber die Wartungs- und Reparaturkosten sind die unsichersten Parameter. Nichtsdestoweniger können sie bei falscher Annahme die gesamte Kosten-Nutzen-Rechung auf den Kopf stellen ... so, wie es bei uns der Fall gewesen ist. Beste Grüße
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19.01.2013 15:26:17 |
Hallo
Habe auch eine Pontos AquaCycle900 Mich würde auch interesieren welcher Träger noch geeignet ist. Meine Anlage habe ich reichlich studiert, aber noch nicht alles erforscht. Z.B. habe ich immer Druckabfall, Leitungen wurden alle neu abgedichtet. Wascheinlich ist es der Druckregler. Ich reinige die Anlage 3x im Jahr, aber die Träger liegen schon nach 8 bis10 Wochen auf den Grund.
Meine Anlage reinigt nicht die 600 Lieter am Tag,sondern höchstens 150Lieter. Wir sind ein 4Personen Haushalt und Ich muss die Anlage jeden Tag nachfüllen. Wenn ich könnte würde ich sie Raus schmeißen.
Warum werden nicht alle Besitzer einer Pontos AquaCycle 900 ein Nachrüstkit angeboten.
Man hat das Gefühl das man erst in Web.meckern muss um Hilfe zu bekommen. Wir habe auch die Anlage gekauft weil wir der Meinung sind ,das Pontos Anlagen gut sind.
Das zweite Problem ist das ein Monteur nicht in meiner nähe ist,sondern ich immer erst 50€ Anfahrtkosten bezahlen muss.
Mit freundlichen Gruß
Stefan Wolter
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19.01.2013 15:27:52 |
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20.01.2013 13:31:26 |
Zitat von Stefan Wolter  Hallo
Habe auch eine Pontos AquaCycle900 Mich würde auch interesieren welcher Träger noch geeignet ist. Meine Anlage habe ich reichlich studiert, aber noch nicht alles erforscht. Z.B. habe ich immer Druckabfall, Leitungen wurden alle neu[...] Was meinst Du mit Druckabfall? Schaltet sich die Förderpumpe auch dann ein, wenn kein Wasser gezapft wird? Hast Du die Rückspülanlage bei Deinen Wartungen auch immer gründlich inspiziert und gereinigt? Bei uns waren die Rückspülfilter verstopft, so dass das Abwasser zum größten Teil in den Überlauf floss, die Produktion daher nicht annähernd ausreichte und die automatische Frischwasser-Nachspeisung permanennt anlief. Dieser Zustand des versteckten Wasserverlustes über den Überlauf hielt über viele viele Monate an und wurde auch bei den regelmäßigen Wartungen von einer Sanitärfirma! nicht erkannt und nicht abgestellt. Erst als ich die Wartung selbst übernommen hatte und eine Wasseruhr für den Frischwasserverbrauch einbauen habe lassen, wurde deutlich, dass die Anlage zu 9/10teln Frischwasser zog, was nicht sein konnte. Darauf habe ich die Rückspülfilter (die AQ 1500 hat zwei) (offenbar zum ersten Mal) richtig gereinigt, sprich, die vorhandene versteckte Verstopfung gelöst. Danach sprudelte das Wasser nur so raus. Nebenbei habe ich die Rückspüldüsen ein wenig modifiziert, so dass sie den Filter jetzt bedeutend besser rückspülen. Aufgrund des durch die Reparatur deutlich erhöhten Wasserdurchsatzes wurde die Qualität des Brauchwassers jedoch deutlich schlechter und es zeichnete sich eine zweites Problem, nämlich das, der sich immer wieder verstopfenden Belüfter ab. (Die AC1500 ist jedoch anfälliger als die AC900, weil sie zwei Belüfter in der ersten Kammer hat, die von einer Luftpumpe im Parallelbetrieb versorgt werden: Der Luftstrom sucht sich den Weg des geringsten Widerstands ...) Nachdem auch die Belüftungsanlage (wie beschrieben) modifiziert wurde (Sternbelüfter), war die Wasserproduktion schließlich ok und das Wasser stank seitdem ncht mehr. Vorher kippte hin und wieder das Wasser wegen der zu geringen Sauerstoffzufuhr um und stank mitunter sogar sehr stark. Immer noch nicht ok ist die zu starke Verschlammung in der letzten Kammer. Es lagert sich dort mit der Zeit zu viel Schlamm am Boden ab. Wenn der Behälter fast leer läuft und das Wasser der Nachspeisung nachschießt wird der abgelagerte Schlamm aufgewirbelt und es kommt eine braune Brühe aus der Toilettenspülung raus. Dadurch ist aber eine Nutzung des Brauchwassers für die Waschmaschine definitiv nicht möglich! Ich bin nach vielem Hin und Her immer noch nicht am Ende mit der ("Optimierung" der) Anlage. Immerhin bekomme ich Unterstützung von engagierten Pontos-Technikern.
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21.01.2013 18:49:43 |
Zitat von majustin  Zitat von Stefan Wolter  [...] Was meinst Du mit Druckabfall? Schaltet sich die Förderpumpe auch dann ein, wenn kein Wasser gezapft wird? Hast Du die Rückspülanlage bei Deinen Wartungen auch immer gründlich inspiziert und gereinigt? Bei uns waren die Rückspülfilter verstopft, so dass das Abwasser zum[...] Hallo majustin Also wenn ich morgens die 3 Kammer mit frisch Wasser auffülle und sie abens leer ist läuft die Pumpe an,geht aus und läuft wieder an. wenn die Pumpe aus geht,fängt die Frischwasser nachspeisung an und die Anlage hat kein Druck. Wenn ich den roten Punkt an der Pumpe drücke springt die Pumpe an und es ist Druck da. Einmal Toilette betätigen und die Anlage hat keinen Druck mehr. Erst wenn ich die 3 Kammer auffülle hält sie den Druck. Also wenn der Wasserstand unter einer gewissen Höhe kommt ist der Druck weg. Die Rückspüleinheit Reinige ich immer mit. Meine 1 und 2 Kammer ist immer Voll nur die 3Kammer nicht. Habe über 5 Tage die Anlage beobachtet und die 3Kammer wird nicht voll,obwoll die 1-2Kammer immer voll sind. Bitte um Hilfe. Mfg Stefan Wolter
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21.01.2013 21:50:34 |
Da stimmt was nicht. Wenn die ersten zwei Kammern abends voll sind, müssten sie am nächsten Morgen deutlich weniger voll sein und die dritte Kammer müsste statt dessen ziemlich voll sein. In der Nachtzeit müsste die Anlage 2 - 3 Reinigungs-Zyklen vollendet haben: - 2 Stunden belüften (mit kurzen Pausen zwischedurch) - 20 Minuten Absetzzeit - 20 Minuten Behälter 2 nach Behälter 3 pumpen - 20 Minuten Behälter 1 nach Behälter 2 pumpen Wenn die dritte Kammer morgens leer ist, funktioniert die Pumpe im Behälter 2 möglicherweise nicht. Man kann alle Pumpen und Ventile einzeln im manuellen Modus "von Hand" einschalten, also auch die Umwälzpumpe von Kammer 2 nach Kammer 3. Probier mal aus, ob die Umwälzpumpe funktioniert. Sie könnte verstopft oder defekt sein. Oder der Schlauch hat sich von der Pumpe abgedreht: dazu Pumpe mal am Schlauch herausziehen und nachschauen. Siehe hierzu die Betriebsanleitung. Darin ist alles genau beschrieben. Die Haupt-Förderpumpe, die das fertige Grauwasser in die Grauwasserleitung pumpt, springt immer recht unmittelbar bei Wasser-Entnahme an und läuft noch wenige Sekunden nach Entnahmestopp nach. Es ist dabei ganz egal, wie voll oder leer der letzte Behälter ist. Sinkt der Wasserpegel im dritten Behälter unter ein Mindesniveau, dann springt automatisch die Nachspeisung für eine gewisse (fest eingestellte) Zeit an und geht dann wieder aus. Möglicherweise funktioniert bei dir der Pumpen-Schalter nicht, der auf Druckabfall reagiert und die Pumpe bei Entnahme einschaltet. Versuche mal auch die Druckpumpe per manuellem Menü direkt anzuwerfen, Du musst dabei dabei jedoch die Rückspülventile (per Menü) öffnen, damit der Druck abfällt und die Pumpe was zu fördern hat. Sie geht nämlich aus, wenn der Solldruck hergestellt ist. Wenn die Rückspülventile geöffnet sind und die Druckpumpe angeschaltet sind, spritzt das Wasser aus den Rückspüldüsen in die Filter ein - das ist die Filter-Rückspülung (Reinigung). Hast Du eine Wasseruhr im Frischwasser-Strang und auch eine für das Grauwasser? Die Differenz zwischen beiden Uhren ist die Grauwasserproduktion. Wie gut funktioniert bei Dir die Belüftung, sprudelt das Wasser richtig ordentlich in den Behälter 1 + 2, oder blubberts da nur so ein bisschen?
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22.01.2013 17:40:42 |
Hallo majustin Die Pumpe im 1+2 Behälter ist i.o. Ich kann in Manuel das Wasser aus 2 in 3 pumpen. Versuche mal auch die Druckpumpe per manuellem Menü direkt anzuwerfen, Du musst dabei dabei jedoch die Rückspülventile (per Menü) öffnen, damit der Druck abfällt und die Pumpe was zu fördern hat. Sie geht nämlich aus, wenn der Solldruck hergestellt ist. Wenn die Rückspülventile geöffnet sind und die Druckpumpe angeschaltet sind, spritzt das Wasser aus den Rückspüldüsen in die Filter ein - das ist die Filter-Rückspülung (Reinigung). Habe ich überprüft:es spritzt kurz und dann ist der Druck weg. Muss die Pumpe in manuel Betrieb nicht anspringen. Rückspülventil ist dicht Filter ist sauber Wenn ich die Anlage wieder in Automatik stelle hat die Pumpe keinen Druck. Mfg Stefan
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22.01.2013 20:21:19 |
Im manuellen Betrieb musst Du die Pumpe von Hand einschalten, da gibt es keine Automatik. Also: Handbetrieb -> Filterrücksp. ein, Pumpe_Druck ein. Dann muss die Druckpumpe angehen und die Rückspülung spritzen solange bis Du die Rückspülung wieder ausschaltest. Die Druckpumpe geht mit einen Nachlauf dann auch automatisch aus, Du kannst sie aber auch manuell ausschalten. Achte darauf dass der Behälter 3 dabei nicht leerläuft. Du könntest dazu Ventil_TW_nach auch manuell einschalten - die Nachspeisung springt dann an. Versuch das mal ...
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22.01.2013 22:00:12 |
Wenn also die Druckpumpe im oben genannten Testbetrieb durchläuft und nicht zwischendurch unvermittelt ausgeht, dann ist wahrscheinlich der Druckabfall-Schalter, der die Druckpumpe automatisch einschaltet, sobald der Druck unter einen Mindestwert fällt, defekt. Dass Kammer 3 selten ganz voll wird, ist normal. Die Produktion dauert eben seine Zeit und außerdem wird ja auch Grauwasser ständig entnommen. Wenn Kammer 3 über Nacht voller geworden (bis zur Hälfte etwa) ist, dann ist das ein Indiz dafür, dass Grauwasser tatsächlich produziert und umgefüllt wird. Beim Umpumpen von Behälter 2 nach Behälter 3 bleibt ca. 1/4tel Wasser zurück, so dass Behälter 3 mehr als 2 Zyklen braucht um voll aufgefüllt zu werden. Wenn also Pumpe_Stufe1 und Pumpe_Stufe2 funktionieren wie Du schreibst, dann hast Du wahrscheinlich nur ein Problem mit dem Druckschalter. Bist Du mit der Qualität des Grauwassers ansosten zufrieden?
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23.01.2013 15:58:54 |
Hallo majustin Also meine Druckpumpe läuft an ,aber nicht durch. Dann ist der Druckschalter defekt. Das ist das Teil auf der Pumpe ,oder nWo sitzt der Druckschalter? Wie teuer ist sowas. Das Grauwasser ist i.o. Ich fülle jeden Tag etwa 1/4 Frischwasser nach. Nur wenn ich in verzug gerate mit der reinigung richt es etwas. Mfg Stefan
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23.01.2013 16:42:23 |
Ich hab den Druckschalter noch nicht wechseln müssen (zum Glück). Nachdem nun der Fehler eingegrenzt ist, würde ich mich jetzt direkt an Hansgrohe wenden: Anrufen, Experten für Pontos anfragen, Problem schildern und Tipps erfragen, Bestellung aufgeben. Was mich jedoch irritiert ist, dass Du schreibst, Du füllst die Anlage nach?? Das machst Du wohl nur, um mehr Druck aufzubauen?, es gibt ja schließlich die automatische Nachspeisung. Dann wäre mir noch nicht klar, ob die Anlage Grauwasser produziert, der 3 Behälter ist ja dauernd leer. Du brauchst letztendlich eine Wasseruhr für das Frischwasser und eine für das Grauwasser. Nur durch diese Kontrolle kannst Du sofort sehen, ob, bzw. wie effektiv die Anlage Grauwasser produziert. Aber nochmal zur Sicherheit: Du hast also im manuellen Betrieb die Rückspülung UND die Druckpupme eingeschaltet. Dennoch ist die Druckpupe ausgegangen. Richtig? Ich frage mich dann warum Dein Zulauf-Filter sauber ist, denn ohne funktionierende Rückspülung müsste dier Filter sehr schnell schmutzig und zugesetzt sein. Leuchte doch mal mit einer kleinere Taschenlampe von außen gegen den Filterkasten (Lampe an den Kasten andrücken, nicht den Kasten anleuchten). Leuchtet der Filterkasten weiß auf oder siehst Du dunkle Stellen? (Röntgenblick;)
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23.01.2013 17:16:41 |
Hallo majustin Mein Filter ist sauber. Kammer 1 und 2 sind fast immer voll. Wenn ich in Kammer 3 Frischwasser mauffülle, fülle ich von Kammer2 per Handbetrieb auch nach. Das Problem ist der Druck abfall , wenn die Anlage zu geringen Wasserstand in Kammer3 hat. Habe auch schon dran gedacht das die Pumpe Luft saugt. Aber wie? Mfg Stefan
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24.01.2013 13:53:54 |
Hallo Stefan Ich bin vom Service-Team der Hansgrohe SE und habe deine Frage hier gefunden. Die Hilfestellung die dir majustin gegeben hat stimmt 100%, wenn du dich telefonisch bei uns meldest 07836511282 können wir alles mal durch gehen, ich vermute auch dass die Pumpe in der Kammer 2 nicht arbeitet, oder ein Luftpolster im Schlauch hat, so dass sie kein Wasser fördern kann. Du kannst natürlich auch, da alles Serienprodukte sind deinen Fachhandwerker zu Rate ziehen. Viele Grüße Günther Hansgrohe-Service
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17.09.2013 15:35:14 |
Hallo an alle, nein, unzufrieden sind wir mit der Aquacycle 900 eigentlich nicht. Die Anlage läuft bei uns seit 2003, damals noch unter Permatrade gekauft. Irgendwann kam mal jemand von Pontos und wechselte die Platine. Naja, manchmal schupperts ein bißchen (immer wenn Badewasser abgelassen wurde), aber nicht so schlimm. Wir haben bei uns keinen Keller, weswegen die Maschine im Hauswirtschaftsraum steht. Das Fenster steht immer offen und wenns müffelt machen wir die Türe zu. OK, ich stehe 3-4 mal im Jahr auf der Leiter und spüle die Tanks aus, wirble das Trägermaterial durch und prüfe die Schlauchklemmen auf festen Sitz. Immer mit Gasmaske, Stirnlampe und Handschuhen. Die größten Herausforderungen waren mal das Magnetventil der TW-Einspeisung, die nicht funktionierenden Pumpen (Schlamm2 und Druck - wurden von einem Nachbarn ( Klempner) gerichtet) und verstopfte Tauchpumpen (Anruf bei Pontos: "Das sind Haare, da stülpen sie einen Damenstrumpf darüber!"). Auf jeden Fall stimmt "wartungsfrei" wie im Permatrade-Prospekt steht schon mal nicht. Auch haben wir das Gefühl, das das Trägermaterial total vollgesogen ist und viel zu schwer. Die Luftpumpen schaffen eine Verwirbelung kaum noch. Bis jetzt haben wir noch keine Alternative gefunden und einer meiner Vorredner wird leider nicht konkret. Die Anlage läuft jetzt fast 10 Jahre, viel Ärger hatten wir mit ihr nicht. Geld haben wir auf jeden Fall eingespart. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich immer ein waches Auge auf das Maschinchen habe. Inzwischen habe ich ein Gespür für das Ding entwickelt, rein sensorisch meine ich. Manchmal klingt sie komisch oder es schnuppert, da springe ich sofort auf und sehe nach. Keine Ahnung wie lange die noch macht, aber bezahlt gemacht hat sie sich auf alle Fälle. ES WÄRE WIRKLICH SCHÖN, WENN SICH MAL EINER VON PONTOS BEI UNS MELDET UND UNS DIESES UPGRADE ANBIETEN WÜRDE !!! Oder Trägermaterial, oder, oder, oder! MfG Andreas
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| | Zeit:
17.09.2013 16:42:11 |
@Andreas Gerhard Sind die Damenstrümpfe denn über die Tauchpumpen Übergestülpt worden? Setzt sich viel Schlamm am letzten Behhälter ab? Wenn die Luftpumpen nicht mehr ordentlich sprudeln, ist die erzeugte Grauwasserqualität schlecht. Dass die Luftpumpen nicht mehr so gut sprudeln liegt (nach meiner Erfahrung) am viel höheren spezifischen Gewicht des Schmutzwassers im Tank, dass mit vielen Schwebeteilchen (aufgewirbelter Klärschlamm) versetzt ist. Das Wasser ist aber so schmutzig, weil der Klärschlamm von den Schlammpumpen nicht ordentlich abgepumpt wird. Wie auch, wenn sich zuerst das Trägermaterial absetzt und dann der Schlamm oben drauf - abgepumpt wird aber unter dem Trägermaterial. Wir haben keine Damenstrümpfe über die Tauchpumpen gestülpt, daher landet der Schlamm letztlich im Grauwasserbehälter und deutlich sichtbar in den Toilettenspülungen, was auch ungünstig ist (schlechte Grauwasserqualität). Bei einer Feinfilterung an der Pumpe (Damenstrumpf) verbleibt der Schlamm aber in den Behältern der Stufe 1 und Stufe 2 und kann praktisch gar nicht abgeführt werden, wenn das Trägermaterial nicht am Ende eines Batchlaufs in der Absetzphase aufschwimmt und statt dessen vor dem Schlamm absinkt oder überhaupt nicht absinkt in der Absetzzeit (20 Minuten). Daher muss man das Trägermaterial bei jeder Wartung entnehmen (mit einem Netz im Sprudelbetrieb einfangen), gut ausquetschen und säubern, in der Hoffnung, dass diese Schaumstoffwürfel dann wieder aufschwimmen. Bedeutet aber noch mehr Wartungsaufwand! Abgesehen davon empfiehlt sich dringend der Einsatz eines Kärchers zur gründlichen Reinigung der Behälter und der Rückspülfilter.
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17.09.2013 18:27:31 |
@majustin Ja, die Damenstrümpfe haben wir komplett über die Pumpen gestülpt. Hab die letztens mal abgemacht (waren als solche nicht mehr zu erkennen). In Tank 3 ist bisher überhaupt noch keine Schlammablagerung zu erkennen, der Tank 3 ist mit Abstand der sauberste von allen und bedurfte bisher auch noch keiner Reinigung. Der Tipp mit den "Würfeln rausfischen" ist nicht schlecht, müßte ich das nächste mal probieren. Problem ist die niedrige Decke über der Maschine. Kärcher hab ich nicht, ein Gartenschlauch tuts auch, wenn man vorne zudrückt. AG
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| | Zeit:
17.09.2013 21:31:24 |
Zitat von Andreas Gerhardt  Ja, die Damenstrümpfe haben wir komplett über die Pumpen gestülpt. Hab die letztens mal abgemacht (waren als solche nicht mehr zu erkennen). In Tank 3 ist bisher überhaupt noch keine Schlammablagerung zu erkennen, der Tank 3 ist mit Abstand der sauberste von allen und bedurfte bisher auch noch keiner Reinigung. Tank 3 ist also sauber und die Damenstrümpfe sind kaum noch zu erkennen? Bist Du sicher, dass überhaupt noch Wasser umgepumpt wird von Tank 1 nach Tank 2 und von Tank 2 nach Tank 3? Wie sollte das gehen, wenn die Filter zu sind? Ich würde Dir dringend raten das zu prüfen. Hast Du eine Zähluhr für das Frischwasser und wie oft springt die Trinkwasser-Nachspeisung an? Bei 'richtigem' Betrieb springt die TW-Nachspeisung so gut wie nie an, das kann ich Dir aus Erfahrung sagen. Je öfter die TW-Nachspeisung jedoch anspringt, desto besser ist die Grauwasserqualität - logisch, es ist dann ja auch mehr Trinkwasser als Grauwasser. Wenn das Grauwasser eine zu gute Qualität hat, dann liegt leider der Verdacht nahe, dass die Anlage nicht richtig arbeitet. Ebenso, wie wenn das Grauwasser zu schlecht ist, dann arbeitet entweder eine Schlammpumpe nicht richtig oder ein Belüfter ist ausgefallen. Die Idee mit den Damenstrümpfen hatte ich übrigens auch schon, nur kann das aus meiner Sicht nicht dauerhaft funktionieren, weil sich der Stoff schon bald zusetzt und er wird ja auch nicht rückgespült bzw. freigespült. Im Gegensatz zum Grobfilter zwischen Abwasser und Tank 1. Wenn der mal paar Tage nicht rückgespült wird, ist er dicht und das Abwasser fließt klammheimlich direkt in den Überlauf. Auch wenn der Rundfilter ca. 2 cm hoch zugesetzt ist, fließt das Grauwasser nicht in Tank 1 sondern in den Überlauf. Es ist daher wichtig bei jeder Wartung den Filter ordentlich sauberzumachen. Wie gesagt, ich leuchte da mit dem Hochdruckreiniger ordentlich rein, mit einem Wasserstrahl geht es nicht annähernd so gut. Auch die Schlammpumpen waren bei uns übrigens schon ein paar verstopft. Dann muss man den Schlauch von der betreffenden Schlammpumpe aus dem Abeasseranschluss herausziehen, und mit einem da eingesteckten Wasserschlauch rückwärts freipusten. Noch eine Frage: Wie sind denn die Wasserstände in den Tanks?
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