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Datenschutzhinweise

kupferrohre
Verfasser:
nobody
Zeit: 02.05.2004 15:57:04
0
62246
hallo

was ist eigentlich von kupferrohren (trinkwasserleitungen)
zu halten??
oder sind verzinkte Rohre vorzuziehen?

und wie ist das bei den heizungsrohren? kupferrohre ??
was ist in beiden fällen zu empfehlen

MFG

nobody

Verfasser:
Gregor Weyrich
Zeit: 03.05.2004 10:49:09
0
62247
Ich würde bei Trinkwasserleitungen immer zur Edelstahl greifen; weder Kupfer noch Kunststoff und schon gar nicht zu verzinkten Rohren.

Verfasser:
me.Heizer
Zeit: 03.05.2004 11:02:54
0
62248
Im Moment ist für mich die Frage, was nutzt es wenn ich mit einem Systemvorschlag aufwarte und keiner in der Gegend hat das Material zur Verfügung.


Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach pH-Wert und TOC-Wert.
Sollte pH über 7,4 liegen darf Kupfer verwendet werden, liegt pH zwischen 7,0 und 7,39 muß TOC kleiner als 1,5mgr/L betragen.
Nur wenn pH kleiner 7,0 darf kein Kupfer eingestzt werden.
Sie können natürlich auch Ihren Installateur testen, leider kennen die wenigsten diese wichtigen Werte des betreffenden Versorgungsgebietes. (Danke me. Ahrendt Experte im Forum)


Die ganz üblen Nachreden bei allen Systemen können Sie wahrscheinlich unter "Verkaufsgetrommel"abbuchen. Jeder Werkstoff hat seine spezifischen Vor- und Nachteile. Den ultimativen Werkstoff gibt es nicht oder er wäre nicht bezahlbar.

Natürlich lobt jeder Hersteller sein System, die Frage ist, ob Sie einen Verarbeiter in Ihrer Nähe haben und ob der Vorteil bei Ihnen zum Tragen kommt.

Jeder Werkstoff hat seine eigenen Besonderheiten, die bei der Verarbeitung beachtet werden müssen.
Die Rohrleitungen müssen so verlegt werden, dass die auftretenden Belastungen schadlos aufgenommen werden konnen oder über entsprechende Maßnahmen wie Biegeschenkel und Dämmpolster im für das Rohr und die Verbindung unschädlichen Bereich zu halten. Nachdem diese Forderungen für alle Rohrsysteme (auch für Kupfer, Edelstahl etc) gelten, können Sie davon ausgehen, dass das Know-How überall vorhanden sein sollte.

Jede Anlage steht und fällt mit einer sauberen Planung der Anlage, vernünftiger Materialauswahl, die die ortlichen Gegebenheiten und Anforderungen berücksichtigt und einer guten Verarbeitung des gewählten Materials.

Die Suche nach dem passenden Fachmann, egal ob Achitekt, Fachplaner oder Handwerker ist die eigentliche Schwierigkeit oder auch Kunst beim Bauen. Beim Rest hilft eigentlich immer der gesunde Menschenverstand und Informationen gibt es sowieso mehr als genug, hier besteht eh das Problem die Spreu vom Weizen zu trennen.





Verfasser:
stephan
Zeit: 03.05.2004 19:54:56
0
62249
Der Vorredner hat eigentlich schon alles gesagt - und aus meiner Sicht vollkommen Korrekt geantwortet. Was noch zu sagen wäre, wäre, dass Edelstahl etwas teurer kommt als Kupfer und dass es bei Edelstahl auch noch Unterschiede in der Qualität gibt. Ich möchte nichgt für ein bestimmtes Produkt Werbung machen, aber achten Stei auf die Säurebeständigkeit und Zulassung des Rohres. Wenn Sie sehr kalkhaltiges Wasser haben, können Sie gute Edelstahlleitungen mit Zitronensäure spülen, (das geht bei Kupfer nicht). Preislich: Angebote
Edelstahlwasserleitungen
Gruss Stephan

Verfasser:
Erik
Zeit: 03.05.2004 21:09:14
0
62250
me.Heizer hat eigentlich wirklich alles schon gesagt, ich sollte mir fast den Text kopieren...

@Gregor Weyrich
Verzinkte Leitungen waren mal der Standard überhaupt und eigentlich haben sich die verzinkten Leitungen auch bewährt.
Das Problem der Verkalkung ist auch nur regional und durch eine sinnvolle Wasseraufbereitung in den Griff zu bekommen.
Wenn dann mal eine Leitung nach 30- 50 Jahren kaputt geht --> ja und ???
Vermutlich hat die Edelstahlleitung schon vorher das zeitliche gesegnet, also nicht der Edelstahl an sich, sonder der O- Ring vom Preßfitting.

Leider geht die "Kunst" verzinkte Leitungen zu verarbeiten immer mehr verloren, aus Kosten und Zeitgründen und viele Lehrlinge sind beim Anblick einer richtigen Schneidkluppe richtig leer.
Es soll mal Zeiten gegeben haben, da hat man sogar die Gewindelänge berechnet und das Gewinde 3- 4x geschnitten, nix REMS.
Da durfte zum Schluß kein fitzelchen Hanf rausgucken - sonst Haue vone Meister! Und das waren und sind Bauten für die Ewigkeit. Stuttgart z.B. hat einen Altbestand an Häusern mit verzinkten Leitungen..., da will ich noch jemanden hören, der sagt, das verzinkt nichts ist. Die Leitungen sind zum Teil 50 Jahre alt und immernoch dicht!

Gruß Erik

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 03.05.2004 21:58:35
0
62251
@Erik,

zu der Zeit gabs auch mal die Z-Maßmontagemethode...

ich glaube nicht das heute noch all zu viele Leute wissen, wie das geht oder das sie auch noch damit arbeiten...im Zeitalter von Gartenschlauchinstallationen und Ritsch-Ratsch-Klick-Montage braucht mans *angeblich* auch nicht mehr...lieber 5 mal abgeschnitten und immer noch zu kurz ;-))

Böse Zungen behaupten sogar, es gäbe wieder *Kilometergeld* auf den Baustellen....

Gruß
Achim Kaiser

Verfasser:
Sukram
Zeit: 03.05.2004 22:04:57
0
62252
Ich dachte schon, ich sei altmodisch, als ich mich über mäandernde Leitungsverlegung mokiert hatte ...

Ihr wisst ja:
Der Deutsche Mensch liebt rechte Winkel ;-)

Deshalb musste das Zeuch auch unter Gipskartong. und wenn's im Keller ist...

Verfasser:
me. S. Hohwiller
Zeit: 03.05.2004 22:12:36
0
62253
Ist ja schon fast alles gesagt!

@Erik: Ja, Ja, die guten alten Zeiten, als es noch den "körperlichen Verweiß" gab! :O)

Bevor ich mit der neuen Bosch Durchbrüche in die Beton-Decke stemmen durfte, mußte ich meinem Chef erstmal einen mit Hammer und Meisel stemmen. "Danach weist du wie man`s richtig macht!"
Mit dem "Löcher- Bohren" für die Schellen war`s ähnlich: Hammer und Meisel wie vor 100 Jahren.

So blöd es sich anhört: hat mir viel gebracht!
Die heutigen Lehrlinge (und so mancher Geselle) sollten das auch so lernen, dann hätte man weniger Bruch bei den Maschienen.

Damals waren an einer Hand- Gluppe die Gewindeschneidbacken einzustellen, und wehe man machte das schnell, schnell, dann gab`s hinter die Ohren.

Gute alte Zeit! :O)

Zu den Rohrleitungsmaterialien zurück: Das beste Material gibt`s eigentlich nicht. Verzinkt ist out, da lohnintensiv und rostet (@Erik: heute schneller als vor 50 Jahren, denn da hatte man eine andere Wasserqualität!), Kupfer und Edelstahl darf man nicht überall verwenden, je nach Wasserqualität. Z.B.: In Bad Dürkheim (hier arbeite ich) wird von Herstellern vom Edelstahl abgeraten (leider nur hinter vorgehaltener Hand) eine richtige Wasseranalyse bekommt man hier erst gar nicht, selbst durch mehrmaliges nachfragen: "das ändert sich ja jeden Tag!"

Mit reinen Kunststoffleitungen haben wir auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Rohrbrüche durch Materialermüdung oder Durchhänger bei der Warmwasserleitung.

Mit Mehrschichtverbundrohren haben wir bisher die beste Erfahrung, da zwar teurer (wenn man einen guten Hersteller nimmt, bei uns Mepla von Geberit) aber schneller montiert, keine Korrosion, verbesserte Stabilität und weniger Längenänderung bei Temperaturunterschieden der Leitungen als bei reinen PE- Rohren, etc. Billiganbieter verschwinden vom Markt und nachher bekommt man keine Teile mehr um einen Rohrbruch zu beheben, oder Schlimmeres.

Bei allen Leitungsarten und Materialien kommt es aber am meisten auf eine fachlich richtige und saubere Verarbeitung an.
Bei Neubauten nehmen die Rohrbrüche an Warmwasser- und Zirkulationsleitungen in den ersten 5 Jahren sehr stark zu.
"Zeit ist Geld, und viel Geld bekommt man vom Bauherren heute nicht mehr! Also bleibt auch nicht viel Zeit für saubere Arbeit!"
Die Rohrbrüche kommen von den Graden an den Rohrenden, die durch das abschneiden mit einem Rohrabschneider entstehen. Es wird aus faulheit oder wegen Zeitmangel nicht mehr entgradet. Die Z- Pumpen sind so stark, das an diesen Graden verwirbelungen entstehen, welche Kavitation zur Folge hat. Egal ob gelötet oder verpresst, kutz nach der Verbindung entsteht eine Undichte durch Kavitation.

Auch "goldene" Rohre kann ein Stümper so montieren, daß sie kaputt gehen müssen.
Lieber einen seriösen Handwerker, der für seine Leistung auch Geld verlangen muß, aber dafür eine gute Arbeit abliefert.
Dieser seriöse Handwerker weis sicherlich auch, was für ein System er bevorzugt.

In jedem Angebot wird nur nach den Materialpreisen gesehen, aber was für eine unterschiedliche Leistung in der Montage etc. steckt, das sehen die wenigsten.

Ich kann das Klo oder den Heizkessel nicht billiger machen und am Lohn kann man nur sparen, wenn man schneller arbeitet und das eine oder andere sein läst. Und so weit sollte es nicht kommen.

Bin ich vom Thema abgeschweift? :O) t`schuldigung :O)

Mfg. me. S. Hohwiller

Verfasser:
Erik
Zeit: 03.05.2004 23:10:17
0
62254
Nee, nicht abgeschweift, schlieslich leb ich zum Teil von der *schnellen* Montage.
Mir ist nur irgendwann mal aufgefallen, das ich selten in den richtig alten Häusern die Leckagen suche. Die ham vermutlich noch Zeit für die Montage gehabt, das sieht man dann an der Sorgfalt der ausgeführten Arbeiten (wenn doch mal was undicht werden sollte).
Heute muß alles in erster Linie schnell und billig gemacht sein, das bricht mir manchmal einfach das Herz!
Und dann fragt man sich woher die Schäden kommen...

Gruß Erik

Verfasser:
Gregor Weyrich
Zeit: 04.05.2004 10:02:51
0
62255
Doch noch einer: pH-/TOC-Werte sind immer Momentaufnahmen; wie schaugt's denn in 10/15 Jahren aus? Es soll derzeit im deutschen Osten Gemeiden geben, die davon abraten, bei Kupferleitungen Säuglingsnahrung zuzubereiten, da das Wasser zu "sauer" ist und dadurch zu viele Kupferbestandteile ins Trinkwasser übergehen... Insbesondere dann, wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung gestanden hat (ich rede nicht von Bleileitungen). Meinem Installateur musste ich auch erst sagen, dass er ein Alternativangebot in Edelstahl machen sollte; der Aufpreis hielt sich in Grenzen und dann war es für mich keine Frage mehr. Ach so, und noch ein Wort zum best-überwachten Lebensmittel in Deutschland: Unsere Gemeinde ist so pleite, dass die das Überschreiten von Schadstoffgrenzwerten im Trinkwasser dadurch verhindern, dass sie einfach von anderen Brunnen Trinkwasser dazu mischen... (damit wird auch der ph-Wert geregelt). Da kommt richtig Freude auf für die Zukunft.

Verfasser:
Gerald
Zeit: 04.05.2004 12:15:41
0
62256
Hallo zusammen,
es ist ein übliches Verfahren das Rohwasser aus mehreren Brunnen
zu verschneiden um eine Grenzwertunterschreitung zu ereichen.

MfG
gerald Burgard

Verfasser:
F. Vollmer
Zeit: 04.05.2004 13:15:49
0
62257
Hallo nobody,

einen hätte ich noch: Bitte lesen unter:
http://www.haustechnikdialog.de/artikel.asp?id=3908
sehr interessant, was man nicht alles rausfindet.

F. Vollmer

Verfasser:
Gregor Weyrich
Zeit: 04.05.2004 13:31:50
0
62258
@ Gerald
...damit wird das Übel so richtig an der Wurzel gepackt.
Keiner braucht mehr der Ursache nachzugehen, keiner braucht Geld in die Hand zu nehmen, und wenn die Grenzwerte zu niedrig (geworden) sind, dann setzt man sie halt rauf. Macht weiter so...

Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 04.05.2004 16:23:17
0
62259
Hallo Herr Weyrich,
gehen Sie doch mal zu Ihrem WVU und schauen sich bei der Trinkwasseraufbereitung um, dann würden Sie nicht so einen Unsinn schreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Tino Winkler

Verfasser:
Gregor Weyrich
Zeit: 04.05.2004 16:57:27
0
62260
Hallo Herr Winkler,
ich sehe dann nur klares Wasser... Und nicht das Pentachlorxxxxx, das von unserer ortsansässigen chemischen Reinigung vor einigen Jahren mal ins Trinkwasser geraten war (wie auch immer). Da gingen ganz schlaue Wasserwerkverantwortliche hin und mischten anderes Wasser dazu, bis der Grenzwert unterschritten wurde (natürlich mit einen Monaten Verzögerung). So lange durften wir das best-überwachte Lebensmittel Deutschlands genießen. Nur mal so als Schwank aus dem wirklichen Leben, Herr Winkler...

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